{"id":8143,"date":"2018-12-01T00:52:44","date_gmt":"2018-11-30T23:52:44","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8143"},"modified":"2018-12-01T00:55:56","modified_gmt":"2018-11-30T23:55:56","slug":"04-klatsche-gegen-koeln-emotionsloser-auftritt-der-eisbaeren-berlin-beendet-die-drei-spiele-andauernde-siegesserie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/12\/01\/04-klatsche-gegen-koeln-emotionsloser-auftritt-der-eisbaeren-berlin-beendet-die-drei-spiele-andauernde-siegesserie\/","title":{"rendered":"0:4-Klatsche gegen K\u00f6ln: Emotionsloser Auftritt der Eisb\u00e4ren Berlin beendet die drei Spiele andauernde Siegesserie"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7946\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #14:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><span style=\"color: #000000;\">13.930 Zuschauer sind voller Hoffnung am Freitagabend in die Arena am Ostbahnhof gegangen. Sie alle hofften, dass die drei Spiele andauernde Siegesserie fortgesetzt wird und man den vierten Sieg in Folge einfahren w\u00fcrde. Doch am Ende verlie\u00dfen die Eisb\u00e4ren-Fans die Mercedes-Benz Arena vollkommen entt\u00e4uscht, denn die Eisb\u00e4ren Berlin konnten im Spiel gegen die K\u00f6lner Haie nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen in Ingolstadt und gegen Straubing ankn\u00fcpfen, boten den Zuschauern eine sehr ern\u00fcchternde und fast schon peinliche Vorstellung, welche am Ende mit 0:4 (0:3,0:0,0:1) ausging. Damit hatte keiner gerechnet. Weder die Fans noch Spieler und Trainer. Sie alle waren nach diesen 60 Minuten v\u00f6llig ratlos und entt\u00e4uscht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Trainer Cl\u00e9ment Jodoin hatte sogar das Gef\u00fchl, er sei beim Freitagabend-Hockey mit Freunden gewesen, wie er nach dem Spiel auf der Pressekonferenz sagte. &#8222;<strong><em>Denn es sind keine P\u00e4sse gelungen und auch das physische Element hat irgendwie gefehlt<\/em><\/strong>&#8222;, f\u00fchrte Jodoin weiter aus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">St\u00fcrmer Marcel Noebels lieferte nach dem Spiel eine schonungslose Analyse, war vollkommen angefressen und entt\u00e4uscht von seiner eigenen Leistung und der seiner Kollegen. Alle hatten das Gef\u00fchl, man h\u00e4tte zwei Schritte nach vorne gemacht. Aber nach dem heutigen Spiel sprach Noebels davon, dass er viel mehr das Gef\u00fchl hatte, man habe acht Schritte zur\u00fcck gemacht. Noebels sagte weiter, dass man heute auch zweimal 60 Minuten h\u00e4tte weiterspielen k\u00f6nnen, ohne dabei auch nur ein Tor zu schie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8144\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8144\" class=\"size-medium wp-image-8144\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_212644-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_212644-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_212644-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_212644-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8144\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel begann aus Eisb\u00e4ren-Sicht schon nicht gut. 82 Sekunden war die Partie gerade einmal alt, da kassierte Frank H\u00f6rdler bereits die erste Strafe der Partie. Doch die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese erste Unterzahl noch schadlos. Mitte des ersten Drittels hatten dann auch die Berliner mal eine \u00dcberzahl, aber auch diese blieb ungenutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den zweiten zehn Minuten verloren die Eisb\u00e4ren dann das Spiel. Innerhalb von 5:09 Minuten schossen die Haie drei Tore und sorgten so f\u00fcr eine 3:0-F\u00fchrung nach 20 Minuten und lange Gesichter bei den Eisb\u00e4ren und deren Anhang. Jason Akeson hatte in einer \u00dcberzahl f\u00fcr K\u00f6ln abgezogen, Kevin Poulin lie\u00df die Scheibe prallen und Alexander Oblinger nahm den Puck aus der Luft direkt und schoss ihn ins Eisb\u00e4ren-Geh\u00e4use. Die beiden Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Lasse Kopitz schauten sich die Szene aber sicherheitshalber noch einmal im Videobeweis an, sahen da aber, dass kein hoher Stock vorlag und so stand es 0:1 aus Berliner Sicht (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 17. Spielminute dann ein richtig krummes Ding. Alexander Sulzer hatte von der blauen Linie abgezogen, Kai Hospelt hielt seine Kelle in den Schuss, der somit die Richtung \u00e4nderte und Kevin Poulin auf dem falschen Fu\u00df erwischte. Die Scheibe rutschte durch Poulins Schoner durch ins Tor &#8211; 0:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und zum Drittelende hin noch einmal ein Powerplay f\u00fcr die G\u00e4ste und im Abschluss waren sie heute einfach eiskalt. Sebastian Uvira wurde freigespielt und der erh\u00f6hte auf 3:0 f\u00fcr K\u00f6ln (20.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des zweiten Drittels stand dann Maximilian Franzreb im Eisb\u00e4ren-Tor, Trainer Cl\u00e9ment<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8145\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8145\" class=\"size-medium wp-image-8145\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_204307-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_204307-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_204307-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_204307-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8145\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Jodoin wollte ein Zeichen setzen und die Mannschaft aufwecken. Klappte nur nicht wirklich. Denn die Eisb\u00e4ren fanden einfach nicht zu ihrem Spiel bzw. in dieses Spiel hinein. Ein Fehlpass jagte den n\u00e4chsten. Vor dem eigenen Tor klafften zu gro\u00dfe L\u00fccken, zu oft standen die K\u00f6lner frei vor Maximilian Franzreb. Mit Verteidigung hatte das wenig zu tun.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bezeichnend daf\u00fcr eine Szene in der 26. Spielminute, als Mike Zalewski vor dem Tor ungest\u00f6rt dreimal zum Schuss kommen konnte, zum Gl\u00fcck hielt Franzreb alle seine Versuche.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Egal, was die Eisb\u00e4ren nach vorne versuchten, es f\u00fchrte zu kaum etwas. Sie fanden einfach kein Mittel gegen sehr gut stehende K\u00f6lner. K\u00f6ln hatte keine gro\u00dfen Probleme die Angriffe der Eisb\u00e4ren zu entsch\u00e4rfen. Auch Gustaf Wesslau hatte selten Probleme mit den Sch\u00fcssen der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und hinten lud man K\u00f6ln immer wieder ein, sich Chancen zu erspielen. Die Haie-Spieler wurden fast schon durchgewunken, die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen Zweikampf-H\u00e4rte vermissen. Das einzig Positive an den zweiten 20 Minuten war der Fakt, dass man ohne Gegentor geblieben war.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8146\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8146\" class=\"size-medium wp-image-8146\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_194806-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_194806-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_194806-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181130_194806-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8146\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begann mit einer guten Eisb\u00e4ren-Chance, Brendan Ranford scheiterte aber am Pfosten. Die Eisb\u00e4ren anschlie\u00dfend fast vier Minuten mit einem Mann mehr, aber selbst da bekam man nichts auf die Reihe. K\u00f6ln machte es den Eisb\u00e4ren sehr schwer, da auch nur eine L\u00fccke in der Defensive zu finden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren rannten an, allerdings kopf- und planlos. K\u00f6ln konzentrierte sich im Schlussdrittel auf seine Defensive, wollte das souver\u00e4n zu Ende spielen und vorne vielleicht noch den einen Konter zu Ende fahren. Und K\u00f6ln sollte seine eine Chance zum Tor noch bekommen und nutzen. Colby Genoway mit dem Querpass vor das Tor, wo Alexander Oblinger verwandeln konnte &#8211; 0:4 (54.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr passierte danach nicht mehr, K\u00f6ln brachte das 4:0 souver\u00e4n \u00fcber die Zeit und beendete damit die Siegesserie der Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das war nichts. Die Eisb\u00e4ren, die lt. Andr\u00e9 Rankel voller Vorfreude auf den DEL-Klassiker gegen K\u00f6ln waren, blieben heute Abend alles schuldig. Von der ersten Sekunde an war das kein guter Auftritt der Hauptst\u00e4dter, K\u00f6ln machte von Beginn an deutlich, dass sie dieses Spiel hier gewinnen wollten. Und die Domst\u00e4dter mussten sich daf\u00fcr kein Bein ausrei\u00dfen, die Eisb\u00e4ren machten es ihnen nicht allzu schwer. K\u00f6ln war abgezockt und eiskalt vor dem Tor, hatte dabei auch das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck wie beim 2:0. Und hinten standen die K\u00f6lner sehr kompakt und lie\u00dfen den Eisb\u00e4ren nicht den Hauch einer Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man hatte die Eisb\u00e4ren auf einem guten Weg gedacht, auch nach dem gestrigen Training hatte ich ein gutes Gef\u00fchl. Aber alles, was im Training so super klappte, funktionierte heute im Spiel \u00fcberhaupt nicht, wie Cl\u00e9ment Jodoin nach dem Spiel auf der PK sagte. Das war schon ein erschreckend schwacher Auftritt der Eisb\u00e4ren, sehr ern\u00fcchternd. Und die n\u00e4chste Aufgabe wird noch viel schwerer, geht es doch am Sonntagnachmittag zu den Adlern nach Mannheim. Mit der Leistung von heute holt man sich dort die n\u00e4chste Klatsche ab.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ausgabe #14: 13.930 Zuschauer sind voller Hoffnung am Freitagabend in die Arena am Ostbahnhof gegangen. Sie alle hofften, dass die drei Spiele andauernde Siegesserie fortgesetzt wird und man den vierten Sieg in Folge einfahren w\u00fcrde. 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