{"id":7665,"date":"2018-01-21T19:16:58","date_gmt":"2018-01-21T18:16:58","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7665"},"modified":"2018-01-21T19:16:58","modified_gmt":"2018-01-21T18:16:58","slug":"der-ehc-ist-wieder-da-die-eisbaeren-beenden-mit-einem-31-auswaertssieg-in-koeln-die-drei-spiele-andauernde-niederlagenserie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/01\/21\/der-ehc-ist-wieder-da-die-eisbaeren-beenden-mit-einem-31-auswaertssieg-in-koeln-die-drei-spiele-andauernde-niederlagenserie\/","title":{"rendered":"Der EHC ist wieder da! Die Eisb\u00e4ren beenden mit einem 3:1-Ausw\u00e4rtssieg in K\u00f6ln die drei Spiele andauernde Niederlagenserie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Spiel des Ausw\u00e4rts-Viererpacks haben die Eisb\u00e4ren Berlin dann doch noch einen Sieg gefeiert. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin dank einer \u00fcber 60 Minuten hoch konzentrierten Leistung verdient mit 3:1 (0:0,3:1,0:0) bei den K\u00f6lner Haien durch.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Vergleich zum Straubing-Spiel vom Freitagabend gab es eine \u00c4nderung. Constantin Braun r\u00fcckte f\u00fcr Sven Ziegler in den Kader. Petri Vehanen h\u00fctete erneut das Berliner Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach drei Niederlagen in Folge waren die Eisb\u00e4ren auf Wiedergutmachung in der Domstadt aus. Verteidiger Jons M\u00fcller gab daher die Marschroute f\u00fcr Ausw\u00e4rtsspiel Nummer Vier in Folge vor:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir m\u00fcssen kompakt als Mannschaft zusammenhalten und jeder muss jeden unterst\u00fctzen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Deutlicher wurde sein Trainer Uwe Krupp:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Mal spielen wir f\u00fcr 10 Minuten gut, mal ein Drittel. Aber wir haben nicht \u00fcber 60 Minuten die Leistung gebracht, die wir bringen m\u00fcssen. Wir sind momentan ein Punktelieferant. Wir m\u00fcssen konzentriert spielen, uns auf unsere Tugenden besinnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Partie begann dann schon einmal nicht so gut aus Sicht der Eisb\u00e4ren, die sich bereits nach wenigen Sekunden den ersten Fehlpass leisteten und Felix Sch\u00fctz so die erste Chance des Spiel gaben, welche Petri Vehanen aber zu Nichte machte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln kam insgesamt aggressiver aus der Kabine, spielte ein aggressives Forechecking und hatte gute Chancen in der Anfangsphase. Aber die Eisb\u00e4ren kamen dann auch so allm\u00e4hlich besser ins Spiel und ebenfalls zu Chancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die erste gute M\u00f6glichkeit f\u00fcr die G\u00e4ste ergab sich in der achten Spielminute, als Berlin einen 2-auf-1-Konter fuhr, Sean Backman die Scheibe quer r\u00fcber zu Nick Petersen spielte, der die Scheibe aber nicht richtig treffen konnte und sie somit am Tor vorbei ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann bot sich in der 13. Spielminute den Eisb\u00e4ren die Riesenchance zur F\u00fchrung, als man f\u00fcr 49 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis hatte. Aber K\u00f6ln stellt das beste Unterzahlteam der Liga und die Eisb\u00e4ren sind in \u00dcberzahl keine angsteinfl\u00f6\u00dfenden Eisb\u00e4ren. So auch heute wieder. Man hatte zwar die Scheibe, aber diese passte man nur hin und her statt einfach mal den Schuss bei 5-gegen-3 zu suchen. Eine mal wieder leichtfertig vergebene Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den restlichen Minuten gaben beide Teams nochmal Sch\u00fcsse auf das gegnerische Tor ab, die Eisb\u00e4ren dabei mehr als K\u00f6ln (16:9-Sch\u00fcsse im ersten Drittel) aber so richtig zwingendes war jetzt nicht dabei gewesen. Von daher stand es nach 20 Minuten auch noch 0:0.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Torlos blieb das erste Drittel, das zweite sollte dann aber endlich Tore bieten. Und die Eisb\u00e4ren starteten auch schon einmal gut ins Mitteldrittel und hatten durch Mark Olver in der 22. Spielminute die erste Chance, aber er scheiterte mit seinem Versuch aus der Drehung an Gustaf Wesslau im K\u00f6lner Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter tankte sich Felix Sch\u00fctz sensationell durch das Eisb\u00e4ren-Drittel und lie\u00df alle Eisb\u00e4ren stehen, umkurvte Petri Vehanen, aber sein Schuss ging nur an den Pfosten und wurde anschlie\u00dfend von Vehanen begraben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann begann der Torreigen. Thomas Oppenheimer erk\u00e4mpfte sich an der linken Bande stark die Scheibe, spielte sie weiter zu Jamie MacQueen, welcher den Puck vor das Tor brachte. Dort schob Wesslau sich die Scheibe selbst ins Tor und so lagen die Berliner in F\u00fchrung &#8211; 1:0 (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan ergab sich dann mal wieder die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, f\u00fcr 29 Sekunden mit zwei Mann mehr zu agieren. Das sah zwar schon etwas besser als im ersten Drittel aus, aber wirklich gef\u00e4hrlich war man auch dieses Mal nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und bei eigener \u00dcberzahl leistete sich Mark Olver auch noch einen Fehler, was Felix Sch\u00fctz die Konterchance einbrachte, doch Petri Vehanen bewies einmal mehr seine absolute Weltklasse.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren zogen anschlie\u00dfend das Tempo wieder an und erh\u00f6hten deutlich sichtbar den Druck. Mit Erfolg, denn Danny Richmond wurde am linken Bullykreis angespielt und der Verteidiger zog ab, tunnelte Wesslau und erh\u00f6hte auf 2:0 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> F\u00fcnf Minuten vor der zweiten Pause mal eine kurze aber starke Drangphase der Haie, in der sie drei richtig gute Chancen hatten, aber Petri Vehanen wollte einfach keinen Gegentreffer zulassen. Als die Eisb\u00e4ren eine Minute sp\u00e4ter aber in Unterzahl waren, klingelte es dann doch verdienterma\u00dfen im Berliner Tor. Fredrik Eriksson brachte die Scheibe zu Philip Gogulla, der spielte sie weiter an den kurzen Pfosten, wo Ryan Jones lauerte, die Scheibe annahm, das Ziel anvisierte und erfolgreich abschloss &#8211; 1:2 aus K\u00f6lner Sicht (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber f\u00fcr den Schlusspunkt sorgten die G\u00e4ste aus der Hauptstadt. James Sheppard versuchte den Pass von hinter dem Tor, welchen Corey Potter jedoch blocken konnte. Der Puck kam zur\u00fcck zu Sheppard und der brachte den Puck von hinter der Torlinie zum Tor, von wo die Scheibe irgendwie zwischen Wesslau und Pfosten den Weg ins Tor fand &#8211; 3:1 (39.). Die beiden Hauptschiedsrichter Hoppe und Piechaczek schauten sich diese Szene zwar noch einmal auf dem Videobeweis an, aber da sahen sie nur, dass der Puck tats\u00e4chlich irgendwie den Weg ins K\u00f6lner Tor gefunden hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> St\u00fcrmer Thomas Oppenheimer war anschlie\u00dfend im Pauseninterview bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong><\/em> zufrieden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein gutes Ausw\u00e4rtsspiel von uns. Wir spielen defensiv gut und die Chancen, die wir haben, wollen wir nutzen. Unser Plan geht bisher auf.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel war nun klar, dass von den Haien was kommen musste, wollten sie hier noch etwas Z\u00e4hlbares aus der Partie mitnehmen. Aber es dauerte bis zur 47. Spielminute, ehe es mal wieder gef\u00e4hrlich vor dem Tor von Petri Vehanen wurde. Moritz M\u00fcller mit einer dreifachen Chance, aber Vehanen lie\u00df die Scheibe nicht vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der selben Spielminute gab es dann erneut ein Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, aber erneut hatten die Hausherren in Unterzahl die beste Chance. Ryan Jones lief alleine auf Vehanen zu, scheiterte aber an der finnischen Wand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan die Haie zwar bem\u00fcht, aber die Eisb\u00e4ren arbeiteten sehr hart in der eigenen Defensive, wollten keine hochkar\u00e4tigen Torchancen der Haie mehr zu lassen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln riskierte 2:28 Minuten vor dem Spielende noch einmal alles. Auszeit K\u00f6ln, Torwart Wesslau raus und da K\u00f6ln ein Powerplay hatte, ging es mit 6-gegen-4 weiter. Doch auch diese Chance nutzten die Domst\u00e4dter nicht, die Eisb\u00e4ren verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus und sicherten sich die drei Punkte in der Lanxess-Arena.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein enorm wichtiger Sieg f\u00fcr das Selbstvertrauen der Eisb\u00e4ren Berlin. Die zuletzt gezeigten Leistungen gaben Anlass zur Sorge im Hinblick auf die Playoffs, allen voran die Gegentorflut. Aber heute haben die Eisb\u00e4ren sich zur\u00fcckgemeldet, wenn gleich auch heute sicherlich nicht alles rund lief. Aber das ist nur allzu verst\u00e4ndlich, waren die Eisb\u00e4ren angesichts der Niederlagenserie zuvor doch schon verunsichert. Aber heute hat es die Mannschaft geschafft, \u00fcber 60 Minuten hoch konzentriert zu spielen. Sie haben vor dem eigenen Tor hart gearbeitet, gerade im letzten Drittel, als man mit einer Schluss-Offensive der Hausherren gerechnet hatte. Aber die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen diese nicht zu, weil sie defensiv \u00e4u\u00dferst kompakt standen. Und vor dem Tor hat man in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht, wenn gleich man zweimal richtig viel Gl\u00fcck hatte oder aber sagen wir lieber, Gustaf Wesslau hatte Pech.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Was nicht so gut lief? Angesichts der Verunsicherung aus den letzten Spielen waren immer noch einige leichtsinnige Scheibenverluste und Fehlp\u00e4sse dabei, aber deutlich weniger als zuletzt. Und das Powerplay bleibt einfach grauenvoll, das kann man sich bald nicht mehr mit anschauen. Bezeichnend, dass K\u00f6ln im Berliner Powerplay mit Unterzahlkontern die deutlich besten Chancen hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Insofern gibt es f\u00fcr Uwe Krupp schon noch an einigen Baustellen zu arbeiten, aber man hat heute auch gesehen, dass die Eisb\u00e4ren die ersten Dinge wieder richtig gemacht haben und sich somit drei enorm wichtige Punkte in K\u00f6ln geholt haben. Und nat\u00fcrlich Selbstvertrauen f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden schweren Aufgaben gegen Wolfsburg (Dienstag) und in N\u00fcrnberg (Sonntag).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel war nach dem Spiel bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong><\/em> sichtlich erleichtert:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wir sind gl\u00fccklich. Wir haben das Spiel gewonnen. Wir haben ein sehr, sehr gutes Ausw\u00e4rtsspiel gemacht. Wir haben unsere Chancen genutzt. Wir haben \u00fcber 60 Minuten hart gearbeitet und nicht viel zugelassen.\u00a0<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Spiel des Ausw\u00e4rts-Viererpacks haben die Eisb\u00e4ren Berlin dann doch noch einen Sieg gefeiert. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Eisb\u00e4ren Berlin dank einer \u00fcber 60 Minuten hoch konzentrierten Leistung verdient mit 3:1 (0:0,3:1,0:0) bei den K\u00f6lner Haien durch.\u00a0 Im Vergleich zum Straubing-Spiel vom Freitagabend gab es eine \u00c4nderung. 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