{"id":7671,"date":"2018-01-24T00:18:06","date_gmt":"2018-01-23T23:18:06","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7671"},"modified":"2018-01-24T00:18:06","modified_gmt":"2018-01-23T23:18:06","slug":"32-heimsieg-gegen-wolfsburg-fast-53-minuten-gaehnende-langeweile-doch-dann-ueberschlagen-sich-die-ereignisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/01\/24\/32-heimsieg-gegen-wolfsburg-fast-53-minuten-gaehnende-langeweile-doch-dann-ueberschlagen-sich-die-ereignisse\/","title":{"rendered":"3:2-Heimsieg gegen Wolfsburg: Fast 53 Minuten g\u00e4hnende Langeweile, doch dann \u00fcberschlagen sich die Ereignisse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7234\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #25:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"120\" \/><span style=\"color: #000000;\">Lange Zeit sah es wie ein typisches Dienstagsspiel aus. Wenig Torraumszenen, wenig Tore, wenig spektakul\u00e4res auf dem Eis. Und das f\u00fcr gut 53 Minuten lang, aber dann \u00fcberschlugen sich in den letzten sieben Spielminuten die Ereignisse und pl\u00f6tzlich musste man hier noch bis zur Schlusssekunde um die drei Punkte zittern. Am Ende zitterten sich die Eisb\u00e4ren Berlin aber zum 3:2 (1:0,0:0,2:2)-Heimsieg gegen die Grizzlys Wolfsburg und festigten damit Platz Drei in der Tabelle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp musste auch heute wieder auf Florian Busch verzichten, zudem sa\u00df Sven Ziegler als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler auf der Trib\u00fcne. Petri Vehanen h\u00fctete erneut das Berliner Geh\u00e4use.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7672\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7672\" class=\"size-medium wp-image-7672\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193221-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193221-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193221-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193221-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7672\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar. Die Eisb\u00e4ren wollten an den 3:1-Sieg in K\u00f6ln ankn\u00fcpfen, w\u00e4hrend Wolfsburg auf Wiedergutmachung aus war, nach dem man am Sonntag auf eigenem Eis dem ERC Ingolstadt mit 5:8 unterlag und dabei sechs Gegentreffer im Schlussdrittel kassierte. Von daher war die Devise der Mannschaft von Pavel Gross klar, die Defensive sollte sicher und kompakt stehen. So spielten die Niedersachsen auch im ersten Drittel, sehr defensiv und nach vorne mit nur wenigen Ausfl\u00fcgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Anders dagegen die Eisb\u00e4ren, die im Auftaktdrittel das aktivere Team waren, mehr f\u00fcr die Offensive taten und versuchten, sich Chancen gegen die starke Wolfsburger Defensive zu erarbeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Micki DuPont hatte da gleich im ersten Powerplay die erste gute Chance, doch er traf leider nur den Pfosten. Sonst aber war dieses Powerplay und auch das n\u00e4chste nicht wirklich erw\u00e4hnenswert. Auch die sonstigen Angriffsbem\u00fchungen der Eisb\u00e4ren sahen zwar nicht schlecht aus, aber etwas zwingendes war eben auch nicht dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im dritten Powerplay sollte sich das \u00e4ndern und prompt gab es den erste Treffer f\u00fcr die 10.417 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof zu bejubeln. Jamie MacQueen hatte von der blauen Linie abgezogen und mit seinem satten Hammer Felix Br\u00fcckmann im Wolfsburger Tor keine Chance gelassen &#8211; 1:0 (16.). Was zugleich auch der Pausenstand in Berlin war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel eigentlich das selbe Bild. Die Eisb\u00e4ren nach vorne bem\u00fcht, Wolfsburg auf eine sichere Defensive bedacht, lauerte auf Fehler der Eisb\u00e4ren und somit auf Konter. Wirklich sch\u00f6n anzusehen war das Spiel daher nicht, war es doch zu sehr von der Taktik gepr\u00e4gt. Auch in \u00dcberzahl gab es auf beiden Seiten nichts Z\u00e4hlbares, somit sparen wir uns auch weitere Details vom Mitteldrittel. Schlicht und einfach, weil es nichts zu erz\u00e4hlen gibt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel war es nun genau anders herum. Jetzt wollten die Eisb\u00e4ren hinten dicht machen und<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7673\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7673\" class=\"size-medium wp-image-7673\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193526-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193526-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193526-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20180123_193526-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7673\" class=\"wp-caption-text\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">nicht mehr viel zu lassen. Nun waren es die G\u00e4ste aus der Autostadt, die mehr f\u00fcr das Spiel taten und sich auch Chancen erspielen konnten. Und acht Minuten vor dem Ende h\u00e4tte es beinahe im Berliner Tor geklingelt, doch Alexander Karachun traf nur den Pfosten. Es sollte der Auftakt f\u00fcr eine furiose und so nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltene Schlussphase sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Louis-Marc Aubry scheiterte im ersten Versuch noch, doch irgendwie kam die Scheibe noch einmal zu ihm und dieses Mal netzte die Nummer 41 der Eisb\u00e4ren ein &#8211; 2:0 (53.). Die beiden Hauptschiedsrichter \u00fcberpr\u00fcften den Treffer zwar noch einmal, gaben ihn nach Ansicht des Videobeweises aber schlie\u00dflich doch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dreieinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels griff Wolfsburgs scheidender Coach Pavel Gross zum letzten Mittel &#8211; Auszeit und Torwart Br\u00fcckmann zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis. Doch das nutzte Danny Richmond mit einem \u00e4u\u00dferst langsamen Schuss (12 km\/h) zur vermeintlichen Vorentscheidung aus. Er schickte den Puck aus dem eigenen Drittel auf die Reise und letztendlich hoppelte die schwarze Hartgummischeibe langsam \u00fcber die verwaiste Torlinie &#8211; 3:0 (58.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Deckel war hier also drauf, die drei Punkte im Sack. Wollte man meinen, doch nur zw\u00f6lf Sekunden sp\u00e4ter bekamen die Grizzlys einen Penalty zugesprochen, welchen Stephen Dixon locker verwandeln konnte &#8211; 3:1 (58.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur 57 Sekunden sp\u00e4ter, Wolfsburg hatte erneut den Goalie vom Eis genommen, klingelte es schon wieder im Tor der Eisb\u00e4ren. Kamil Kreps hatte von der blauen Linie abgezogen, Gerrit Fauser hielt die Kelle in den Schuss und verk\u00fcrzte somit auf 3:2 (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und nur 24 Sekunden sp\u00e4ter jubelte Wolfsburg \u00fcber den vermeintlichen Ausgleich. Aber die beiden Hauptschiedsrichter fuhren erneut zum Videobeweis, sahen dort eine Torh\u00fcterbehinderung und gaben den Treffer damit nicht. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, Pech f\u00fcr Wolfsburg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die letzten Sekunden zogen sich dann wie Gummi hin. Wolfsburg probierte noch einmal alles, aber die Eisb\u00e4ren brachten das 3:2 am Ende sicher \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten eigentlich \u00fcber gut 57 Minuten die Partie im Griff, waren die aktivere Mannschaft, versuchten immer wieder, sich Chancen herauszuspielen. Auch wenn es nicht viele wurden, das lag jedoch nicht an den Eisb\u00e4ren, sondern viel mehr an den Defensiv-K\u00fcnstlern aus Wolfsburg, die es den Eisb\u00e4ren verdammt schwer machten, sich gute Chancen zu erarbeiten. Und trotzdem verloren die Berliner nicht die Geduld und schlugen im letzten Drittel aus einer sicheren Defensive eiskalt zu und sahen nach dem 3:0 wie der sichere Sieger aus. Doch aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden gab man das Spiel fast noch aus der Hand, verspielte beinahe noch eine 3:0-F\u00fchrung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dieses Spiel sollte Warnung genug sein, dass man in den Playoffs 60 Minuten und mehr sehr konzentriert zu Werke gehen muss, auch, wenn man scheinbar sicher f\u00fchrt. Heute ist es aber noch einmal gut gegangen und die drei Punkte sind in Berlin geblieben.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #25: Lange Zeit sah es wie ein typisches Dienstagsspiel aus. 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