{"id":7841,"date":"2018-04-12T21:00:39","date_gmt":"2018-04-12T19:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7841"},"modified":"2018-04-12T21:00:39","modified_gmt":"2018-04-12T19:00:39","slug":"ehc-red-bull-muenchen-vs-eisbaeren-berlin-vorschau-auf-das-playoff-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/04\/12\/ehc-red-bull-muenchen-vs-eisbaeren-berlin-vorschau-auf-das-playoff-finale\/","title":{"rendered":"EHC Red Bull M\u00fcnchen vs. Eisb\u00e4ren Berlin: Vorschau auf das Playoff-Finale"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"118\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Alles ist angerichtet. Die sch\u00f6nste Zeit des Jahres im Eishockey erlebt ab Freitagabend ihren absoluten H\u00f6hepunkt. Die beiden besten Mannschaften der DEL-Hauptrunde 2017\/2018 stehen sich ab morgen Abend im DEL-Finale gegen\u00fcber. Der zweimalige Deutsche Meister und Titelverteidiger EHC Red Bull M\u00fcnchen trifft auf den DEL-Rekordmeister Eisb\u00e4ren Berlin. Ein absolutes Traumfinale, wenn man nach den Leistungen in der Hauptrunde geht. Beide Mannschaften versprechen spektakul\u00e4re und hochinteressante Finalpartien, in denen wie so oft Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Dar\u00fcber, wer am Ende den DEL-Pokal in die H\u00f6he strecken darf. Auch wenn wir uns nat\u00fcrlich den achten Titelgewinn der Eisb\u00e4ren so sehr w\u00fcnschen, m\u00fcssen wir realistisch bleiben und zugeben, dass M\u00fcnchen als Favorit in die Finalserie starten wird. Aber wenn eine Mannschaft M\u00fcnchen den Titel streitig machen kann, dann sind es die Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Bilanz nach der Hauptrunde sieht ausgeglichen aus. Beide Mannschaften gewannen jeweils ihre beiden Heimspiele. M\u00fcnchen setzte sich zu Hause mit 4:2 und 4:1 durch, Berlin gewann auf eigenem Eis mit 5:4 n.P. und 3:2. Da M\u00fcnchen mit Heimrecht in die Serie geht, liegt hier nat\u00fcrlich der Vorteil auf Seiten der M\u00fcnchner. Aber die Eisb\u00e4ren m\u00fcssen so oder so ein Spiel in M\u00fcnchen gewinnen, will man am Ende die achte Deutsche Meisterschaft feiern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In den Playoffs treffen beide Mannschaften erst das zweite Mal aufeinander, das aber zum zweiten Mal im Folge. Im letzten Jahr duellierte man sich im Halbfinale und auch da hatte M\u00fcnchen Heimrecht gehabt. Berlin gewann zwar Spiel Eins, verlor dann aber viermal in Folge und verpasste so den Finaleinzug in der vergangenen Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Blicken wir auch zwei sehr wichtige Spieler. Die beiden Torh\u00fcter Danny Aus den Birken (M\u00fcnchen) und Petri Vehanen (Berlin) k\u00f6nnten zu den wichtigsten Leistungstr\u00e4gern im Kampf um die Meisterschaft werden. Beides sind \u00fcberragende Torh\u00fcter, das haben sie mehrfach unter Beweis gestellt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Hauptrunde wies der deutsche Nationalgoalie der M\u00fcnchner \u00fcberragende Werte auf, wehrte 92,85 Prozent aller Sch\u00fcsse ab, hatte einen Gegentorschnitt von 2,08 und feierte w\u00e4hrend der Hauptrunde in 25 Spielen einen Shutout.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vehanens Werte sind nur minimal schlechter, wenn man dabei \u00fcberhaupt von schlecht reden kann. Vehanen wies in der Hauptrunde eine Fangquote von 92,4 Prozent auf, bei einem Gegentorschnitt von 2,46 in 38 Spielen auf. Zwei Shutouts feierte Vehanen dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den Playoffs ist Aus den Birken erneut besser als Vehanen, diesmal aber auch deutlich. In zehn Spielen kommt Aus den Birken auf eine Fangquote von 92,7 Prozent, bei einem Gegentorschnitt von 2,01 und einem Shutout. Die besten Werte aller Goalies in den Playoffs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vehanen rangiert in dieser Statistik in den Playoffs nur auf Platz Vier mit einer Fangquote von 91,00 Prozent, bei einem Gegentorschnitt von 2,69 und null Shutouts in elf Spielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danny Aus den Birken wies also sowohl in der Hauptrunde als auch jetzt in den Playoffs die besseren Werte als Petri Vehanen auf.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Vorteil M\u00fcnchen<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zu den Verteidigern und der Defensive beider Mannschaften. 128 Gegentore kassierte M\u00fcnchen in der Hauptrunde, bei den Eisb\u00e4ren waren es nur drei mehr (131). In den Playoffs kassierte M\u00fcnchen bisher 20 Gegentore, Berlin 31.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei M\u00fcnchen scorten gleich sechs Verteidiger zweistellig. Top-Verteidiger war dabei Yannic Seidenberg mit 34 Punkten (8 Tore\/26 Vorlagen). Aber auch Derek Joslin mit 28 (6\/22), Darryl Boyle mit 22 (3\/19), Konrad Abeltshauser mit 18 (3\/15) und Ryan Button mit 16 Punkten (6\/10) wiesen starke Werte auf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei den Eisb\u00e4ren scorten f\u00fcnf Verteidiger zweistellig. Micki DuPont war mit 23 Scorerpunkten (7 Tore\/16 Vorlagen) der beste Berliner Verteidiger. Es folgten Danny Richmond mit 18 Punkten (4\/14) sowie gleich drei Spieler mit 17 Punkten \u2013 Jens Baxmann (5\/12), Blake Parlett (3\/14) und Kai Wissmann (0\/17).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 30 Tore erzielten die Verteidiger von M\u00fcnchen in der Hauptrunde, 26 die Eisb\u00e4ren-Defender. In den Playoffs haben die Eisb\u00e4ren ein Tor mehr erzielt als M\u00fcnchen (6 zu 5).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gefahr geht von beiden Defensivreihen aus, daher begegnen sich beide in diesem Bereich auf Augenh\u00f6he.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Unentschieden<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zum Prunkst\u00fcck beider Mannschaften. Die Offensivspieler strahlen bei beiden Teams unheimlich viel Torgefahr aus. In der Hauptrunde war M\u00fcnchens Sturm mit 183 Toren deutlich besser als der Eisb\u00e4ren-Angriff mit 169 Toren. 44 Treffer erzielten die Eisb\u00e4ren bisher in den Playoffs, M\u00fcnchen 42.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gleich f\u00fcnf Spieler kamen bei M\u00fcnchen auf 30 und mehr Scorerpunkte. Darunter nat\u00fcrlich der \u00fcberragende Keith Aucoin mit 64 Punkten (11\/52). Dahinter folgten Brooks Macek mit 44 (26\/18), Dominik Kahun mit 41 (12\/29), Frank Mauer mit 32 (14\/18) und Steven Pinizzotto mit 30 Punkten (13\/17).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den Playoffs haben auch schon wieder f\u00fcnf St\u00fcrmer mindestens zehn Punkte geholt &#8211; Michael Wolf (7\/4), Frank Mauer (6\/5), Patrick Hager (4\/6), Jason Jaffray und Dominik Kahun (beide 3\/7).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei den Eisb\u00e4ren sammelten gleich sechs Spieler mindestens 30 Punkte. Top-Scorer war Sean Backman mit 45 Punkten (24\/21), dicht gefolgt von Nick Petersen mit 43 Punkten (16\/27). Ebenfalls stark punkteten Jamie MacQueen mit 35 (22\/13), James Sheppard mit 33 (11\/22), Mark Olver mit 33 (14\/19) und Marcel Noebels mit 30 Punkten (11\/19).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den Playoffs kommen drei Eisb\u00e4ren-Angreifer auf mindestens zehn Scorerpunkte &#8211; Louis-Marc Aubry (8\/8), Marcel Noebels (6\/7) und Nick Petersen (7\/6).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beide Mannschaften verf\u00fcgen also \u00fcber sehr torgef\u00e4hrliche Angreifer, welche vor dem Tor eiskalt sind und so Spiele im Alleingang entscheiden k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<strong><em><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Unentschieden<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zum Abschluss schauen wir auf die Special Teams, welche ebenso ein Schl\u00fcssel im Playoff-Finale sein k\u00f6nnen. Und da hat Meister M\u00fcnchen sowohl in der Hauptrunde als auch in den Playoffs die Nase gegen\u00fcber den Eisb\u00e4ren deutlich vorne. In \u00dcberzahl wies M\u00fcnchen in der Hauptrunde eine Erfolgsquote von 18,93 Prozent auf, die von Berlin lag bei 16,96 Prozent. In Unterzahl war der Unterschied noch gr\u00f6\u00dfer &#8211; M\u00fcnchen 87,36 Prozent, Berlin 78,45 Prozent.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den Playoffs werden die Unterschiede noch einmal deutlicher. Powerplay M\u00fcnchen 26 Prozent, Berlin 16,2 Prozent, Unterzahl M\u00fcnchen 79,3 Prozent, Berlin 73,3 Prozent.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Devise der Eisb\u00e4ren sollte damit klar sein. Man muss von der Strafbank fern bleiben, denn in Unterzahl hast du gegen M\u00fcnchen keine Chance. Disziplin ist das Zauberwort.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Vorteil M\u00fcnchen<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Fazit:<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es ist das Traumfinale der DEL-Saison 2017\/2018. Und mit M\u00fcnchen hat es den absoluten Top-Favoriten. Aber an guten Tagen k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren mit ihrer Qualit\u00e4t M\u00fcnchen ein Bein stellen. Daf\u00fcr muss man aber nat\u00fcrlich einen Top-Tag erwischen und M\u00fcnchen einen nicht so guten. W\u00e4chst Petri Vehanen ein weiteres Mal \u00fcber sich hinaus, steht die Defensive sehr kompakt und l\u00e4sst nur wenig hochkar\u00e4tige Chancen zu, nutzen die St\u00fcrmer die sich ihnen bietenden Chancen eiskalt und bleibt man von der Strafbank fern, dann hat man auch gegen M\u00fcnchen eine Chance. Aber da muss eben sehr viel zusammen kommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fakt ist, M\u00fcnchen kann sich nur selbst schlagen. Sie wissen, was sie k\u00f6nnen und dass sie der Top-Favorit sind. Und mit Don Jackson haben sie einen sehr erfolgreichen Meister-Coach hinter der Bande.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren m\u00fcssen versuchen, wie im letzten Jahr im Halbfinale, Spiel Eins gleich zu klauen und dann in Berlin nachzulegen. F\u00fchren die Eisb\u00e4ren in der Serie mit 2:0, ist alles m\u00f6glich. Zieht M\u00fcnchen seine Heimspiele jedoch souver\u00e4n durch, d\u00fcrfte f\u00fcr unsere Jungs nichts zu holen sein.<\/span><br \/>\n<strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Mein Tipp: 4:2 f\u00fcr den EHC Red Bull M\u00fcnchen<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles ist angerichtet. Die sch\u00f6nste Zeit des Jahres im Eishockey erlebt ab Freitagabend ihren absoluten H\u00f6hepunkt. Die beiden besten Mannschaften der DEL-Hauptrunde 2017\/2018 stehen sich ab morgen Abend im DEL-Finale gegen\u00fcber. 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