{"id":7563,"date":"2017-12-10T16:44:11","date_gmt":"2017-12-10T15:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7563"},"modified":"2017-12-10T16:44:11","modified_gmt":"2017-12-10T15:44:11","slug":"ufo-versenkt-eisbaeren-siegen-dank-starkem-schlussdrittel-mit-41-beim-erzrivalen-adler-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/12\/10\/ufo-versenkt-eisbaeren-siegen-dank-starkem-schlussdrittel-mit-41-beim-erzrivalen-adler-mannheim\/","title":{"rendered":"Ufo versenkt! Eisb\u00e4ren siegen dank starkem Schlussdrittel mit 4:1 beim Erzrivalen Adler Mannheim"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin sind zur\u00fcck in der Erfolgsspur. Zwei Tage nach der bitteren Niederlage am Pulverturm bei den Straubing Tigers setzten sich die Hauptst\u00e4dter beim Erzrivalen Adler Mannheim vor 13.024 Zuschauern verdient mit 4:1 (0:0,1:1,3:0) durch und verteidigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mit einer \u00c4nderung im Vergleich zum Straubing-Spiel vom Freitagabend. Petri Vehanen musste aufgrund einer Oberk\u00f6rper-Verletzung passen. Somit kam Backup Marvin C\u00fcpper zu seinem 10. Einsatz in dieser Saison und Maximilian Franzreb sa\u00df erstmals auf der Bank.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das erste Drittel bot 20 sehr intensive und hart umk\u00e4mpfte Minuten. Jede Menge Zweik\u00e4mpfe gab es zu sehen, daf\u00fcr umso weniger gute Torchancen. Weil beide Mannschaften defensiv sehr gut standen und nur wenig zulie\u00dfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die erste gro\u00dfe Chance der Partie hatten die Eisb\u00e4ren nach drei Minuten, als Sean Backman am langen Pfosten angespielt wurde, dort v\u00f6llig frei stand, aber an Dennis Endras scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann sollte es gute zehn Minuten dauern, ehe es die n\u00e4chste gro\u00dfe Chance zu bestaunen gab. Und die hatten dieses Mal die Kurpf\u00e4lzer. Luke Adam setzte sich klasse gegen Kai Wissmann durch, wollte Marvin C\u00fcpper umkurven und per R\u00fcckhand einschie\u00dfen, aber C\u00fcpper riss die Fanghand hoch und parierte diesen Schuss \u00e4u\u00dferst stark.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann gab es vier Minuten vor der ersten Drittelpause das erste Powerplay der Partie f\u00fcr Mannheim, als Sven Ziegler wegen Hakens f\u00fcr zwei Minuten in die K\u00fchlbox musste. Und Mannheim setzte sich in der ersten Minute auch sehr gut im Berliner Drittel fest, lie\u00df die Scheibe gut laufen, aber die Eisb\u00e4ren machten die Schuss- und Passwege sehr geschickt zu, somit konnten die Mannheimer die \u00dcberzahl nicht nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als Berlin wieder komplett war, schlug Denis Reul \u00fcber die Scheibe, Sven Ziegler, der gerade von der Strafbank gekommen war, marschierte alleine auf Dennis Endras zu, wollte den Nationaltorh\u00fcter per R\u00fcckhand \u00fcberwinden, schaffte es aber nicht. Daher stand es also auch nach 20 Minuten 0:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jens Baxmann mit seinem Fazit zum Auftaktdrittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es geht rauf und runter. Beide probieren sich Chancen zu erspielen. Aber beide Mannschaften stehen hinten gut. Wir haben erwartet, dass Mannheim h\u00e4rter forechecken w\u00fcrde als in der Vergangenheit. Und so ist es auch gekommen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel ging es genau so weiter. Beide Mannschaften standen hinten sehr sicher und lie\u00dfen daher keinen Platz f\u00fcr gute Torchancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 27 Minuten waren gespielt, da kassierten die Eisb\u00e4ren durch Micki DuPont die zweite Strafzeit der Partie und das zweite Powerplay konnten die Adler dann nutzen. Mathieu Carle mit dem Querpass auf Ryan MacMurchy, der mit dem Onetimer vom Bullykreis aus. Marvin C\u00fcpper lie\u00df nur prallen und Chad Kolarik stand da, wo ein Torj\u00e4ger zu stehen hat und staubte eiskalt ab &#8211; 1:0 (28.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter die erste Strafe gegen Mannheim durch Denis Reul (Halten). Und in diesem \u00dcberzahlspiel hatten die Eisb\u00e4ren gleich zu Beginn DIE Riesenchance. Sean Backman erk\u00e4mpfte neben dem Tor die Scheibe, zog vor das Tor und umkurvte Dennis Endras. Als dieser bereits auf dem Eis lag, zog Backman ab, scheiterte jedoch. Die Scheibe lag dann im Slot frei, wo James Sheppard die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter gab es die zweite Chance in \u00dcberzahl f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Und erneut gab es genau eine hochkar\u00e4tige Torchance. Micki DuPont hatte abgezogen, Dennis Endras sa\u00df bereits auf dem Hosenboden, aber parierte den Schuss stark mit seinem Schoner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber gut eine Minute vor der zweiten Drittelpause war dann auch der Mannheimer Goalie geschlagen. Mark Olver mit dem Querpass auf Jamie MacQueen, welcher trocken abzog und die Scheibe schlug unter der Latte ein &#8211; 1:1 (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch beinahe Mannheim mit der direkten Antwort. Zun\u00e4chst Mathias Plachta mit dem Bauerntrick, C\u00fcpper war im letzten Moment zur Stelle. Und nur wenige Sekunden sp\u00e4ter f\u00e4lschte C\u00fcpper einen Schuss von Christoph Ullmann entscheidend ab, so dass der Puck hauchd\u00fcnn am rechten Pfosten vorbei ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Somit stand es auch nach 40 Minuten Unentschieden in der SAP-Arena. Nicolai Goc mit dem Fazit zum zweiten Drittel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist ein gutes Spiel von beiden Seiten. Sowohl defensiv als auch offensiv. Es ist ein schnelles Spiel, mit viel Zug zum Tor. Es macht sicherlich Spa\u00df, da zuzuschauen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begann dann furios. Zun\u00e4chst Mannheim mit der Chance zur F\u00fchrung, aber Garrett Festerling scheiterte am kurzen Pfosten an C\u00fcpper. Da waren gerade einmal 20 Sekunden gespielt. 33 Sekunden waren gespielt, da lag die Scheibe im Tor der Adler. Was war passiert? Zwei Mannheimer Spieler rannten sich im eigenen Drittel \u00fcber den Haufen, Louis-Marc Aubry ging der Scheibe nach, spielte sie von hinter der Torlinie Richtung Tor, wo Garrett Festerling den Puck ins eigene Tor abf\u00e4lschte &#8211; 2:1 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren (41.). Unglaublich. Auf der einen Seite scheiterte Festerling an C\u00fcpper, auf der anderen Seite \u00fcberwand er seinen eigenen Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber Mannheim gab nicht auf, hatte in der 44. Spielminute die n\u00e4chste Powerplay-Gelegenheit, doch Chad Kolarik scheiterte zweimal mit aussichtsreichen Chancen am \u00fcberragenden Marvin C\u00fcpper. Der junge Berliner Torh\u00fcter w\u00e4re ein mehr als w\u00fcrdiger Nachfolger f\u00fcr Petri Vehanen, wenn der seine Karriere beenden sollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 48 Minuten waren gespielt, da sorgten die Eisb\u00e4ren f\u00fcr die Entscheidung. Fehlpass im Adler-Spielaufbau, Florian Busch mit der klasse \u00dcbersicht und dem Querpass auf Martin Buchwieser, welcher die Scheibe nur noch ins leere Tor schie\u00dfen musste &#8211; 3:1 (48.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan beide Mannschaften noch einmal mit je einem \u00dcberzahlspiel, jedoch ohne Erfolg. Drei Minuten vor dem Ende dann noch eine unsch\u00f6ne Szene. Florian Busch knallte nach einem Zweikampf ungl\u00fccklich mit dem Hinterkopf auf das Eis und musste in die Kabine. Hoffen wir mal, dass Busch nichts schlimmeres passiert ist. Vorsorglich schon einmal gute Besserung an unsere Nummer 26.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mannheim riskierte dann alles, nahm drei Minuten vor dem Ende den Torh\u00fcter vom Eis sowie zwei Minuten vor Schluss noch eine Auszeit. Doch das nutzten die Eisb\u00e4ren zur endg\u00fcltigen Entscheidung sieben Sekunden vor dem Ende, als Constantin Braun die Scheibe im verwaisten Adler-Geh\u00e4use unterbrachte &#8211; 4:1 (60.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> W\u00e4hrend im Block der Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich beste Stimmung herrschte, war der Rest des Ufos komplett still und vermutlich auch geschockt. Denn das 1:4 war die zweite Niederlage im zweiten Spiel unter dem neuen Coach Bill Stewart. Die Eisb\u00e4ren hingegen fanden nach der Niederlage vom Freitag in Straubing wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und der Sieg war auch absolut verdient. Weil die Eisb\u00e4ren defensiv \u00fcber weite Strecken sehr gut standen und wenn die Mannheimer dann doch zu Chancen kamen, hinten einen absolut \u00fcberragenden Marvin C\u00fcpper im Tor stehen hatten. Man verfiel auch nicht in Panik, als man 0:1 hinten lag sondern spielte einfach sein System weiter durch und machte immer im richtigen Moment die Tore. Das 1:1 kurz vor der zweiten Pause, das 2:1 kurz nach Wiederbeginn im letzten Drittel und nach einer vergebenen Mannheimer Chance sowie das 3:1 kurz nach einem vergebenen Mannheimer Powerplay. Die Eisb\u00e4ren entschieden die Partie also im Stile einer Spitzen-Mannschaft verdient f\u00fcr sich. W\u00e4hrend Berlin weiterhin an der Spitze der Tabelle thront gehen die Kurpf\u00e4lzer sehr unruhigen Zeiten entgegen, denn die Playoff-Teilnahme scheint arg gef\u00e4hrdet zu sein.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind zur\u00fcck in der Erfolgsspur. Zwei Tage nach der bitteren Niederlage am Pulverturm bei den Straubing Tigers setzten sich die Hauptst\u00e4dter beim Erzrivalen Adler Mannheim vor 13.024 Zuschauern verdient mit 4:1 (0:0,1:1,3:0) durch und verteidigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). 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