{"id":8078,"date":"2018-10-26T22:24:15","date_gmt":"2018-10-26T20:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8078"},"modified":"2018-10-26T22:30:57","modified_gmt":"2018-10-26T20:30:57","slug":"teufelskerl-kevin-poulin-im-tor-und-siegtorschuetze-florian-kettemer-harmlose-aber-effektive-eisbaeren-gewinnen-mit-32-in-bremerhaven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/10\/26\/teufelskerl-kevin-poulin-im-tor-und-siegtorschuetze-florian-kettemer-harmlose-aber-effektive-eisbaeren-gewinnen-mit-32-in-bremerhaven\/","title":{"rendered":"Teufelskerl Kevin Poulin im Tor und Siegtorsch\u00fctze Florian Kettemer: Harmlose aber effektive Eisb\u00e4ren gewinnen mit 3:2 in Bremerhaven"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6437\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/DEL-Logo-Bremerhaven.png\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Sch\u00f6n war&#8217;s nicht, aber am Ende z\u00e4hlen nur die drei Punkte, welche die Eisb\u00e4ren Berlin am Ende eingefahren haben. Am Freitagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Cl\u00e9ment Jodoin mit 3:2 (0:1,1:0,2:1) bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven durch und \u00fcberholte den heutigen Gegner mit dem Sieg auch in der Tabelle. \u00dcberzeugend war die Leistung der Hauptst\u00e4dter aber keinesfalls. Einzig Goalie Kevin Poulin verdient Bestnoten, allein ihm hat man es zu verdanken, dass man am Ende \u00fcberhaupt das Eis als Sieger verlassen konnte.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren auch heute wieder ohne sechs Spieler, was St\u00fcrmer Marcel Noebels, der nach \u00fcberstandener Erk\u00e4ltung in den Kader zur\u00fcckkehrte, aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte, wie er vor dem Spiel bei <em>Telekom Sport<\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist immer ein Nachteil mit verletzten Spielern. Aber die Mannschaft ist so aufgestellt, dass sie Ausf\u00e4lle auffangen kann. Die Ausf\u00e4lle d\u00fcrfen nicht als Ausrede gelten. Wir m\u00fcssen ein gutes Spiel machen, um hier zu gewinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Befl\u00fcgelt von f\u00fcnf Heimsiegen in Folge, darunter einem 6:2-Sieg gegen Meister M\u00fcnchen, begann Bremerhaven sehr engagiert und druckvoll, suchte sofort den Weg Richtung Tor und auch den Abschluss. Die Hausherren zudem mit einem aggressiven Forechecking. Und nach f\u00fcnf Minuten bot sich den Pinguins die erste Chance in \u00dcberzahl und dort gingen sie auch in F\u00fchrung, doch der Treffer wurde zu Recht wegen eines Schlittschuh-Tores von Chad Nehring nicht gegeben. Zuvor hatte Kevin Poulin schon klasse gegen Jan Urbas gerettet.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kevin Poulin stand auch in der achten Spielminute im Mittelpunkt, als Bremerhaven einen 2-auf-1-Konter fuhr und Corey Quirk eine Riesenchance hatte, Poulin aber als Sieger aus dem Duell hervor ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch zwei Minuten sp\u00e4ter musste Poulin eingreifen, als Mark Cundari ausrutschte und den Hausherren die n\u00e4chste Chance erm\u00f6glichte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Von den Eisb\u00e4ren kam so gut wie gar nichts nach vorne, einen ganzen Torschuss bekamen die Berliner im ersten Drittel zu Stande und das auch noch in Unterzahl. Charlie Jahnke fuhr einen 2-auf-1-Konter mit Martin Buchwieser, zog ab, doch Ex-Eisb\u00e4ren-Goalie Tomas P\u00f6pperle war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">23 Sekunden vor der ersten Pause belohnten sich die Bremerhavener f\u00fcr ein starkes erstes Drittel. Miha Verlic konnte sich an der linken Bande problemlos durchsetzen, zog zum Tor und hob die Scheibe an Poulin vorbei ins Tor &#8211; 0:1 (20.). Was zugleich auch der Pausenstand war. Eisb\u00e4ren-Verteidiger Maximilian Adam war dementsprechend sauer nach dem ersten Drittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Bis jetzt spielen wir nicht gut. Wir kriegen wenig Scheiben zum Tor und hinten schwimmen wir ganz sch\u00f6n. Wir m\u00fcssen die Scheiben hinten einfacher raus und zum Tor bringen. Wir haben gewusst, wie sie spielen werden, aber wir sind noch nicht da. Wir m\u00fcssen aufwachen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bem\u00fcht starteten die Hauptst\u00e4dter ins Mitteldrittel, suchten den Weg zum Tor, aber die Hausherren machten es den Eisb\u00e4ren schwer. Und doch kamen die Berliner zum Ausgleich. 24 Minuten waren gespielt, als die vierte Reihe der Eisb\u00e4ren zuschlug. Charlie Jahnke brachte die Scheibe von der linken Seite vor das Tor, Martin Buchwieser scheiterte an Tomas P\u00f6pperle, doch Vincent Hessler staubte erfolgreich ab und konnte sein erstes DEL-Tor bejubeln &#8211; 1:1. 22 DEL-Spiele hat es gedauert, ehe die Nummer 16 zum ersten Mal in der DEL geknipst hat. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle zum ersten DEL-Tor, Vincent!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter Bremerhaven mit der Chance zur erneuten F\u00fchrung, aber der Pfosten stand ihnen im Weg. Kurz darauf Bremerhaven f\u00fcr 1:28 Minuten in doppelter \u00dcberzahl und guten Chancen durch Maxime Fortunus (2x) und Miha Verlic, aber Kevin Poulin zeigte einmal mehr seine ganze Klasse.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte der Partie mal die Eisb\u00e4ren mit einem Powerplay, doch das sah sehr d\u00fcrftig aus und Marcel Noebels kam mit Ablauf der Strafe zum einzigen Torschuss in diesem \u00dcberzahlspiel. Es sollte einer von nur vier Torsch\u00fcssen nach 40 Minuten gewesen sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die letzten Minuten war die Partie dann noch einmal sehr zerfahren mit vielen Strafminuten auf beiden Seiten, weshalb der Spielfluss darunter gelitten hatte. Somit blieb es beim 1:1 nach 40 Minuten und Sportdirektor St\u00e9phane Richer brachte es in der Pause bei <em>Telekom Sport<\/em> auf den Punkt, als er sagte, man m\u00fcsse sich bei Kevin Poulin bedanken, ohne den die Partie wohl l\u00e4ngst entschieden w\u00e4re. Unfassbar, wie harmlos die Eisb\u00e4ren hier auftraten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begann mit 4-gegen-4 auf dem Eis und das nutzten die Eisb\u00e4ren nach nur 22 Sekunden aus. Micki DuPont brachte den Puck Richtung langen Pfosten, wo James Sheppard die Kelle in den Schuss hielt und so die Berliner mit dem f\u00fcnften Torschuss an diesem Abend mit 2:1 in F\u00fchrung brachte (41.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bremerhaven nur kurze Zeit geschockt, doch sofort starteten die Mannen von Chefcoach Thomas Popiesch die Offensivbem\u00fchungen, wollten sofort den Ausgleich erzwingen. Und Mike Hoeffel hatte auch schnell zwei gute M\u00f6glichkeiten, aber Kevin Poulin stand mal wieder im Weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch die Eisb\u00e4ren hatten die gro\u00dfe Chance zum dritten Tor. Florian Busch mit einem klasse Pass von der eigenen blauen Linie auf Colin Smith, welcher frei vorm Bremerhavener Tor auftauchte, doch Tomas P\u00f6pperle parierte diesen Schuss im Liegen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Acht Minuten vor dem Ende der Partie kassierten die Eisb\u00e4ren die n\u00e4chste Strafe und Bremerhaven somit mit dem n\u00e4chsten \u00dcberzahlspiel. Dieses nutzten sie zwar nicht, daf\u00fcr sorgte Alex Friesen mit Ablauf der Strafe f\u00fcr den Ausgleich, als er Ma\u00df nahm und die Scheibe in den Winkel schoss &#8211; 2:2 (54.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sollte es hier also doch noch zur Verl\u00e4ngerung kommen? Nein! Denn dagegen hatte Verteidiger Florian Kettemer etwas. Bremerhaven war noch damit besch\u00e4ftigt, sich lautstark zu beschweren, weil es zuvor keine Strafe gegen die Eisb\u00e4ren gab. Kettemer war das egal, er bekam die Scheibe, guckte Tomas P\u00f6pperle aus und netzte zum 3:2 ein (57.). Die n\u00e4chste Bewerbung der Nummer 69 f\u00fcr eine Vertragsverl\u00e4ngerung. Wenn die Eisb\u00e4ren den Ende November auslaufenden Vertrag mit Florian Kettemer nicht verl\u00e4ngern, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bremerhaven schw\u00e4chte sich gegen Ende dann auch noch selbst, kassierte drei Minuten vor dem Ende noch eine Strafe, das folgende \u00dcberzahlspiel der Eisb\u00e4ren blieb jedoch ungenutzt. Bremerhaven nahm eine Minute vor dem Ende Goalie Tomas P\u00f6pperle zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und wenig sp\u00e4ter auch noch eine Auszeit. Aber was sie auch versuchten, sie scheiterten an Kevin Poulin im Eisb\u00e4ren-Tor, der am Ende der Hauptgrund war, weshalb die Eisb\u00e4ren \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit hatten, dieses Spiel zu gewinnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn trotz des Sieges und der drei Punkte war das kein gutes Ausw\u00e4rtsspiel der Eisb\u00e4ren. Ein Torschuss nach 20 Minuten, vier Torsch\u00fcsse nach 40 Minuten und elf am Ende der Partie. Das sind keine Werte f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Wenn da nat\u00fcrlich drei Tore herausspringen und somit auch drei Punkte, sind am Ende alle froh und gl\u00fccklich. Doch eigentlich h\u00e4tte man diese Partie verlieren m\u00fcssen, doch Kevin Poulin rettete den Eisb\u00e4ren einmal mehr den Arsch und gab ihnen die Chance, hier noch einen Sieg mit in die Hauptstadt zu nehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Vorne zu harmlos, aber immerhin effektiv. Hinten hatte man einen starken Kevin Poulin, aber konnte daf\u00fcr in Unterzahl \u00fcberzeugen, als man es Bremerhaven immer wieder schwer machte, die L\u00fccken zu finden. Aber trotzdem weiterhin zu viele Fehler im Spiel der Eisb\u00e4ren, diese darf man nicht \u00fcbersehen, auch wenn man jetzt erst einmal froh \u00fcber die drei Punkte ist, so wie es Siegtorsch\u00fctze Florian Kettemer nach dem Spiel bei <em>Telekom Sport<\/em> sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die drei Punkte sind sehr wichtig. Wir wussten, dass Bremerhaven zu Hause sehr stark ist und das haben sie auch gezeigt. Aber ich denke, das macht ein gutes Team auch aus, gut spielen und gewinnen und schlecht spielen und auch zu gewinnen. Kevin hat die letzten Spiele und auch heute wieder \u00fcberragend gespielt. Wir sind sehr froh, drei Punkte mit nach Berlin nehmen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6n war&#8217;s nicht, aber am Ende z\u00e4hlen nur die drei Punkte, welche die Eisb\u00e4ren Berlin am Ende eingefahren haben. 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