{"id":8154,"date":"2018-12-07T23:01:44","date_gmt":"2018-12-07T22:01:44","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8154"},"modified":"2018-12-07T23:02:19","modified_gmt":"2018-12-07T22:02:19","slug":"aufholjad-nicht-geglueckt-eisbaeren-verlieren-mit-23-am-seilersee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/12\/07\/aufholjad-nicht-geglueckt-eisbaeren-verlieren-mit-23-am-seilersee\/","title":{"rendered":"Aufholjad nicht gegl\u00fcckt: Eisb\u00e4ren verlieren mit 2:3 am Seilersee"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"113\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin eine Wundert\u00fcte in der diesj\u00e4hrigen DEL-Saison. Der Hauptstadt-Club konnte den Mannheim-Coup nicht vergolden, verlor am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters mit 2:3 (0:1,1:2,1:0). Zwar hatten die Eisb\u00e4ren auch jede Menge Torchancen, nur diese konnten sie nicht nutzen. Und am Ende mangelte es an der n\u00f6tigen Konzentration \u00fcber die volle Spieldauer, weshalb man sich die Niederlage auch selbst zuzuschreiben hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Cl\u00e9ment Jodoin schickte das selbe Team ins Rennen, welches am Sonntag Mannheim mit 3:2 besiegen konnte. Somit stand also auch wieder Gl\u00fccksbringer Kevin Poulin im Tor.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8155\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8155\" class=\"size-medium wp-image-8155\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0011-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0011-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0011-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0011.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8155\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Eisb\u00e4renSektionNord\/Christian<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren fanden gut ins Spiel und erspielten sich auch gute Torchancen, aber am IEC-Goalie Niko Hovinen sollten sie an diesem Abend nicht nur einmal verzweifeln.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch Iserlohn kam gut ins Spiel und kam ebenso zu Torchancen und hatte zudem auch die ersten beiden \u00dcberzahlspiele im Auftaktdrittel. Florian Kettemer und Colin Smith kassierten die Strafen auf Seiten der Eisb\u00e4ren, die die beiden Unterzahlspiele jedoch schadlos \u00fcberstanden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende des ersten Drittels bekamen dann auch die Eisb\u00e4ren die M\u00f6glichkeit, in \u00dcberzahl zu agieren und dabei waren sie auch sehr gef\u00e4hrlich, nur ein Tor wollte dabei nicht herausspringen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und als sich in der Eishalle am Seilersee alle schon auf den Pausensnack und ein Getr\u00e4nk freuten, klingelte es doch noch im Eisb\u00e4ren-K\u00e4fig. 22 Sekunden waren noch auf der Uhr, als sich Jon Matsumoto klasse durch tankte, Kevin Poulin umkurvte und den Schuss so lange hinaus zog, bis er Poulin erfolgreich bezwingen konnte &#8211; 0:1 aus Eisb\u00e4ren-Sicht (20.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das erste Drittel endete f\u00fcr die Eisb\u00e4ren also denkbar schlecht. Dennoch war Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel im Interview bei <em>Telekom Sport<\/em> nicht unzufrieden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben ein Fehler gemacht, der gleich zum Tor gef\u00fchrt hat. Wir haben die Chancen, wir treffen das Tor nur nicht. Wir m\u00fcssen mehr Verkehr vor dem Tor erzeugen, dann gehen die Chancen auch rein.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch das Mitteldrittel begann f\u00fcr die Berliner erst einmal mit zwei Unterzahlspielen in Folge, James<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8156\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8156\" class=\"size-medium wp-image-8156\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0044-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0044-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0044-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0044.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8156\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Eisb\u00e4renSektionNord\/Christian<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sheppard und Danny Richmond suchten die K\u00fchlbox am Seilersee auf. Die Hausherren machten gut Druck, aber Kevin Poulin hielt die G\u00e4ste von der Spree hier im Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber beim Doppelschlag der Sauerl\u00e4nder war auch der Berliner Goalie machtlos. Travis Turnbull machte sich mit der Scheibe aus dem eigenen Drittel heraus auf den Weg Richtung Berliner Tor, z\u00fcndete den Turbo, zog ins Angriffsdrittel hinein, fuhr auf die rechte Seite und schloss diesen Alleingang eiskalt ab &#8211; 0:2 (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ganze 36 Sekunden sp\u00e4ter konnte Iserlohn erh\u00f6hen. Marco Friedrich scheiterte mit seinem Schuss frei vor Poulin noch an selbigen, Dylan Yeo staubte dann jedoch erfolgreich ab &#8211; 0:3 (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der R\u00fcckstand war deutlich, aber die Eisb\u00e4ren gaben nicht auf und machten mit zunehmender Spieldauer geh\u00f6rig Druck auf das Iserlohner Tor. Die sahen sich einem Berliner Angriff nach dem anderen ausgesetzt, es hatte bei F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf fast den Anschein, als w\u00e4ren die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl, so viel Druck entfachten sie auf das Tor der Roosters. Mit dem Anschlusstreffer sollte es aber bis 100 Sekunden vor der zweiten Drittelpause dauern. Andr\u00e9 Rankel hatte von der blauen Linie abgezogen, James Sheppard f\u00e4lschte entscheidend ab und schon stand es nur noch 1:3, was zugleich auch der Pausenstand am Seilersee war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Iserlohns Youngster Lean Bergmann mit seinem Fazit zu den zweiten 20 Minuten:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die haben sehr viel Druck gemacht, aber wir haben auch ein bisschen schlechter gespielt als zuvor. Wir m\u00fcssen wieder hinkommen, die kleinen Zweik\u00e4mpfe im Drittel zu gewinnen. Die haben gemerkt, dass wir nach dem 3:0 zwei, drei Prozent nachgelassen haben und das wollten sie gleich nutzen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_8157\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8157\" class=\"size-medium wp-image-8157\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0053-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0053-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0053-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20181207-WA0053.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8157\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: Eisb\u00e4renSektionNord\/Christian<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel wollten die Eisb\u00e4ren an die zweiten 20 Minuten ankn\u00fcpfen und versuchten sofort nachzulegen. Aber sie konnten ihre Chancen einfach nicht nutzen bzw. Niko Hovinen im IEC-Tor war einfach zu stark an diesem Abend.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Iserlohn hatte sich aber nun besser auf den Berliner Druck eingestellt und stand hinten wesentlich besser und machte es den Eisb\u00e4ren mit zunehmender Spieldauer im Schlussdrittel das Leben sehr schwer. Und man selbst lauerte nun vermehrt auf Konter, um die Partie zu entscheiden. So sorgten die Hausherren immer wieder f\u00fcr Entlastung und Gefahr vor Kevin Poulin, der den Berlinern weiterhin die Chance gab, hier etwas mitzunehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Zeit lief den Eisb\u00e4ren davon, 75 Sekunden vor dem Spielende nahmen die Eisb\u00e4ren ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Eisb\u00e4ren versuchten nun also mit sechs Mann hier die Tore zu erzwingen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und 42 Sekunden vor der Schlusssirene eine ansehnliche Kombination \u00fcber Marcel Noebels, Louis-Marc Aubry und Andr\u00e9 Rankel. Letzterer schloss diesen Angriff ab und brachte die Hoffnung bei den Eisb\u00e4ren wieder zur\u00fcck &#8211; 2:3 (60.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten es auch in den Schlusssekunden immer weiter, aber Niko Hovinen lie\u00df keinen weiteren Puck mehr durch und sicherte seiner Mannschaft drei enorm wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoff-Pl\u00e4tze.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wenn man nicht \u00fcber 60 Minuten konzentriert zu Werke geht und sein Spiel durchzieht, dann kann man in dieser Liga auch keine Spiele gewinnen. Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften ihre Chancen, doch nur Iserlohn konnte eine kurz vor dem ersten Pausenstee zum 1:0 nutzen. Da waren die Eisb\u00e4ren gedanklich wohl schon in der Kabine.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Konzentration fehlte auch beim Iserlohner Doppelschlag in der 29. Spielminute, als sie die Partie praktisch entschieden. Zwar rannten die Eisb\u00e4ren danach an und kamen auch noch einmal auf 2:3 heran, doch zu mehr sollte es am Ende nicht mehr reichen. Gerade im zweiten Drittel lie\u00df man bei Druckphasen beste M\u00f6glichkeiten liegen, tat sich dann aber im letzten Drittel schwer, die kompakte Defensive der Roosters zu knacken. Andr\u00e9 Rankels Treffer zum 2:3 kam leider zu sp\u00e4t.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer Martin Buchwieser mit seiner schonungslosen Analyse nach den 60 Minuten am Seilersee:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wir waren einfach kurz vor Ende des ersten Drittels unkonzentriert. Dann der schnelle Doppelschlag im zweiten Drittel, das hat uns einfach das Spiel gekostet. Wir waren dann f\u00fcr die H\u00e4lfte des Spiels besser als die, aber wir machen die Tore einfach nicht. Wir m\u00fcssen unser komplettes Spiel \u00fcber 60 Minuten abrufen, konzentrierter agieren und unsere Torchancen nutzen. <\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin eine Wundert\u00fcte in der diesj\u00e4hrigen DEL-Saison. Der Hauptstadt-Club konnte den Mannheim-Coup nicht vergolden, verlor am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters mit 2:3 (0:1,1:2,1:0). Zwar hatten die Eisb\u00e4ren auch jede Menge Torchancen, nur diese konnten sie nicht nutzen. 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