{"id":8049,"date":"2018-10-12T22:36:28","date_gmt":"2018-10-12T20:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8049"},"modified":"2018-10-12T22:36:28","modified_gmt":"2018-10-12T20:36:28","slug":"31-sieg-in-krefeld-viel-geduld-40-minuten-diszipliniert-gespielt-und-mal-wieder-ein-ueberragender-kevin-poulin-im-tor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/10\/12\/31-sieg-in-krefeld-viel-geduld-40-minuten-diszipliniert-gespielt-und-mal-wieder-ein-ueberragender-kevin-poulin-im-tor\/","title":{"rendered":"3:1-Sieg in Krefeld: Viel Geduld, 40 Minuten diszipliniert gespielt und mal wieder ein \u00fcberragender Kevin Poulin im Tor"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben in der Erfolgsspur. Am Freitagabend gewannen die Hauptst\u00e4dter ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Krefeld Pinguinen verdient mit 3:1 (1:1,1:0,1:0) und feierten somit den dritten Ligasieg in Folge. Und der Auftritt der Berliner macht Mut f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen, dass es in der Liga nun endlich weiter nach oben geht. Alles ist zwar noch nicht in Ordnung, aber die Mannschaft arbeitet weiter hart und belohnt sich nun auch endlich daf\u00fcr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten weiter auf sechs verletzte Spieler verzichten. Zudem musste Verteidiger Mark Cundari als \u00fcberz\u00e4hliger Importspieler auf die Trib\u00fcne, da Trainer Cl\u00e9ment Jodoin Kevin Poulin zur\u00fcck ins Tor stellte. Zudem gab Verteidiger Frank H\u00f6rdler beim 112. DEL-Duell zwischen den Pinguinen und den Eisb\u00e4ren sein Saison-Deb\u00fct. Die Nummer Sieben der Eisb\u00e4ren meinte vor dem Spiel, man m\u00fcsse wieder &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">mehr Selbstvertrauen ins Spiel rein bekommen und ins Rollen kommen, dann klappt es auch ausw\u00e4rts wieder<\/span><\/strong><\/em>&#8222;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Selbstvertrauen arbeiteten die G\u00e4ste von der Spree hier aber nicht. Nach einer Phase des Abtastens zu Beginn des Spiels fing mal wieder das Strafen sammeln der Eisb\u00e4ren an. Florian Kettemer kassierte die erste Strafzeit wegen Beinstellens. Ganze 21 Sekunden dauerte das Powerplay der Seidenst\u00e4dter nur. Schnelle Kombination, von Chad Costellos Schlittschuh kam die Scheibe zu Jacob Berglund und der lie\u00df Kevin Poulin keine Chance &#8211; 0:1 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter kassierte Jamie MacQueen die n\u00e4chste Strafe der Eisb\u00e4ren und Deb\u00fctant Frank H\u00f6rdler gesellte sich dann auch noch zu ihm, so dass Krefeld f\u00fcr 25 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis hatte. Das ganze wiederholte sich in der selben \u00dcberzahl erneut, so dass Krefeld nochmals f\u00fcr 25 Sekunden zwei Spieler mehr auf dem Eis hatte. Nur verpasste es Krefeld, in dieser Phase das zweite und dritte Tor nachzusetzen. Sie setzten sich zwar im Eisb\u00e4ren-Drittel fest, nur machten die Eisb\u00e4ren die Schusswege gut zu und so \u00fcberstanden die Berliner diese Unterzahlsituationen schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als dann zur Abwechslung mal 5-gegen-5 gespielt wurde, schlugen die Eisb\u00e4ren eiskalt zu. Micki DuPont spielte die Scheibe zu Marcel Noebels in die Rundung, der drehte sich kurz und passte die Scheibe ohne zu gucken per R\u00fcckhand vor das Tor, wo Louis-Marc Aubry angerauscht kam und die Scheibe links oben versenkte &#8211; 1:1 (14.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr gab es vom Auftaktdrittel auch nicht zu erz\u00e4hlen, Spielfluss kam selten auf, was an den vielen Strafen lag (10 Minuten Krefeld\/14 Minuten Eisb\u00e4ren) und auch daran, dass beiden so ein wenig das n\u00f6tige Konzept fehlt, um die Defensive des Gegner mal zu durchbrechen. Die Eisb\u00e4ren hatten zum Schluss hin noch einmal ein \u00dcberzahlspiel, welches zum Ende hin sogar noch zu einem doppelten wurde. Und das beste Powerplay der Liga (!) setzte sich fest, machte Druck und dr\u00e4ngte die Pinguine ins eigene Drittel, nur nutzen konnten sie es noch nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber man hatte noch ganze 48 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis zu Beginn des zweiten Drittels. Allerdings konnten die Berliner da keine wirkliche Gefahr erzeugen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die n\u00e4chste Chance sollte aber sogleich folgen. Krefeld in der 23. Spielminute mit der n\u00e4chsten Strafe. Und die Eisb\u00e4ren fanden in ihre Formation, lie\u00dfen die Scheibe richtig gut und schnell laufen, spielten tolle P\u00e4sse, richtig gef\u00e4hrliche Chancen entstanden dabei jedoch nicht. Als dann mal numerische Gleichheit auf dem Eis herrschte, mal beide Mannschaften mit guten M\u00f6glichkeiten. Zun\u00e4chst brachte Daniel Pietta die Scheibe vor das Tor, wo ein Kollege zum Abschluss kam, doch Kevin Poulin war mal wieder zur Stelle. Auf der Gegenseite die Eisb\u00e4ren mit zwei richtig guten M\u00f6glichkeiten, aus der letzten nahmen sie noch eine Strafe gegen Krefeld mit und konnten also zum dritten Mal in diesem Drittel in \u00dcberzahl agieren. Und auch dieses Mal lief die Scheibe sehr gut und Jamie MacQueen hatte die beste Chance in diesem Powerplay, als er von Sean Backman am langen Pfosten angespielt wurde, jedoch an Patrick Klein scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was in \u00dcberzahl nicht klappte, gelang dann bei voller Spieler-Anzahl auf dem Eis. Danny Richmond kam mit Tempo \u00fcber links ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe r\u00fcber zu Brendan Ranford und der fackelte nicht lange &#8211; 2:1 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Folgezeit zur Abwechslung mal die Eisb\u00e4ren mit einem doppelten \u00dcberzahlspiel, welches bei langem aber nicht so gut aussah wie die einfachen \u00dcberzahlspiele.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bei 4-gegen-4 auf dem Eis jubelten die Pinguine und deren Fans \u00fcber den vermeintlichen Ausgleich. Phillip Bruggisser hatte abgezogen, Kevin Poulin parierte den Puck irgendwie, die Scheibe flog hoch in die Luft und bei einem Zweikampf zwischen Micki DuPont und Kirill Kabanov ging die Scheibe letztendlich ins Berliner Tor. Die erste Entscheidung der beiden Hauptschiedsrichter Hoppe und Bj\u00e4lkander auf dem Eis hie\u00df &#8222;<strong><em>kein Tor<\/em><\/strong>&#8222;. Der Videobeweis hatte verschiedene Einstellungen, bei der einen dachte man, die Scheibe wurde ins Tor &#8222;gefahren&#8220;, bei der anderen dachte man, Kabanov hatte das Schl\u00e4gerblatt noch dran. Die Hauptschiedsrichter blieben daher bei ihrer Entscheidung &#8222;<em><strong>kein Tor<\/strong><\/em>&#8222;.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So lagen die Hauptst\u00e4dter mit 2:1 nach 40 Minuten in Krefeld vorne. Youngster Charlie Jahnke mit seinem Statement zum Spielverlauf nach 40 Minuten:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein schnelles Spiel mit vielen Strafen. Wir m\u00fcssen aufpassen, dass wir von der Strafbank fernbleiben. Und wir m\u00fcssen mehr aus unseren Chancen im Powerplay machen. Ansonsten ist es bisher ein gutes Spiel von uns, weiter so.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel h\u00e4tte Marcel Noebels fr\u00fch die Weichen auf Sieg stellen k\u00f6nnen. Patrick Klein konnte einen Schuss von der blauen Linie nur prallen lassen, Marcel Noebels nahm die Scheibe auf und hatte das leere Tor vor sich, schaffte es dann aber tats\u00e4chlich, die Scheibe an den Pfosten zu schie\u00dfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann mal wieder ein Powerplay der Eisb\u00e4ren und das sah heute durchaus sehr gut aus, weil sie es mit viel Geduld spielten, sich die Scheibe immer wieder sehr gut zuspielten, um die L\u00fccke in der Krefelder Defensive zu finden. Diese fand Danny Richmond erst kurz vor Ablauf der Strafe, doch sein Kracher von der blauen Linie fand leider nicht den Weg ins Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zehn Minuten vor dem Ende der Partie wurde James Bettauer am rechten Pfosten mit einem Pass von hinter dem Tor angespielt, zog direkt ab, Kevin Poulin, welcher bereits auf dem Weg in die andere Ecke war, bekam die Fanghand noch rechtzeitig hoch und verhinderte so den m\u00f6glichen Ausgleich der Hausherren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es war der Beginn einer guten Phase des KEV, welcher weitere gute M\u00f6glichkeiten kreierte, aber drei weitere Male in Poulin seinen Meister fand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die G\u00e4ste dann in \u00dcberzahl waren, war eine weitere Strafe angezeigt. Die Eisb\u00e4ren spielten die Scheibe aber nicht hektisch zu einem Krefelder, nein, sie spielten es mit viel Geduld und 6-gegen-4 auf dem Eis weiter. Und das wurde auch belohnt. James Sheppard an den kurzen Pfosten zu Jamie MacQueen, der weiter an den langen Pfosten, wo Sean Backman lauerte und zum 3:1 einnetzen konnte (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit sorgten die Eisb\u00e4ren hier nat\u00fcrlich f\u00fcr die Vorentscheidung. Krefeld danach weiterhin bem\u00fcht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber die Defensive der Eisb\u00e4ren stand heute sehr gut, blockte viele Sch\u00fcsse und machte immer wieder die Schusswege zu. Und wenn Krefeld doch durch kam, ja dann war da ja immer noch dieser Teufelskerl Kevin Poulin, der 13 Sekunden vor dem Ende noch einmal einen Big Save hatte, als er erneut blitzschnell die Fanghand bei einem Krefelder Schuss direkt vor dem Tor hoch bekam und erneut f\u00fcr gro\u00dfes Staunen bei den Pinguinen sorgte. Danach war die Partie vorbei und die Eisb\u00e4ren feierten den dritten Ligasieg in Folge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren scheinen so langsam aber sicher in Fahrt zu kommen. Auch wenn noch nicht alles rund l\u00e4uft, so war das Spiel heute ein Schritt in die richtige Richtung &#8211; wenn man das erste Drittel mal ausklammert. Denn da kassierten die Eisb\u00e4ren erneut zu viele Strafzeiten, was Trainer Cl\u00e9ment Jodoin nicht erfreut haben d\u00fcrfte. Umso mehr d\u00fcrfte es den Coach aber gefreut haben, wie gut die Berliner in Unterzahl standen und gearbeitet haben. Und dar\u00fcber, dass man in den n\u00e4chsten beiden Dritteln nur noch je eine Strafe kassierte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch das Powerplay der Eisb\u00e4ren sah sehr vielversprechend aus. Sie fanden gut in ihre Formation, lie\u00dfen die Scheibe schnell und fl\u00fcssig laufen, versuchten so die Krefelder Verteidigung immer wieder aus der Position zu bringen. Sch\u00f6n zu sehen, mit wie viel Geduld die Eisb\u00e4ren das spielten, immer wieder auf den richtigen Moment zum Abschluss warteten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Insgesamt ein guter, k\u00e4mpferischer Auftritt der Eisb\u00e4ren, die in den letzten drei Ligaspielen nur ganze zwei Gegentore kassiert haben. Ein Beleg f\u00fcr die gute Defensivarbeit und den Gl\u00fccksbringer im Tor, Kevin Poulin, welcher seinen Rekord weiter ausbaut. F\u00fcnf DEL-Spiele, f\u00fcnf Siege. Diese Serie kann am Sonntag gerne so weitergehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Wort geh\u00f6rt Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es war ein hartes Spiel. Viele Strafzeiten auf beiden Seiten. Aber wir haben gut in Unterzahl gespielt und ich glaube deshalb auch verdient gewonnen. Wir haben es klar und deutlich angesprochen. Die ganze Saison haben wir schon Probleme mit zu vielen Strafminuten. Wir haben das in der Drittelpause nochmal angesprochen, dass wir 5-gegen-5 spielen und unser Spiel durchziehen m\u00fcssen. Bei 5-gegen-5 sind wir die bessere Mannschaft. Der Torwart ist extrem wichtig. Wie er uns in den wichtigen Situationen im Spiel h\u00e4lt, dass ist sehr, sehr wichtig f\u00fcr uns und gibt den Spielern extra Selbstvertrauen. <\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben in der Erfolgsspur. Am Freitagabend gewannen die Hauptst\u00e4dter ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Krefeld Pinguinen verdient mit 3:1 (1:1,1:0,1:0) und feierten somit den dritten Ligasieg in Folge. 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