{"id":7589,"date":"2017-12-22T22:33:21","date_gmt":"2017-12-22T21:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7589"},"modified":"2017-12-22T22:34:48","modified_gmt":"2017-12-22T21:34:48","slug":"43-n-v-sean-backman-schiesst-die-eisbaeren-zum-sieg-in-krefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/12\/22\/43-n-v-sean-backman-schiesst-die-eisbaeren-zum-sieg-in-krefeld\/","title":{"rendered":"4:3 n.V.: Torj\u00e4ger Sean Backman schie\u00dft die Eisb\u00e4ren zum Sieg in Krefeld"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die kleine Niederlagenserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist beendet. Nach drei Niederlagen in Folge gewann der DEL-Rekordmeister sein Ausw\u00e4rtsspiel am Freitagabend bei den Krefeld Pinguinen vor 4.564 Zuschauern knapp mit 4:3 n.V. (2:0,0:2,1:1\/1:0) und holte somit zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz Eins in der Tabelle. Nach 20 Minuten sahen die Berliner schon wie der sichere Sieger aus, doch ab dem zweiten Drittel war es eine mehr als ausgeglichene Partie mit Krefeldern auf Augenh\u00f6he, weshalb sich der KEV diesen einen Punkt auch mehr als verdient hat am Ende.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mit dem selben Kader wie am Dienstagabend gegen N\u00fcrnberg. Hei\u00dft, dass auch Petri Vehanen wieder das Tor der Berliner h\u00fctete.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen hellwach aus der Kabine und waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach 33 Sekunden gab es die erste Chance f\u00fcr Sean Backman, der mit seiner Direktabnahme jedoch an Dimitri P\u00e4tzold im Krefelder Tor scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Berliner hatten die Partie voll im Griff, standen hinten sehr sicher und leitenden aus dieser kompakten Defensive ihre Angriffe ein. Und in der f\u00fcnften Spielminute kam es so zu einer Dreifach-Chance f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Zun\u00e4chst schoss Jens Baxmann \u00fcber das Tor, danach Jamie MacQueen mit dem Zuspiel vor das Tor, wo Mark Olver lauerte, aber an P\u00e4tzold scheiterte. Auch den Nachschuss von MacQueen parierte der Pinguin-Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren machten hier fast alles richtig, standen hinten sehr gut und erspielten sich vorne bestm\u00f6gliche Chancen. Einzig das Spielergebnis passte noch nicht zum Geschehen auf dem Eis.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann waren die Krefelder mal einmal gef\u00e4hrlich vorm Berliner Tor, als Martin Ness sein Schuss knapp am linken Pfosten vorbei rutschte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber es war allen klar, dass der Aufwand der Berliner irgendwann belohnt werden musste. Micki DuPont zog vom rechten Bullykreis ab und \u00fcberwand P\u00e4tzold erstmals an diesem Abend &#8211; 1:0 (10.). F\u00fcr die Eisb\u00e4ren war es die erste F\u00fchrung nach zuvor acht Spielen in Folge, in denen man mit 0:1 in R\u00fcckstand geraten war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber direkt im Gegenzug die Chance zum Ausgleich f\u00fcr Krefeld. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Eisb\u00e4ren kam Marcel M\u00fcller zu einer guten Schusschance, scheiterte jedoch an Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der Gegenseite Krefelds Joel Keussen mit dem Fehler hinter dem eigenen Tor. Sean Backman spielte die Scheibe vor das Tor, wo Nick Petersen lauerte, aber an P\u00e4tzold scheiterte. Die n\u00e4chste Riesenchance, die die Eisb\u00e4ren liegen gelassen hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vier Minuten vor der ersten Drittelpause die erste Strafe der Partie f\u00fcr Krefeld. Und das Powerplay der Eisb\u00e4ren dauerte nur ganze neun Sekunden. Die Scheibe lief wie am Schn\u00fcrchen, Jamie MacQueen schloss letztendlich vom rechten Bullykreis aus eine klasse Kombination erfolgreich ab &#8211; 2:0 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurz vor der ersten Pause Krefeld noch einmal gef\u00e4hrlich bei 4-gegen-4 auf dem Eis, aber Marcel M\u00fcllers Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei. Somit stand es nach 20 Minuten 2:0 f\u00fcr Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> EHC-Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel mit seinem Fazit zum Auftaktdrittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Eine F\u00fchrung ist immer gut, denn sie gibt dir Selbstvertrauen. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, wir haben wenig zugelassen.<\/strong><\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel Krefeld zun\u00e4chst noch mit 1:52 Minuten in \u00dcberzahl. Nach einer weiteren Strafe sogar f\u00fcr 1:21 Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Und da klingelte es im Berliner Tor. Dragan Umicevic mit dem Querpass auf Justin Feser an den langen Pfosten und der netzte zum 1:2 ein (22.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es ging mit einer einfachen \u00dcberzahl f\u00fcr den KEV weiter, nach einem Puckverlust von Markus Nordlund hatte jedoch Andr\u00e9 Rankel die Chance zum 3:1, aber P\u00e4tzold war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurz vor Ablauf der Strafe noch einmal Umicevic, doch sein Schuss knallte an den Pfosten. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Krefeld war nun deutlich besser drin im Spiel, hatte auch immer wieder gute Torsch\u00fcsse zu verzeichnen. Die Eisb\u00e4ren kamen in den ersten f\u00fcnf Minuten kaum vor das Krefelder Tor. Erst in der 26. Spielminute n\u00e4herten sich die Berliner dem Pinguin-Tor an. Jamie MacQueen mit zwei guten Chancen, die er jedoch nicht verwerten konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vier Minuten sp\u00e4ter die n\u00e4chsten beiden guten Chancen f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Andr\u00e9 Rankel scheiterte aber per Direktabnahme an P\u00e4tzold, Mark Olver schoss knapp dr\u00fcber.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach ging es rauf und runter, ohne dabei jedoch sich zwingende Torchancen zu erspielen. Die sollte es erst wieder in den letzten beiden Minuten geben, als Krefeld ein \u00dcberzahlspiel hatte. Zun\u00e4chst ein Break der Eisb\u00e4ren, aber Blake Parlett schoss knapp am Tor vorbei. Dann schoss Adrian Grygiel f\u00fcr den KEV knapp \u00fcber das Tor. Und dann folgte der gro\u00dfe Auftritt des Markus Nordlund, der aus dem eigenen Drittel startete, die Eisb\u00e4ren-Spieler scheinbar m\u00fchelos \u00fcberlaufen konnte, Petri Vehanen letztendlich umkurvte und zum 2:2 ins leere Tor einschie\u00dfen konnte (40.). From Coast to Coast zum Ausgleich zw\u00f6lf Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels. Ein Wahnsinns-Tor des Krefelder Verteidigers (!). Da Nordlund beim Torschuss von Blake Parlett noch behindert wurde, ging es fortan mit dem n\u00e4chsten Powerplay f\u00fcr Krefeld weiter, die damit auch das letzte Drittel mit einem Mann mehr begannen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Torsch\u00fctze Nordlund mit seinem Statement zum Tor und einen Ausblick aufs letzte Drittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">So ein Tor nehme ich gerne jeden Tag. Wir m\u00fcssen noch einiges besser machen, wir haben noch nichts gewonnen. Wir m\u00fcssen ein Tor mehr schie\u00dfen als Berlin.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Unterzahl im Schlussdrittel \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren schadlos. Danach nahm die Intensit\u00e4t mehr und mehr zu, man merkte beiden Mannschaften an, dass sie diese Partie hier nicht verlieren wollten. Dementsprechend hart umk\u00e4mpft war das Spiel jetzt. Auch in der Defensive versuchten beide Mannschaften die Fehler so gering wie m\u00f6glich zu halten, weshalb es bis zur 47. Spielminute dauern sollte, ehe es die n\u00e4chste gro\u00dfe Chance gab. Daniel Pietta mit dem klasse Pass aus dem eigenen Drittel heraus auf Marcel M\u00fcller, welcher alleine auf Petri Vehanen zulief, doch der Finne fischte die Scheibe relativ locker weg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter kassierten die Hausherren eine Strafe und mussten fortan in Unterzahl ran. Das Powerplay der Eisb\u00e4ren war jetzt nicht wirklich gef\u00e4hrlich, erst zum Ende hin konnten sie sich im Drittel der Pinguine festsetzen und trafen anschlie\u00dfend nach Ablauf der Strafe bei angezeigter neuer Strafe gegen Krefeld zum 3:2. James Sheppard mit dem Querpass, Micki DuPont mit dem Onetimer und Nick Petersen f\u00e4lschte unhaltbar f\u00fcr P\u00e4tzold ab (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter Sven Ziegler mit dem Alleingang Richtung P\u00e4tzold, im letzten Moment konnte Ziegler noch unsauber gestoppt werden, weshalb es Penalty f\u00fcr Berlin gab. Doch Ziegler schoss den Penalty daneben und vergab somit die Chance zur Vorentscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und so kamen die Gastgeber zum nicht unverdienten Ausgleich. Adrian Grygiel mit dem Zuspiel von hinter der Torlinie vor das Tor, wo Ex-Eisb\u00e4r Christoph Gawlik stand und per Onetimer zum 3:3 traf (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die letzte Riesenchance der Partie hatten dann die Eisb\u00e4ren. Micki DuPont hatte abgezogen, P\u00e4tzold lie\u00df nur prallen und Thomas Oppenheimer mit der gro\u00dfen Chance zum Siegtreffer, aber P\u00e4tzold parierte sensationell mit seinem Schlittschuh. Es ging also in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Da zun\u00e4chst Krefeld in den ersten 30 Sekunden mit zwei gef\u00e4hrlichen Aktionen, welche jedoch nicht die Entscheidung brachten. Die Entscheidung sollte 45,8 Sekunden vor Ablauf der Overtime fallen. Louis-Marc Aubry scheiterte im ersten Versuch noch an P\u00e4tzold, ging nach, passte die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor, wo Sean Backmann lauerte und zum 4:3 einschie\u00dfen konnte (65.). Der 19. Saisontreffer des Top-Torj\u00e4gers der Eisb\u00e4ren sorgte f\u00fcr die Entscheidung in Krefeld. Backman hatte zuletzt eine kleine Tor-Krise, traf nur zweimal in den letzten neun Spielen. Heute war die Nummer 61 wieder erfolgreich und sorgte somit gleich f\u00fcr den wichtigen Zusatzpunkt der Berliner.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren holen zwei Punkte in Krefeld, obwohl man nach dem ersten Drittel dachte, es werden drei Punkte sein. Die Eisb\u00e4ren hatten in den ersten 20 Minuten alles im Griff und h\u00e4tten bei besserer Chancenverwertung h\u00f6her als 2:0 f\u00fchren k\u00f6nnen. Doch die Berliner spielten nicht so weiter und somit wurde die Partie wesentlich offener und ausgeglichener mit Chancen h\u00fcben wie dr\u00fcben. Krefeld fand immer besser ins Spiel und verdiente sich somit am Ende diesen einen Punkt redlich. Die Eisb\u00e4ren werden sich trotzdem \u00fcber die zwei Punkte freuen, bedeuten diese doch das Ende der Niederlagenserie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ex-Eisb\u00e4r Christoph Gawlik war nach dem Spiel sprachlos:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich finde keine Worte, ich bin traurig. Wir haben nicht schlecht gespielt. Aber wie die ganze Hauptrunde schon steckt irgendwie der Wurm drin. Ich bin einfach sprachlos.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Siegtorsch\u00fctze Sean Backman hatte nat\u00fcrlich eine ganz andere Gef\u00fchlslage nach dem Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich bin happy \u00fcber den Sieg. Wir haben im ersten Drittel genauso gespielt, wie wir es wollten. Im zweiten Drittel haben wir dann aber den Faden verloren. Krefeld hat daher verdient einen Punkt geholt.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die kleine Niederlagenserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist beendet. Nach drei Niederlagen in Folge gewann der DEL-Rekordmeister sein Ausw\u00e4rtsspiel am Freitagabend bei den Krefeld Pinguinen vor 4.564 Zuschauern knapp mit 4:3 n.V. (2:0,0:2,1:1\/1:0) und holte somit zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz Eins in der Tabelle. 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