{"id":7991,"date":"2018-09-07T22:46:31","date_gmt":"2018-09-07T20:46:31","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7991"},"modified":"2018-09-07T22:46:31","modified_gmt":"2018-09-07T20:46:31","slug":"erneut-zu-viele-fehler-und-zu-viele-strafen-eisbaeren-kommen-in-zug-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/09\/07\/erneut-zu-viele-fehler-und-zu-viele-strafen-eisbaeren-kommen-in-zug-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"Erneut zu viele Fehler und zu viele Strafen: Eisb\u00e4ren kommen in Zug unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das erste Saisonziel der Eisb\u00e4ren Berlin ist stark gef\u00e4hrdet. Man wollte die KO-Phase der Champions Hockey League (CHL) erreichen. Doch dieses Unterfangen ist bereits nach dem dritten Spiel nahezu aussichtslos. Denn nach den beiden Niederlagen zum CHL-Auftakt am vergangenen Wochenende im Welli kamen die Hauptst\u00e4dter am Freitagabend beim EV Zug in der Bossard-Arena mit 1:6 (1:1,0:3,0:2) unter die R\u00e4der und haben kaum noch Chancen auf die KO-Runde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei kamen die Eisb\u00e4ren beim Saison-Deb\u00fct von Goalie Marvin C\u00fcpper gut ins Spiel und hatten nach zwei Minuten die erste richtig gute Chance, als Probespieler Jason Jaspers Cedric Schiemenz vor dem Tor anspielte, dieser jedoch in Tobias Stephan seinen Meister fand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als beide Mannschaften je einen Spieler auf der Strafbank hatten, ging es mit 4-gegen-4 weiter und da hatten die Eisb\u00e4ren die n\u00e4chste gute Chance, aber auch Zug hatte zwei gute M\u00f6glichkeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es war zu Beginn viel Tempo drin, beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone und suchten immer wieder den Abschluss. Mal setzten sich die Berliner fest, mal die Schweizer. Doch es dauerte bis zur zehnten Spielminute, ehe Zug die erste Riesenchance hatte. Auf einmal kam David McIntyre frei vor dem Tor an die Scheibe, doch er war zu \u00fcberrascht und vergab diese gro\u00dfe Chance zur F\u00fchrung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diese sollte im Gegenzug fallen. Brendan Ranford mit dem Querpass vom rechten Bullykreis auf Jonas M\u00fcller, welcher die Scheibe kurz annahm und dann im linken Bullykreis stehend abzog und zum 1:0 traf (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die F\u00fchrung gab den Berlinern Selbstvertrauen und sie machten ordentlich Druck, wollten sofort das zweite Tor nachlegen, doch Zug-Goalie Stephan hatte etwas dagegen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als Mark Cundari in der 15. Spielminute wegen Spielverz\u00f6gerung zum zweiten Mal an diesem Abend in die K\u00fchlbox musste, dauerte es ganze sieben Sekunden, bis Zug die \u00dcberzahl nutzen konnte. Raphael Diaz hatte von der blauen Linie abgezogen, Carl Klingberg f\u00e4lschte die Scheibe entscheidend ab &#8211; 1:1 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nachdem Ausgleich ein anderes Spiel, auf einmal war Zug am Dr\u00fccker, dr\u00e4ngte die Eisb\u00e4ren immer wieder in deren Zone und machte geh\u00f6rig Druck, Marvin C\u00fcpper rettete das Unentschieden nach 20 Minuten, welches nach Spielanteilen jedoch auch in Ordnung ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel war in den ersten zehn Minuten doch recht z\u00e4h, was daran lag, dass beide Mannschaften Strafen nahmen und so nicht wirklich ein Spielfluss aufkam. Als die Eisb\u00e4ren nach einer Unterzahl gerade wieder vollz\u00e4hlig waren, klingelte es doch noch im Berliner Geh\u00e4use. Zug mit dem Schuss von der blauen Linie, Viktor Stalberg f\u00e4lschte den Schuss ab, C\u00fcpper konnte den ersten Schuss zwar parieren, war aber gegen den Nachschuss von Stalberg machtlos &#8211; 1:2 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Gegenzug aber die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich f\u00fcr die G\u00e4ste von der Spree, doch Jamie MacQueen scheiterte am Au\u00dfenpfosten. Dann mal wieder ein Beispiel, wo die Unterschiede derzeit in Europa liegen. Die Eisb\u00e4ren mit einem Powerplay, welches f\u00fcr keinerlei Gefahr sorgte, danach Zug mit einem Mann mehr auf dem Eis und dieses Mal dauerte es sogar nur vier Sekunden, ehe Florian Kettemer wieder zur\u00fcck auf das Eis durfte. Die Hausherren gewannen das Bully, die Scheibe kam zu Miro Zryd, welcher von der blauen Linie abzog, C\u00fcpper rutschte die Scheibe an der Fanghand vorbei, da sah der junge Goalie nicht so gut aus &#8211; 1:3 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">40 Sekunden sp\u00e4ter musste C\u00fcpper erneut hinter sich greifen, dieses Mal war er aber machtlos. Zug mit einem Pass durch zwei Verteidiger, Lino Martschini tauchte so frei vor C\u00fcpper auf, spielte ihn aus und netzte per R\u00fcckhand ein &#8211; 1:4 (36.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach merkte man den Eisb\u00e4ren die totale Verunsicherung an, die K\u00f6rpersprache zeigte deutlich, dass die Berliner von diesem Doppelschlag geschockt waren. Zum Gl\u00fcck musste man kein weiteres Gegentor mehr schlucken und so stand es nach 40 Minuten 1:4.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begannen die Berliner noch f\u00fcr 1:49 Minuten in \u00dcberzahl, aber f\u00fcr Gefahr konnten sie da nicht sorgen. Dann wieder Zug in \u00dcberzahl, zwar ohne Erfolg, aber mit drei guten Chancen, welche C\u00fcpper zu Nichte machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der 46. Spielminute konnte Zug aber dann doch nachlegen. Jonas M\u00fcller mit einem Fehlpass im Spielaufbau, Yannick-Lennart Albrecht stand so frei vor C\u00fcpper und lie\u00df dem bemitleidenswerten Goalie keine Chance &#8211; 1:5. Marvin C\u00fcpper konnte einem richtig leid tun, seine Vorderleute lie\u00dfen ihn nun mehrfach im Stich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und Zug war im wahren Spielrausch, spielte vor dem Tor die Eisb\u00e4ren-Verteidiger schwindelig mit einem Doppelpass, Garrett Roe sagte &#8222;Danke&#8220; und versenkte die schwarze Hartgummischeibe im halbleeren Berliner Tor &#8211; 1:6 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend Zug vor dem Tor eiskalt agierte und jeden Fehler gnadenlos ausnutzte, zeigten die Eisb\u00e4ren, woran es derzeit international hapert. Zur Abwechslung mal Zug mit einem Fehlpass, Mark Olver frei vor Stephan, aber der Schweizer Goalie hatte keine Probleme und parierte den Schuss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Schluss die Eisb\u00e4ren noch einmal mit zwei \u00dcberzahlspielen und Zug mit einem, Tore sollten in den Powerplays aber keine mehr fallen und somit verloren die Eisb\u00e4ren auch das dritte CHL-Gruppenspiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und im ersten Drittel konnte man mit diesem Ausgang nicht rechnen, da war es ein Spiel auf Augenh\u00f6he, da hatten beide Mannschaften richtig starke Phasen und die Eisb\u00e4ren lagen sogar vorne. Aber ab dem zweiten Drittel leistete man sich wieder zu viele Strafen und zu viele individuelle Fehler, am Ende ergab man sich komplett seinem Schicksal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf das Trainerteam um Coach Cl\u00e9ment Jodoin kommt noch viel Arbeit zu, um bestm\u00f6glich vorbereitet in die DEL zu gehen. Vorher steht aber noch das R\u00fcckspiel in Tschechien beim HC Kometa Brno am Sonntagnachmittag an. Zeit f\u00fcr Wiedergutmachung.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste Saisonziel der Eisb\u00e4ren Berlin ist stark gef\u00e4hrdet. Man wollte die KO-Phase der Champions Hockey League (CHL) erreichen. Doch dieses Unterfangen ist bereits nach dem dritten Spiel nahezu aussichtslos. 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