{"id":7853,"date":"2018-04-15T21:05:06","date_gmt":"2018-04-15T19:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7853"},"modified":"2018-04-15T21:06:06","modified_gmt":"2018-04-15T19:06:06","slug":"45-muenchen-zu-abgezockt-und-eiskalt-vor-dem-tor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/04\/15\/45-muenchen-zu-abgezockt-und-eiskalt-vor-dem-tor\/","title":{"rendered":"4:5! M\u00fcnchen zu abgezockt und eiskalt vor dem Tor"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7234\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #37:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"115\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das Heimrecht ist schon wieder weg. Nach dem \u00fcberraschenden Break mit dem 4:3-Ausw\u00e4rtssieg im ersten Finalspiel folgte im zweiten Finalspiel heute auf eigenem Eis eine Niederlage. Die Eisb\u00e4ren Berlin unterlagen dem EHC Red Bull M\u00fcnchen mit 4:5 (1:2,1:3,2:0) und mussten somit das Heimrecht wieder abgeben. Man hatte mit einer Reaktion der G\u00e4ste gerechnet und die folgte auch. Auch wenn es am Ende noch einmal eng wurde, so war der Sieg der Mannschaft von Chefcoach Don Jackson keinesfalls unverdient.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Keine Ver\u00e4nderung im Team von Chefcoach Uwe Krupp. Es fehlten also weiterhin Constantin Braun, Blake Parlett, Florian Busch, Vincent Hessler und Charlie Jahnke. Im Tor begann Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7854\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7854\" class=\"size-medium wp-image-7854\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-071k-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-071k-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-071k-768x469.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-071k-1024x625.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7854\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen begann \u00e4u\u00dferst engagiert und mit einem aggressiven Forechecking, was die Eisb\u00e4ren immer wieder vor Probleme stellte. Dennoch geh\u00f6rte den Berlinern die erste Torchance, aber Danny Richmond traf nur den Au\u00dfenpfosten (2.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch danach war eigentlich nur M\u00fcnchen vor dem Tor pr\u00e4sent. Der Titelverteidiger machte von Beginn an deutlich, hier sofort zur\u00fcckschlagen zu wollen. Dementsprechend spielten die Mannen von Don Jackson auch, erspielten sich auch gute Chancen, welche Petri Vehanen zu halten wusste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren taten sich schwer mit Offensivaktionen. Daniel Fischbuch hatte in den ersten zehn Minuten noch eine richtig gute Chance, als er alleine auf Danny Aus den Birken zulief, jedoch scheiterte (9.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann mal wieder der Beweis, wie wichtig Special Teams in den Playoffs und gerade im Finale sind. Die Eisb\u00e4ren konnten ihr Powerplay nicht nutzen, M\u00fcnchen dagegen schon. Derek Joslin mit dem Pass rechts raus zu Keith Aucoin, der mit dem Querpass zu Brooks Macek, welche einnetzen konnte &#8211; 0:1 (13.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber die Eisb\u00e4ren bewiesen schon oft in den diesj\u00e4hrigen Playoffs, dass sie mit R\u00fcckschl\u00e4gen umgehen k\u00f6nnen. So auch heute wieder. Nick Petersen mit dem Zuspiel von hinter der Torlinie auf Sean Backman, welcher direkt abzog und mit Hilfe von Patrick Hager zum 1:1 ausgleichen konnte (14.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan die Hausherren deutlich besser drin im Spiel und auch mit Chancen und einem weiteren Powerplay. Aber nutzen konnten sie weder ihre Chancen noch das Powerplay. Und dann zeigte M\u00fcnchen wieder, wie man sein Powerplay eiskalt ausnutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ganze elf Sekunden lief das \u00dcberzahlspiel, M\u00fcnchen mit einer klasse Kombination, an deren Ende Steven Pinizzotto vollenden konnte &#8211; 1:2 (19.). Was zugleich auch der Pausenstand an der Spree war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Mitteldrittels die Berliner mit guten Chancen, aber M\u00fcnchen war heute einfach<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7855\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7855\" class=\"size-medium wp-image-7855\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-052k-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-052k-300x214.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-052k-768x547.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-052k-1024x729.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7855\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">gnadenlos effektiv und machte die Tore immer genau zum richtigen Zeitpunkt. Patrick Hager kam \u00fcber links ins Drittel, legte die Scheibe quer r\u00fcber zu Florian Kettemer, welcher kurz schaute und dann abzog &#8211; 1:3 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren spielten ein gutes zweites Drittel, machten ordentlich Druck und kamen auch immer wieder zu richtig guten Torchancen, welche sie jedoch nicht zu nutzen wussten. M\u00fcnchen war bei seinen Angriffen aber auch immer gef\u00e4hrlich und bei einem sogar erfolgreich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Scheibenverlust der Eisb\u00e4ren in der neutralen Zone, Jon Matsumoto ging mit der Scheibe ins Angriffsdrittel, lie\u00df die Eisb\u00e4ren-Spieler alt aussehen, umkurvte auch Vehanen und netzte eiskalt ein &#8211; 1:4 (34.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach dem Tor nahm Uwe Krupp erst einmal eine Auszeit. Fortan die Eisb\u00e4ren mit dem n\u00e4chsten Powerplay, welches aber nat\u00fcrlich nicht genutzt werden konnte. Aber nur wenige Sekunden sp\u00e4ter klingelte es dann doch im Tor der M\u00fcnchner. Nick Petersen brachte die Scheibe von hinter dem Tor an den rechten Pfosten, wo Nick Petersen die L\u00fccke zwischen Aus den Birken und Pfosten fand &#8211; 2:4 (38.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann folgte der Knackpunkt der Partie. Ganze zw\u00f6lf Sekunden waren im zweiten Drittel noch auf der Uhr, als Jon Matsumoto die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor brachte, wo Maximilian Kastner lauerte und erfolgreich einnetzen konnte &#8211; 2:5 (40.). Ein Gegentor zu einem ganz ungl\u00fccklichen Zeitpunkt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7856\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7856\" class=\"size-medium wp-image-7856\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-093k-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-093k-300x186.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-093k-768x477.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-093k-1024x636.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7856\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das sollte die Aufgabe im letzten Drittel nat\u00fcrlich nicht leichter machen. Vor dem Beginn des letzten Drittels gab es aber erst einmal einen Torh\u00fcterwechsel bei den Eisb\u00e4ren. Marvin C\u00fcpper kam f\u00fcr Petri Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als Ex-Eisb\u00e4r Mads Christensen in die K\u00fchlbox musste, konnten die Eisb\u00e4ren tats\u00e4chlich in \u00dcberzahl treffen. Das Powerplay sah bis dahin \u00fcberhaupt nicht gut aus, dachte sich wohl auch Sean Backman, der sich \u00fcber links auf die Reise machte, ins Angriffsdrittel fuhr, dann einfach mal abzog und Aus den Birken damit \u00fcberraschte &#8211; 3:5 (46.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dieser Treffer gab den Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich noch einmal neuen Auftrieb. Die Eisb\u00e4ren gaben im letzten Drittel noch einmal alles, spielten nach vorne und nahmen die Sch\u00fcsse aus allen Lagen. M\u00fcnchen konzentrierte sich auf das verteidigen und lauerte auf Fehler der Eisb\u00e4ren, um dann per Konter f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung zu sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Was die Eisb\u00e4ren auch versuchten, entweder war ein M\u00fcnchner Gegenspieler, dessen Schl\u00e4ger oder aber Aus den Birken im Weg. Erst als die Eisb\u00e4ren Goalie C\u00fcpper zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, klingelte es doch nochmal im Tor des Meisters.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aus dem Gew\u00fchl vor dem Tor zog Nick Petersen einfach mal ab und brachte die Hoffnung 40 Sekunden vor Spielende zur\u00fcck &#8211; 4:5.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber es brachte nichts mehr. Die Eisb\u00e4ren gaben noch einmal alles, warfen noch einmal alles rein und wollten mit aller Macht den Ausgleich erzielen. Doch M\u00fcnchen brachte das 5:4 \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine bittere Niederlage, weil man heute die gro\u00dfe Chance vergeben hat, den Ausw\u00e4rtssieg vom<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7857\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7857\" class=\"size-medium wp-image-7857\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-074k-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-074k-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-074k-768x511.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-Final2-EBB-MUE18-074k-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7857\" class=\"wp-caption-text\"><em>(Foto: DEL \/ City-Press GmbH)<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Freitag in M\u00fcnchen zu vergolden. Aber allen war klar gewesen, dass M\u00fcnchen eine Reaktion zeigen w\u00fcrde und das taten sie auch. M\u00fcnchen begann \u00e4u\u00dferst druckvoll und zeigte sich vor dem Tor eiskalt sowie im Powerplay sehr abgezockt. Genau wie im ersten Drittel machten die G\u00e4ste auch im Mitteldrittel immer genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore. Das 2:5 kurz vor der zweiten Pause war letztendlich der Knackpunkt gewesen. Im letzten Drittel warfen die Eisb\u00e4ren noch einmal alles hinein, konnten sich aber nicht mehr komplett belohnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Insgesamt gesehen geht der Sieg f\u00fcr M\u00fcnchen in Ordnung, die einfach sehr abgezockt spielten. Die Eisb\u00e4ren kamen auch zu ihren Chancen, hatten aber das Gl\u00fcck nicht auf ihrer Seite. Zudem waren die Special Teams heute einer der Unterschiede. Da m\u00fcssen die Berliner dringend arbeiten, denn sonst hast du keine Chance gegen den Meister.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Noch ist in dieser Serie nichts verloren, die Eisb\u00e4ren haben noch immer alle Chancen. Ab jetzt ist es eben eine &#8222;Best-of-Five-Serie&#8220;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Playoff-Stand: Eisb\u00e4ren Berlin vs. EHC Red Bull M\u00fcnchen<\/span><\/strong> <strong><span style=\"color: #ff0000;\">1:1 (4:3\/4:5)<\/span><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #37: Das Heimrecht ist schon wieder weg. Nach dem \u00fcberraschenden Break mit dem 4:3-Ausw\u00e4rtssieg im ersten Finalspiel folgte im zweiten Finalspiel heute auf eigenem Eis eine Niederlage. Die Eisb\u00e4ren Berlin unterlagen dem EHC Red Bull M\u00fcnchen mit 4:5 (1:2,1:3,2:0) und mussten somit das Heimrecht wieder abgeben. 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