{"id":8160,"date":"2018-12-09T22:10:18","date_gmt":"2018-12-09T21:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8160"},"modified":"2018-12-09T22:31:26","modified_gmt":"2018-12-09T21:31:26","slug":"naechste-heim-klatsche-eisbaeren-verlieren-14-gegen-den-vorletzten-wolfsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/12\/09\/naechste-heim-klatsche-eisbaeren-verlieren-14-gegen-den-vorletzten-wolfsburg\/","title":{"rendered":"N\u00e4chste Heim-Klatsche: Eisb\u00e4ren verlieren 1:4 gegen den Vorletzten Wolfsburg"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7946\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #15:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"124\" \/><span style=\"color: #000000;\">Heute vor einer Woche gelang den Eisb\u00e4ren Berlin der Ausw\u00e4rts-Coup in Mannheim, als man 18 Sekunden vor dem Ende durch ein Tor von Florian Busch im Mannheimer Ufo mit 3:2 gewann. Eine Woche sp\u00e4ter sind die Eisb\u00e4ren endg\u00fcltig wieder auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. Der 2:3-Niederlage vom Freitagabend in Iserlohn folgte heute Nachmittag ein 1:4 (0:0,1:2,0:2) gegen den Tabellenvorletzten Grizzlys Wolfsburg. Es war die zweite derbe Heimniederlage in Folge, zuvor hatte man ja bereits mit 0:4 gegen K\u00f6ln verloren. Die Quittung bekam die Mannschaft nach der Schlusssirene, als den Spielern ein gellendes Pfeifkonzert entgegen schlug, so laut, wie es in der Arena am Ostbahnhof wohl noch nie oder aber nur sehr, sehr selten zu h\u00f6ren war. Die meisten der 13.418 Zuschauer waren sichtlich unzufrieden mit der Leistung der Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8161\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8161\" class=\"size-medium wp-image-8161\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141643-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141643-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141643-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141643-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8161\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei begannen die unver\u00e4nderten Eisb\u00e4ren sehr stark und vor allem \u00e4u\u00dferst druckvoll in die Partie gegen die Niedersachsen. Die Eisb\u00e4ren legten wie die Feuerwehr los und h\u00e4tten bereits nach 41 Sekunden in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, doch Micki DuPont setzte seinen Schuss von der blauen Linie leider nur an den Pfosten. Wolfsburg hatte in den Anfangsminuten arge Probleme, das Tempo der Hausherren mitzugehen. Mit dem ersten Powerplay des Spiels wurden die Wolfsburger dann aber auch aktiver und suchten selbst den Weg in die Offensive, die Unterzahl \u00fcberstanden die Berliner jedoch schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan weiterhin die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, immer wieder suchten sie den Weg zum Tor von David Leggio, immer wieder probierten sie es, aber im Abschluss fehlte den Eisb\u00e4ren das n\u00f6tige Gl\u00fcck, so dass es nach 20 guten Minuten 0:0 stand, \u00e4u\u00dferst schmeichelhaft f\u00fcr Wolfsburg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr belohnten sich die Hausherren dann aber in der 23. Spielminute. Jonas M\u00fcller hatte von der<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8162\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8162\" class=\"size-medium wp-image-8162\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_145748-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_145748-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_145748-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_145748-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8162\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">blauen Linie Ma\u00df genommen und schon stand es 1:0 f\u00fcr Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz darauf Wolfsburg mit einem weiteren \u00dcberzahlspiel, welches die Eisb\u00e4ren zwar \u00fcberstanden, doch nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter schlug der Puck doch hinter Kevin Poulin ein. Sebastian Furchner hatte abgezogen, Wade Bergmann abgef\u00e4lscht und Kevin Poulin war da machtlos gewesen &#8211; 1:1 (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es ergab sich aber relativ schnell die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, wieder in F\u00fchrung zu gehen. Gleich zweimal innerhalb k\u00fcrzester Zeit hatten die Eisb\u00e4ren zwei Mann mehr auf dem Eis. Aber sie spielten es zu kompliziert, taten sich sehr schwer, die drei Wolfsburger zu \u00fcberwinden. Die standen aber auch sehr gut und machten die Schusswege immer zu. Aber trotzdem, zweimal zwei Mann mehr auf dem Eis und es kommt zu keinerlei Torgefahr, das ist einfach zu wenig von den Eisb\u00e4ren, die es einfach zu sch\u00f6n spielen wollten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren also zu umst\u00e4ndlich in der Defensive und Wolfsburg lauerte auf seine Chancen, welche kamen. Und dann bekamen sie auch noch einen Penalty zugesprochen, welchen Cole Cassels eiskalt versenkte &#8211; 1:2 (36.). Wolfsburg hatte die Partie mit wenigen Chancen gedreht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dieser Spielstand spielte der Mannschaft aus der Autostadt nat\u00fcrlich in die Karten, nun konnten sie sich noch mehr auf die Defensive konzentrieren als es ohnehin schon der Fall war. Und so standen sie mit f\u00fcnf Mann in der neutralen Zone und machten den Eisb\u00e4ren somit das Leben schwer. Die Eisb\u00e4ren verzweifelten so langsam aber sicher und der Frust wurde gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit einem 1:2-R\u00fcckstand ging es in die zweite Drittelpause, es waren also noch 20 Minuten Zeit, die Niederlage abzuwenden.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8163\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8163\" class=\"size-medium wp-image-8163\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141655-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141655-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141655-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181209_141655-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8163\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch Wolfsburg war es gewesen, welches mit viel Elan und Engagement ins Schlussdrittel ging. Und das zahlte sich in der 42. Spielminute aus. Brent Aubin spielte Kevin Poulin aus, passte die Scheibe r\u00fcber zu Nick Latta, welcher nur noch einnetzen musste &#8211; 1:3.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und es sollte noch bitterer kommen. \u00dcberzahl Eisb\u00e4ren und Wolfsburg gelingt der Shorthander. Chaos vor Kevin Poulin, welcher am Boden lag, Jason Jaspers stocherte nach und letztendlich war es der Schlittschuh von Florian Kettemer, welcher den Puck ins Berliner Tor lenkte &#8211; 1:4 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit war die Partie hier entschieden. Wolfsburg zog sich mehr und mehr zur\u00fcck, die Eisb\u00e4ren rannten planlos an, fanden keine Idee gegen das Wolfsburger Abwehrbollwerk, verzettelten sich in zu vielen Einzelaktionen statt mannschaftlich geschlossen zu versuchen, einen Weg zu finden, in dieses Spiel zur\u00fcckzufinden. Der Unmut auf den R\u00e4ngen wurde gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer, den Eisb\u00e4ren hallten Ges\u00e4nge wie &#8222;<em><strong>Aufwachen, Aufwachen<\/strong><\/em>&#8222;, &#8222;<em><strong>Hallo Eisb\u00e4ren, hallo Eisb\u00e4ren, schlaft ihr noch, schlaft ihr noch, seht ihr nicht die Tore, seht ihr nicht die Tore, 1:4, 1:4<\/strong><\/em>&#8220; oder aber &#8222;<strong><em>Wir wollen die Eisb\u00e4ren sehen<\/em><\/strong>&#8220; entgegen. Nach Ende der Partie und ert\u00f6nen der Schlusssirene gab es ein gellendes Pfeifkonzert f\u00fcr die Mannschaft, welche die Fans ein zweites Mal in Folge auf dem eigenen Eis entt\u00e4uschten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren bleiben weiterhin die Wundert\u00fcte der Liga. Da ringt man Mannheim nach einem klasse Spiel und einer sehr starken Leistung in deren Halle nieder und geht mit viel Selbstvertrauen in die<\/span> <span style=\"color: #000000;\">Spiele gegen die beiden schlechter platzierten Teams aus Iserlohn und Wolfsburg. Und dann denkt man, da reicht halbe Kraft und ein, zwei gute Drittel aus, um die Siege und Punkte mitzunehmen. Aber weit gefehlt, f\u00fcr diese Denkweise wurden die Eisb\u00e4ren Freitag und heute bestraft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man fing zwar \u00e4u\u00dferst gut und druckvoll an, konnte im ersten Drittel nur seine Chancen nicht nutzen. Dann geht man in F\u00fchrung und bekommt das 2:0 praktisch auf dem Silbertablett serviert mit zwei aufeinanderfolgenden doppelten \u00dcberzahlspielen, aber die Eisb\u00e4ren konnten in diesen Situation keinerlei Gefahr entwickeln, stattdessen konnte Wolfsburg zweimal eiskalt zuschlagen und zeigen, wie man seine Chancen effektiv nutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das man den Start ins letzte Drittel bei einem 1:2-R\u00fcckstand derma\u00dfen verpennt und prompt das 1:3 kassiert, passte dann einfach in das heutige Bild der Mannschaft, welche als solche nicht auftrat und einige Leistungstr\u00e4ger sich hinterfragen m\u00fcssen, ob das, was sie auf dem Eis zeigen, \u00fcberhaupt ausreichend ist f\u00fcr die DEL. Denn da laufen einige ihre Form meilenweit hinterher und der heutige Absturz auf Platz Acht war die Folge. Wer wei\u00df, wo die Eisb\u00e4ren stehen w\u00fcrden, wenn man im Tor nicht Kevin Poulin stehen h\u00e4tte, der der Mannschaft schon in so manchem Spiel den Arsch gerettet hat. Es ist an der Zeit, dass die Eisb\u00e4ren aufwachen und endlich wieder ihre Form finden, denn Konstanz ist f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in dieser Saison ein Fremdwort. Und die Geduld der Fans ist auch so gut wie aufgebraucht.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ausgabe #15: Heute vor einer Woche gelang den Eisb\u00e4ren Berlin der Ausw\u00e4rts-Coup in Mannheim, als man 18 Sekunden vor dem Ende durch ein Tor von Florian Busch im Mannheimer Ufo mit 3:2 gewann. Eine Woche sp\u00e4ter sind die Eisb\u00e4ren endg\u00fcltig wieder auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. 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