{"id":7609,"date":"2017-12-28T22:33:39","date_gmt":"2017-12-28T21:33:39","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7609"},"modified":"2017-12-28T22:33:39","modified_gmt":"2017-12-28T21:33:39","slug":"hattrick-sean-backman-schiesst-die-eisbaeren-im-alleingang-zum-42-sieg-in-augsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/12\/28\/hattrick-sean-backman-schiesst-die-eisbaeren-im-alleingang-zum-42-sieg-in-augsburg\/","title":{"rendered":"Hattrick! Sean Backman schie\u00dft die Eisb\u00e4ren im Alleingang zum 4:2-Sieg in Augsburg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"74\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. Zwei Tage nach dem Heimsieg gegen Bremerhaven feierten die Eisb\u00e4ren beim letzten Ausw\u00e4rtsspiel des Jahres einen wichtigen und verdienten Ausw\u00e4rtssieg bei den Augsburger Panthern. Im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:2 (1:0,1:0,2:2) durch. Mann des Spiels war dabei ganz klar Top-Torj\u00e4ger Sean Backman, der mit drei Toren ma\u00dfgeblich am Ausw\u00e4rtssieg beteiligt war. Aber auch Goalie Petri Vehanen hielt mit seinen gro\u00dfartigen Paraden die drei Punkte am Ende fest.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mit einer \u00c4nderung im Vergleich zum Bremerhaven-Spiel vom Dienstag. Martin Buchwieser fehlte verletzungsbedingt, Charlie Jahnke r\u00fcckte f\u00fcr ihn in den Kader.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren wollten vor allem die Anfangsphase \u00fcberstehen, denn Augsburg beginnt seine Heimspiele immer sehr druckvoll und mit viel Zug zum Tor. So war das auch heute, denn nach gerade einmal einer Minute hatte Trevor Parkes das 1:0 auf dem Schl\u00e4ger, doch sein Schuss ging nur an den Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Augsburg kam richtig gut rein in die Partie, aber sie konnten die gute Anfangsphase nicht mit einem Tor kr\u00f6nen. Mit einem Tor kr\u00f6nten dann aber die Eisb\u00e4ren einen Angriff nach acht Minuten. Die Berliner erk\u00e4mpften die Scheibe, James Sheppard kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, sah Top-Torj\u00e4ger Sean Backman auf der linken Seite stehen, spielte die Scheibe quer r\u00fcber und Backman netzte per Onetimer zu seinem 20. Saisontor ein &#8211; 1:0 (8.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter stecke Louis-Marc Aubry die Scheibe durch zu Daniel Fischbuch, der tauchte frei vor Olivier Roy auf, scheiterte jedoch am AEV-Goalie. Wieder nur eine Minute sp\u00e4ter tankte sich Andr\u00e9 Rankel klasse durch, scheiterte aber mit seinem R\u00fcckhandschuss an Roy. Und f\u00fcnf Minuten vor der ersten Drittelpause eine weitere gute Chance f\u00fcr Fischbuch, aber erneut war Roy zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann wieder die Panther mit Chancen. Zum einen vergab Thomas Holzmann eine gute Chance drei Minuten vor der ersten Pause. Und dann kassierten die Eisb\u00e4ren kurz vor der ersten Drittelpause doch noch eine Strafe, was man ja gegen das drittbeste Powerplay der Liga vermeiden wollte. Und kurz vor der Pausensirene hatten die Hausherren nochmal zwei Riesenchancen, doch Petri Vehanen parierte die Sch\u00fcsse und hielt das 1:0 zur Pause fest.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein paar Sekunden hatte Augsburg noch \u00dcberzahl im Mitteldrittel, aber sie konnten es nicht nutzen. Auf Seiten der Eisb\u00e4ren kam Charlie Jahnke nach 45 Sekunden zur ersten Chance, doch er scheiterte mit seinem Onetimer an Roy.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 22 Minuten waren gespielt, da spielte Kai Wissmann einen Zuckerpass aus dem eigenen Drittel an die gegnerische blaue Linie, wo Sean Backman lauerte und alleine auf Roy zulief, doch am AEV-Keeper scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren kamen richtig stark aus der Kabine, machten unheimlich viel Druck und schn\u00fcrten die Panther in den ersten f\u00fcnf Minuten fast ausnahmslos in deren Drittel ein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Erst nach den f\u00fcnf Minuten konnte Augsburg das Spiel ein wenig beruhigen und den Berliner Druck aus dem Spiel nehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den letzten zehn Minuten durften dann auch die Special Teams mal wieder ran. Zun\u00e4chst eine Strafe gegen Jens Baxmann, Augsburg also erneut in \u00dcberzahl. Aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren leistete gute Arbeit, Thomas Holzmann hatte noch die beste Chance in \u00dcberzahl f\u00fcr den AEV.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann gab es Strafen auf beiden Seiten, es wurde also 4-gegen-4 gespielt, was die Eisb\u00e4ren aber nicht interessierte. Denn die zogen ein Powerplay auf, machten weiterhin viel Druck, es fehlte einzig und allein der Lohn des gro\u00dfen Aufwands f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurz vor der Drittelpause hatten dann die Eisb\u00e4ren ihr erstes Powerplay, spielten das auch gut, konnten aber kein Tor erzielen. Augsburg \u00fcberstand die Unterzahl, doch zw\u00f6lf Sekunden vor der zweiten Drittelpause klingelte es dann doch noch im Augsburger Tor. Micki DuPont hatte von der blauen Linie abgezogen, Nick Petersen stoppte die Scheibe vor dem Tor, Sean Backman kam letztendlich an den Puck und schlenzte ihn ins lange Eck &#8211; 2:0 (40.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mit dem hochverdienten Treffer der Eisb\u00e4ren endeten die zweiten 20 Minuten und die Eisb\u00e4ren lagen nach 40 Minuten mit 2:0 in Augsburg vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel sollte die Partie dann noch spektakul\u00e4rer werden. Gleich zu Beginn eine Strafe gegen die Eisb\u00e4ren und Augsburg erneut in \u00dcberzahl. Und die Panther brachten die Scheiben zum Tor, sorgten f\u00fcr viel Druck, aber Petri Vehanen war weiterhin der Fels in der Brandung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden die Unterzahl schadlos, aber der Druck der Hausherren war weiterhin enorm. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass sich der AEV f\u00fcr den Aufwand belohnen sollte. 45 Minuten waren gespielt, als Evan Trupp die Scheibe klasse abschirmte, hinter das Tor zog, die Scheibe wieder vor das Tor spielte und Scott Valentine ins halbleere Tor einschie\u00dfen konnte. Petri Vehanen lag bereits geschlagen am Boden, weshalb Valentine keine gro\u00dfe M\u00fche hatte, das Tor zu erzielen &#8211; 1:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber die Eisb\u00e4ren gaben die richtige Antwort auf den Anschlusstreffer. Ein Powerplay lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren ungenutzt, aber sie blieben in ihrer Formation. Jens Baxmann hatte von der blauen Linie abgezogen, Roy lie\u00df die Scheibe prallen, Mark Olver legte den Puck quer zu Jamie MacQueen und der hatte das halbleere Tor vor sich &#8211; 3:1 (49.). Das achte Tor in den letzten sieben Spielen gegen Augsburg f\u00fcr Jamie MacQueen. Die Panther sind eben sein Lieblingsgegner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Augsburg gab hier aber nicht auf und kam weiterhin zu sehr guten Chancen. So auch zehn Minuten vor dem Spielende, als Jaroslav Hafenrichter die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor spielte, David Stieler zum Abschluss kam, Vehanen die Scheibe jedoch an die Latte lenkte. Ein klasse Save des Finnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter wurde Charlie Jahnke mit einem Sahne-Pass aus dem eigenen Drittel auf die Reise geschickt, er tauchte frei vor Roy auf, scheiterte jedoch am AEV-Torh\u00fcter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch nur wenige Sekunden sp\u00e4ter gab es erneut Grund zum Jubeln f\u00fcr die Eisb\u00e4ren-Fans. Nick Petersen mit dem Querpass auf Sean Backman, der den Puck direkt nahm und zu seinem dritten Tor an diesem Abend einnetzen konnte &#8211; 4:1 (53.). Zugleich das 22. Saisontor der Nummer 61.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vom Ergebnis her war die Partie nun also entschieden, aber auf dem Eis ging es weiter zur Sache. Vier Minuten vor dem Ende der Partie lieferten sich Daniel Schm\u00f6lz und Andr\u00e9 Rankel einen sch\u00f6nen Kampf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wenige Sekunden sp\u00e4ter war Trevor Parkes auf dem Weg Richtung Vehanen, Kai Wissmann st\u00f6rte ihn unsauber, weshalb es Penalty f\u00fcr die Panther gab. Trevor Parkes lief an und tunnelte Vehanen zum 2:4 in Unterzahl (56.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Schlussphase nahm Augsburg dann noch eine Auszeit und den Goalie vom Eis, Strafen gab es auf beiden Seiten auch nochmal. Und Augsburg machte geh\u00f6rig Druck, wollte hier unbedingt noch einmal treffen. Aber Petri Vehanen lie\u00df nichts mehr zu. Die Eisb\u00e4ren brachten das 4:2 \u00fcber die Zeit und feierten im 18. Ausw\u00e4rtsspiel der Saison 2017\/2018 den zw\u00f6lften Sieg. Eine starke Bilanz der Berliner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren haben heute einmal mehr bewiesen, dass sie wieder eine Spitzen-Mannschaft in der DEL sind. Im ersten Drittel haben sie die Drangphase der Augsburger \u00fcberstanden und zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 geschossen. Im Mitteldrittel entwickelte die Mannschaft von Uwe Krupp einen ungeheuren Druck auf das Augsburger Tor, verpasste es aber, das 2:0 nachzulegen. Dies holten sie dann aber zw\u00f6lf Sekunden vor der zweiten Drittelpause nach, erneut also ein Tor zum richtigen Zeitpunkt. Und so ging es auch im furiosem Schlussdrittel weiter, als Augsburg v\u00f6llig verdient den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Eisb\u00e4ren konterten diesen Treffer mit den beiden Toren zum 3:1 und 4:1. Selbst danach gab sich Augsburg nicht geschlagen, aber die Eisb\u00e4ren nahmen den Kampf an, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg, waren sich auch f\u00fcr keine Schl\u00e4gerei zu schade (siehe Rankel) und sicherten sich am Ende verdient die drei Punkte im letzten Ausw\u00e4rtsspiel des Jahres 2017. Und das beim Angstgegner in Augsburg, wo man die letzten drei Spiele in Folge und neun der letzten zw\u00f6lf Gastspiele verlor. Diese Serie hat man zum bestm\u00f6glichen Zeitpunkt beendet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der dreifache Sean Backman war nach dem Spiel sehr zufrieden und verriet zudem ganz nebenbei, dass er seinen Vertrag in Berlin verl\u00e4ngert hat:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es war ein gutes Spiel. Wir wollten von der Strafbank fern bleiben, das war wichtig. Es war mit den drei Toren nat\u00fcrlich ein besonderes Spiel f\u00fcr mich.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. Zwei Tage nach dem Heimsieg gegen Bremerhaven feierten die Eisb\u00e4ren beim letzten Ausw\u00e4rtsspiel des Jahres einen wichtigen und verdienten Ausw\u00e4rtssieg bei den Augsburger Panthern. Im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:2 (1:0,1:0,2:2) durch. 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