{"id":7443,"date":"2017-10-24T22:13:40","date_gmt":"2017-10-24T20:13:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7443"},"modified":"2017-10-25T12:37:21","modified_gmt":"2017-10-25T10:37:21","slug":"42-in-koeln-vier-tore-durch-neuzugaenge-und-ein-ueberragender-petri-vehanen-sichern-drei-punkte-und-platz-eins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/10\/24\/42-in-koeln-vier-tore-durch-neuzugaenge-und-ein-ueberragender-petri-vehanen-sichern-drei-punkte-und-platz-eins\/","title":{"rendered":"4:2 in K\u00f6ln! Vier Tore durch Neuzug\u00e4nge und ein \u00fcberragender Petri Vehanen sichern drei Punkte und Platz Eins"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Ein Punkt im Spitzenspiel in N\u00fcrnberg, zwei Punkte im Spitzenspiel gegen M\u00fcnchen und heute Abend dann drei Punkte in K\u00f6ln. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die Spitzenspiel-Serie mit einem verdienten 4:2 (1:1,1:0,2:1)-Sieg bei den K\u00f6lner Haien abgeschlossen und damit auch die Tabellenspitze erobert. Und f\u00fcr K\u00f6ln ging eine schwarze Serie weiter. Zum sechsten Mal gerieten die Domst\u00e4dter in dieser Saison mit 0:1 in R\u00fcckstand und zum sechsten Mal verlie\u00dfen sie anschlie\u00dfend das Eis als Verlierer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten in den letzten sieben Spielen stets gepunktet und wollten diese Serie in der Domstadt nat\u00fcrlich gerne fortsetzen. Daf\u00fcr konnte Chefcoach Uwe Krupp auf exakt dieselbe Mannschaft setzen, die am Sonntag gegen M\u00fcnchen zu Hause mit 5:4 n.P. gewann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren hatten den besseren Start und die erste Chance der Partie. Justin Shugg tauchte frei vor Petri Vehanen auf, doch der finnische Goalie lenkte den Puck mit der Fanghand \u00fcber das Tor. Diese Chance in der vierten Spielminute war aber auch schon das nennenswerteste in den ersten Minuten, denn die Partie begann sehr verhalten. Beide Mannschaften versuchten defensiv kompakt zu stehen und so wenig wie m\u00f6glich zuzulassen, was f\u00fcr wenig Torraumszenen sorgte. Zudem unterliefen beiden Teams im Spielaufbau zu viele Scheibenverluste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren brauchten bis zur neunten Spielminute, ehe sie die erste richtige Chance hatten. James Sheppard brachte die Scheibe ins Drittel, da verloren die Berliner den Puck jedoch zun\u00e4chst. Aber die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften die Scheibe zur\u00fcck, Martin Buchwieser kam zum Abschluss, Justin Peters lie\u00df prallen und Sean Backman staubte ab &#8211; 1:0. Der neunte Saisontreffer des Neuzuganges, welcher schon den Siegtreffer im ersten Duell gegen K\u00f6ln auf eigenem Eis erzielt hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter tauchte Daniel Fischbuch frei vor Peters auf, doch der K\u00f6lner Goalie parierte diesen Schuss. Sechs Minuten vor der ersten Drittelpause kassierten die Eisb\u00e4ren durch Martin Buchwieser die erste Strafe der Partie. Lange Zeit passierte nicht viel, weil die Eisb\u00e4ren nicht viel zu lie\u00dfen, aber 21 Sekunden vor Ablauf klingelte es dann doch im Berliner Tor. Alexander Sulzer hatte von der blauen Linie abgezogen, Ryan Jones parkte vor Vehanen und hielt im entscheidenden Moment die Kelle in den Schuss und f\u00e4lschte den Schuss somit unhaltbar ab &#8211; 1:1 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mehr passierte danach nicht mehr, weil beide Defensivreihen kaum eine L\u00fccke aufmachten, um Chancen zu erm\u00f6glichen. Somit stand es 1:1 nach 20 Minuten und folgerichtig analysierte K\u00f6lns Sebastian Uvira nach dem ersten Drittel, dass es &#8222;<em>eine ausgeglichene Partie bisher sei<\/em>&#8222;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Mitteldrittel bot dann wesentlich interessanteres Eishockey. Beide Mannschaften von Beginn an mit mehr Zug zum Tor und auch guten Abschl\u00fcssen. Die Partie war nun wesentlich umk\u00e4mpfter und bot mehr Zweik\u00e4mpfe als noch im Auftaktdrittel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 28 Minuten waren gespielt, da st\u00f6rte Micki DuPont Felix Sch\u00fctz nach Meinung der beiden Hauptschiedsrichter Gordon Schukies und Daniel Piechaczek wohl zu sehr beim Torschuss, weshalb es Penalty f\u00fcr K\u00f6ln gab. Schmeichelhafte Entscheidung zu Gunsten der Haie, aber Sch\u00fctz vergab diese Riesenchance. Er hatte Vehanen zwar bereits ausgespielt, vert\u00e4ndelte dann aber die Scheibe.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Da es nach der Penalty-Entscheidung direkt noch eine Strafe gegen Sean Backman gab, hatte K\u00f6ln fortan ein \u00dcberzahlspiel. Doch dieses wie auch kurze Zeit ein zweites nach Strafe gegen Blake Parlett konnten die Domst\u00e4dter nicht nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach ging es hin und her, ohne dabei jedoch hochkar\u00e4tige Torchancen zu erspielen. Drei Minuten vor der Pause dann mal wieder eine gute Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren durch Kai Wissmann, der sich klasse durchtankte, aber an Justin Peters scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurze Zeit sp\u00e4ter die erste Strafe der Partie f\u00fcr K\u00f6ln, doch es waren die Haie, die in dieser \u00dcberzahl der Eisb\u00e4ren die beste Chance hatten. Zwei-auf-Eins-Angriff der Haie, Philipp Gogulla mit dem Querpass auf Nico Kr\u00e4mmer, welcher das sichere 2:1 auf dem Schl\u00e4ger hatte, aber da stand ja noch dieser Teufelskerl Petri Vehanen im Tor, der im Liegen noch seine Stockhand an den Puck bekam und so das sicher geglaubte K\u00f6lner Tor verhinderte. Ein Wahnsinns-Save der Nummer 31.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und als sich alle bereits auf ein 1:1 nach 40 Minuten einstellten, schlug die Stunde von Mark Olver. Der hatte die Scheibe hinter dem K\u00f6lner Tor, wollte damit gerade rechts ums Tor fahren, als er jedoch eine L\u00fccke auf der anderen Seite sah und dementsprechend per Bauerntrick zum Abschluss kam. Peters konnte mit dem Schoner zwar parieren aber irgendwie rutschte die Scheibe ins K\u00f6lner Tor. Kai Hospelt hatte sie wohl als Letzter ber\u00fchrt &#8211; 2:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren lagen nach zwei Dritteln also knapp in der Lanxess Arena vorne, doch Frank H\u00f6rdler gab im Pausen-Interview die Marschroute f\u00fcr das letzte Drittel aus: &#8222;<em>Nicht ausruhen, weiter hartes Eishockey spielen, denn es wird ein enges drittes Drittel.<\/em>&#8222;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dementsprechend engagiert kamen die Eisb\u00e4ren aus der Kabine und hatten in der ersten Minute des letzten Drittels gleich zwei richtig gute Chancen. Zehn Sekunden waren gespielt, da wurde Jamie MacQueen vor dem Tor angespielt, scheiterte aber alleine vor Justin Peters am K\u00f6lner Goalie. 45 Sekunden waren absolviert, da scheiterte Thomas Oppenheimer bei einem Zwei-auf-Eins-Konter an Peters.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und auch die dritte Gro\u00dfchance des dritten Drittels hatten die Eisb\u00e4ren. 45 Minuten waren gespielt, da wurde Mark Olver beim Alleingang auf Peters zu Fall gebracht und die Hauptschiedsrichter entschieden folgerichtig auf Penalty f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Doch Peters konnte auch diesen Schuss parieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach beide Mannschaften jeweils mit einem Powerplay. Das der Eisb\u00e4ren war nicht wirklich gef\u00e4hrlich, das der K\u00f6lner brachte durchaus drei gef\u00e4hrliche Chancen zu Stande. Aber Tore wurden keine bei numerischer \u00dcberlegenheit erzielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Tor erzielten dann aber die Berliner. Jamie MacQueen fuhr \u00fcber links ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe ab und Danny Richmond zog direkt ab &#8211; 3:1 (53.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter Chancen auf beiden Seiten. Zun\u00e4chst scheiterte Thomas Oppenheimer mit seiner Direktabnahme aus dem Slot heraus an Peters, im Gegenzug machte sich Shawn Lalonde auf den Weg Richtung Petri Vehanen. Der Ex-Eisb\u00e4r hatte Vehanen bereits ausgespielt, aber der Finne parierte ganz stark mit dem linken Schoner. Wenige Sekunden sp\u00e4ter war Vehanen erneut Sieger gegen Lalonde, diesmal mit der Fanghand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hoffnung keimte bei den 10.092 Zuschauern in der Lanxess Arena dreieinhalb Minuten vor dem Ende noch einmal auf. Moritz M\u00fcller hatte in H\u00f6he des rechten Bullykreises abgezogen und Kai Hospelt f\u00e4lschte die Scheibe unhaltbar ab &#8211; 3:2 (57.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln riskierte alles und nahm 90 Sekunden vor dem Ende Justin Peters aus dem Tor, was die Eisb\u00e4ren jedoch zur endg\u00fcltigen Entscheidung nutzten. Jamie MacQueen schoss zun\u00e4chst noch am leeren Tor vorbei, doch die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften sich die Scheibe zur\u00fcck. MacQueen mit dem Querpass vor das leere Tor, wo Thomas Oppenheimer keine Probleme hatte, den Puck im verwaisten Haie-Tor zu versenken &#8211; 4:2 (60.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren punkten also auch im achten Ligaspiel und im sechsten Ausw\u00e4rtsspiel in Folge. Und verdient war der Sieg auch durchaus, denn die Eisb\u00e4ren waren vor dem Tor einfach eiskalt und machten in den richtigen Momenten die Tore. Viele Hochkar\u00e4ter erspielten sich die Eisb\u00e4ren nicht, aber sie nutzten ihre Chancen eben effektiver als K\u00f6ln. Wobei man den Haien nat\u00fcrlich nicht viel vorwerfen kann, wenn ein gewisser Petri Vehanen so Weltklasse pariert. Da waren schon wieder einige Wahnsinns-Saves dabei. Der Finne hielt die Eisb\u00e4ren vor allem im Mitteldrittel im Spiel, als K\u00f6ln in \u00dcberzahl sich gute Chancen erspielte und ja auch noch einen Penalty vergab. Somit waren Petri Vehanen und die Chancenverwertung heute die Garanten f\u00fcr den Ausw\u00e4rtssieg in K\u00f6ln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">K\u00f6lns St\u00fcrmer Kai Hospelt nach dem Spiel bei <strong><em>Telekom Sport<\/em><\/strong>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir hatten im zweiten Drittel viele Chancen, sind aber nicht in F\u00fchrung gegangen. Berlin ist dann gl\u00fccklich in F\u00fchrung gegangen. Am Ende war das 1:3 ausschlaggebend.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Berlins Matchwinner Petri Vehanen in gewohnter Manier kurz und knapp, als er auf seine Leistung angesprochen wurde:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es sind drei Punkte, mehr nicht. Unsere genutzten Chancen haben den Unterschied ausgemacht.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Punkt im Spitzenspiel in N\u00fcrnberg, zwei Punkte im Spitzenspiel gegen M\u00fcnchen und heute Abend dann drei Punkte in K\u00f6ln. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die Spitzenspiel-Serie mit einem verdienten 4:2 (1:1,1:0,2:1)-Sieg bei den K\u00f6lner Haien abgeschlossen und damit auch die Tabellenspitze erobert. 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