{"id":7680,"date":"2018-01-28T20:08:49","date_gmt":"2018-01-28T19:08:49","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7680"},"modified":"2018-01-28T20:08:49","modified_gmt":"2018-01-28T19:08:49","slug":"12-n-p-ex-eisbaer-petr-pohl-entscheidet-irres-eishockey-spitzenspiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/01\/28\/12-n-p-ex-eisbaer-petr-pohl-entscheidet-irres-eishockey-spitzenspiel\/","title":{"rendered":"1:2 n.P.: Ex-Eisb\u00e4r Petr Pohl entscheidet irres Eishockey-Spitzenspiel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"134\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es bleibt dabei. Auch im vierten Anlauf in der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde gelang den Eisb\u00e4ren Berlin kein Sieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. In der mit 7.672 Zuschauern ausverkauften Arena N\u00fcrnberger Versicherungen verloren die Hauptst\u00e4dter am Sonntagabend den Franken denkbar knapp mit 1:2 (0:0,0:1,1:0\/0:0,0:1) n.P. und mussten damit einen kleinen R\u00fcckschlag im Kampf um Platz Zwei und die damit verbundene Champions-Hockey-League-Qualifikation hinnehmen. Zwei Z\u00e4hler betr\u00e4gt der R\u00fcckstand auf N\u00fcrnberg jetzt, es ist also noch nichts verloren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Keine Ver\u00e4nderung im Eisb\u00e4ren-Kader im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Wolfsburg am Dienstagabend. Hei\u00dft, dass auch in N\u00fcrnberg St\u00fcrmer Sven Ziegler wieder als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler auf der Trib\u00fcne Platz nehmen musste.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spitzenspiel begann mit unterschiedlichen Vorzeichen. W\u00e4hrend die Franken die letzten beiden Spiele verloren hatten, gewannen die Hauptst\u00e4dter ihre letzten zwei Spiele in Folge. Dementsprechend motiviert wollten die Ice Tigers in die Partie gehen und gaben durch David Steckel nach 15 Sekunden auch den ersten Torschuss ab. Doch die erste Riesenchance geh\u00f6rte den Eisb\u00e4ren, die durch Mark Olver in der zweiten Spielminute nur die Latte trafen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch dann begann eine Phase, in der die Franken f\u00fcr vier, f\u00fcnf Minuten das Spiel dominierten und auch mehr Chancen vorzuweisen hatten. So zog Yasin Ehliz in der vierten Spielminute von der rechten Seite ab, Eisb\u00e4ren-Goalie Petri Vehanen parierte den ersten Schuss und behielt auch beim Nachschuss von Patrick Reimer die Oberhand. Und in der sechsten und siebten Spielminute die N\u00fcrnberger mit zwei 2-auf-1-Kontern, doch Petri Vehanen war sowohl im Duell gegen Leo Pf\u00f6derl als auch Tom Gilbert der Sieger.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den letzten zehn Minuten war die Partie dann weiterhin sehr intensiv, hart umk\u00e4mpft und zudem \u00e4u\u00dferst schnell. Nur Torchancen waren nun Mangelware, weil beide Defensivreihen kaum etwas zu lie\u00dfen und es so zwar hin und her ging, aber eben ohne jegliche Torgefahr. Erst zum Drittelende hin kamen beide Mannschaften mit ihren Sch\u00fcssen noch einmal durch, aber am Spielstand von 0:0 \u00e4nderte sich nichts mehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jens Baxmann war nach den ersten 20 Minuten nicht wirklich zufrieden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">N\u00fcrnberg war schon besser in den ersten 20 Minuten. Petri hat uns im Spiel gehalten. Wir sind nicht gut rein gekommen, haben aber trotzdem probiert, dagegen zu halten. Am Ende konnten wir uns auch die ein oder andere Schusschance erarbeiten. Wir m\u00fcssen aber daran arbeiten, die Sch\u00fcsse auch durchzubringen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel erwischten die Franken den besseren Start. Ex-Eisb\u00e4r Milan Juricna blockte an der eigenen blauen Linie einen Schuss von Thomas Oppenheimer und dann ging es schnell. Leo Pf\u00f6derl fuhr \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel und zog aus dem Handgelenk ab, keine Chance f\u00fcr Petri Vehanen und N\u00fcrnberg lag durchaus verdient vorne &#8211; 1:0 (21.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Anschlie\u00dfend spielten beide 4-gegen-4 auf dem Eis und da hatte N\u00fcrnberg durch Patrick Reimer eine gute Chance, nach dem Jonas M\u00fcller den Puck vor dem eigenen Tor vert\u00e4ndelte. N\u00fcrnberg gab der Treffer mehr Selbstvertrauen und die Franken waren weiterhin die Mannschaft, welche mehr Torabschl\u00fcsse in diesem Spitzenspiel hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch die Eisb\u00e4ren kamen immer mal wieder gef\u00e4hrlich vor das N\u00fcrnberger Tor. So wurde James Sheppard vor dem Tor angespielt, konnte die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen (27.). Und Martin Buchwieser mit einem Sahne-Querpass von der linken auf die rechte Seite zu Micki DuPont, welcher frei vor Treutle stand, den deutschen Goalie aber nicht \u00fcberwinden konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Partie war auch im Mitteldrittel weiterhin sehr intensiv und hart umk\u00e4mpft, nun kamen auch noch kleine Nickligkeiten hinzu. Man merkte eben, worum es hier ging und was auf dem Spiel stand. Und die Eisb\u00e4ren hatten vier Minuten vor der zweiten Pause noch einmal die Chance in \u00dcberzahl, aber es ist eben bezeichnend, wenn Yasin Ehliz in Unterzahl f\u00fcr die beste und gef\u00e4hrlichste Chance sorgen konnte. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen, das Powerplay bleibt ausbauf\u00e4hig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Marcel Noebels setzte sich zwei Minuten vor der zweiten Pause noch einmal klasse durch und pr\u00fcfte Niklas Treutle, aber der N\u00fcrnberger Goalie blieb erneut der Sieger und hielt die 1:0-F\u00fchrung f\u00fcr die Ice Tigers fest.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnbergs Verteidiger Patrick K\u00f6ppchen fand, dass man den vorgegebenen Gameplan bisher gut umgesetzt hatte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir hatten uns fest vorgenommen, zur\u00fcck zu unseren Tugenden zu kommen und so wenig wie m\u00f6glich zuzulassen. Das haben wir die ersten 40 Minuten gut hinbekommen. In den letzten 20 Minuten wollen wir genauso weitermachen. Ein zweites Tor w\u00fcrde nat\u00fcrlich f\u00fcr mehr Ruhe sorgen, aber so lange es so steht, brauchen wir kein zweites Tor.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel sp\u00fcrte man von der ersten Sekunde an, dass sich die Eisb\u00e4ren hier viel vorgenommen hatten f\u00fcr das Schlussdrittel. Die Eisb\u00e4ren kamen wild entschlossen aus der Kabine, machten jede Menge Druck und erspielten sich richtig viele gute und vor allem hochkar\u00e4tige Torchancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der 42. Spielminute scheitere bereits Nick Petersen am heute \u00fcberragendenen N\u00fcrnberger Goalie Niklas Treutle. Nur zwei Minuten sp\u00e4ter Daniel Fischbuch mit einer gro\u00dfen Chance vor dem Tor, aber erneut war Treutle zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg versuchte immer wieder bei Kontern f\u00fcr Gefahr und die Vorentscheidung zu sorgen, aber das letzte Drittel geh\u00f6rte fast ausschlie\u00dflich den Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beide Mannschaften in den letzten zehn Minuten auch nochmal mit je einem Powerplay und da sahen beide richtig gut aus. Beide konnten f\u00fcr Gefahr sorgen, kamen zu guten Chancen, nur nutzen konnte weder N\u00fcrnberg noch Berlin die numerische \u00dcberzahl.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Zeit lief den Eisb\u00e4ren davon, aber dann kam der gro\u00dfe Auftritt von Jamie MacQueen. An der rechten Bande im Angriffsdrittel ackerte die Nummer 17 so lange, bis er mit der Scheibe aus dem Zweikampf heraus kam, zog von der rechten Bandenrundung vor das Tor und schloss seine unglaubliche Energieleistung mit dem hochverdienten 1:1 ab (56.). Das 19. Saisontor von Jamie MacQueen war einfach ein absolut herausragendes Tor, weil er diesen Treffer unbedingt wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg hatte aber noch etwas gegen die Punkteteilung nach 60 Minuten und hatte drei Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit noch einmal drei Riesenchancen. David Steckel lief alleine auf Petri Vehanen zu, doch der Finne behielt in diesem Duell die Oberhand. Ebenso wenig sp\u00e4ter bei zwei guten Chancen von Patrick Reimer. Somit blieb es also beim 1:1 nach 60 Minuten in diesem absolut mitrei\u00dfenden Eishockeyspiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Verl\u00e4ngerung bot weiterhin geiles Eishockey. Es ging rauf und runter, gro\u00dfe Chancen auf beiden Seiten. Aber die beiden Goalies, Treutle und Vehanen, lieferten sich ebenso ein spektakul\u00e4res Duell in Sachen Paraden. Was f\u00fcr Saves die heute zeigten war schon nicht mehr normal. Am Ende wurde das Ganze hier noch auf die Spitze getrieben und es ging wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams hier in N\u00fcrnberg beim Stand von 1:1 ins Penaltyschie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dieses nahm leider den selben Ausgang wie beim ersten Spiel. N\u00fcrnbergs Goalie Niklas Treutle parierte alle drei Berliner Versuche, bei N\u00fcrnberg traf Patrick Reimer den Pfosten und John Mitchell zielte neben das Tor. Und dann kam der Auftritt von Ex-Eisb\u00e4r Petr Pohl, der mit wenig Tempo anlief, Petri Vehanen ausguckte und so lange wartete, bis der Finne am Boden lag, um ihn dann zu umkurven und die Scheibe im leeren Tor zu versenken. Ein klasse Tor von Pohl sorgte am Ende f\u00fcr den N\u00fcrnberger Zusatzpunkt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber trotzdem k\u00f6nnen die Berliner N\u00fcrnberg mit breiter Brust verlassen, zeigten sie doch eine gute Ausw\u00e4rtspartie und spielten ein furioses Schlussdrittel, in dem sie sich leider nur mit einem Tor belohnen konnten. Aber insgesamt gesehen war es ein Duell auf Augenh\u00f6he, in dem N\u00fcrnberg in den ersten 40 Minuten deutlich mehr Torsch\u00fcsse zu verzeichnen hatte, die Eisb\u00e4ren sich aber im letzten Drittel dank eines beherzten Auftrittes den Ausgleich und somit den Punkt mehr als verdienten. Das Penaltyschie\u00dfen ist am Ende eben immer eine Gl\u00fcckssache und heute war das Gl\u00fcck eben auf N\u00fcrnberger Seite.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jonas M\u00fcller, welcher im deutschen Olympia-Kader steht, sagte nach dem Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben uns von Drittel zu Drittel voran gearbeitet. Es hat am Ende leider nicht geklappt, dass wir das zweite Tor schie\u00dfen. Gegen N\u00fcrnberg ist es immer ein Top-Spiel, es ist immer schnell und es gibt viele Chancen. Das macht einfach Spa\u00df.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">N\u00fcrnbergs Goalie und Matchwinner Niklas Treutle \u00e4u\u00dferste sich nach dem wichtigen Sieg so:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es hat heute schon Spa\u00df gemacht. Ich denke, wir haben zwei starke Torh\u00fcter gesehen und daher war es klar, dass es eng wird und nicht viele Tore fallen w\u00fcrden. Sch\u00f6n, dass wir am Ende gewonnen haben.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es bleibt dabei. Auch im vierten Anlauf in der diesj\u00e4hrigen Hauptrunde gelang den Eisb\u00e4ren Berlin kein Sieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. 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