{"id":7773,"date":"2018-03-31T21:00:47","date_gmt":"2018-03-31T19:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7773"},"modified":"2018-03-31T21:00:47","modified_gmt":"2018-03-31T19:00:47","slug":"23-n-v-in-spiel-zwei-eisbaeren-verpassen-den-zweiten-sieg-im-halbfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/03\/31\/23-n-v-in-spiel-zwei-eisbaeren-verpassen-den-zweiten-sieg-im-halbfinale\/","title":{"rendered":"2:3 n.V. in Spiel Zwei: Eisb\u00e4ren verpassen den zweiten Sieg im Halbfinale"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"119\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das war knapp. Am Ende haben die Eisb\u00e4ren Berlin den zweiten Sieg in der Halbfinalserie bei den Thomas Sabo Ice Tigers hauchd\u00fcnn verpasst. In der ausverkauften Arena N\u00fcrnberger Versicherung unterlag der DEL-Rekordmeister den Franken in einer hochklassigen Playoff-Partie mit 2:3 n.V. (1:1,1:1,0:0\/0:1). Damit glichen die Ice Tigers in der Halbfinalserie zum 1:1 aus. Dabei h\u00e4tten auch die Hauptst\u00e4dter das Spiel f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen, denn Chancen hatten beide Mannschaften jede Menge gehabt. Nur hatten dieses Mal die N\u00fcrnberger die Tore genau zur richtigen Zeit gemacht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp hatte das selbe Personal wie in Spiel Eins am Donnerstag zur Verf\u00fcgung. Hei\u00dft auch, das Verteidiger Blake Parlett wieder \u00fcberz\u00e4hlig war. Im Tor begann somit erneut Petri Vehanen. Krupp hatte vor dem Spiel gesagt, man m\u00fcsse die ersten zehn Minuten schadlos \u00fcberstehen, dann hat man hier eine Chance in N\u00fcrnberg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Hausherren begannen wie erwartet schwungvoll. Sofort suchten die Franken den Weg Richtung Berliner Tor. Aber auch die Eisb\u00e4ren spielten hier keineswegs abwartend, weshalb das Tempo von Beginn an sehr hoch und intensiv war. Dane Fox sorgte nach vier Minuten f\u00fcr die erste richtig gute Chance, als er auf der linken Seite relativ frei zum Schuss kam, doch Vehanen hielt die Scheibe sehr cool.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur zwei Minuten sp\u00e4ter tauchte Brandon Segal auf einmal frei vor dem Finnen auf, aber auch in dieser Situation behielt der Goalie die Ruhe und gewann das Duell Eins gegen Eins.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Direkt im Gegenzug ein Konter der Eisb\u00e4ren, Nick Petersen mit dem Pass in den Slot zu Sean Backman, welcher jedoch an Niklas Treutle scheiterte. Nur eine Minute sp\u00e4ter Backman mit der n\u00e4chsten guten Chance, aber auch dieses Mal klappte es nicht mit dem Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Neun Minuten hielt das Vorhaben der Eisb\u00e4ren, dann klingelte es doch im Berliner Geh\u00e4use. Bully im Berliner Drittel, Patrick K\u00f6ppchen bekam die Scheibe an der blauen Linie und zog direkt ab. Vehanen parierte den ersten Schuss stark, hatte beim Nachschuss von Leo Pf\u00f6derl jedoch keine Chance &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch die Antwort der Eisb\u00e4ren lie\u00df nicht lange auf sich warten. Der \u00e4u\u00dferst engagierte James Sheppard mit einem guten Forecheck, erk\u00e4mpfte sich somit sehr stark die Scheibe im N\u00fcrnberger Drittel, zog vors Tor, scheiterte dort jedoch an Treutle. Den Nachschuss versenkte dann aber Nick Petersen im N\u00fcrnberger Tor &#8211; 1:1 (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg fortan noch mit zwei \u00dcberzahlspielen, wo sie zwar auch zu Chancen kamen, insgesamt aber war das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren sehr stark. So stand es nach 20 sehr intensiven Minuten 1:1-Unentschieden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begann mit einer Riesenchance nach nur 35 Sekunden f\u00fcr die Gastgeber. Brandon Segal alleine Richtung Vehanen, will diesen austanzen, aber die finnische Wand lie\u00df keinen Treffer zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach verflachte die Partie so ein wenig. Das Tempo war l\u00e4ngst nicht mehr so hoch wie noch im Auftaktdrittel, beide Mannschaften standen hinten kompakt und lie\u00dfen kaum etwas zu. Erst gegen Mitte des zweiten Drittels nahm die Intensit\u00e4t wieder zu und beide Mannschaften kamen wieder sehr gef\u00e4hrlich vor das Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach 32 Minuten bot sich den Eisb\u00e4ren die Chance zum ersten \u00dcberzahlspiel. Nur wirklich gef\u00e4hrlich war das nicht gewesen, brachte man doch den ersten Schuss durch Frank H\u00f6rdler erst nach gut 90 Sekunden auf das Tor von Treutle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann fiel pl\u00f6tzlich aus dem Nichts das 2:1 f\u00fcr Berlin. Kai Wissmann fuhr \u00fcber links ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe zur\u00fcck zu Louis-Marc Aubry und das neue Berliner &#8222;Playoff-Monster&#8220; h\u00e4mmerte die Scheibe passgenau an den rechten Innenpfosten und von da aus ins Tor (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg kurz darauf mit dem n\u00e4chsten Powerplay, wo jedoch Berlin die gr\u00f6\u00dfte Chance in Unterzahl hatte, als Andr\u00e9 Rankel am Pfosten scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als sich alle schon auf die Pause einstellten, passierte doch noch etwas. N\u00fcrnberg mit dem letzten Angriff im zweiten Drittel, brachten die Scheibe auf das Tor, Vehanen konnte den ersten Schuss noch parieren, beim Nachschuss von Leo Pf\u00f6derl war er aber machtlos &#8211; 2:2 0,4 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels. Unglaublich, N\u00fcrnberg kam hier tats\u00e4chlich noch zum Ausgleich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wie im Mitteldrittel hatten die Franken auch im letzten Drittel direkt nach Wiederbeginn eine gro\u00dfe Chance. Dieses Mal scheiterte John Mitchell am \u00fcberragenden Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch die Eisb\u00e4ren kamen gef\u00e4hrlich ins Drittel der Ice Tigers, Jamie MacQueen mit einem satten Schlagschuss, welcher an die Maske von Treutle ging. Direkt im Gegenzug tauchte Ex-Eisb\u00e4r Petr Pohl auf einmal v\u00f6llig frei vor Vehanen auf, versuchte es mit einem Schlagschuss, konnte Vehanen so aber nicht \u00fcberwinden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Tempo war auch im letzten Drittel enorm hoch, beide Mannschaften schenkten sich hier rein gar nichts. Es ging rauf und runter, immer wieder kamen beide Teams zu gef\u00e4hrlichen Chancen. Doch die beiden starken Goalies Treutle und Vehanen sorgten daf\u00fcr, dass es beim Stand von 2:2 in die Verl\u00e4ngerung ging. Zum vierten Mal im sechsten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und in dieser waren die Eisb\u00e4ren in den ersten zehn Minuten die optisch \u00fcberlegene und aktivere Mannschaft, erspielten sich durchaus gute Torchancen. Von N\u00fcrnberg war nicht so viel zu sehen, die Franken agierten eher abwartend.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber ab Mitte der ersten Verl\u00e4ngerung machten beide Mannschaften das Visier wieder auf und es ging hin und her mit richtig guten Chancen f\u00fcr beide Teams. 69 Minuten waren gespielt, da scheiterte Yasin Ehliz denkbar knapp. Nur eine Minute sp\u00e4ter war es Leo Pf\u00f6derl, der beinahe f\u00fcr die Entscheidung gesorgt h\u00e4tte, aber er vergab diese Chance genauso wie die nur eine Minute sp\u00e4ter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und auch die Eisb\u00e4ren sorgten f\u00fcr viel Gefahr vor Treutle. 2-auf-1-Konter, Nick Petersen auf Sean Backman, doch dessen Schoss flog denkbar knapp am Tor vorbei. Nur eine Minute sp\u00e4ter probierte es Rihards Bukarts von der rechten Seite aus, Niklas Treutle sah den Schuss sp\u00e4t, reagierte aber im letzten Moment blitzschnell mit dem Schoner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Spiel wog nun hin und her, beide Mannschaften h\u00e4tten hier jederzeit f\u00fcr die Entscheidung sorgen k\u00f6nnen. Und die Entscheidung sollte nach 76:50 Minuten folgen &#8211; aus Berliner Sicht leider f\u00fcr N\u00fcrnberg. Die Eisb\u00e4ren zu offen hinten bei einem N\u00fcrnberger Angriff, David Steckel mit dem Querpass auf John Mitchell, welcher im Slot zu viel Zeit und Platz hatte, das Tor anvisierte und den Schuss erfolgreich im selbigen unterbrachte &#8211; 3:2 (77.). Die Entscheidung in Spiel Zwei und zugleich der dritte N\u00fcrnberger Heimsieg im dritten Heimspiel gegen Berlin in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine bittere Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, weil sie das Spiel genauso gut f\u00fcr sich h\u00e4tten entscheiden k\u00f6nnen. Beide Mannschaften spielten hochklassiges Eishockey, erspielten sich immer wieder richtig hochkar\u00e4tige Torchancen und konnten in der regul\u00e4ren Spielzeit je zwei davon nutzen. Und waren es am Donnerstag noch die Berliner, so waren es heute die N\u00fcrnberger, die im richtigen Moment die Tore erzielten. Das 2:2 praktisch mit der Schlusssirene im zweiten Drittel und dann den Siegtreffer in der Verl\u00e4ngerung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber dieses Spiel hat einmal mehr bewiesen, dass diese Serie sehr ausgeglichen ist und sich beide Mannschaften auf Augenh\u00f6he begegnen. Zwar hat immer mal wieder eine Mannschaft eine Phase, in der sie der anderen \u00fcberlegen ist, nur gleicht sich das am Ende immer wieder aus. Das kann noch eine lange und sehr spannende Serie werden. Und fortan ist es eine &#8222;Best-of-Five-Serie&#8220; und am Montag liegt der Druck dann wieder bei den Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Playoff-Stand: Thomas Sabo Ice Tigers vs. Eisb\u00e4ren Berlin<\/span><\/em> <em><span style=\"color: #ff0000;\">1:1 (1:5\/3:2 n.V.)<\/span><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war knapp. Am Ende haben die Eisb\u00e4ren Berlin den zweiten Sieg in der Halbfinalserie bei den Thomas Sabo Ice Tigers hauchd\u00fcnn verpasst. In der ausverkauften Arena N\u00fcrnberger Versicherung unterlag der DEL-Rekordmeister den Franken in einer hochklassigen Playoff-Partie mit 2:3 n.V. (1:1,1:1,0:0\/0:1). 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