{"id":7899,"date":"2018-04-27T20:52:32","date_gmt":"2018-04-27T18:52:32","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7899"},"modified":"2018-04-27T20:53:17","modified_gmt":"2018-04-27T18:53:17","slug":"36-im-entscheidenden-siebten-finalspiel-der-traum-vom-achten-stern-ist-geplatzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/04\/27\/36-im-entscheidenden-siebten-finalspiel-der-traum-vom-achten-stern-ist-geplatzt\/","title":{"rendered":"3:6 im entscheidenden siebten Finalspiel: Der Traum vom achten Stern ist geplatzt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Sie haben ihn lange am Leben gehalten. Den Traum von der achten Meisterschaft. Selbst von einem 1:3-R\u00fcckstand in der Finalserie gegen den EHC Red Bull M\u00fcnchen haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin nicht abschrecken lassen. Sie haben sich noch einmal aufgerappelt und alles gegeben, M\u00fcnchen die Meister-Party versaut und ein alles entscheidendes siebtes Finalspiel erzwungen. Und sich somit im Rennen um die DEL-Meisterschaft 2018 gehalten. Doch am Donnerstagabend platzte der Traum von der achten Meisterschaft. Mit 3:6 (1:4,0:1,2:1) unterlag der DEL-Rekordmeister beim jetzt dreimaligen Deutschen Meister. Dabei fiel die Entscheidung um den DEL-Pott bereits im ersten Drittel.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Chefcoach Uwe Krupp schickte das selbe Team wie in Spiel Sechs ins Rennen. Die Eisb\u00e4ren vertrauten also jenen Spielern, die diesen ultimativen Showdown erst erm\u00f6glicht hatten.<\/p>\n<div id=\"attachment_7900\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7900\" class=\"size-medium wp-image-7900\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-208k-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-208k-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-208k-768x512.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-208k-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7900\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Von der ersten Sekunde an war es ein Spiel, welches von sehr hohem Tempo gepr\u00e4gt war. Beide Mannschaften versuchten schnell die neutrale Zone zu \u00fcberbr\u00fccken. Beide wollten sofort den Weg zum Tor suchen und die ersten Duftmarken setzen. M\u00fcnchen dann fr\u00fch im ersten Drittel mit dem ersten Powerplay, erspielten sich dabei auch gute Chancen, aber Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor lie\u00df keinen Treffer zu.<br \/>\nMitte des ersten Drittels bot sich den Eisb\u00e4ren die erste Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Was jetzt nicht unbedingt die Lieblingsdisziplin in dieser Saison war. Aber dieses Mal klingelte es im M\u00fcnchner Tor. Auf der linken Seite wurde Micki DuPont angespielt, dieser zog direkt ab und lie\u00df Danny Aus den Birken keine Chance &#8211; 1:0 (11.).<br \/>\nDer perfekte Start in dieses alles entscheidende Finalspiel. Und so ganz unverdient war diese F\u00fchrung auch nicht, denn die Eisb\u00e4ren hatten bis dahin mehr vom Spiel, hatten mehr Abschl\u00fcsse zu verzeichnen. Insofern ging die F\u00fchrung auch in Ordnung. Aber es folgten Horror-Minuten f\u00fcr die Berliner.<br \/>\nIn der 13. Spielminute hatte Konrad Abeltshauser nach einem Zuspiel von Jon Matsumoto zu viel Zeit und Platz, visierte das Ziel an und glich zum 1:1 aus.<br \/>\nSchockte die Eisb\u00e4ren immer noch nicht, die weiter nach vorne spielten und ihre Chancen suchten. Aber dann folgte der Zw\u00f6lf-Sekunden-Doppelschlag der Gastgeber, von dem sich die Eisb\u00e4ren nicht mehr erholen sollten.<br \/>\nMatsumoto kam zu einfach durch die Defensive der Berliner bis vor das Tor, wollte dann Vehanen ausspielen, scheiterte im ersten Versuch aber noch am Finnen. Der zweite Versuch passte dann aber, allerdings auch dank der ungl\u00fccklichen Mithilfe von Jonas M\u00fcller, der den Puck letztendlich \u00fcber die Linie bef\u00f6rderte &#8211; 1:2 nach 15:55 Minuten.<br \/>\nDirekt vom Bully weg M\u00fcnchen mit viel Druck nach vorne, der Puck prallte von der Bande hinter dem Tor vor selbiges zur\u00fcck, die Zuordnung in der Berliner Defensive stimmte \u00fcberhaupt nicht und Steve Pinizzotto netzte eiskalt ins leere Tor ein &#8211; 1:3 nach 16:07 Minuten.<br \/>\nUwe Krupp reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Aber dieser Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden hatte seine Spuren hinterlassen und im Grunde war das Finale und die Meisterschaft danach entschieden. Denn M\u00fcnchen strotze nun nur so vor Selbstvertrauen, w\u00e4hrend die drei schnellen Treffer bei den Eisb\u00e4ren Wirkung zeigten.<br \/>\nUnd es sollte noch schlimmer kommen. M\u00fcnchen im Powerplay, Dominik Kahun sein Schuss wurde noch pariert, aber Ex-Eisb\u00e4r Mads Christensen setzte nach und arbeitete die Scheibe \u00fcber die Linie &#8211; 1:4 und das 39 Sekunden vor der ersten Drittelpause.<br \/>\nEin unglaubliches erstes Drittel, dessen Spielstand den Spielverlauf nicht wirklich wider spiegelte. 10 M\u00fcnchner Torsch\u00fcsse reichten, um vier Tore zu erzielen. Die Eisb\u00e4ren, die eigentlich ein gutes erstes Drittel bis zum 1:1 spielten, hatten 16-mal auf das Tor von Aus den Birken geschossen. Doch M\u00fcnchen war brutal effektiv und eiskalt vor dem Tor.<\/p>\n<p>Noch waren 40 Minuten zu spielen, aber zun\u00e4chst einmal hatte M\u00fcnchen das n\u00e4chste \u00dcberzahlspiel,<\/p>\n<div id=\"attachment_7901\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7901\" class=\"size-medium wp-image-7901\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-176k-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-176k-300x210.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-176k-768x538.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-176k-1024x717.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7901\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>welches sie jedoch nicht nutzten. Dann folgte der n\u00e4chste Knackpunkt in diesem Spiel. Die Eisb\u00e4ren mit einem Powerplay, in dem sie zwar Chancen hatten, diese aber nicht nutzen konnten. Kurz darauf M\u00fcnchen in \u00dcberzahl und nach nur 17 Sekunden trafen die Gastgeber. Derek Joslin hatte von der blauen Linie abgezogen, Vehanen parierte den ersten Schuss, Pinizzotto setzte nach und dr\u00fcckte die Scheibe im Liegen \u00fcber die Linie &#8211; 1:5 (28.). Die M\u00fcnchner Nummer 14 mit dem unb\u00e4ndigen Willen, dieses Tor erzielen zu wollen.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren gaben nicht auf, waren weiterhin bem\u00fcht, rannten weiter an und hatten auch noch zwei \u00dcberzahlspiele im zweiten Drittel gehabt. Es fehlte ihnen jedoch an zwingenden Ideen, hier noch einmal zur\u00fcck in die Partie zu finden. M\u00fcnchen tat nicht mehr als n\u00f6tig, konzentrierte sich auf die Defensive und lauerte auf Konter.<\/p>\n<div id=\"attachment_7902\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7902\" class=\"size-medium wp-image-7902\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-155k-300x208.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-155k-300x208.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-155k-768x534.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-155k-1024x711.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7902\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Die vermehrt im letzten Drittel kommen sollten, da die Eisb\u00e4ren angesichts des Spielstandes nat\u00fcrlich aufmachen mussten. In der 45. Spielminute kehrte aber die kleine Hoffnung auf das gro\u00dfe Comeback zur\u00fcck. Rihards Bukarts auf Jamie MacQueen, welcher vor dem Tor lauerte und auf 2:5 verk\u00fcrzen konnte.<br \/>\nM\u00fcnchen schraubte das Tempo danach mal eben kurz hoch. Jerome Flaake scheiterte noch an der Latte, Florian Kettemer brachte die Scheibe zum Tor, Brooks Macek setzte erfolgreich nach &#8211; 2:6 (47.).<br \/>\nAber auch die Eisb\u00e4ren mit der direkten Antwort. James Sheppard f\u00e4lschte einen Schuss von Kai Wissmann unhaltbar f\u00fcr Aus den Birken ab &#8211; 3:6 (48.).<br \/>\nEs sollte der letzte Eisb\u00e4ren-Treffer in dieser Saison sein und zugleich der letzte in dieser DEL-Saison. Denn anschlie\u00dfend tat sich nichts mehr. M\u00fcnchen lie\u00df sich das nicht mehr nehmen, die Eisb\u00e4ren verloren mit zunehmender Spieldauer auch den Glauben an das Comeback. Und so feierte der EHC Red Bull M\u00fcnchen am Ende die dritte Meisterschaft in Folge. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch dazu an dieser Stelle. So viel Fairness sollte sein. Und ein unverdienter Meister sind die Mannen von Coach Don Jackson auch nicht.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich h\u00e4tten wir lieber die Eisb\u00e4ren auf dem Thron gesehen und es sah zu Beginn auch sehr<\/p>\n<div id=\"attachment_7903\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7903\" class=\"size-medium wp-image-7903\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-458k-300x184.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-458k-300x184.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-458k-768x472.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F7-MUE-EBB18-458k-1024x630.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7903\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>gut aus, doch dann drehte M\u00fcnchen mal kurz auf und \u00fcberrollte die Eisb\u00e4ren in wenigen Minuten, stellte somit die Weichen auf Sieg und dritte Meisterschaft in Folge.<br \/>\nDoch auch wenn gestern Abend und auch jetzt immer noch Trauer vorhanden ist, was verst\u00e4ndlich ist, wenn man so kurz vor dem Ziel noch abgefangen wird, \u00fcberwiegt der Stolz auf diese Mannschaft. Denn sie hat eine \u00fcberragende Hauptrunde gespielt, welche mit Platz Zwei und der CHL-Qualifikation endete. Und sie haben uns in den Playoffs \u00fcber Wochen mit ihren Leistungen verz\u00fcckt und uns lange den Traum vom achten Stern leben lassen. Dass es am Ende nicht geklappt hat, ist zwar traurig, aber dennoch kann man mit gro\u00dfem Stolz auf die Saison 2017\/2018 zur\u00fcckblicken. Und im n\u00e4chsten Jahr greifen sie dann wieder von vorne an. Denn auch dann hei\u00dft das Motto wieder: &#8222;Mit aller Macht zur Acht!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben ihn lange am Leben gehalten. Den Traum von der achten Meisterschaft. Selbst von einem 1:3-R\u00fcckstand in der Finalserie gegen den EHC Red Bull M\u00fcnchen haben sich die Eisb\u00e4ren Berlin nicht abschrecken lassen. 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