{"id":7427,"date":"2017-10-20T22:32:53","date_gmt":"2017-10-20T20:32:53","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7427"},"modified":"2017-10-20T22:32:53","modified_gmt":"2017-10-20T20:32:53","slug":"12-n-p-spaeter-ausgleichstreffer-sichert-den-eisbaeren-wenigstens-einen-punkt-beim-spitzenspiel-in-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/10\/20\/12-n-p-spaeter-ausgleichstreffer-sichert-den-eisbaeren-wenigstens-einen-punkt-beim-spitzenspiel-in-nuernberg\/","title":{"rendered":"1:2 n.P. &#8211; Sp\u00e4ter Ausgleichstreffer sichert den Eisb\u00e4ren wenigstens einen Punkt beim Spitzenspiel in N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"134\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Zweite Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in Folge. Am Freitagabend mussten die Hauptst\u00e4dter wie bereits am Sonntag in Krefeld wieder ins Penaltyschie\u00dfen und verloren dort bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:2 (0:1,0:0,1:0\/0:0,0:1). Sean Backman sicherte den einen Punkt erst 41 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem Ausgleichstreffer in \u00dcberzahl. Im Penaltyschie\u00dfen verf\u00fcgten die Franken \u00fcber die cleveren Sch\u00fctzen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich auf f\u00fcnf Spieler musste Chefcoach Uwe Krupp heute verzichten. Neben Andr\u00e9 Rankel und Constantin Braun fehlten heute auch Louis-Marc Aubry, Nick Petersen und Martin Buchwieser. Daf\u00fcr bildeten die Youngsters Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler die vierte Reihe der Eisb\u00e4ren, bei denen Petri Vehanen das Tor h\u00fctete.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Partie der besten Heim-Mannschaft gegen die beste Ausw\u00e4rts-Mannschaft versprach gro\u00dfes Eishockey. Und die Eisb\u00e4ren legten auch gleich mal einen guten Start hin, hatten allerdings Pech, dass Danny Richmond nach gerade einmal 38 Sekunden nur die Latte traf. Das w\u00e4re nat\u00fcrlich der Traumstart beim Tabellenf\u00fchrer gewesen. Aber auch N\u00fcrnberg kam gleich danach zu den ersten beiden guten Chancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Von Beginn an suchten beide Mannschaften in Scheibenbesitz sofort den Weg zum Tor und versuchten da auch zum Abschluss zu kommen, doch meistens standen beide Defensivreihen sehr kompakt und lie\u00dfen daher nicht viele hochkar\u00e4tige Chancen zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der neunten Spielminute erk\u00e4mpfte Philippe Dupuis an der rechten Bandenrundung die Scheibe, spielte sie r\u00fcber zu Dane Fox, der den Puck von hinter dem Tor vor das Tor brachte und auf einmal lag die Scheibe im Tor. Was war passiert? Petri Vehanen hatte den Puck an seinen Schl\u00e4ger bekommen und damit ins eigen Tor bef\u00f6rdert. Eine ungl\u00fcckliche Situation, wo Vehanen nat\u00fcrlich nicht so gut bei aussah &#8211; 0:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Franken danach \u00e4u\u00dferst druckvoll und mit viel Zug zum Tor. N\u00fcrnberg wollte sofort nachlegen, aber das gelang ihnen nicht. Stattdessen ergab sich f\u00fcr die Eisb\u00e4ren die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich, denn nach 13 Minuten kassierte Ex-Eisb\u00e4r Milan Jurcina die erste Strafzeit der Partie wegen Beinstellens. Aber Worte \u00fcber das Powerplay der Eisb\u00e4ren brauchen wir nach wie vor nicht zu verlieren, da es einfach f\u00fcr keine Gefahr sorgt. Man fand zwar die Formation, aber au\u00dfer eines Schusses von Danny Richmond kam nicht viel bei raus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kaum waren die Hausherren wieder komplett, hatten sie gleich drei Chancen innerhalb weniger Sekunden. Oliver Mebus mit der ersten Chance, Dane Fox versuchte sich im Nachschuss und wenig sp\u00e4ter kam auch noch Brandon Segal zu einer guten Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren waren nur noch einmal im Auftaktdrittel gef\u00e4hrlich, als Thomas Oppenheimer den Puck zu Mark Olver passte und der per Direktabnahme an Andreas Jenike scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sekunden vor der ersten Pause noch einmal Alarm vor dem Berliner Tor nach einem Schuss von Brett Festerling. Die Scheibe lag hinter Vehanen frei, doch Florian Busch rettete in h\u00f6chster Not und sorgte somit daf\u00fcr, dass es aus Berliner Sicht nur 0:1 nach 20 Minuten stand. Busch sagte nach dem ersten Drittel bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong><\/em>, dass es ein ausgeglichenes Spiel bisher sei, man sich aber ein paar leichtsinnige Fehler geleistet hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begannen die Franken in \u00dcberzahl, da James Sheppard mit Ablauf des ersten Drittels noch eine Strafe wegen eines Stock-Checks kassiert hatte. Das Powerplay der Hausherren dabei auch deutlich gef\u00e4hrlicher als das der Eisb\u00e4ren, aber auch ohne Torerfolg.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach kamen die Eisb\u00e4ren zu guten Chancen, Sean Backman vergab gleich zweimal innerhalb weniger Sekunden. Generell waren die Eisb\u00e4ren die optisch gesehen \u00fcberlegene Mannschaft im Mitteldrittel, mit viel Scheibenbesitz und immer wieder guten Torsch\u00fcssen durch Jamie MacQueen und eben jenen Backman. Aber auch wenn die Eisb\u00e4ren Sch\u00fcsse zum Tor brachten, so wirklich viele Hochkar\u00e4ter konnte man sich nicht erspielen, was aber auch an einer guten N\u00fcrnberger Defensive lag. Die Franken kamen seltener vor das Tor als noch im esten Drittel, hatten durch Eugen Alanov die beste Chance, der sich per Solo klasse durchtankte, dann aber an Petri Vehanen und Danny Richmond, welche im Verbund kl\u00e4rten, scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass die Berliner auch in diesem Drittel ein Powerplay hatten, aber auch dieses wieder nicht nutzen konnten, wenn gleich es leicht besser war als das erste, dennoch keine wirkliche Gefahr f\u00fcr N\u00fcrnberg dar stellte. Somit blieb es auch nach 40 Minuten beim Spielstand von 1:0 f\u00fcr N\u00fcrnberg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel waren es die Gastgeber, die f\u00fcr die erste Chance des Schlussabschnitts sorgten. Konter der Ice Tigers, Patrick Reimer auf Steven Reinprecht, doch der schoss knapp rechts vorbei. Dann N\u00fcrnberg mit der Riesenchance zur Entscheidung, als man nach Strafen gegen Blake Parlett und Florian Busch f\u00fcr 43 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis hatte, aber die Franken konnten daraus keinen Nutzen ziehen und somit stand es weiterhin nur 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren zeigten sich auch bem\u00fcht, hatten erneut mehr Scheibenbesitz und viel Zug zum Tor, aber sie spielten es eben nur bis ins N\u00fcrnberger Drittel gut. So richtig gef\u00e4hrliche Torchancen konnte man sich keine erspielen. Weil N\u00fcrnberg hinten eben auch sehr kompakt stand und nach vorne nur noch auf Konter lauerte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten waren noch auf der Uhr, als Ex-Eisb\u00e4r Milan Jurcina wegen eines Stock-Checks in die K\u00fchlbox musste. Nun also die gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, in \u00dcberzahl zum Ausgleich zu kommen. Chefcoach Uwe Krupp nahm auch sofort eine Auszeit, aber Petri Vehanen nahm er erst 70 Sekunden vor dem Ende vom Eis. Nun spielten die Berliner also mit zwei Mann mehr und da gelang ihnen tats\u00e4chlich noch der Ausgleich &#8211; IN \u00dcBERZAHL! Blake Parlett hatte von der blauen Linie abgezogen, Andreas Jenike lie\u00df die Scheibe prallen und Sean Backman stand da, wo ein Torj\u00e4ger eben steht und glich zum 1:1 aus &#8211; 41 Sekunden vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Somit ging es in die Verl\u00e4ngerung und da hatten die N\u00fcrnberger die beste Chance, als sie einen 2-auf-0-Konter nach einem Scheibenverlust der Eisb\u00e4ren fuhren, dort aber Brandon Segal an Petri Vehanen scheiterte. Es folgte wie bereits am Sonntag in Krefeld das Penaltyschie\u00dfen und das auch mit dem gleichen Ausgang. Zwei N\u00fcrnberger (Steven Reinprecht und Philippe Dupuis) trafen, zwei Eisb\u00e4ren (Thomas Oppenheimer und Sean Backman) vergaben. Zumindest der zweite N\u00fcrnberger Penalty sorgte f\u00fcr etwas Gespr\u00e4chsbedarf, forderten die Eisb\u00e4ren doch einen Videobeweis, da Dupuis den Puck zwischenzeitlich nicht mehr unter Kontrolle hatte und er kurz zur\u00fcck sprang. Doch die Eisb\u00e4ren beschwerten sich vergeblich, die Hauptschiedsrichter Lasse Kopitz und Gordon Schukies verwehrten den Videobeweis und somit holte N\u00fcrnberg zwei Punkte und die Eisb\u00e4ren nur einen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Ende also immerhin noch einen Punkt, welcher angesichts der Bem\u00fchungen der Eisb\u00e4ren sicherlich auch verdient ist. Aber man muss halt auch bem\u00e4ngeln, dass man bis zum N\u00fcrnberger Tor das gut gespielt hat, sich dann aber kaum einen Hochkar\u00e4ter erspielt hat. Es fehlten z\u00fcndende Ideen, die kompakte N\u00fcrnberger Defensive mal zu knacken. Auch das Powerplay war &#8211; trotz des sp\u00e4ten Tores &#8211; mal wieder mehr als kl\u00e4glich, da man da die Scheibe zwar laufen l\u00e4sst, sich aber selbst kaum bewegt und kaum Chancen herausspielt. Von daher muss man dann am Ende doch sagen, dass mehr als dieser eine Punkt eben auch nicht verdient war. N\u00fcrnberg spielte jetzt nicht \u00fcberragend stark, aber sie machten eben das, was sie machen mussten mit der 1:0-F\u00fchrung im R\u00fccken. Hinten kompakt stehen und nicht viel zu lassen, vorne bei Kontern f\u00fcr Gefahr sorgen. Und im Penaltyschie\u00dfen trauten sich die Ice Tigers-Spieler mehr als die Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Verteidiger Jonas M\u00fcller nach dem Spiel:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Beide Mannschaften haben zu Beginn viel Gas gegeben. Wir haben am Ende verdient ausgeglichen. Am Ende hat das gl\u00fccklichere Team gewonnen. Wir wollen jetzt am Sonntag drei Punkte holen, um oben dran zu bleiben.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">N\u00fcrnbergs Kapit\u00e4n Patrick Reimer:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Man hat heute gemerkt, dass zwei Top-Teams aufeinander getroffen sind. Wir haben uns am Ende sicherlich um einen Punkt gebracht mit der unn\u00f6tigen Strafe kurz vor Schluss. Aber die Punkteteilung war am Ende dann doch gerecht.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweite Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in Folge. Am Freitagabend mussten die Hauptst\u00e4dter wie bereits am Sonntag in Krefeld wieder ins Penaltyschie\u00dfen und verloren dort bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:2 (0:1,0:0,1:0\/0:0,0:1). 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