{"id":8086,"date":"2018-11-01T22:56:34","date_gmt":"2018-11-01T21:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8086"},"modified":"2018-11-01T22:56:34","modified_gmt":"2018-11-01T21:56:34","slug":"13-eisbaeren-verlieren-duell-der-arg-dezimierten-teams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/11\/01\/13-eisbaeren-verlieren-duell-der-arg-dezimierten-teams\/","title":{"rendered":"1:3 &#8211; Eisb\u00e4ren verlieren Duell der arg dezimierten Teams"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"111\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin k\u00f6nnen in der Hauptrunde den Deutschen Meister Red Bull M\u00fcnchen einfach nicht mehr besiegen. Am Donnerstagabend verlor der DEL-Rekordmeister beim dreifachen Deutschen Meister mit 1:3 (0:1,0:1,1:1) und kassierte damit die elfte Niederlage in den letzten zw\u00f6lf Hauptrundenduellen gegen M\u00fcnchen. Dennoch kann man mit dem Auftritt der Eisb\u00e4ren zufrieden sein, die trotz der gro\u00dfen Personalsorgen alles gegeben haben, doch am Ende war M\u00fcnchen effizient vor dem Tor und nutzte die Fehler der Eisb\u00e4ren eiskalt aus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber Personalsorgen hatte auch der heutige Gegner, insgesamt fehlten auf beiden Seiten je acht Spieler. Unglaublich, wie gro\u00df die Personalsorgen bei beiden Mannschaften sind und trotz der 16 Ausf\u00e4lle war es eine sehr ansehnliche DEL-Partie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vom ersten Bully weg entwickelte sich eine Partie mit hohem Tempo, es ging hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor. Fr\u00fch in der Partie hatten die Berliner gleich einmal eine doppelte Unterzahl f\u00fcr insgesamt 84 Sekunden zu \u00fcberstehen. Das gelang den Eisb\u00e4ren aber, auch, weil sie die Schusswege gut zu stellten und M\u00fcnchen au\u00dfer durch Yannic Seidenberg und Derek Joslin keine gef\u00e4hrlichen Chancen hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die G\u00e4ste aus der Hauptstadt ihr erstes Powerplay hatten, war es M\u00fcnchen, welches die beste Chance hatte. Puckverlust der Eisb\u00e4ren im Drittel der Hausherren, Mark Voakes und Frank Mauer mit dem 2-auf-1-Konter, Voakes schloss ab, doch Kevin Poulin war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 13. Spielminute war aber auch der Berliner Schlussmann geschlagen, als Maximilian Kastner von rechts abgezogen hatte, Poulin an der Hose traf und die Scheibe von da aus ins Tor trudelte &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Drittelende hin noch einmal die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl, aber M\u00fcnchen konnte die Sch\u00fcsse blocken und nahm somit das 1:0 mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">17 Sekunden waren im Mitteldrittel gerade einmal rum, da lag die Scheibe erneut im Berliner Tor. Mark Voakes wollte den Puck vor das Tor bringen, James Sheppard f\u00e4lschte den Puck ab, so dass dieser hoch in die Luft flog. Mark Cundari wollte den Puck weg schlagen, doch am Ende hatte er die Scheibe ins Tor gefaustet &#8211; 0:2 (21.). Eine komplett unn\u00f6tige Aktion von Cundari, Kevin Poulin war bereits auf dem Weg aus dem Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren blieben davon unbeirrt, versuchten weiter nach vorne zu spielen und hatten auch gute Chancen. Louis-Marc Aubry zum Beispiel, der die freie Scheibe vor dem Tor sah, Danny Aus den Birken umkurvte, doch am M\u00fcnchner Goalie am Ende scheiterte. Oder aber Florian Busch, welcher einen 2-auf-1-Konter mit Andr\u00e9 Rankel fuhr, selbst abzog, doch sein Schuss ging nur ans Au\u00dfennetz. Eine Minute sp\u00e4ter Marcel Noebels mit einer klasse Puckannahme, zog ab, scheiterte jedoch an Danny Aus den Birken, Martin Buchwieser setzte den Nachschuss knapp am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und was kam von M\u00fcnchen, die hier sehr effizient auftraten? Auch die Hausherren hatten durchaus Chancen. Jakob Mayenschein legte die Scheibe von hinter dem Tor vor das selbige, wo Andreas Eder zum Abschluss kam, jedoch knapp am Tor vorbei schoss. Und nach einem Scheibenverlust von Andr\u00e9 Rankel im eigenen Drittel stand Frank Mauer pl\u00f6tzlich frei vor Kevin Poulin, welcher jedoch stark reagierte und das 0:3 verhinderte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Drittelende hin dann die Eisb\u00e4ren mal f\u00fcr 51 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, Micki DuPont mit der Chance und Colin Smith mit dem Nachschuss, aber Danny Aus den Birken war einfach nicht zu \u00fcberwinden. Zumal er schon die beiden Spiele zuvor ohne Gegentor \u00fcberstanden hatte. So lag M\u00fcnchen nach 40 Minuten mit 2:0 vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begannen die G\u00e4ste von der Spree mit noch 24 Sekunden Powerplay, aber auch das blieb ungenutzt. Das beste Powerplay tat sich enorm schwer gegen das beste Unterzahlteam der Liga.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber bei 5-gegen-5 waren die Eisb\u00e4ren gef\u00e4hrlich, erspielten sich gute M\u00f6glichkeiten. 2-auf-1-Konter der Eisb\u00e4ren, Martin Buchwieser mit dem Schuss, aber auch hier war Aus den Birken zur Stelle. Geschlagen war der M\u00fcnchner Goalie aber wenig sp\u00e4ter bei Florian Kettemers Schuss, welcher jedoch nur an den Au\u00dfenpfosten ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber in der 50. Spielminute war dann auch der Goalie des Deutschen Meisters geschlagen, erstmals seit 193:01 Minuten wieder. Andr\u00e9 Rankel setzte sich \u00fcber rechts klasse durch, brachte die Scheibe vor das Tor, wo sie durch rutschte und direkt am linken Bullykreis vor dem Schl\u00e4ger von Mark Cundari an kam, welcher direkt abgezogen hatte &#8211; 2:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Direkt im n\u00e4chsten Angriff die Berliner beinahe mit dem Ausgleich, aber Micki DuPont scheiterte an der Latte. Die Eisb\u00e4ren gaben hier nicht auf, versuchten alles, um zum Ausgleich zu kommen, schw\u00e4chten sich zum Ende aber selbst mit einer Strafe drei Minuten vor der Schlusssirene. Aber die G\u00e4ste \u00fcberstanden diese Unterzahl, riskierten in den letzten Sekunden noch einmal alles. Auszeit und Goalie raus, doch das nutzte Patrik Hager zum entscheidenden 3:1 22 Sekunden vor dem Ende.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren trotzten den vielen Ausf\u00e4llen, gaben alles, suchten immer wieder den Weg zum Tor und hatten auch ihre Chancen, es ging aber leider nur ein Schuss ins Tor vom starken Danny Aus den Birken. M\u00fcnchen nutzte dagegen die Fehler der Eisb\u00e4ren eiskalt aus und erwies sich als effizient vor dem Tor. Zudem war das beste Unterzahlteam der Liga heute besser als das beste Powerplay der Liga.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nichtsdestotrotz kann man mit dem Auftritt der Eisb\u00e4ren zufrieden sein und man kann auch viele positive Sachen mitnehmen, findet auch St\u00fcrmer Marcel Noebels:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben ein sehr gutes Ausw\u00e4rtsspiel gemacht. Aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt, das hat uns am Ende die Punkte gekostet. M\u00fcnchen hat eiskalt seine Chancen ausgenutzt. Aber dennoch k\u00f6nnen wir viel Positives aus dem Spiel mitnehmen. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin k\u00f6nnen in der Hauptrunde den Deutschen Meister Red Bull M\u00fcnchen einfach nicht mehr besiegen. Am Donnerstagabend verlor der DEL-Rekordmeister beim dreifachen Deutschen Meister mit 1:3 (0:1,0:1,1:1) und kassierte damit die elfte Niederlage in den letzten zw\u00f6lf Hauptrundenduellen gegen M\u00fcnchen. 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