{"id":7420,"date":"2017-10-15T19:34:43","date_gmt":"2017-10-15T17:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7420"},"modified":"2017-10-15T19:51:55","modified_gmt":"2017-10-15T17:51:55","slug":"siegesserie-gerissen-eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-und-verlieren-mit-23-n-p-in-krefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/10\/15\/siegesserie-gerissen-eisbaeren-verspielen-20-fuehrung-und-verlieren-mit-23-n-p-in-krefeld\/","title":{"rendered":"Siegesserie gerissen: Eisb\u00e4ren verspielen 2:0-F\u00fchrung und verlieren mit 2:3 n.P. in Krefeld"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-11\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Krefeld_Pinguine_Logo.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"124\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge setzte es am Sonntagnachmittag vor 4.058 Zuschauern bei den Krefeld Pinguinen eine unn\u00f6tige 2:3 (0:0,2:1,0:1\/0:0,0:1)-Niederlage n.P. Dabei verspielten die Eisb\u00e4ren sogar eine 2:0-F\u00fchrung und am Ende der Verl\u00e4ngerung auch leichtfertig ein Powerplay, weshalb man sich am Ende mit einem Punkt begn\u00fcgen muss.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Uwe Krupp nahm nur eine \u00c4nderung im Vergleich zum 3:1 gegen Schwenningen vor und zwar im Tor. Back-up Marvin C\u00fcpper durfte wieder ran, Petri Vehanen bekam eine Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren reisten als beste Ausw\u00e4rtsmannschaft in die Seidenstadt. Eine Stadt, in der sie sich zuletzt sehr wohl f\u00fchlten und drei der letzten vier Gastspiele gewannen. Dementsprechend engagiert gingen die Berliner zu Werke und begannen \u00e4u\u00dferst druckvoll. Die Eisb\u00e4ren spielten ein aggressives Forechecking und hatten viel Zug zum Tor, aber es sollte bis zur f\u00fcnften Minute dauern, ehe sie sich die erste gro\u00dfe Chance erspielen konnten. Die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpften an der linken Bandenrundung die Scheibe, spielten sie in den Slot, wo Blake Parlett lauerte, nach rechts zog und zum Schuss kam, jedoch an Andrew Engelage scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Krefeld brauchte ein wenig, um in die Partie zu kommen und hatte so erst in der achten Spielminute seine erste Gro\u00dfchance. Marcel M\u00fcller brachte die Scheibe von der linken Seite vor das Tor, wo Daniel Pietta die Kelle hin hielt, Marvin C\u00fcpper war aber mit einem klasse Save zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach dem Powerbreak verflachte die Partie und war eher langweilig. Chancen gab es keine zu bestaunen und auch so gab es wenig erw\u00e4hnenswertes. Erst als Blake Parlett die erste Strafe der Partie kassierte und Krefeld das erste \u00dcberzahlspiel der Partie hatte, wurde es wieder ansehnlicher. Krefeld wollte in diesem Powerplay nat\u00fcrlich die F\u00fchrung erzielen und versuchte einiges, aber mehr als die Gro\u00dfchance von Marcel M\u00fcller, dessen Schuss hauchd\u00fcnn am rechten Pfosten vorbei ging, sprang dabei nicht heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eine Minute vor der ersten Drittelpause marschierte dann mal Sean Backman \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel und zog ab, doch auch sein Schuss ging denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. Somit stand es nach 20 Minuten 0:0 im K\u00f6nigpalast.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begannen die Eisb\u00e4ren noch mit 98 Sekunden in \u00dcberzahl. Und da sah man sofort, dass sich die Eisb\u00e4ren die Worte von Coach Uwe Krupp zu Herzen genommen hatten. Denn Krupp hatte gefordert, man solle in \u00dcberzahl die Scheibe schnell laufen lassen und mehr schie\u00dfen. Klappte ganz gut, Sean Backman, James Sheppard und Micki DuPont hatte gute Chancen. Doch das Tor war dann eigentlich kein wirkliches Powerplaytor. Mark Olver hatte auf der rechten Seite zu viel Zeit und Platz, fand keine Anspielstation und zog einfach mal ab. Mit Gl\u00fcck, die Scheibe rutschte Andrew Engelage am kurzen Pfosten irgendwie durch &#8211; 1:0 (22.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der R\u00fcckstand schockte Krefeld aber \u00fcberhaupt nicht, im Gegenteil, die Hausherren antworteten mit drei richtig guten M\u00f6glichkeiten. Aber auch die Eisb\u00e4ren kamen immer wieder zu guten Chancen, es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch, es ging hin und her und beide Mannschaften erspielten sich immer wieder gute Torchancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittels kassierte Thomas Oppenheimer eine Strafe wegen Bandenchecks und hatte dabei sogar Gl\u00fcck, dass er daf\u00fcr nur zwei Minuten bekam. Krefeld nun also in \u00dcberzahl, aber au\u00dfer einer Chance von Patrick Seifert sprang nicht viel bei heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kaum wieder komplett legten die Eisb\u00e4ren nach. Sean Backman scheiterte zuvor noch, die Scheibe lag frei im Slot und Thomas Oppenheimer schaltete am schnellsten, schoss den Puck aufs Tor, wo Sean Backman noch abf\u00e4lschen konnte und so stand es 0:2 (34.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch wie nach dem 0:1 antwortete Krefeld auch diesmal mit w\u00fctenden Angriffen und diesmal belohnten sie sich daf\u00fcr auch. Ganze 56 Sekunden nach dem 0:2 verk\u00fcrzte ausgerechnet Ex-Eisb\u00e4r Christoph Gawlik auf 1:2 (35.). Er leitete den Angriff selbst ein, Martin Ness bekam die Scheibe von Gawlik und zog ab, C\u00fcpper konnte nur prallen lassen und Gawlik staubte erfolgreich ab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur wenige Sekunden sp\u00e4ter Krefeld sogar mit der Chance zum Ausgleich, aber C\u00fcpper war zur Stelle. So f\u00fchrten die Eisb\u00e4ren nach 40 Minuten mit 2:1 in der Seidenstadt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel begannen die Eisb\u00e4ren erneut in \u00dcberzahl, dieses Mal waren noch 67 Sekunden auf der Powerplayuhr. Aber nutzten konnten es die Eisb\u00e4ren diesmal nicht. Fortan war es eine hart umk\u00e4mpfte Partie, beide Mannschaften wollten hier das n\u00e4chste Tor erzielen. Krefeld wollte die Partie ausgleichen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren f\u00fcr eine Vorentscheidung sorgen wollten. Daher arbeiteten beide Mannschaften mehr als dass sie sich gute Chancen erspielten. Erst in der 49. Spielminute hatte Krefeld durch Matthias Trettenes mal wieder eine gef\u00e4hrliche Chance, aber er schoss knapp am linken Pfosten vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der Gegenseite vergaben Sean Backman und James Sheppard denkbar knapp innerhalb weniger Sekunden. F\u00fcnf Minuten vor dem Ende bot sich den Gastgebern die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich, als Jamie MacQueen eine Strafe kassierte. Powerplay Krefeld, aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren arbeitete sehr aggressiv und es schien fast so, als ob die Eisb\u00e4ren diese Unterzahl \u00fcberstehen k\u00f6nnten. Aber in der 57. Spielminute klingelte es dann doch im Berliner Tor. Markus Nordlund hatte von der blauen Linie abgezogen und Nick St.Pierre f\u00e4lschte den Schuss entscheidend ab &#8211; 2:2 (57.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es war der Auftakt einer furiosen Schlussphase. Denn auf einmal war Krefeld am Dr\u00fccker und dr\u00e4ngte auf den Siegtreffer. Dieser gelang dem KEV aber nicht und auf einmal waren wieder die Eisb\u00e4ren das druckvollere Team. Und die Berliner hatten 20 Sekunden vor der Schlusssirene DIE gro\u00dfe Chance zum Sieg, als Marcel Noebels im Slot angespielt wurde und den Puck eigentlich im Tor versenken muss (Daniel Fischbuch hatte schon die Arme zum jubeln oben gehabt). Aber Krefelds Goalie Andrew Engelage entsch\u00e4rfte diese Chance und sorgte somit daf\u00fcr, dass es in die Verl\u00e4ngerung ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da waren die Eisb\u00e4ren die aktivere Mannschaft und wollten den Sieg. Und 51,6 Sekunden vor dem Ende bot sich den G\u00e4sten auch die Riesenchance dazu. Krefeld mit der zweiten Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis. Uwe Krupp reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Krupp schickte ausschlie\u00dflich Neuzug\u00e4nge f\u00fcr das Powerplay auf das Eis &#8211; Blake Parlett, Danny Richmond, James Sheppard und Sean Backman. Aber die Eisb\u00e4ren spielten das nicht gut, vert\u00e4ndelten zweimal die Scheibe und mussten daher neu aufbauen. Dann fand man die Formation, spielte die Scheibe hin und her, die Zeit lief runter und als die Sirene ert\u00f6nte, war der Schuss von Sean Backman auf dem Weg Richtung Tor und schlug im selbigen auch ein. Leider aber hatten die Eisb\u00e4ren zu sp\u00e4t zum Schuss angesetzt, denn die Zeit war bereits abgelaufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es ging also ins Penaltyschie\u00dfen und da trafen auf Krefelder Seite Marcel M\u00fcller und Matthias Trettenes \u00e4u\u00dferst sehenswert, w\u00e4hrend Jamie MacQueen und Sven Ziegler vergaben. Der Zusatzpunkt blieb also in der Seidenstadt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die sicherlich nicht h\u00e4tte sein m\u00fcssen. Die Eisb\u00e4ren f\u00fchrten mit 2:0 und das h\u00e4tte ihnen eigentlich Sicherheit verleihen m\u00fcssen. Aber sie gaben Krefeld immer wieder Platz, um zu Chancen zu kommen. Und der schnelle Anschlusstreffer durch Gawlik sorgte nat\u00fcrlich f\u00fcr neue Motivation bei den Pinguinen. Die glaubten daher an ihre Chance, hier etwas mitzunehmen. Im letzten Drittel lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren dann hinten eigentlich nicht viel zu, taten aber auch nach vorne jetzt nicht mehr so viel, um hier das vorentscheidende 3:1 zu machen. Und so kam es eben dazu, dass Krefeld in \u00dcberzahl doch noch ausgleichen konnte. Aber auch danach hatten die Eisb\u00e4ren den Siegtreffer eigentlich auf der Kelle serviert bekommen, aber Marcel Noebels bekam den Puck nicht im Tor unter. Und letztendlich hat man die zwei Punkte dann in der Verl\u00e4ngerung verspielt, als man es in 51 Sekunden bei 4-gegen-3 tats\u00e4chlich schaffte, nur einmal auf das Tor zu schie\u00dfen &#8211; und das auch noch nach Ablauf der Verl\u00e4ngerung. Da hatte man eine gro\u00dfe Chance leichtfertig vertan und sich nicht an die Vorgabe vom Trainer gehalten, der eben gefordert hatte, die Scheibe in \u00dcberzahl schnell laufen zu lassen und mehr zu schie\u00dfen. Laufen lie\u00dfen sie die Scheibe ja aber zum Schuss setzten sie eben zu sp\u00e4t an.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge setzte es am Sonntagnachmittag vor 4.058 Zuschauern bei den Krefeld Pinguinen eine unn\u00f6tige 2:3 (0:0,2:1,0:1\/0:0,0:1)-Niederlage n.P. 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