{"id":7574,"date":"2017-12-17T17:02:01","date_gmt":"2017-12-17T16:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7574"},"modified":"2017-12-17T17:02:01","modified_gmt":"2017-12-17T16:02:01","slug":"offensive-top-defensive-flop-eisbaeren-verlieren-mit-47-in-wolfsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/12\/17\/offensive-top-defensive-flop-eisbaeren-verlieren-mit-47-in-wolfsburg\/","title":{"rendered":"Offensive Top, Defensive Flop: Eisb\u00e4ren verlieren mit 4:7 in Wolfsburg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"120\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Auch das zweite Spiel an diesem Wochenende haben die Eisb\u00e4ren Berlin verloren. Zwei Tage nach der 3:5-Heimniederlage gegen die K\u00f6lner Haie setzte es f\u00fcr den DEL-Spitzenreiter eine derbe 4:7 (2:3,0:3,2:1)-Niederlage bei den Grizzlys Wolfsburg. Dabei zeigten die Eisb\u00e4ren kein schlechtes Spiel, hatten auch zahlreiche Chancen, aber auf der Strafbank gewinnst du eben kein Spiel. Und zudem war die Defensive der Berliner heute \u00e4u\u00dferst anf\u00e4llig, was letztendlich zur Niederlage f\u00fchrte. Wolfsburg war im Abschluss eben einfach effektiver als die Eisb\u00e4ren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mussten weiterhin auf Frank H\u00f6rdler, Danny Richmond und Florian Busch verzichten. Zudem fehlten auch die Youngsters um Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler. Daf\u00fcr kehrte Stammgoalie Petri Vehanen zur\u00fcck in den Kader, sa\u00df als Backup auf der Bank.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins 50. DEL-Duell zwischen den Niedersachsen und den Hauptst\u00e4dtern, welche 34 der bisherigen 49 Spiele gegen Wolfsburg gewannen. Und das erste Drittel bot den 3.922 Zuschauern in der Eis-Arena ein furioses Eishockey-Spiel. Die G\u00e4ste von der Spree kassierte durch Micki DuPont fr\u00fch die erste Strafe der Partie. Und Chefcoach Uwe Krupp hatte nicht ohne Grund vor der Partie vor dem gef\u00e4hrlichen Powerplay der Wolfsburger gewarnt. Denn die Wolfsburger haben das drittbeste Powerplay der Liga. Und die Hausherren sollten in \u00dcberzahl auch treffen, wenn gleich es kein typisches Powerplaytor war. Kris Foucault marschierte wie durch Slalomstangen ins Berliner Drittel, tunnelte mit seinem Schuss Jonas M\u00fcller und die Scheibe schlug hinter Marvin C\u00fcpper im Tor ein &#8211; 0:1 (5.).<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7575\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7575\" class=\"size-medium wp-image-7575\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0058-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0058-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0058-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0058.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7575\" class=\"wp-caption-text\">Foto: S. Kramer<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur wenige Zeit sp\u00e4ter die n\u00e4chste Strafe f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, diesmal f\u00fcr Martin Buchwieser und zwar gleich eine 2+2-Minuten-Strafe. Jeff Likens nahm von der blauen Linie Ma\u00df, sein Schuss ging aber an den Pfosten. Was die beiden Hauptschiedsrichter Hurtik und Piechaczek per Videobeweis noch einmal \u00fcberpr\u00fcften. Dann wurde Jeremy Dehner am langen Pfosten frei gespielt, doch C\u00fcpper mit einem Riesen-Save. Im Anschluss daran dann aber die n\u00e4chste Strafe f\u00fcr Mark Olver, somit Wolfsburg f\u00fcr 1:49 Minuten mit zwei Mann mehr. Und so eine Gelegenheit l\u00e4sst sich eine Mannschaft wie Wolfsburg nicht nehmen. Die Scheibe lief sehr gut, am Ende wurde Gerrit Fauser am langen Pfosten angespielt und der hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, die Scheibe im leeren Tor zu versenken &#8211; 0:2 (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und es sollte noch schlimmer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren kommen. Bj\u00f6rn Krupp kam \u00fcber die rechte Seite zu leicht ins Berliner Drittel, schoss auf das Tor und von Jens Baxmann ging die Scheibe letztendlich ins eigene Tor &#8211; 0:3 (14.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Entscheidung? Nein! Denn nur 32 Sekunden sp\u00e4ter die Eisb\u00e4ren mit der ersten Antwort. Thomas Oppenheimer mit dem Pass auf Martin Buchwieser, der legte die Scheibe per R\u00fcckhand zur\u00fcck auf Andr\u00e9 Rankel, welcher direkt abgezogen hatte und zum Anschlusstreffer einnetzte &#8211; 1:3 (14.). Allerdings wurde dieser Treffer noch einmal per Videobeweis \u00fcberpr\u00fcft, doch der Treffer wurde gegeben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und keine zwei Minuten sp\u00e4ter waren die Eisb\u00e4ren wieder komplett zur\u00fcck im Spiel. Andr\u00e9 Rankel mit dem Schuss aus spitzem Winkel und irgendwie rutschte die Scheibe am Pfosten durch und schon stand es nur noch 2:3 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So stand es auch nach 20 Minuten in der Autostadt. Doppel-Torsch\u00fctze Andr\u00e9 Rankel mit seinem Statement zum Auftaktdrittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die zweiten zehn Minuten liefen besser f\u00fcr uns. Wir haben zu Beginn zu viele Strafen kassiert. Wolfsburg ist stark im Powerplay, da haben wir uns nicht gut angestellt. Aber wir haben das Selbstvertrauen, um auch danach zur\u00fcckzukommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel erwischten erneut die Gastgeber den besseren Start. Kris Foucault mit dem Alleingang<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7576\" class=\"size-medium wp-image-7576\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0060-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0060-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0060-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20171217-WA0060.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7576\" class=\"wp-caption-text\">Foto: S. Kramer<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Richtung C\u00fcpper, Kai Wissmann konnte ihn nicht mehr entscheidend st\u00f6ren und so schloss Foucault wundersch\u00f6n per R\u00fcckhand ab &#8211; 2:4 (22.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch direkt im Gegenzug James Sheppard mit einer guten Chance, nur leider konnte er diese nicht nutzen. Auf der anderen Seite setzte sich Jeremy Dehner klasse durch, scheiterte aber an C\u00fcpper.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann ging es wieder zu einfach. Wolfsburg \u00fcberbr\u00fcckte schnell und zu einfach die neutrale Zone, Mark Voakes kam \u00fcber links ins Angriffsdrittel, zog ab und erh\u00f6hte auf 5:2 f\u00fcr Wolfsburg (25.). Da machten es die Eisb\u00e4ren den Hausherren deutlich zu einfach.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan ging es hin und her, beide Mannschaften suchten auch immer wieder den Abschluss, aber bis zum n\u00e4chsten Tor sollte es bis zur Mitte der Partie dauern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wolfsburg mal wieder in \u00dcberzahl, Kris Foucault spielte Doppelpass mit einem Mitspieler und schloss eiskalt ab &#8211; 2:6 (31.). Der Hattrick f\u00fcr Foucault war perfekt, der Wolfsburger St\u00fcrmer machte ein \u00fcberragendes Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren gaben hier aber nicht auf und spielten weiterhin nach vorne, suchten immer wieder den Abschluss. Aber Br\u00fcckmann lie\u00df nichts zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gegen Ende des Drittels wurde es zunehmend ruppiger auf dem Eis, das Spiel bekam immer mehr einen Playoff-Charakter. Mit 2:6 lagen die Berliner nach 40 Minuten hinten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wie sagte Andr\u00e9 Rankel nach dem ersten Drittel so sch\u00f6n? &#8222;<em><strong>Wir haben das Selbstvertrauen, um zur\u00fcckzukommen<\/strong><\/em>.&#8220; Das hatten sie auch im Schlussdrittel, denn in den letzten 20 Minuten spielten eigentlich nur die Eisb\u00e4ren, die hier wirklich in der Offensive alles versuchten, um das Spiel noch irgendwie zu drehen. Aus allen Lagen feuerten die Berliner auf das Wolfsburger Tor. Mal wurde der Schuss geblockt, mal stand Felix Br\u00fcckmann im Weg, mal ging die Scheibe knapp vorbei oder \u00fcber das Tor. Aber zwei Sch\u00fcsse fanden im letzten Drittel dann doch noch den Weg ins Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wolfsburg kassierte fr\u00fch im Schlussdrittel eine Strafe, was die Eisb\u00e4ren durch Mark Olver nutzen konnten. Die Scheibe lief perfekt im Powerplay der Eisb\u00e4ren, Olver schloss die tolle Kombination erfolgreich ab &#8211; 3:6 (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und jener Olver war es auch, der nur drei Minuten sp\u00e4ter die Hoffnung zur\u00fcck brachte. Jamie MacQueen hatte von der blauen Linie abgezogen, Br\u00fcckmann konnte nur prallen lassen und Olver staubte eiskalt ab &#8211; 4:6 (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach nahm der Druck der Eisb\u00e4ren immer mehr zu, Wolfsburg wackelte geh\u00f6rig und konnte zun\u00e4chst nur selten f\u00fcr Entlastung sorgen. Aber die Druckphase der Eisb\u00e4ren wurde nicht belohnt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am Ende riskierte Uwe Krupp alles, nahm gut 90 Sekunden vor dem Ende C\u00fcpper zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was Mark Voakes allerdings zum 7:4 ausnutzte (60.). Somit beenden die Eisb\u00e4ren das Wochenende mit null Punkten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die man zum einen den zu vielen Strafen zu verdanken hat und zum anderen der anf\u00e4lligen Defensive. Wolfsburg kam vor allem im Mitteldrittel zu einfach durch die neutrale Zone und stand so frei vor C\u00fcpper. So stark die Offensive heute war, so schwach war leider die Defensive, was sieben Gegentore beweisen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber es war sicherlich allen klar, dass die Erfolgsserie der Eisb\u00e4ren nicht bis zum Ende der Saison jetzt so weitergehen w\u00fcrde. Jede Mannschaft hat\u00a0 w\u00e4hrend einer Saison immer mindestens eine Phase zu durchleben, in der es nicht so gut l\u00e4uft. Und wenn die Eisb\u00e4ren diese im Dezember haben, ist das nicht so schlimm wie im M\u00e4rz\/April. Zwei Niederlagen in Folge sind sicherlich nicht sch\u00f6n und wird die Mannschaft auch \u00e4rgern, aber aus Niederlagen lernt man, um es in Zukunft besser zu machen. Sah auch Verteidiger Kai Wissmann nach der Partie so:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Aber wir haben weiter gek\u00e4mpft, hinten aber auch weiter Fehler gemacht. Das hat Wolfsburg eiskalt ausgenutzt. Wir m\u00fcssen jetzt gucken, dass wir wieder besser spielen. Wir m\u00fcssen die Kleinigkeiten verbessern, dann holen wir wieder drei Punkte.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch das zweite Spiel an diesem Wochenende haben die Eisb\u00e4ren Berlin verloren. Zwei Tage nach der 3:5-Heimniederlage gegen die K\u00f6lner Haie setzte es f\u00fcr den DEL-Spitzenreiter eine derbe 4:7 (2:3,0:3,2:1)-Niederlage bei den Grizzlys Wolfsburg. 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