{"id":7893,"date":"2018-04-25T00:27:56","date_gmt":"2018-04-24T22:27:56","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7893"},"modified":"2018-04-25T00:27:56","modified_gmt":"2018-04-24T22:27:56","slug":"der-traum-vom-achten-stern-lebt-weiter-die-eisbaeren-erzwingen-den-showdown-um-die-deutsche-eishockey-meisterschaft-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/04\/25\/der-traum-vom-achten-stern-lebt-weiter-die-eisbaeren-erzwingen-den-showdown-um-die-deutsche-eishockey-meisterschaft-in-muenchen\/","title":{"rendered":"Der Traum vom achten Stern lebt weiter: Die Eisb\u00e4ren erzwingen den Showdown um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft in M\u00fcnchen!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7234\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><strong>Ausgabe #40:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"117\" \/>Diese Finalserie ist einfach der pure Wahnsinn. Es geht tats\u00e4chlich ins alles entscheidende siebte Finalspiel am Donnerstagabend in M\u00fcnchen. Denn die Eisb\u00e4ren Berlin haben das sechste Finalspiel in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof hochverdient mit 5:3 (1:1,1:0,3:2) gewonnen, glichen somit die Serie aus und erzwangen damit den ultimativen Showdown in M\u00fcnchen. Und der Sieg war klar verdient, waren die Eisb\u00e4ren doch \u00fcber das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft, w\u00e4hrend M\u00fcnchen irgendwie ratlos wirkte. Anscheinend sa\u00df beim Team von Chefcoach Don Jackson der Schock von Spiel F\u00fcnf noch zu tief. Andererseits sind es die roten Bullen auch nicht gewohnt, \u00fcber mehr als f\u00fcnf Spiele in den Playoffs zu gehen. Die Eisb\u00e4ren hingegen schon und sie sind derzeit Megahei\u00df auf Eishockey. Und nach dem heutigen Spiel ist der Truppe von Chefcoach Uwe Krupp jetzt alles zuzutrauen. Auch der gro\u00dfe Wurf.<\/p>\n<p>Der Eisb\u00e4ren-Coach vertraute auf das selbe Team wie am Sonntag in M\u00fcnchen. Warum sollte er auch etwas \u00e4ndern, schlie\u00dflich gewann diese Truppe das legend\u00e4re f\u00fcnfte Finalspiel in M\u00fcnchen mit 6:5 n.V.<\/p>\n<div id=\"attachment_7894\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7894\" class=\"size-medium wp-image-7894\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-153k-300x191.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-153k-300x191.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-153k-768x488.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-153k-1024x651.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7894\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL\/City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Und die Hausherren machten vom ersten Bully weg klar, dass sie hier nur ein Ziel vor Augen hatten &#8211; den Sieg und damit den Serienausgleich. Sofort wurde das M\u00fcnchner Tor anvisiert und relativ schnell konnte man den Deutschen Meister schocken. Ein Zuckerpass von Jonas M\u00fcller vor das Tor zu Louis-Marc Aubry, der behielt die Ruhe und vollstreckte eiskalt zum 1:0 (4.).<br \/>\nDer perfekte Start in ein Drittel, welches hart umk\u00e4mpft war. Beide Mannschaften fuhren ihre Checks konsequent zu Ende und teilten immer wieder aus, um den Gegner zu provozieren. Hinten standen beide \u00e4u\u00dferst kompakt, was es den jeweiligen Angriffsreihen schwer machte, sich gute Chancen zu erspielen. Zwar kamen beide immer mal wieder zu Abschl\u00fcssen, aber es waren keine hundertprozentigen dabei. Doch trotzdem klingelte es im Auftaktdrittel noch einmal im Tor. Konrad Abeltshauser hatte abgezogen und zum 1:1 ausgeglichen (9.).<br \/>\nDer Treffer gab M\u00fcnchen ein wenig Aufwind, der Titelverteidiger kam nun besser ins Spiel und hatte auch mal eine Phase, wo man sich im Berliner Drittel festsetzen konnte. Aber diese Phase hatten auch die Eisb\u00e4ren, nutzen konnten beide diese aber nicht. Somit stand es nach 20 hochinteressanten und hart umk\u00e4mpften Minuten 1:1 in der Hauptstadt.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Hausherren noch in Unterzahl, \u00fcberstanden diese aber<\/p>\n<div id=\"attachment_7895\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7895\" class=\"size-medium wp-image-7895\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-209k-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-209k-300x199.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-209k-768x510.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-209k-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7895\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL\/City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>schadlos, weil das Penaltykilling auch heute wieder sehr gut funktionierte. Und als man wieder komplett war, ging man erneut in F\u00fchrung. James Sheppard mit dem Pass von der linken Seite, Jason Jaffray wollte diesen abfangen, doch er f\u00e4lschte die Scheibe ungl\u00fccklich ab und so ging die Scheibe ins M\u00fcnchner Tor &#8211; 2:1 (23.).<br \/>\nErneut ein Top-Start ins Drittel f\u00fcr den Rekordmeister, der mal wieder zur richtigen Zeit traf. Fortan die Eisb\u00e4ren weiterhin mit guten Aktionen nach vorne. Aber auch M\u00fcnchen kam immer wieder vor das Berliner Tor. Aber man merkte den Eisb\u00e4ren an, dass sie es heute mehr wollten als M\u00fcnchen. Die wirkten manchmal schon echt ratlos, hatten zudem ihre Nerven nicht im Griff und handelten sich somit unn\u00f6tige Strafzeiten ein. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen sich jedoch nicht provozieren, konzentrierten sich weiter auf ihr Spiel und zogen den Spielplan konsequent durch.<br \/>\nTore sahen die 14.200 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena dann keine mehr, aber die Partie blieb weiterhin sehr interessant und zudem sehr nervenaufreibend, denn hier war noch lange nichts entschieden.<\/p>\n<div id=\"attachment_7896\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7896\" class=\"size-medium wp-image-7896\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-183k-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-183k-300x187.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-183k-768x478.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-183k-1024x637.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7896\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL\/City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>Fr\u00fch im Schlussdrittel wurden die Nerven der Eisb\u00e4ren-Fans etwas beruhigt. Die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl, Rihards Bukarts zog direkt ab, Danny Aus den Birken parierte den Schuss, allerdings direkt vor den Schl\u00e4ger von Jamie MacQueen, welcher nach nur zw\u00f6lf Sekunden dankend einnetzte &#8211; 3:1 (41.).<br \/>\nDoch M\u00fcnchen bekam kurz darauf ein Powerplay zugesprochen, aber die Eisb\u00e4ren heute mit ganz starker Arbeit in Unterzahl, \u00fcberstanden auch diese schadlos. Und kurz darauf sorgte man f\u00fcr einen Jubel-Orkan in der Arena. Daniel Fischbuch wurde auf die Reise geschickt, lief alleine auf den Goalie zu und diese Chance lie\u00df er sich &#8211; im Gegensatz zu vielen anderen solcher Situationen w\u00e4hrend der Hauptrunde &#8211; nicht nehmen und erh\u00f6hte auf 4:1 (45.).<br \/>\nDiese zwei schnellen Tore waren nat\u00fcrlich Balsam f\u00fcr die Eisb\u00e4ren-Seele, jedoch Gift f\u00fcr die Seele der M\u00fcnchner. Die waren komplett von der Rolle. Sie bem\u00fchten sich zwar, suchten auch immer wieder den Weg Richtung Petri Vehanen. Aber der Finne lie\u00df nichts zu. M\u00fcnchen wirkte nicht wie das M\u00fcnchen aus den Spielen Zwei bis Vier. Sie fanden \u00fcberhaupt kein Mittel gegen die Eisb\u00e4ren, hatten nichts zum dagegen setzen und wirkten, wie schon mehrfach erw\u00e4hnt, teilweise sehr ratlos. So kennt man Mannschaften von Don Jackson nicht. Aber der erfolgreichste DEL-Trainer hatte keinen Plan gegen die wie entfesselt aufspielenden Eisb\u00e4ren, die bei Kontern weitere Chancen hatten, das Ergebnis noch auszubauen.<br \/>\nSo lief die Zeit runter und Spiel Sieben r\u00fcckte immer n\u00e4her. Doch M\u00fcnchen zeigte sich noch einmal, Mads Christensen mit dem 4:2 zweieinhalb Minuten vor dem Ende der Partie (58.).<br \/>\nJackson riskierte nun alles, nahm seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was die Eisb\u00e4ren aber in der selben Minute durch Andr\u00e9 Rankel zum 5:2 ausnutzten.<br \/>\nAber M\u00fcnchen gab nicht auf, Christensen mit dem Schuss, welchen Patrick Hager unhaltbar f\u00fcr Vehanen abf\u00e4lschte &#8211; 5:3 (59.).<br \/>\nJackson nahm erneut den Goalie raus und zudem noch eine Auszeit. Aber mehr als Ergebniskosmetik war das nicht gewesen. Die Eisb\u00e4ren brachten die Sieg \u00fcber die Zeit und lie\u00dfen die Arena am Ostbahnhof beben.<\/p>\n<p>Alles wieder auf Anfang. 3:3 steht es nun in der Finalserie zwischen Berlin und M\u00fcnchen, wer das<\/p>\n<div id=\"attachment_7897\" style=\"width: 253px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7897\" class=\"size-medium wp-image-7897\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-227k-243x300.jpg\" alt=\"\" width=\"243\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-227k-243x300.jpg 243w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-227k-768x947.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F6-EBB-RBM18-227k-830x1024.jpg 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><p id=\"caption-attachment-7897\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL\/City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p>n\u00e4chste Spiel gewinnt ist Deutscher Eishockeymeister 2018. Und sprach vor der Finalserie und vor Spiel F\u00fcnf noch alles f\u00fcr M\u00fcnchen, so hat sich das Blatt inzwischen gewendet und die Eisb\u00e4ren Berlin befinden sich aktuell in der Pole Position um den DEL-Pott. Denn das Momentum ist doch deutlich auf Seiten der Eisb\u00e4ren, die M\u00fcnchen scheinbar geknackt haben. Schon in Spiel Vier war man M\u00fcnchen deutlich \u00fcberlegen, konnte da nur die eigenen Chancen nicht nutzen und verlor so das Spiel. In Spiel F\u00fcnf und Sechs hielt man an dem Spielplan fest und dieses Mal nutzte man seine Chancen und schoss sechs Tore in M\u00fcnchen sowie f\u00fcnf in Berlin.<br \/>\nWar sich M\u00fcnchen seiner Sache nach dem Sieg am Freitag schon zu sicher? Es macht fast den Anschein, denn am Sonntag waren sie relativ nerv\u00f6s nach dem schnellen 0:2-R\u00fcckstand. Zwar k\u00e4mpften sie sich am Ende noch einmal zur\u00fcck in die Partie, aber verloren diese dann doch noch in der Overtime. Es scheint fast so, als ob das Spiel am Sonntag einen Knacks bei M\u00fcnchen hinterlassen hat. Auch heute spielten sie nicht so, wie man es von M\u00fcnchen gewohnt ist. Die Eisb\u00e4ren haben sich in den letzten beiden Spielen in einen Rausch gespielt, spielen wie entfesselt auf, halten das M\u00fcnchner Powerplay vom eigenen Tor fern und sind vor dem Tor wieder eiskalt und effektiv. Die Mannschaft hat sich dank einer unglaublichen Energieleistung zur\u00fcck in die Serie gek\u00e4mpft, an deren Ende nun doch wieder der achte Stern winkt. Und angesichts der aktuellen Berliner Form und der M\u00fcnchner Schw\u00e4chephase genau zum ung\u00fcnstigsten Zeitpunkt, ist den Eisb\u00e4ren am Donnerstag alles zuzutrauen. Denn Erfahrungen mit Spiel Sieben haben die Eisb\u00e4ren schon gemacht, M\u00fcnchen dagegen betritt am Donnerstag Neuland.<br \/>\nAlles spricht nun f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Es liegt nun an den Eisb\u00e4ren, das gr\u00f6\u00dfte Comeback der DEL-Finalgeschichte zu vollenden und sich den achten Titel zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #40: Diese Finalserie ist einfach der pure Wahnsinn. Es geht tats\u00e4chlich ins alles entscheidende siebte Finalspiel am Donnerstagabend in M\u00fcnchen. 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