{"id":7718,"date":"2018-03-11T16:41:59","date_gmt":"2018-03-11T15:41:59","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7718"},"modified":"2018-03-11T16:41:59","modified_gmt":"2018-03-11T15:41:59","slug":"eisbaeren-berlin-vs-grizzlys-wolfsburg-vorschau-auf-das-playoff-viertelfinale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/03\/11\/eisbaeren-berlin-vs-grizzlys-wolfsburg-vorschau-auf-das-playoff-viertelfinale\/","title":{"rendered":"Eisb\u00e4ren Berlin vs. Grizzlys Wolfsburg: Vorschau auf das Playoff-Viertelfinale"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"124\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Seitdem steht er fest, der Playoff-Viertelfinalgegner der Eisb\u00e4ren Berlin. Es geht gegen den Hauptrundensiebten Grizzlys Wolfsburg, die sich in zwei Pre-Playoff-Spielen gegen das \u00dcberraschungsteam Schwenningen durchsetzen konnten und es nun mit den Hauptst\u00e4dter zu tun bekommen. Eine Aufgabe, die die Eisb\u00e4ren herausfordern wird, welche man aber l\u00f6sen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde gewannen die Eisb\u00e4ren drei der vier Duelle gegen die Autost\u00e4dter. Beide Heimspiele konnten die Berliner gewinnen (2:1\/3:2), zudem gewann man das erste Duell in Wolfsburg mit 5:2. Beim zweiten Aufeinandertreffen setzte es dagegen eine derbe 4:7-Klatsche.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften stehen sich zum zweiten Mal in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen\u00fcber. In der Saison 2010\/2011 war dies zum ersten Mal der Fall, als man sich im Finale begegnete. Die Niedersachsen hatten damals die Hauptrunde auf Platz Eins abgeschlossen, die Eisb\u00e4ren auf Platz Drei. Somit hatten die Grizzlys Heimrecht im Finale, verloren die Serie aber dennoch glatt in drei Spielen. In Wolfsburg gewann Berlin Spiel Eins mit 4:2, in Berlin folgte in Spiel Zwei ein 5:4, ehe ein 5:4-Sieg im dritten Spiel in Wolfsburg die Meisterschaft perfekt machte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In diesem Jahr schlossen die Hauptst\u00e4dter die Hauptrunde auf Platz Zwei ab, w\u00e4hrend Wolfsburg als Siebter erfolgreich den Umweg \u00fcber die Pre-Playoffs genommen hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir uns die Teams mal ein wenig genauer an, wo liegen die St\u00e4rken und die Schw\u00e4chen beider Mannschaften. Und da fangen wir nat\u00fcrlich ganz hinten bei den Torh\u00fctern an. Es werden sehr wahrscheinlich Petri Vehanen (Berlin) und Jerry Kuhn (Wolfsburg) aufeinandertreffen. Die beiden Stammgoalies der Mannschaften. Vehanen wies in der Hauptrunde eine Fangquote von 92,4 Prozent auf, bei einem Gegentorschnitt von 2,46 in 38 Spielen auf. Zwei Shutouts feierte Vehanen dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kuhn hatte eine Fangquote von 91,9 Prozent und den besseren Gegentorschnitt von 2,30 in 33 Spielen. Satte sechsmal spielte Kuhn, der vor der Saison aus Bremerhaven nach Wolfsburg gewechselt war und dort Felix Br\u00fcckmann als Nummer Eins abgel\u00f6st hatte, zu Null.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Unentschieden<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir auf die Defensive. 131 Gegentore kassierten die Eisb\u00e4ren, was am Ende die viertbeste Abwehr der Hauptrunde bedeutete. Wolfsburg kassierte 146 Gegentreffer, was am Ende die siebtbeste Abwehr bedeutete.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Micki DuPont war mit 23 Scorerpunkten (7 Tore\/16 Vorlagen) der beste Berliner Verteidiger. Es folgten Danny Richmond mit 18 Punkten (4\/14) sowie gleich drei Spieler mit 17 Punkten &#8211; Jens Baxmann (5\/12), Blake Parlett (3\/14) und Kai Wissmann (0\/17).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei Wolfsburg war mit Jeremy Dehner ein Verteidiger der Top-Scorer des Teams. Dehner sammelte 34 Punkte (7\/27) w\u00e4hrend der Hauptrunde. Hinter ihm punkteten aber nur noch zwei weitere Verteidiger doppelt. Jeff Likens mit 19 Punkten (2\/17) und Robbie Bina mit 14 Punkten (3\/11).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 26 Tore erzielten die Eisb\u00e4ren-Verteidiger, 16 Treffer dagegen nur die Verteidiger der Niedersachsen. Bei den Eisb\u00e4ren sorgen mehr Defensivspieler f\u00fcr Gefahr, bei Wolfsburg h\u00e4ngt zu viel von Jeremy Dehner ab.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Vorteil Berlin<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit 169 Toren stellten die Eisb\u00e4ren den zweitbesten Angriff der Hauptrunde. Wolfsburg hatte den drittbesten Angriff, traf jedoch &#8222;nur&#8220; 153-mal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei den Eisb\u00e4ren sammelten gleich sechs Spieler mindestens 30 Punkte. Top-Scorer war Sean Backman mit 45 Punkten (24\/21), dicht gefolgt von Nick Petersen mit 43 Punkten (16\/27). Ebenfalls stark punkteten Jamie MacQueen mit 35 (22\/13), James Sheppard mit 33 (11\/22), Mark Olver mit 33 (14\/19) und Marcel Noebels mit 30 Punkten (11\/19).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei Wolfsburg waren es nur vier St\u00fcrmer, die mindestens 30 Punkte sammelten. Tyler Haskins mit 33 (7\/26), Kris Foucault mit 32 (18\/14), Mark Voakes mit 31 (11\/20) und Brent Aubin mit 30 Punkten (18\/12).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren verf\u00fcgen also \u00fcber die gef\u00e4hrlichere Offensive, sind tiefer und individuell st\u00e4rker besetzt als Wolfsburg. Bei den Eisb\u00e4ren sorgen mehr Angreifer f\u00fcr Gefahr als bei Wolfsburg. Hinzu kommt, dass Wolfsburg derzeit arge Personalsorgen hat.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Vorteil Berlin<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zu den Special Teams, die entscheidend in so einer Serie sein k\u00f6nnen. Und da haben die Niedersachsen die Nase vorne. Sowohl in \u00dcberzahl (18,18 Prozent zu 16,96 Prozent) als auch in Unterzahl (86,90 Prozent zu 78,45 Prozent) weisen die Niedersachsen die deutlich besseren Werte auf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Was vielleicht etwas Hoffnung f\u00fcr die Berliner macht, ist die Tatsache, dass das in der Hauptrunde so miserable Powerplay nach der L\u00e4nderspielpause auf einmal so richtig in Fahrt kam. Denn da erzielten die Eisb\u00e4ren in drei Spielen satte sieben \u00dcberzahltore und zeigten, dass sie es doch nicht verlernt haben, wie man Powerplay spielt. Bleibt die Frage, ob die Eisb\u00e4ren daran ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Fazit: Vorteil Wolfsburg<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schauen wir auf die aktuelle Form. Die Eisb\u00e4ren konnten alle drei Spiele nach der Olympia-Pause f\u00fcr sich entscheiden, insgesamt feierte man jetzt vier Siege in Folge und gewann sechs der letzten zehn Ligaspiele.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wolfsburg gewann von den letzten drei Hauptrundenspielen nach der Olympia-Pause nur ein Spiel. Aber die letzten beiden Spiele, welche enorm wichtig waren, gewannen sie dagegen. Und zwar in den Pre-Playoffs gegen Schwenningen. Von den letzten zehn Ligaspielen gewann Wolfsburg f\u00fcnf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren gehen also mit etwas mehr Selbstvertrauen in diese Serie angesichts von vier Siegen in Folge. Die letzte Niederlage setzte es am 31. Januar auf eigenem Eis gegen Augsburg (2:3).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren wollen eine bisher tolle Saison kr\u00f6nen und in den Playoffs so weit wie m\u00f6glich kommen. Das Finale ist das Ziel, der achte Stern nat\u00fcrlich auch. Da machen sie in Berlin keine gro\u00dfen Geheimnisse. Und die Hauptst\u00e4dter gehen als Favorit in die Serie gegen Wolfsburg. Die Defensive und Offensive spricht f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die zudem die bessere aktuelle Serie aufzubieten haben. Zudem sind die Eisb\u00e4ren als Playoff-Mannschaft bekannt, welcher in den Playoffs alles zuzutrauen ist. Und auch wenn beide Torh\u00fcter nahezu gleich stark sind, Petri Vehanen konnte sich bisher in den Playoffs immer noch steigern, was nur von Vorteil sein kann.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der anderen Seite lieben auch die Niedersachsen die Playoffs, stehen zum zehnten Mal in Folge (!) in den Playoffs der DEL und damit so oft wie keine andere Mannschaft. Dreimal erreichten die Wolfsburger bisher das Finale, dreimal zogen sie am Ende den K\u00fcrzeren. So zuletzt gleich zweimal in Folge gegen M\u00fcnchen. In Wolfsburg will man endlich den gro\u00dfen Wurf schaffen und Deutscher Meister werden. Und auch Wolfsburg ist in den Playoffs alles zuzutrauen, nur d\u00fcrften die Personalsorgen den Hoffnungen der Niedersachsen einen herben D\u00e4mpfer versetzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zudem werden den Niedersachsen maximal sieben Ausw\u00e4rtsspiele bevorstehen, sind doch Ausw\u00e4rtsspiele der Eisb\u00e4ren in Wolfsburg seit jeher immer Heimspiele.<\/span><br \/>\n<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> Mein Tipp: 4:1 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin.<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Warten hatte am Freitagabend ein Ende. Seitdem steht er fest, der Playoff-Viertelfinalgegner der Eisb\u00e4ren Berlin. Es geht gegen den Hauptrundensiebten Grizzlys Wolfsburg, die sich in zwei Pre-Playoff-Spielen gegen das \u00dcberraschungsteam Schwenningen durchsetzen konnten und es nun mit den Hauptst\u00e4dter zu tun bekommen. 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