{"id":7658,"date":"2018-01-14T16:52:59","date_gmt":"2018-01-14T15:52:59","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7658"},"modified":"2018-01-14T16:54:11","modified_gmt":"2018-01-14T15:54:11","slug":"26-pleite-in-mannheim-die-eisbaeren-erneut-mit-einer-schwachen-leistung-kommen-beim-erzrivalen-boese-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/01\/14\/26-pleite-in-mannheim-die-eisbaeren-erneut-mit-einer-schwachen-leistung-kommen-beim-erzrivalen-boese-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"2:6-Pleite in Mannheim: Die Eisb\u00e4ren erneut mit einer schwachen Leistung, kommen beim Erzrivalen b\u00f6se unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das war ein Wochenende zum vergessen. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das zweite Ausw\u00e4rtsspiel an diesem Wochenende verloren. Vor 12.905 Zuschauern in der SAP-Arena kamen die Berliner bei den Adler Mannheim mit 2:6 (0:1,1:3,1:2) unter die R\u00e4der und drohen somit vorerst den Anschluss an das Spitzen-Duo M\u00fcnchen und N\u00fcrnberg zu verlieren. Zugleich war es die vierte Niederlage in den letzten sechs Spielen und die dritte Niederlage im dritten Ausw\u00e4rtsspiel im neuen Jahr.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Eisb\u00e4ren gab es zwei \u00c4nderungen im Kader im Vergleich zur 0:5-Klatsche in Ingolstadt vom Freitagabend. Mark Olver kehrte zur\u00fcck ins Line-up, daf\u00fcr fehlte Jonas M\u00fcller, der nach einem harten Check gegen Kael Mouillierat am Freitag f\u00fcr ein Spiel gesperrt wurde. Zudem fehlten nach wie vor Florian Busch und Sven Ziegler. Im Tor begann wieder Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Adler Mannheim hinken als Tabellenzw\u00f6lfter den eigenen Anspr\u00fcchen meilenweit hinterher, m\u00fcssen um jeden Punkt im Kampf um die Pre-Playoff-Pl\u00e4tze verbissen k\u00e4mpfen. Und dementsprechend engagiert kamen die Kurpf\u00e4lzer auch aus der Kabine und begannen \u00e4u\u00dferst druckvoll. Gleich im ersten Wechsel die erste gute Chance f\u00fcr die Hausherren. Aber auch die Eisb\u00e4ren fanden gut hinein und pr\u00fcften Dennis Endras fr\u00fch in der Partie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Keine zwei Minuten waren gespielt, da gab es das erste Powerplay f\u00fcr die Mannheimer. Und in Unterzahl taten sich die Berliner vor allem ausw\u00e4rts zuletzt sehr schwer, kassierten sie doch acht Gegentore in Unterzahl in den letzten sechs Ausw\u00e4rtsspielen. Und die Adler hatten durch Garrett Festerling und David Wolf auch zwei richtig gute Chancen, nutzen konnten sie diese jedoch nicht und somit \u00fcberstanden die Berliner die Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber insgesamt gesehen waren die Mannheimer das bessere Team, spielten sehr konzentriert und sehr druckvoll, was ihnen in der achten Spielminute zur verdienten F\u00fchrung verhalf. Andrew Desjardins mit dem Pass an den kurzen Pfosten zu Matthias Plachta, der mit dem Querpass an den langen Pfosten, wo David Wolf lauerte und zum 1:0 aus Mannheimer Sicht einschie\u00dfen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und Mannheim weiter sehr druckvoll, Ryan MacMurchy und Phil Hungerecker mit zwei richtig guten Chancen, Petri Vehanen kl\u00e4rte zweimal in h\u00f6chster Not.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann mal die Eisb\u00e4ren Mitte des ersten Drittels mit einem Powerplay. Aber auch da hatten die Hauptst\u00e4dter zuletzt (wobei viel mehr die gesamte Saison \u00fcber) so ihre Probleme, was nur ein \u00dcberzahltor aus den letzten sechs Spielen beweist. Zudem war man seit drei Ausw\u00e4rtsspielen in Folge ohne Powerplaytor. Hier hatte man durch Micki DuPont, Constantin Braun und Jamie MacQueen gute M\u00f6glichkeiten, ein Tor wollte den Berlinern aber nicht gelingen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan beide Mannschaften noch einmal mit je einem Powerplay, aber f\u00fcr Gefahr konnten beide nicht sorgen. Die letzte gro\u00dfe Chance in den ersten 20 Minuten geh\u00f6rte dann aber den Eisb\u00e4ren. Sean Backman wurde nach Ablauf der Strafe gegen die Adler im Slot angespielt, scheiterte jedoch mit seinem Schuss an Dennis Endras. So stand es nach 20 Minuten 1:0 f\u00fcr Mannheim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann spektakul\u00e4r und sollte es insgesamt auch werden. 31 Sekunden waren gespielt, da hatte David Wolf per Nachschuss der erste gute Chance, Petri Vehanen aber war zur Stelle. Auf der Gegenseite die Eisb\u00e4ren mit zwei guten Chancen in der 22. Spielminute. Thomas Oppenheimer vor das Tor, wo Jamie MacQueen die Kelle hin hielt, aber an Dennis Endras scheiterte. Dann zog Micki DuPont von der blauen Linie ab, Endras konnte nicht festhalten und James Sheppard scheiterte im Nachschuss am Adler-Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann kassierten die Eisb\u00e4ren eine Strafe und die Adler waren bereits bei angezeigter Strafe brandgef\u00e4hrlich. Ryan MacMurchy mit zwei Riesenchancen bei 6-gegen-5. Und das Powerplay sollte dann auch nur 13 Sekunden dauern. Luke Adam wurde am rechten Bullykreis angespielt und zog ab &#8211; 0:2 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Adler waren erneut richtig gut drin im Spiel, machten jede Menge Druck und brachten die Berliner Defensive ein ums andere Mal ins Wanken. Die Eisb\u00e4ren nach wie vor hinten mit zu vielen leichtsinnigen Fehlern, konnten sich kaum befreien.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann hatten die Eisb\u00e4ren um die 28. Spielminute mal eine gute Phase und was passierte? Sie fingen sich einen Konter, Marcus Kink mit dem Bauerntrick, die Scheibe lag frei vor dem leeren Tor und Christoph Ullmann dr\u00fcckte die Scheibe \u00fcber die Linie &#8211; 0:3 (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wenige Augenblicke sp\u00e4ter Chad Kolarik mit zwei guten Chancen, aber er vergab die gro\u00dfe Chance auf die endg\u00fcltige Entscheidung. Aber selbst das 3:0 sollte doch hier die Vorentscheidung sein oder etwa nicht?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren wachten auf einmal auf, entwickelten jede Menge Druck und brachten viele Scheiben Richtung Adler-Geh\u00e4use. Und dann klingelte es pl\u00f6tzlich im Mannheimer Tor, wobei sich dieser Treffer auch angedeutet hatte. Jamie MacQueen kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe zur\u00fcck zu Micki DuPont, der zog direkt ab, Endras lie\u00df nur prallen und Mark Olver staubte ab &#8211; 1:3 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren nun mit neuem Selbstvertrauen, machten weiterhin jede Menge Druck und brachten Mannheim arg ins wanken. Die Eisb\u00e4ren waren drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen, aber daraus wurde nichts. Denn auf einmal nahm die H\u00e4rte im Spiel zu, beide Mannschaften mit vielen Nickligkeiten und jeder Menge Raufereien. Die Folge war, dass es kaum noch einen Spielfluss und es zudem sehr viele Strafen auf beiden Seiten gab. David Wolf, dem mal wieder alle Sicherungen durchbrannten, kassierte sogar eine Spieldauer. Nur half diese ganze Chaos auf dem Eis nicht den Eisb\u00e4ren sondern den Adlern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei 4-gegen-4 auf dem Eis hatten die Eisb\u00e4ren Devin Setoguchi vollkommen vor dem Tor aus den Augen verloren, Carlo Colaiacovo merkte das, spielte die Scheibe zu ihm und Setoguchi lie\u00df Vehanen keine Chance &#8211; 4:1 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren anschlie\u00dfend noch mit drei Minuten in \u00dcberzahl wegen der Spieldauer gegen Wolf, aber au\u00dfer eines Lattentreffers von Marcel Noebels 27 Sekunden vor der zweiten Drittelpause kam nicht bei rum.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So lagen die Kurpf\u00e4lzer nach 40 Minuten deutlich mit 4:1 vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Egal, was sich die Eisb\u00e4ren f\u00fcr das letzte Drittel vorgenommen hatte, es war sp\u00e4testens nach 16 Sekunden \u00fcber den Haufen geworfen. Denn Phil Hungerecker spielte die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor, wo Ryan MacMurchy v\u00f6llig unbedr\u00e4ngt und ungest\u00f6rt zum 5:1 einschie\u00dfen konnte. Die Zuordnung stimmt erneut nicht in der Berliner Hintermannschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber Mannheim hatte nun Lust am Toreschie\u00dfen gefunden und wollte noch einen nachlegen. Devin Setoguchi kam zu einfach zwischen zwei Berliner Spielern (!) durch, hatte dann noch das Auge f\u00fcr den Mitspieler am langen Pfosten, spielte die Scheibe zu Andrew Desjardins und der netzte zum 6:1 ein und beendete so nach 46 Spielminuten den Arbeitstag von Petri Vehanen. Auch im dritten Ausw\u00e4rtsspiel wurde der Finne im Schlussdrittel gegen Back-up Marvin C\u00fcpper ausgewechselt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Partie war hier nat\u00fcrlich l\u00e4ngst entschieden, dementsprechend wenig passierte auch noch auf dem Eis. Die Eisb\u00e4ren hatten neun Minuten vor dem Spielende noch einmal ein Powerplay, aber lassen wir es einfach, dar\u00fcber braucht man wirklich keine Worte zu verlieren. So erschreckend schwach und harmlos ist das in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und trotzdem kamen die Eisb\u00e4ren am Ende noch zu einem weiteren Tor. Nick Petersen zog vom linken Bullykreis aus ansatzlos ab und die Scheibe ging haargenau in den linken Winkel &#8211; 6:2 (58.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mehr als Ergebniskosmetik war das aber auch nicht mehr. Mannheim setzte sich am Ende hochverdient und auch in dieser H\u00f6he mit 6:2 gegen erneut schwache Eisb\u00e4ren durch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Reden wir schon von einer Krise? Oder ist es einfach nur ein Formtief, welches die Eisb\u00e4ren derzeit durchleben? Fakt ist, das Wochenende war komplett zum vergessen. Dem 0:5 in Ingolstadt folgte heute ein 2:6 in Mannheim. Und erneut war es eine erschreckend schwache Vorstellung der Eisb\u00e4ren. Eigentlich hatten sie nur die Druckphase nach dem 1:3, wo sie das Spiel beinahe gedreht h\u00e4tten. Doch die vielen Raufereien anschlie\u00dfend und der kapitale Fehler beim 4:1 der Adler war am Ende wohl der Knackpunkt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Spielerisch l\u00e4uft momentan wenig bei den Eisb\u00e4ren zusammen. Man tut sich schwer damit, ein System hinter dem ganzen zu erkennen. Das Ganze sieht sehr planlos aus, was die Eisb\u00e4ren da aktuell spielen. Die Defensive gleicht zur Zeit einem H\u00fchnerhaufen, in dem die Zuordnung und Abstimmung \u00fcberhaupt nicht mehr stimmt. Und dann unterlaufen den Eisb\u00e4ren nach wie vor zu viele und vor allem zu leichtsinnige Fehler im Spielaufbau. P\u00e4sse kommen teilweise nicht mehr an. Und das Powerplay, wie oben bereits angesprochen, verdient gar nicht erst angesprochen zu werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hoffen wir mal, dass es nur ein Formtief ist und ein schlechtes Wochenende der Eisb\u00e4ren Berlin war. Aber trotzdem geben die gezeigten Leistungen in beiden Ausw\u00e4rtsspielen am Wochenende Anlass zur Sorge im Hinblick auf die Playoffs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Verteidiger Kai Wissmann mit seinem Statement zum Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das war nicht genug von uns. So k\u00f6nnen wir kein Ausw\u00e4rtsspiel in Mannheim gewinnen. Das ganze Wochenende war schei\u00dfe. Wir m\u00fcssen uns auf uns fokussieren, zu unserem Spiel zur\u00fcckfinden. Der mit dem Puck, hatte ich das Gef\u00fchl, war das \u00e4rmste Schwein. Die anderen Vier haben ihn angeschaut, was macht er mit dem Puck. Da war keine Unterst\u00fctzung, keiner hat sich angeboten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war ein Wochenende zum vergessen. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das zweite Ausw\u00e4rtsspiel an diesem Wochenende verloren. 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