{"id":7693,"date":"2018-02-02T23:20:11","date_gmt":"2018-02-02T22:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7693"},"modified":"2018-02-02T23:20:11","modified_gmt":"2018-02-02T22:20:11","slug":"21-in-schwenningen-eisbaeren-erkaempfen-drei-punkte-und-verabschieden-sich-mit-einem-sieg-in-die-olympiapause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/02\/02\/21-in-schwenningen-eisbaeren-erkaempfen-drei-punkte-und-verabschieden-sich-mit-einem-sieg-in-die-olympiapause\/","title":{"rendered":"2:1 in Schwenningen: Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpfen drei Punkte und verabschieden sich mit einem Sieg in die Olympiapause"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4914\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-300x183.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-1024x625.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb-900x549.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/wild_wings_logo_4c_rgb.jpg 1574w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Nach zwei knappen Niederlagen in Folge haben die Eisb\u00e4ren Berlin wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur gefunden. Die Hauptst\u00e4dter gewannen am Freitagabend vor 5.322 Zuschauern in der Helios-Arena bei den Schwenninger Wild Wings knapp mit 2:1 (1:1,1:0,0:0) und verabschiedeten sich so mit einem Sieg in die nun anstehende Olympiapause. Der Marathon mit 49 Hauptrunden-Spielen seit September hat damit vorerst ein Ende und die Spieler k\u00f6nnen nun ein wenig verschnaufen und die Akkus wieder aufladen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp verzichtete heute freiwillig auf Stammgoalie Petri Vehanen, daf\u00fcr stand Back-up Marvin C\u00fcpper zum 18. Mal in dieser Saison im Tor. Auf der Bank nahm deshalb der erst 16-j\u00e4hrige DNL-Keeper Tobias Ancicka Platz. Zudem musste Krupp weiterhin auf Florian Busch sowie neuerdings auch auf Blake Parlett und kurzfristig Nick Petersen verzichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel war gerade einmal 19 Sekunden alt, da hatte Thomas Oppenheimer bereits die erste Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Doch diese Szene t\u00e4uschte \u00fcber die Anfangsphase hinweg, denn eigentlich waren die Hausherren zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft. Schwenningen kam sehr schwungvoll aus der Kabine und brachte jede Scheibe Richtung Berliner Tor. Die Defensive der Eisb\u00e4ren zeigte sich zu Beginn \u00e4u\u00dferst anf\u00e4llig, was man beim 0:1 gleich zu sehen bekam. Louis-Marc Aubry vert\u00e4ndelte an der eigenen blauen Linie die Scheibe, Markus Poukkula spitzelte die Scheibe weiter zu Stefano Giliati, welcher frei vor C\u00fcpper auftauchte, den Berliner Goalie umkurvte und l\u00e4ssig zum 0:1 einschob (2.). 71 Sekunden waren da gerade einmal gespielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sieben Minuten waren rum, als Sven Ziegler die erste Strafe der Partie kassierte und somit musste das zweitschlechteste Penaltykilling an die Arbeit. Aber die Eisb\u00e4ren standen sehr gut, mehr als eine Schusschance von Istvan Bartalis, welcher knapp am Tor vorbei schoss, sprang nicht bei heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und die Eisb\u00e4ren? Die glichen auf einmal v\u00f6llig \u00fcberraschend aus. Jamie MacQueen brachte die Scheibe von der blauen Linie Richtung Tor, wo Dominik Bittner den Puck mit dem Hintern ins eigene Tor lenkte &#8211; 1:1 (9.). Ein ungl\u00fcckliches Gegentor f\u00fcr die Schw\u00e4ne.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter das zweite Powerplay der Wild Wings und das war nun deutlich zwingender. Damien Fleury hatte gleich zwei Riesenchancen. Einmal stand der Pfosten im Weg, beim n\u00e4chsten Mal war Marvin C\u00fcpper zur Stelle. Fleury und C\u00fcpper sollten sich noch \u00f6fters in diesem Spiel duellieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Schwenningen also mit dem Pfostentreffer, das k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren auch. Micki DuPont hatte abgezogen, der Puck wurde noch abgef\u00e4lscht und klatschte anschlie\u00dfend an den Pfosten. So blieb es beim 1:1 nach 20 Minuten im Schwarzwald.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel begann dann sehr ruhig, zwar ging es hin und her, jedoch ohne echte zwingende Torchancen. Das \u00e4nderte sich erst ab Minute 24, als mal wieder Fleury in Aktion trat. Mit seinem Schuss von rechts traf er nur das Au\u00dfennetz. Und im Gegenzug die Eisb\u00e4ren im Angriff, den ersten Schuss konnten die Gastgeber blocken, aber Sean Backman kam zum Nachschuss, welchen er jedoch an den Pfosten setzte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Partie nahm nun wieder etwas an Fahrt auf und Schwenningen mit der n\u00e4chsten gef\u00e4hrlichen Aktion, als Simon Danner den Puck knapp am Tor vorbei schoss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach wurde die Partie etwas zerfahrener, es gab einige Strafzeiten, vor allem die Eisb\u00e4ren nahmen immer wieder in der K\u00fchlbox Platz. Aber dennoch gab es auch w\u00e4hrend dieser Phase Chancen. Sean Backman f\u00fcr die Eisb\u00e4ren mit einer guten Chance, aber Istvan Bartalis hatte die bessere Chance. Kai Wissmann mit dem Fehlpass, Bartalis frei vor C\u00fcpper, aber der Berliner Youngster hielt erneut \u00fcberragend.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als sich alle Zuschauer in der Helios-Arena schon auf die zweite Drittelpause einstimmten, passierte dann doch noch etwas vor dem Schwenninger Tor. Micki DuPont hatte abgezogen, doch sein Schuss prallte gegen die Bande hinter dem Tor. Louis-Marc Aubry nahm sie auf, spielte sie vor das Tor zu Andr\u00e9 Rankel und der Kapit\u00e4n bef\u00f6rderte den Puck zum zweiten Mal ins Tor der Wild Wings &#8211; 2:1 (40.), 56 Sekunden vor der zweiten Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel die Eisb\u00e4ren schon nach wenigen Sekunden mit der Chance zum 3:1, doch Thomas Oppenheimer konnte das Zuspiel von Mark Olver nicht verwerten. Relativ fr\u00fch im Schlussdrittel die Eisb\u00e4ren dann auch mit einem Mann mehr auf dem Eis und man h\u00f6re und staune, sie waren dabei sogar gef\u00e4hrlich. Micki DuPont pr\u00fcfte Strahlmeier mit einer Direktabnahme. Frank H\u00f6rdler zog von der blauen Linie ab, Sean Backman f\u00e4lschte den Schuss noch gef\u00e4hrlich ab. Die Eisb\u00e4ren arbeiteten am dritten Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des letzten Drittels dann wieder die Gastgeber in \u00dcberzahl und Istvan Bartalis mit drei Riesenchancen zum Ausgleich. Aber auch er fand in Marvin C\u00fcpper seinen Meister. Der Berliner Goalie brachte die Schwenninger heute reihenweise zur Verzweiflung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Schlussphase bot sich den Schw\u00e4nen dann eigentlich die Riesenchance zum Ausgleich. Keine vier Minuten waren mehr auf der Uhr, als James Sheppard zun\u00e4chst zwei Minuten wegen Halten des Stocks bekam und da er sich so stark aufregte, kassierte er gleich noch einmal zwei Minuten wegen Unsportlichkeit. Schwenningen f\u00fcr vier Minuten also mit einem Mann mehr auf dem Eis. Und 70 Sekunden vor dem Ende sogar mit zwei Mann mehr, das Coach Pat Cortina Goalie Dustin Strahlmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und Schwenningen hatte auch nochmal zwei Mega-Chancen. Tim Bender zog 50 Sekunden vor dem Ende von der blauen Linie ab, doch sein Schuss prallte nur an den Pfosten. 28 Sekunden vor dem Ende Damien Fleury mit einer guten Chance, Marvin C\u00fcpper war eigentlich schon auf dem Weg in die andere Ecke, aber dieser Teufelskerl parierte diesen Schuss doch noch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften mit viel Leidenschaft und brachten somit die drei Punkte \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dieser Sieg war ein Ergebnis des unbedingten Willens Die Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften bis zur letzten Sekunde leidenschaftlich, jeder k\u00e4mpfte f\u00fcr jeden und nur so kann man solch enge und hart umk\u00e4mpfte Spiele an Ende gewinnen. Aber nat\u00fcrlich brauchst du auch einen guten Torh\u00fcter und Marvin C\u00fcpper war heute ein \u00fcberragender R\u00fcckhalt. Aber man braucht auch das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck und auch das hatten die Berliner bei ihren Toren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Marvin C\u00fcpper und das starke Penaltykilling waren letztendlich der Schl\u00fcssel zum Ausw\u00e4rtssieg im Schwarzwald.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schwenningens Goalie Dustin Strahlmeier mit seinem Statement zum Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Uns hat heute das Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck ein bisschen gefehlt. Auf Berliner Seite war es da. Das Powerplay ist das ganze Jahr nicht unsere St\u00e4rke. Wenn wir heute so viele Chancen in Powerplay bekommen und die nicht rein machen, steht man in der Statistik zu Recht da unten. Aber Marvin C\u00fcpper hat auch brutal gehalten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und jener C\u00fcpper blieb nach dem Spiel sehr bescheiden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich hab getan, was ich konnte. Die Mannschaft hat es mir relativ einfach gemacht. Nach so langer Zeit war es ungewohnt, wieder im Tor zu stehen. Aber es freut mich, dass wir gewonnen haben.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zwei knappen Niederlagen in Folge haben die Eisb\u00e4ren Berlin wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur gefunden. Die Hauptst\u00e4dter gewannen am Freitagabend vor 5.322 Zuschauern in der Helios-Arena bei den Schwenninger Wild Wings knapp mit 2:1 (1:1,1:0,0:0) und verabschiedeten sich so mit einem Sieg in die nun anstehende Olympiapause. 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