{"id":8007,"date":"2018-09-16T19:30:24","date_gmt":"2018-09-16T17:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=8007"},"modified":"2018-09-16T19:31:39","modified_gmt":"2018-09-16T17:31:39","slug":"34-niederlage-in-nuernberg-erneut-die-chancenverwertung-der-knackpunkt-eisbaeren-mit-null-punkte-saisonstart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/09\/16\/34-niederlage-in-nuernberg-erneut-die-chancenverwertung-der-knackpunkt-eisbaeren-mit-null-punkte-saisonstart\/","title":{"rendered":"3:4-Niederlage in N\u00fcrnberg: Erneut die Chancenverwertung der Knackpunkt &#8211; Eisb\u00e4ren mit Null-Punkte-Saisonstart"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"134\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin sicherlich ganz anders vorgestellt. Der DEL-Rekordmeister unterlag am Sonntagnachmittag vor 5.025 Zuschauern in der Arena N\u00fcrnberger Versicherung den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 (2:2,0:2,1:0) und legte somit nach dem 2:4 vom Freitagabend gegen Meister M\u00fcnchen einen Null-Punkte-Saisonstart hin. Wie am Freitag war auch heute wieder die Chancenverwertung u.a. der Knackpunkt, welcher am Ende den Ausschlag gegeben hat. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren 36 Torsch\u00fcsse abfeuerten, gab N\u00fcrnberg nur 26 ab, traf dabei aber sogar noch einmal mehr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten gleich auf sechs Stammspieler verzichten. Neben den bereits am Freitag fehlenden Marvin C\u00fcpper, Frank H\u00f6rdler, Constantin Braun, Florian Busch und Marcel Noebels fiel heute nun auch noch Thomas Oppenheimer aus, welcher sich gegen M\u00fcnchen schwer verletzt hatte und bereits operiert wurde. Maximilian Franzreb h\u00fctete erneut das Berliner Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein in den 100. DEL-Vergleich zwischen den Franken und den Berlinern, welche sich in der vergangenen Saison zehnmal gegen\u00fcber standen. Viermal verlie\u00dfen die Eisb\u00e4ren das Eis als Sieger, alle Siege gelangen dabei im Playoff-Halbfinale. N\u00fcrnberg brennte also auf Revanche.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen gut rein ins Spiel, entfachten sofort viel Druck und brachten die Scheibe immer wieder zum Tor. Schon nach 30 Sekunden hatte Jamie MacQueen einen Schuss von Sean Backman vor dem Tor gef\u00e4hrlich abgef\u00e4lscht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren gaben also in der Anfangsphase den Ton an, doch N\u00fcrnberg sorgte f\u00fcr das erste Tor an diesem Nachmittag. Patrick Reimer fuhr mit der Scheibe \u00fcber die blaue Linie ins Angriffsdrittel, zog ab, sein Schuss wurde von Florian Kettemer abgef\u00e4lscht, so verlor Franzreb die Scheibe aus den Augen und letztendlich fand er sie in seinem Tor wieder &#8211; 0:1 (4.). Ein \u00e4u\u00dferst ungl\u00fcckliches Gegentor f\u00fcr die Mannschaft von Coach Cl\u00e9ment Jodoin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Neun Minuten waren gespielt, als die Berliner erstmals in Unterzahl ran mussten. Bereits da N\u00fcrnberg mit guten Gelegenheiten, aber ohne Gl\u00fcck im Abschluss. Als die Eisb\u00e4ren wieder komplett waren, klingelte es dann aber doch im Tor. Jason Bast hatte von der blauen Linie abgezogen, Franzreb konnte den Schuss zwar parieren, aber Chris Brown konnte so lange nachstochern, bis die Scheibe \u00fcber die Linie ging &#8211; 0:2 (11.). Jonas M\u00fcller versuchte zwar den Gegentreffer zu verhindern, aber eher halbherzig als entscheidend.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die Berliner ihre erste \u00dcberzahl der Partie hatten, sollte es ganze neun Sekunden dauern. Jamie MacQueen spielte James Sheppard hinter dem Tor an, der wurde nicht angegriffen, fuhr vors Tor und \u00fcberwand Niklas Treutle &#8211; 2:1 (18.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz vor der ersten Pause das zweite \u00dcberzahlspiel f\u00fcr die Eisb\u00e4ren und erneut zappelte die schwarze Hartgummischeibe im N\u00fcrnberger Tor. \u00dcber Micki DuPont und Danny Richmond kam die Scheibe zu James Sheppard, welcher von der rechten Seite die Scheibe vor das Tor brachte und wo sie Tyler Aronson ungl\u00fccklich \u00fcber die eigene Linie bugsierte &#8211; 2:2 (20.). So stand es auch zur ersten Drittelpause nach diesen 20 sehr aufregenden Minuten im Frankenland.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwei Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als Patrick Reimer erneut zum Abschluss kam, mal wieder wurde sein Schuss abgef\u00e4lscht, aber Maximilian Franzreb, der bereits auf dem Weg in die andere Ecke war, bekam die Fanghand doch noch an den Puck. Starker Save des jungen Goalies.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Direkt im Gegenzug eine gute Chance f\u00fcr die G\u00e4ste aus der Hauptstadt. Jonas M\u00fcller hatte abgezogen, Treutle konnte nur prallen lassen und Brandon Ranford schoss die Scheibe am halbleeren N\u00fcrnberger Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dann kam es zur einer spielentscheidenden Phase. N\u00fcrnbergs Eugen Alanov mit einem harten Stockcheck gegen Jonas M\u00fcller, welcher blutend vom Eis musste, kurze Zeit sp\u00e4ter aber wieder mit von der Partie war, bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Da allerdings auch Micki DuPont eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, hie\u00df es zun\u00e4chst zwei Minuten 4-gegen-4, wo die Berliner schon zwei gute M\u00f6glichkeiten durch Kai Wissmann hatten. Bei der folgenden dreimin\u00fctigen \u00dcberzahl schossen die Eisb\u00e4ren aus allen Rohren, Niklas Treutle musste mehrfach seine Klasse beweisen. Die Eisb\u00e4ren gaben alles, wollten mit aller Macht die F\u00fchrung erzielen, aber es gelang ihnen weder in diesem \u00dcberzahlspiel noch im direkt darauffolgenden n\u00e4chsten Powerplay. F\u00fcnf Minuten in Folge ein Mann mehr auf dem Eis, zahlreiche M\u00f6glichkeiten, aber kein Tor. Das r\u00e4cht sich immer im Sport. So auch heute.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Shawn Lalonde brachte die Scheibe Richtung Tor, davor blieb sie jedoch h\u00e4ngen und kam irgendwie zu Chris Brown, welcher das halbleere Tor vor sich hatte und sich im Gegensatz zu Ranford die Chance nicht nehmen lie\u00df &#8211; 2:3 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und das Lalonde einen gewaltigen Schlagschuss hat, sollte man in Berlin eigentlich wissen, schlie\u00dflich spielte er mal in der Hauptstadt. Den ersten Kracher konnte Franzreb noch parieren, gegen den zweiten Gewaltschuss war der junge Goalie dann aber machtlos &#8211; 2:4 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Unfassbar, die Eisb\u00e4ren mit Chancen \u00fcber Chancen, doch N\u00fcrnberg lag nach 40 Minuten durch ihre gnadenlose Effektivit\u00e4t zwei Tore vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten also im Schlussdrittel noch einmal alles geben, um hier erneut zur\u00fcckzukommen. Und sie waren auch bem\u00fcht, suchten immer wieder den Weg Richtung Niklas Treutle, es fehlte aber weiterhin am Gl\u00fcck im Abschluss. N\u00fcrnberg hatte zwischenzeitlich mal ein Powerplay, aber die Unterzahl \u00fcberstanden die Berliner schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">N\u00fcrnberg lauerte nun nat\u00fcrlich auf Konter und Jason Bast hatte so einen, lief alleine auf Franzreb zu, aber der junge Goalie behielt die Nerven und parierte den Alleingang sehr stark.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Acht Minuten vor dem Ende kehrte die Hoffnung ins Eisb\u00e4ren-Lager zur\u00fcck. Der bisher sehr starke Neuzugang Florian Kettemer mit einem starken Aufbaupass aus dem eigenen Drittel auf Colin Smith, welcher die Scheibe gleich weiter leitete zu Kumpel Brandon Ranford, der zog vor das Tor und guckte Treutle aus &#8211; 3:4 (52.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den letzten Minuten warfen die Berliner noch einmal alles nach vorne, hatten die letzten zwei Minuten nochmal einen Mann mehr auf dem Eis, nachdem Franzreb sein Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte. Aber es sollte nichts werden mit dem Ausgleich, N\u00fcrnberg brachte das knappe 4:3 \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und wieder eine Niederlage, die eigentlich unn\u00f6tig war, aber erneut die Baustellen der Eisb\u00e4ren offen legt. Sie spielen kein schlechtes Eishockey, bringen die Scheiben immer wieder gef\u00e4hrlich zum Tor, erarbeiten sich immer wieder gute Chancen, aber sie machen einfach zu wenig aus ihren teilweise gro\u00dfen Chancen. Und auch wenn man die ersten beiden \u00dcberzahlspiele heute genutzt hatte, so muss man auch das Powerplay heute wieder kritisieren. Denn wenn man bei f\u00fcnf Minuten in Folge (!) mit einem Mann mehr auf dem Eis kein Tor zu Stande bekommt, muss man sich am Ende nicht \u00fcber die Niederlage beschweren. Zur Verteidigung muss man aber sagen, dass Treutle im N\u00fcrnberger Tag auch einen echt guten Tag erwischt und die Chancen somit immer wieder zu Nichte gemacht hat. Dennoch sollte bei einem so langen Powerplay ein Treffer bei raus springen. Zumal N\u00fcrnberg danach zweimal eiskalt vor dem Tor zuschlug und zeigte, wie wichtig Effektivit\u00e4t in dieser Liga ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf das Trainerteam der Eisb\u00e4ren kommt eine weitere Woche mit viel Arbeit zu, denn nun steht man bei sechs Pflichtspielen und sechs Niederlagen. Damit d\u00fcrfte man in der Hauptstadt keinesfalls zufrieden sein.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin sicherlich ganz anders vorgestellt. Der DEL-Rekordmeister unterlag am Sonntagnachmittag vor 5.025 Zuschauern in der Arena N\u00fcrnberger Versicherung den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 (2:2,0:2,1:0) und legte somit nach dem 2:4 vom Freitagabend gegen Meister M\u00fcnchen einen Null-Punkte-Saisonstart hin. 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