{"id":8090,"date":"2018-11-04T22:51:24","date_gmt":"2018-11-04T21:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8090"},"modified":"2018-11-04T22:51:45","modified_gmt":"2018-11-04T21:51:45","slug":"computerausfall-fuehrungswechsel-scheibenbruch-ganz-schoen-was-los-beim-53-heimsieg-der-eisbaeren-gegen-schlusslicht-schwenningen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/11\/04\/computerausfall-fuehrungswechsel-scheibenbruch-ganz-schoen-was-los-beim-53-heimsieg-der-eisbaeren-gegen-schlusslicht-schwenningen\/","title":{"rendered":"Computerausfall, F\u00fchrungswechsel, Scheibenbruch: Ganz sch\u00f6n was los beim 5:3-Heimsieg der Eisb\u00e4ren gegen Schlusslicht Schwenningen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7946\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1819-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #10:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4914\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-900x549.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb.jpg 1574w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><span style=\"color: #000000;\">An das letzte Heimspiel der Eisb\u00e4ren Berlin vor der L\u00e4nderspielpause gegen die Schwenninger Wild Wings werden sich die 11.969 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sicherlich noch eine Weile erinnern. Aber nicht, weil der 5:3 (2:3,1:0,2:0)-Heimsieg der Berliner so sch\u00f6n anzusehen war, nein, viel mehr die Ereignisse w\u00e4hrend des Spiels sorgten auch noch nach dem Spiel f\u00fcr viel Gespr\u00e4chsstoff. Spielerisch \u00fcberzeugen konnten die Hausherren nicht, aber immerhin fanden sie am Ende einen Weg, den Tabellenletzten (!) mit viel M\u00fche und Kampf zu besiegen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Cl\u00e9ment Jodoin musste auch heute wieder auf acht Stammspieler verzichten. Die Personalsorgen sind also nach wie vor sehr gro\u00df, aber es besteht berechtigte Hoffnung, dass es nach der L\u00e4nderspielpause wieder besser wird. Das Tor h\u00fctete auch heute wieder Kevin Poulin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8091\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8091\" class=\"size-medium wp-image-8091\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_164141-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_164141-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_164141-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_164141-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8091\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins Spiel, in dem es von Beginn an hin und her ging, zwingende Torchancen gab es aber keine nennenswerten. Erst in der f\u00fcnften Minute konnte man mal eine richtig gute Chance verzeichnen, diese hatten die G\u00e4ste, doch Stefano Giliati scheiterte an Kevin Poulin, ebenso wie in der Minute darauf Marcel Kurth.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und was machten die Eisb\u00e4ren? Die gingen mit der ersten Torchance in F\u00fchrung. Marcel Noebels brachte die Scheibe auf das Tor, Schwenningens Goalie Dustin Strahlmeier konnte den Puck nur zur Seite abwehren und da kam Florian Kettemer angerauscht. Der Berliner Torj\u00e4ger, von Beruf eigentlich Eishockey-Verteidiger, nahm die Scheibe direkt und zimmerte sie ins leere Wild Wings Tor &#8211; 1:0 (8.). Sein sechster Saisontreffer, \u00fcberragend die Torquote von Kettemer, welcher vor dem Spiel noch f\u00fcr sein 500. DEL-Spiel geehrt wurde. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle zu diesem Jubil\u00e4um, Florian Kettemer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und keine zwei Minuten sp\u00e4ter legten die Gastgeber nach. Daniel Fischbuch zog einfach mal ab und \u00fcberraschte Strahlmeier an der kurzen Ecke &#8211; 2:0 (9.). G\u00e4ste-Coach J\u00fcrgen Rumrich nahm daraufhin erst einmal eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen, wie er nach dem Spiel auf der Pressekonferenz sagte. Denn wenn die Eisb\u00e4ren einmal ins Laufen kommen, wird es schwierig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ins Laufen kamen die Berliner aber nicht, denn man leistete sich mal wieder unn\u00f6tige Strafzeiten und brachte Schwenningen somit zur\u00fcck ins Spiel. Und es war schon bemerkenswert, dass ausgerechnet die beiden Torsch\u00fctzen Kettemer und Fischbuch in die K\u00fchlbox mussten. Und die G\u00e4ste aus Schwenningen nutzten sowohl die doppelte als auch die einfache \u00dcberzahl aus. In der zw\u00f6lften Spielminute war es Istv\u00e1n Bartalis, der einen Nachschuss zum 2:1 einnetzen konnte. Danach war die Partie aber erst einmal f\u00fcr mehrere Minuten unterbrochen, da der Computer ein Problem hatte und das Spiel somit vorerst nicht fortgef\u00fchrt werden konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als es weiter ging, dauerte es nur ganze 27 Sekunden und schon hatten die G\u00e4ste die Partie wieder auf Anfang gestellt. Und auch hier konnte Kevin Poulin den ersten Schuss zwar parieren, aber nicht festhalten. Marcel Kurth war zur Stelle und staubte ab &#8211; 2:2 (12.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren v\u00f6llig von der Rolle, nach vorne ging gar nichts mehr und hinten sah man sich dem Druck der Wild Wings ausgesetzt, die hier pl\u00f6tzlich Lust auf mehr bekamen. Und Rihards Bukarts, seines Zeichen Ex-Eisb\u00e4r, hatte dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause die gro\u00dfe Chance zur erstmaligen Schwenninger F\u00fchrung, Kevin Poulin hatte jedoch etwas dagegen. Aber keine Minute sp\u00e4ter war auch Poulin machtlos, als Ville Korhonen ein Zuspiel von Philip McRae eiskalt abschloss &#8211; 2:3 (18.). Mit diesem Paukenschlag endete das Auftaktdrittel in Berlin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Mitteldrittels die Eisb\u00e4ren fr\u00fch mit der Chance in \u00dcberzahl zu agieren, aber das beste<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8092\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8092\" class=\"size-medium wp-image-8092\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_1520220-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_1520220-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_1520220-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_1520220-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-8092\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Powerplay der Liga brachte dabei nicht viel zu Stande. Fortan die Eisb\u00e4ren mit Chancen, aber ohne Gl\u00fcck im Abschluss. Es folgten zwei weitere \u00dcberzahlspiele, das erste konnte man nicht nutzen, das zweite dann aber schon. Aller guten Dinge sind eben drei, denn es war die dritte Strafe gegen die Schw\u00e4ne im Mitteldrittel. Frank H\u00f6rdler mit einem klasse Pass auf Brendan Ranford und der hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im Tor unterzubringen &#8211; 3:3 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch danach die Eisb\u00e4ren weiterhin am Dr\u00fccker, immer wieder mit guten Chancen, aber es fehlte die Kaltschn\u00e4uzigkeit vor dem Tor. Von Schwenningen war in diesem Drittel kaum etwas zu sehen, die Mannschaft von Trainer J\u00fcrgen Rumrich lauerte auf Fehler, um dann zu kontern. Nach 40 Minuten blieb es beim Stand von 3:3.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel hatte dann gleich zu Beginn die wohl spielentscheidende Szene zu bieten. In der 42. Spielminute jubelten die G\u00e4ste \u00fcber das vermeintliche 4:3, aber die beiden Hauptschiedsrichter Daniel Piechaczek und Kristian Vikman entschieden nach Ansicht des Videobeweises auf Torh\u00fcterbehinderung und somit auf kein Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur zwei Minuten sp\u00e4ter bekamen die G\u00e4ste dann ein ungl\u00fcckliches Tor. Florian Kettemer hatte von der blauen Linie abgezogen, Daniel Fischbuch hielt die Kelle in den Schuss und f\u00e4lschte ihn somit unhaltbar f\u00fcr Strahlmeier ab &#8211; 4:3 (44.).<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8093\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8093\" class=\"size-medium wp-image-8093\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_160831-e1541367905444-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_160831-e1541367905444-169x300.jpg 169w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_160831-e1541367905444-768x1365.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20181104_160831-e1541367905444-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><p id=\"caption-attachment-8093\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Drei Minuten nach dem 4:3 sorgte Frank H\u00f6rdler dann aber erst einmal f\u00fcr die n\u00e4chste au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Pause. Sein Schlagschuss von der blauen Linie landete hinter dem Tor an der Plexiglasscheibe vor der Fankurve, welche daraufhin zu Bruch ging. Die Aufr\u00e4umarbeiten und das Wechseln der Scheibe sollte auch nochmal einige Zeit in Anspruch nehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Pause schien den Schwarzw\u00e4ldern besser getan zu haben, die anschlie\u00dfend richtig gut drin waren im Spiel und sich auch gute Chancen erspielten, einmal dabei sogar an der Latte scheiterten. Schwenningen schnupperte also am Ausgleichstreffer. Aber auch die Eisb\u00e4ren hatten ihre Chancen vor dem Schwenninger Tor. Das Spiel wog nun hin und her und beide Teams wollten den n\u00e4chsten Treffer erzielen, die Eisb\u00e4ren damit nat\u00fcrlich f\u00fcr die Vorentscheidung sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr diese sorgte dann Louis-Marc Aubry 92 Sekunden vor dem Spielende, als er sich auf der rechten Seite an der Bande stark den Puck erk\u00e4mpfte, vor das Tor zog, um Strahlmeier rum fuhr und die Scheibe zum entscheidenden 5:3 \u00fcber die Torlinie brachte (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit waren die drei Punkte f\u00fcr die Eisb\u00e4ren im Sack, auch wenn Schwenningen noch einmal den Goalie vom Eis nahm. Am Ende brachte das nichts mehr und die Wild Wings traten die Heimreise mit leeren H\u00e4nden an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Sieg, der vor allem wichtig f\u00fcr das Selbstvertrauen ist. So gehen die Eisb\u00e4ren mit einem Erfolgserlebnis in die so dringend ben\u00f6tigte Pause, denn das arg dezimierte Team der Eisb\u00e4ren hatte kaum noch Benzin im Tank in den letzten Spielen und wird die Pause nun daf\u00fcr nutzen, um die Akkus wieder aufzuladen und darauf hoffen, dass einige verletzte Spieler wieder zur\u00fcckkehren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Spiel heute war mal wieder typisch f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, ruhiger Beginn, dann schnell 2:0 gegen den Tabellenletzten vorne und da dachten sich einige wahrscheinlich, das Ding hier wird ein Selbstl\u00e4ufer und prompt wurde man f\u00fcr diese Denkweise bestraft und lag folgerichtig mit 2:3 hinten. Nach einer Ansage von Trainer Cl\u00e9ment Jodoin in der ersten Drittelpause fand man aber zur\u00fcck in die Spur und k\u00e4mpfte Schwenningen am Ende nieder, musste aber noch ein wenig zittern, denn auch die Schwarzw\u00e4lder hatten noch einige gute Chance gehabt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ausgabe #10: An das letzte Heimspiel der Eisb\u00e4ren Berlin vor der L\u00e4nderspielpause gegen die Schwenninger Wild Wings werden sich die 11.969 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sicherlich noch eine Weile erinnern. 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