{"id":8149,"date":"2018-12-02T20:02:59","date_gmt":"2018-12-02T19:02:59","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8149"},"modified":"2018-12-02T20:02:59","modified_gmt":"2018-12-02T19:02:59","slug":"32-in-mannheim-florian-busch-versenkt-18-sekunden-vor-dem-ende-das-mannheimer-ufo-kevin-poulin-mit-einer-ueberragenden-leistung-im-tor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/12\/02\/32-in-mannheim-florian-busch-versenkt-18-sekunden-vor-dem-ende-das-mannheimer-ufo-kevin-poulin-mit-einer-ueberragenden-leistung-im-tor\/","title":{"rendered":"3:2 in Mannheim: Florian Busch versenkt 18 Sekunden vor dem Ende das Mannheimer Ufo &#8211; Kevin Poulin mit einer \u00fcberragenden Leistung im Tor"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es gibt Spiele und Siege, die bedeuten Spielern und Fans besonders viel. Heute Nachmittag war wieder so ein Spiel. Die Adler Mannheim und die Eisb\u00e4ren Berlin trafen zum ewig jungen DEL-Klassiker aufeinander. 12.678 Zuschauer waren dabei Zeuge eines hochklassigen und spektakul\u00e4ren Eishockeyspiels zwischen zwei absoluten Top-Mannschaften in der Liga. Am Ende entschieden die Eisb\u00e4ren das 129. Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften mit 3:2 (0:1,2:0,1:1) f\u00fcr sich und holten sich in diesem Duell den 64. Sieg und haben nun einen Sieg mehr als die Adler in dieser Statistik aufzuweisen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren traten mit dem selben Team wie am Freitagabend gegen K\u00f6ln an. Martin Buchwieser sagte vor dem Duell gegen den Spitzenreiter bei <em>Telekom Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir glauben immer an uns. Sonst w\u00fcrden wir ja auch nicht antreten. Wir wissen, dass wir sie schlagen k\u00f6nnen, aber auch, dass es ein hartes St\u00fcck Arbeit wird.\u00a0<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften hatten etwas gut zu machen. Mannheim hatte die letzten beiden Spiele verloren, die Eisb\u00e4ren kassierten am Freitagabend auf eigenem Eis eine 0:4-Klatsche gegen K\u00f6ln nach einer sehr schwachen und ern\u00fcchternden Leistung. Die Partie nahm sofort Fahrt auf, hatte ein hohes Tempo und war hart umk\u00e4mpft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die erste Chance des Spiels hatten die Eisb\u00e4ren. Florian Busch wurde mit einem langen Pass auf die Reise geschickt, die Nummer 26 der Berliner tauchte frei vor Chet Pickard auf, umkurvte den Adler-Goalie, scheiterte aber am Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach lief die Partie minutenlang ohne Unterbrechung durch, es ging hin und her. Nach acht Minuten kassierten die G\u00e4ste die erste Strafe durch James Sheppard, doch die Unterzahl \u00fcberstanden die Berliner schadlos. Aber daf\u00fcr klingelte es nach der Unterzahl im EHC-Tor. Brendan Mikkelson kam \u00fcber links Richtung Tor, zog nach au\u00dfen und Kevin Poulin rechnete mit dem Schuss. Doch Mikkelson mit dem Bauerntrick, er fuhr rum ums Berliner Tor, Kevin Poulin kam so schnell nicht mehr r\u00fcber auf die andere Seite und Mikkelson versenkte die Scheibe im leeren Berliner Tor &#8211; 0:1 aus Eisb\u00e4ren-Sicht (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim wollte direkt nachlegen, Markus Eisenschmid wurde zwei Minuten sp\u00e4ter im Slot angespielt, stand v\u00f6llig frei, scheiterte aber an Poulin. Danach ein guter Wechsel der Kurpf\u00e4lzer, in dem sie zwei, drei gute Chancen hatten, doch Kevin Poulin stemmte sich als einziger Eisb\u00e4r gegen einen m\u00f6glichen h\u00f6heren R\u00fcckstand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Minuten vor der ersten Drittelpause die zweite Strafe gegen die Berliner, dieses Mal traf es Marcel Noebels. Mannheim in diesem Powerplay mit drei gef\u00e4hrlichen Sch\u00fcssen auf das Tor, aber auch hier war Poulin mal wieder zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch eine Minute vor dem Drittelende war jener Poulin mal wieder der Fels in der Brandung. David Wolf mit einem satten Handgelenkschuss, aber die Fanghand von Kevin Poulin ging blitzschnell hoch und der Puck landete im Fanghandschuss des Berliner Torh\u00fcters.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das erste Drittel beendeten die Eisb\u00e4ren mit einem Powerplay, welches sie mit ins Mitteldrittel nahmen, und mit einem 0:1-R\u00fcckstand. Eisb\u00e4ren-Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel mit seinem Fazit zum ersten Drittel in Mannheim bei <em>Telekom Sport<\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein extrem schnelles Spiel. Es geht auf und ab. Es macht Spa\u00df, hier zu spielen. Wir spielen weitaus besser und aggressiver als zuletzt. Aber wir m\u00fcssen die unn\u00f6tigen Strafen weglassen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">63 Sekunden standen noch auf der Powerplayuhr f\u00fcr die Eisb\u00e4ren zu Beginn des zweiten Drittels. Und sie schlugen mal wieder in \u00dcberzahl zu. James Sheppard zog ab, Chet Pickard lie\u00df die Scheibe nach vorne prallen, Sean Backman war zur Stelle und staubte eiskalt ab &#8211; 1:1 nach 50 Sekunden im Mitteldrittel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es war weiterhin eine sehr intensive Partie, welche hart umk\u00e4mpft war und ein hohes Tempo hatte. Es ging hin und her.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des zweiten Drittels Mannheim mit einer Strafe gegen David Wolf und die Eisb\u00e4ren mit zwei guten Chancen in \u00dcberzahl. Micki DuPont scheiterte an Chet Pickard. Und Jamie MacQueen probierte es auch, sein Schuss wurde von Thomas Larkin abgef\u00e4lscht, Pickard konnte ihn irgendwie parieren, der Puck drohte aber hinter dem Adler-Goalie ins Tor zu fliegen. Brendan Mikkelson roch den Braten und schoss die Scheibe aus der Gefahrenzone.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Minuten vor der zweiten Drittelpause die n\u00e4chste Strafe gegen die Adler, dieses Mal traf es Phil Hungerecker und in diesem \u00dcberzahlspiel hatten beide Mannschaften Chancen. Florian Kettemer scheiterte an Pickard und Brendan Ranford schoss knapp am Tor vorbei. Dann vert\u00e4ndelte Jamie MacQueen im eigenen Drittel leichtfertig die Scheibe, Brent Raedeke kam an selbige und zum Abschluss, aber Kevin Poulin, der im zweiten Drittel nicht mehr so viel zu tun hatte, war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts Mannheim mit einer dummen Strafe. Frank H\u00f6rdler mit einem sauberen und fairen Check, doch Markus Eisenschmid sah das anders und setzte zum Revanche-Foul an und kassierte daf\u00fcr eine Zwei-Minuten-Strafe wegen eines Bandenchecks. Und im darauffolgenden \u00dcberzahlspiel trafen die Eisb\u00e4ren gleich zweimal. Beim ersten Mal war es Danny Richmond, doch Colin Smith behinderte Adler-Goalie Chet Pickard entscheidend und so wurde der Treffer nach Ansicht des Videobeweises nicht gegeben. Die Eisb\u00e4ren waren davon aber unbeeindruckt und trafen eben wenige Sekunden sp\u00e4ter. Micki DuPont und Jamie MacQueen mit einem Doppelpass und MacQueen anschlie\u00dfend mit dem Onetimer von der blauen Linie &#8211; 2:1 (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Jamie MacQueen, der somit f\u00fcr den Pausenstand nach 40 Minuten sorgte, sagte zum zweiten Drittel folgendes:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben dran geglaubt und wollten intensiver spielen. Das haben wir hin bekommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begann aus Eisb\u00e4ren-Sicht denkbar schlecht. Mannheim gewann das Bully und Thomas Larkin fuhr vom Mittelkreis aus Richtung Tor von Kevin Poulin, zog ab und nach nur acht Sekunden im Schlussdrittel stand es 2:2 zwischen Mannheim und Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim hatte sich hier viel f\u00fcr den Schlussabschnitt vorgenommen und h\u00e4tte zwei Minuten sp\u00e4ter bei einem 2-auf-1-Konter beinahe das 3:2 nachgelegt. Luke Adam mit dem Querpass auf Ben Smith, der z\u00f6gerte mit dem Abschluss, Poulin lag schon am Boden und parierte dennoch Smith seinen Schuss. Wenige Sekunden sp\u00e4ter Fehler der Eisb\u00e4ren und Garrett Festerlng frei vor Poulin, doch der Berliner Goalie war erneut der Sieger in diesem Duell.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim musste fortan eine Unterzahl \u00fcberstehen und tat dies sehr gut, die Adler blockten die Schussversuche der Eisb\u00e4ren sehr stark.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch die Eisb\u00e4ren wollten hier den Sieg in Mannheim holen. Neun Minuten vor dem Ende Frank H\u00f6rdler mit einem guten Pass vor das Tor, Jamie MacQueen hielt den Schl\u00e4ger hin, doch der Puck ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug gewann Mannheim die Scheibe hinter dem Berliner Tor, spielte sie schnell in den Slot, wo Markus Eisenschmid nicht lange fackelte, doch Kevin Poulin entsch\u00e4rfte den Onetimer problemlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Spiel wurde immer spannender, beide Mannschaften dr\u00e4ngten auf den wohlm\u00f6glich entscheidenden F\u00fchrungstreffer. Und dann kassierte Danny Richmond knapp drei Minuten vor dem Ende eine unn\u00f6tige Strafzeit, Mannheim also kurz vor Schluss mit der gro\u00dfen Chance in \u00dcberzahl. Und die Adler machten ordentlich Druck, belagerten das Tor von Kevin Poulin, aber der hatte hier keine Lust, einen weiteren Gegentreffer hinzunehmen und entsch\u00e4rfte alle brenzligen Situationen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Sekunden vergingen und alles sah nach der Verl\u00e4ngerung aus, doch dann hatten die Eisb\u00e4ren noch einen Angriff. Danny Richmond kam auf der linken Seite an die Scheibe, spielte sie r\u00fcber zu James Sheppard, der lie\u00df nur kurz abtropfen zu Florian Busch, welcher den Puck mit einem klasse Handgelenkschuss aus dem Slot in den Winkel schoss &#8211; 3:2 18 Sekunden vor dem Ende f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Da die Scheibe direkt wieder aus dem Tor sprang, fuhren die beiden Hauptschiedsrichter erneut zum Videobeweis, welcher aber nicht lange dauern sollte, da der Puck klar im Netz war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim nahm zwar noch den Goalie raus, aber es half alles nichts mehr. Die Eisb\u00e4ren holten sich<\/span> <span style=\"color: #000000;\">hier die drei Punkte und f\u00fcgten Mannheim nicht nur die dritte Niederlage in Folge zu. Nein, sie beendeten so ganz nebenbei auch die unglaubliche Serie von Mannheims Goalie Chet Pickard, der zuvor alle neun Ligaspiele gewonnen hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das war ein komplett anderer Auftritt der Eisb\u00e4ren heute Nachmittag. Die Mannschaft zeigte eine klasse Leistung, trat geschlossen als Team auf und jeder k\u00e4mpfte f\u00fcr jeden. Der unbedingte Wille, hier etwas mitzunehmen, war sp\u00e4testens ab dem zweiten Drittel zu sehen. Denn im ersten waren die Kurpf\u00e4lzer doch noch die klar bessere Mannschaft, da hatte man es Kevin Poulin zu verdanken, dass es nur 0:1 stand. Der Goalie hat mal wieder ein \u00fcberragendes Spiel abgeliefert und \u00fcberhaupt erst daf\u00fcr gesorgt, dass man 18 Sekunden vor dem Ende noch den Siegtreffer markieren konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren waren ab dem zweiten Drittel auf Augenh\u00f6he mit den Mannheimern, im zweiten Drittel dabei sogar die bessere Mannschaft. Beide Mannschaften boten beste Werbung f\u00fcr den Eishockey-Sport, beide wollten das Spiel gewinnen. Alle k\u00e4mpften verbissen um jeden Zentimeter Eis, kein Zweikampf wurde verloren gegeben. Kein Vergleich zum Auftritt der Eisb\u00e4ren am Freitag gegen K\u00f6ln. Heute haben sie Wiedergutmachung betrieben und bewiesen, dass sie es k\u00f6nnen und gezeigt, was sie drauf haben. Das war ein Sieg dank der unglaublichen Moral und des unb\u00e4ndigen Willens der Eisb\u00e4ren, Mannheim in deren Arena in die Knie zu zwingen. Chapeau daf\u00fcr!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Adler-St\u00fcrmer David Wolf zog nach dem Spiel folgendes Fazit:\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Man muss gegen die Top-5-Mannschaften immer bereit sein, dass waren wir die letzten 20 Sekunden nicht. Klar tut es im ersten Moment weh, aber wir haben trotzdem gut gespielt.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und Sieg-Torsch\u00fctze Florian Busch meinte, dass Mannheim eben nicht immer gewinnen kann:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Mannheim gegen Berlin ist immer laufstark und intensiv. Wir haben von vornherein gewusst, dass es auf und ab gehen w\u00fcrde, dass es hitzig werden w\u00fcrde. Mannheim hat eine sehr starke Mannschaft und sie spielen eine absolut \u00fcberragende Saison. Aber man kann nicht jedes Spiel gewinnen.\u00a0<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Spiele und Siege, die bedeuten Spielern und Fans besonders viel. Heute Nachmittag war wieder so ein Spiel. Die Adler Mannheim und die Eisb\u00e4ren Berlin trafen zum ewig jungen DEL-Klassiker aufeinander. 12.678 Zuschauer waren dabei Zeuge eines hochklassigen und spektakul\u00e4ren Eishockeyspiels zwischen zwei absoluten Top-Mannschaften in der Liga. 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