{"id":7654,"date":"2018-01-12T22:18:28","date_gmt":"2018-01-12T21:18:28","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7654"},"modified":"2018-01-12T22:18:28","modified_gmt":"2018-01-12T21:18:28","slug":"martin-buchwieser-nach-05-klatsche-in-ingolstadt-das-war-ein-riesengrosser-scheissdreck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2018\/01\/12\/martin-buchwieser-nach-05-klatsche-in-ingolstadt-das-war-ein-riesengrosser-scheissdreck\/","title":{"rendered":"Martin Buchwieser nach 0:5-Klatsche in Ingolstadt: &#8222;Das war ein riesengro\u00dfer Schei\u00dfdreck&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das war mal rein gar nichts. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den Auftakt der vier Spiele andauernden Ausw\u00e4rtsserie beim ERC Ingolstadt mehr als verpatzt. Bei den Schanzern unterlagen die Berliner vor 4.023 Zuschauern in der Saturn-Arena deutlich und hochverdient mit 0:5 (0:1,0:2,0:2) und blieben somit erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Was sicherlich mal passieren kann in so einer langen Hauptrunde, aber der Auftritt der Eisb\u00e4ren macht jedenfalls gro\u00dfe Sorgen was die bevorstehenden Playoffs angeht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten heute nicht nur auf Florian Busch und Sven Ziegler verzichten, nein, auch Mark Olver fiel kurzfristig aufgrund eines fiebrigen Infekts aus. Was dazu f\u00fchrte, dass die vierte Reihe der Eisb\u00e4ren aus Martin Buchwieser als Center und den beiden &#8222;Au\u00dfenst\u00fcrmern&#8220; Constantin Braun und Danny Richmond bestand. Beides ja gelernte Verteidiger. Richmond gab \u00fcbrigens in Ingolstadt sein Comeback nach Verletzungspause. Im Tor stand wieder Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen sehr gut ins Spiel, suchten sofort den Weg zum Tor und erspielten sich bereits in der ersten Spielminute gute Torchancen. Aber auch Ingolstadt suchte anschlie\u00dfend sofort den Weg in die Offensive und hatte ebenso gute Torchancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hier gab es kein Abtasten, beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone und suchten immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor. So auch in Spielminute F\u00fcnf, als auf der einen Seite Daniel Fischbuch f\u00fcr die Eisb\u00e4ren per Direktabnahme aus dem Slot an Timo Pielmeier scheiterte und im Gegenzug die Schanzer das 1:0 erzielten. Ingolstadt mit dem Konter, Ex-Eisb\u00e4r Darin Olver mit dem R\u00fcckhandpass auf Kael Mouillierat, welcher Petri Vehanen keine Chance lie\u00df &#8211; 0:1 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan weiterhin das selbe Bild. Chancen auf der einen Seite f\u00fcr Ingolstadt, Chancen auf der anderen Seite f\u00fcr Berlin. Aber beide Torh\u00fcter lie\u00dfen in den restlichen Minuten nichts mehr zu. Und es waren einige gute Chancen dabei, welche ein Tor definitiv verdient gehabt h\u00e4tten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Da es 13 Sekunden vor der ersten Drittelpause noch je eine Strafzeit gegen Brett Olson und Jamie MacQueen gab, ging das Mitteldrittel beim Stand von 0:1 aus Berliner Sicht mit 4-gegen-4 los.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da hatte Matt Pelech in der 22. Spielminute die beste Chance. Er zog ab, Vehanen war entscheidend dran und die Scheibe hoppelte am rechten Pfosten vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach Ingolstadt mit dem ersten Powerplay der Partie. Aber viel Gefahr wird es da wohl nicht geben, sind die Schanzer doch das schlechteste Powerplay-Team der DEL mit nur 12 Toren aus 107 \u00dcberzahlspielen. Und es gab auch keinerlei Gefahr, denn die Panther fanden ja nicht einmal in ihre Powerplay-Formation.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber beim zweiten Powerplay zeigten die Ingolst\u00e4dter, dass sie es auch besser k\u00f6nnen. Darin Olver wurde auf der rechten Seite angespielt, zog vom rechten Bullykreis aus ab und Kai Wissmann f\u00e4lschte unhaltbar f\u00fcr Vehanen ab &#8211; 0:2 (29.). Ein Tor und eine Vorlage, der Ex-Eisb\u00e4r war enorm hei\u00df auf dieses Spiel, das merkte man ihm deutlich an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Partie war nun sehr zerfahren und es gab auch jede Menge Strafen. So gerieten Fabio Wagner und James Sheppard sowie Matt Pelech und Danny Richmond aneinander.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eishockey gespielt wurde aber auch noch und zwar vorrangig von den Hausherren. John Laliberte kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, t\u00e4uschte den Pass an und zog dann einfach ab, ohne \u00fcberhaupt hinzuschauen, wo er hin schie\u00dfen w\u00fcrde &#8211; 0:3 (34.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ingolstadt mit einem richtig guten Auftritt, die Eisb\u00e4ren hatten dem wenig entgegen zu setzen und leisteten sich zu viele Fehler. Kael Mouillierat hatte nach dem dritten Treffer noch drei weitere gute Chancen, doch Petri Vehanen verhinderte schlimmeres.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten vor der zweiten Drittelpause war dann die Partie f\u00fcr Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jonas M\u00fcller vorzeitig beendet. M\u00fcller checkte an der gegnerischen blauen Linie jenen Mouillierat \u00e4u\u00dferst hart, so dass dieser benommen auf dem Eis liegen blieb und vom Eis gest\u00fctzt werden musste. Gute Besserung an dieser Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ex-Eisb\u00e4r Darin Olver schnappte sich M\u00fcller, zu einem richtigen Faustkampf kam es aber nicht wirklich. F\u00fcr M\u00fcller war die Partie wegen einer Spieldauer beendet, es ging jedoch mit 4-gegen-4 weiter, da Olver f\u00fcr diese Aktion eine 2+2-Minuten-Strafe bekam und M\u00fcller nur 2-Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Weitere Tore fielen im zweiten Drittel keine und so nahmen die Schanzer Panther eine verdiente 3:0-F\u00fchrung mit in die Kabine und zudem noch 1:52 Minuten auf der Powerplay-Uhr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nutzen konnten die Hausherren das Powerplay aber nicht. Die Eisb\u00e4ren wechselten im letzten Drittel \u00fcbrigens wie bereits vergangenen Freitag in M\u00fcnchen den Torh\u00fcter. F\u00fcr Vehanen stand nun Marvin C\u00fcpper im Tor. Damit war der mit Abstand beste Eisb\u00e4r der Partie nicht mehr dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sechs Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da hatten die Eisb\u00e4ren die Chance, in \u00dcberzahl Ergebniskosmetik zu betreiben. Machten sie aber nicht, stattdessen waren die Schanzer zweimal brandgef\u00e4hrlich in Unterzahl. Brett Olson h\u00e4mmerte die Scheibe gegen den Pfosten, Petr Taticek fand in C\u00fcpper seinen Meister.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Partie pl\u00e4tscherte im letzten Drittel praktisch so vor sich hin. Ingolstadt tat nicht mehr als n\u00f6tig und die Eisb\u00e4ren konnten nicht mehr zeigen. Ihnen fiel einfach nichts ein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zum Ende hin hatten die Panther dann aber irgendwie doch nochmal Lust auf Tore und legten C\u00fcpper noch zwei Pucks ins Netz. F\u00fcnf Minuten waren noch auf der Uhr, da brachte David Elsner die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor in den Slot, wo Thomas Greilinger den Puck direkt nahm und Marvin C\u00fcpper tunnelte &#8211; 0:4 (55.). Zuordnung in der Berliner Defensive? Fehlanzeige!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und zwei Minuten vor dem Ende durfte Brett Olson noch einmal so lange nach stochern, bis die Scheibe &#8222;endlich&#8220; im Berliner Tor lag &#8211; 0:5 (58.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann war er endlich vorbei, der schlechteste Saison-Auftritt der Eisb\u00e4ren in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren fanden eigentlich gut ins Spiel und hatten gleich drei gute Chancen, spielten an sich auch ein gutes erstes Drittel. Aber ab dem zweiten Drittel \u00fcbernahmen die Schanzer Panther das Spiel, stellten die Eisb\u00e4ren mit ihrem aggressiven Forechecking vor gro\u00dfe Probleme und nutzten zudem ihre Chancen eiskalt. Die Eisb\u00e4ren fanden anschlie\u00dfend kaum noch in der Offensive statt, leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau und was auch noch auffiel, waren die vielen Fehler bei der Annahme der Scheiben. Da versprangen deutlich zu viele Scheiben bei der Annahme und das teilweise ohne jegliche Bedr\u00e4ngnis durch die Panther.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Man muss einfach sagen, dass es von vorne bis hinten kein gutes Spiel der Eisb\u00e4ren war. Ein Aufb\u00e4umen war aber auch nicht zu sehen. Viel mehr wirkten die Berliner ideenlos. Sie verrannten sich am Ende auch zu oft in Einzelaktionen statt als Team gemeinsam den Bock noch einmal umzusto\u00dfen oder wenigstens das letzte Drittel noch f\u00fcr sich zu entscheiden, um mit einem guten Gef\u00fchl das Spiel zu beenden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Auftritt heute erinnerte doch stark an die Auftritte in den letzten Jahren, als es bei den Eisb\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht lief und man krampfhaft um die Pre-Playoff-Pl\u00e4tze k\u00e4mpfte. Die Saison l\u00e4uft bisher sicherlich sehr gut und Niederlagen geh\u00f6ren zum Liga-Alltag dazu, doch kommt es am Ende eben auch immer auf die Leistung an, die man in den Spielen gebracht hat. Und der Auftritt heute gibt Grund zur gro\u00dfen Sorge im Hinblick auf die Playoffs. Der einzige Eisb\u00e4r in Normalform stand heute im Tor und wurde zu Beginn des letzten Drittels dann auch noch ausgewechselt: Petri Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hoffen wir mal, dass dieses Spiel den Eisb\u00e4ren Warnung genug war, dass man in jedem Spiel in dieser Liga alles geben muss, um am Ende zu gewinnen. Denn jede Mannschaft in dieser Liga kann Eishockey spielen und mit halber Kraft gewinnt man in dieser Liga keine Spiele.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">St\u00fcrmer Martin Buchwieser fand nach der Klatsche deutliche Worte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ich glaube, der Kopf war noch in Berlin. Das war ein riesengro\u00dfer Schei\u00dfdreck heute, von Anfang bis Ende. Wir haben die Zweik\u00e4mpfe nicht angenommen. Es war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Eine Katastrophe.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war mal rein gar nichts. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den Auftakt der vier Spiele andauernden Ausw\u00e4rtsserie beim ERC Ingolstadt mehr als verpatzt. 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