{"id":7393,"date":"2017-10-06T22:32:45","date_gmt":"2017-10-06T20:32:45","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7393"},"modified":"2017-10-06T22:32:45","modified_gmt":"2017-10-06T20:32:45","slug":"63-sieg-nach-02-rueckstand-eisbaeren-erobern-am-seilersee-die-tabellenfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/10\/06\/63-sieg-nach-02-rueckstand-eisbaeren-erobern-am-seilersee-die-tabellenfuehrung\/","title":{"rendered":"6:3-Sieg nach 0:2-R\u00fcckstand: Eisb\u00e4ren erobern am Seilersee die Tabellenf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"123\" height=\"123\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Niederlagenserie am Iserlohner Seilersee hat endlich ein Ende gefunden. Am Freitagabend gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin vor 4.070 Zuschauern in der Eissporthalle am Seilersee mit 6:3 (1:2,2:0,3:1) bei den Iserlohn Roosters und feierten damit den ersten Sieg nach zuvor f\u00fcnf Niederlagen in Folge im Sauerland. Durch den Sieg eroberten die Berliner zugleich die Tabellenf\u00fchrung in der DEL, offenbarten aber einige Defizite in ihrem Spiel.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren konnten auf die gestern noch angeschlagenen Frank H\u00f6rdler und Andr\u00e9 Rankel zur\u00fcckgreifen, im Tor bekam Marvin C\u00fcpper mal wieder Spielpraxis.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Uwe Krupp meinte vor der Partie, dass die Berliner ihr Spiel spielen m\u00fcssen, vor allem diszipliniert sein m\u00fcssen und hart arbeiten m\u00fcssten, um hier am Seilersee zu gewinnen, wo es immer schwer ist. Egal, auf welchem Platz die Sauerl\u00e4nder stehen. Aber den Start in die Partie verpennten die Eisb\u00e4ren v\u00f6llig. Was vielleicht der Chaos-Anfahrt geschuldet war. Denn statt vier Stunden Zugfahrt mussten die Eisb\u00e4ren acht Stunden mit dem Bus ins Sauerland fahren. Nach zwei Minuten kassierte Mark Olver bereits die erste Strafzeit. Doch da sollte ja eigentlich nicht viel passieren, dachte man sich, sind die Iserlohner doch genauso &#8222;gef\u00e4hrlich&#8220; wie die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl. Aber die Hausherren nutzten die numerische \u00dcberlegenheit aus. Jack Combs spielte die Scheibe zu Justin Florek, welcher vor dem Tor die Scheibe behaupten konnte, sie dann quer spielte und Travis Turnbull netzte letztendlich zum 1:0 ins halbleere Tor ein (3.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und nur ganze 15 Sekunden sp\u00e4ter durften die Fans des Tabellenletzten erneut jubeln. Iserlohn mit aggressiven Forechecking, erk\u00e4mpfte sich den Puck an der Bande, Jack Combs spielte die Scheibe zu Marko Friedrich, der sie von rechts aus vor das Tor in den Slot brachte, wo dann Thomas Oppenheimer und Jason Jaspers den Puck gemeinschaftlich im Berliner Tor versenkten &#8211; 2:0 (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Paukenschlag am Seilersee also, aber fortan waren die Eisb\u00e4ren bem\u00fcht, hier ins Spiel zu finden. Optisch waren die Berliner auch \u00fcberlegen, jedoch fehlte es so ein bisschen an Ideen, die Defensive der Roosters zu knacken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Acht Minuten waren gespielt, da gab es einen kleinen, sch\u00f6nen Fight zwischen Travis Turnbull und Mark Olver, welcher sich nach dem Bully schon angedeutet hatte und Turnbull lie\u00df auch nicht locker, was ihm am Ende jedoch zwei Strafminuten mehr als Olver einbrachte. Und als Marko Friedrich auch noch auf die Strafbank musste, hatten die Eisb\u00e4ren f\u00fcr 75 Sekunden zwei Mann mehr auf dem Eis. Sie fanden in ihre Powerplay-Formation, lie\u00dfen die Scheibe gut laufen, aber kamen so gut wie gar nicht zu einem gef\u00e4hrlichen Torschuss. Erst, als Iserlohn wieder zu Viert war, lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren die Scheibe erneut gut laufen und konnten durch Sean Backman zum 2:1 verk\u00fcrzen (10.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan blieb es eine muntere Partie, in der es hin und her ging. Beide Mannschaften suchten auch immer wieder den Abschluss, die Eisb\u00e4ren dabei mit einem Chancenplus nach 20 Minuten (13:6-Sch\u00fcsse). Dennoch f\u00fchrten die Hausherren mit 2:1 nach dem ersten Drittel. Marcel Noebels \u00e4u\u00dferte sich nach dem Auftaktdrittel bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong> <\/em>wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Nach dem 0:2 haben wir gut ins Spiel gefunden und auch gute Chancen gehabt. Es ist jetzt ein ausgeglichenes Spiel.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch ins Mitteldrittel starteten die Hausherren sehr druckvoll und suchten gleich den Weg vor das Tor von Marvin C\u00fcpper. Jake Weidner stand auch auf einmal v\u00f6llig frei im Slot, aber er konnte diese Chance nicht nutzen. Doch dann fanden die Eisb\u00e4ren besser ins Spiel und es entwickelte sich nun in den ersten Minuten ein schnelles Spiel, welches hin und her ging. Beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten die neutrale Zone sehr schnell und suchten dann den Abschluss vor dem gegnerischen Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber es war nur eine Mannschaft im Abschluss erfolgreich. Sean Backman spielte die Scheibe an der blauen Linie rechts r\u00fcber zu Blake Parlett, der nahm die Scheibe mit, spielte sie quer vor das Tor, wo James Sheppard angerauscht kam und die Scheibe im halbleeren Tor versenken konnte &#8211; 2:2 (25.)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und nur 50 Sekunden sp\u00e4ter machten die Hauptst\u00e4dter den Paukenschlag perfekt. Daniel Fischbuch brachte die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor, wo Louis-Marc Aubry lauerte, einen kleinen Schlenker um Mathias Lange machte und den Puck zum 3:2 \u00fcber die Linie schoss (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Direkt nach dem Tor nahm Iserlohns Coach Jari Pasanen eine Auszeit, aber seine Mannschaft brauchte eine ganze Weile, um zur\u00fcck ins Spiel zu kommen. So hatte Johann Larsson in der 29. Minute die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich, aber er scheiterte am Pfosten. Den Abpraller konnte Marvin C\u00fcpper dann im Liegen mit einem Riesen-Save entsch\u00e4rfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter tauchte Chad Bassen auf einmal frei vor C\u00fcpper auf, aber der Berliner Goalie behielt die Ruhe und konnte diese Chance vereiteln.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf einmal waren die Roosters wieder im Spiel, machten hier viel Druck auf das Tor und dr\u00e4ngten auf den Ausgleich. Gegen Ende des Mitteldrittels konnten die Eisb\u00e4ren das Spiel aber wieder beruhigen und hielten die Sauerl\u00e4nder vom Tor fern. Die letzte gro\u00dfe Chance des zweiten Drittels hatten dann aber noch einmal die Eisb\u00e4ren, als Aubry v\u00f6llig frei vor Lange an den Puck kam, ihn aber knapp links am Tor vorbei setzte. Somit f\u00fchrten die Eisb\u00e4ren mit 3:2 nach 40 Minuten am Seilersee. Vom Ergebnis her war Stefan Ustorf, Leiter Spielerentwicklung und Scouting, zufrieden, aber nicht mit der Leistung, wie er bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong> <\/em>in der Drittelpause sagte. Man leistete sich zu viele Scheibenverluste, ging im Scheibenbesitz mit der Scheibe viel zu fahrl\u00e4ssig um. Und dass die Eisb\u00e4ren so schnell mit 0:2 zur\u00fcck lagen, lag laut Ustorf viel mehr an individuellen Fehlern als an der Chaos-Anreise.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel hatten die Gastgeber noch 58 Sekunden \u00dcberzahl, aber da waren sie nicht gef\u00e4hrlich, weshalb die Eisb\u00e4ren diese Unterzahl schadlos \u00fcberstanden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann ging es ganz schnell. Bully im Drittel der Iserlohner, Aubry gewann dieses, Daniel Fischbuch brachte die Scheibe vor das Tor, wo Marcel Noebels lauerte und Mathias Lange austanzte &#8211; 4:2 (43.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dieser Gegentreffer schien die Hausherren endg\u00fcltig geschockt zu haben, deren Ausgangslage als Tabellenletzter ja schon vor dem Spiel nicht gerade rosig aussah. Und nun hatten die Roosters in eigener Halle auch noch eine 2:0-F\u00fchrung verspielt, was der Stimmung definitv nicht gut tat. Aber Iserlohn wagte ein zaghaftes Aufb\u00e4umen, dochr Alexander Bonsaksen schoss den Puck in der 48. Spielminute \u00fcber das Berliner Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren dagegen wirkten fast schon leichtf\u00fc\u00dfig im n\u00e4chsten Angriff, welchen sie erfolgreich abschlie\u00dfen konnten. Noebels mit dem Querpass auf Aubry, welcher das lange Eck anvisierte und den Puck dort auch versenken konnte &#8211; 5:2 (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Deckel auf diesem Spiel sollte nun also drauf sein, zumal die Eisb\u00e4ren nur wenige Sekunden sp\u00e4ter einen 3-auf-1-Angriff fuhren, doch Florian Busch schoss die Scheibe knapp daneben. Und direkt im Gegenzug &#8211; 23 Sekunden nach dem Berliner Tor &#8211; gelang Iserlohn der Anschlusstreffer. Travis Turnbull brachte die Scheibe ins Berliner Drittel, spielte dort mit Boris Blank Doppelpass und kam im Slot wieder an die Scheibe, welche er von dort aus letztendlich ins Tor bef\u00f6rderte &#8211; 3:5 (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf einmal waren die Sauerl\u00e4nder also wieder da, aber auch deswegen, weil die Eisb\u00e4ren nach vorne kaum mehr etwas taten. Sie standen viel mehr in der eigenen Defensive und schauten den Roosters meistens zu, was sie da so im Angriff taten. Das war schon fast fahrl\u00e4ssig von den Berlinern, die es hier h\u00e4tten ausnutzen m\u00fcssen, dass Iserlohn nach dem 2:5 angeschlagen war. Aber nein, man versuchte Iserlohn wieder aufzubauen. Was auch beinahe geklappt h\u00e4tte, denn acht Minuten vor dem Ende der Partie hatte Kevin Schmidt in &#8222;Baseball-Manier&#8220; zum 4:5 getroffen, aber die beiden Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Elvis Melia gaben den Treffer zu Recht wegen eines zu hohen Stocks nicht. Aber da h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren ganz sch\u00f6n alt ausgesehen, wenn es hier auf einmal nur noch 4:5 gestanden h\u00e4tte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch zum Ende hin fuhren die Eisb\u00e4ren dann auch wieder ein paar Angriffe Richtung Iserlohner Tor und wollten so f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung sorgen. Von Iserlohn kam in dieser Phase nicht mehr viel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als Iserlohn in der Schlussphase den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, schlug Mark Olver zu und traf zum 6:3-Endstand vier Sekunden vor der Schlusssirene.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Sieg, welcher am Ende sicherlich verdient war, aber die Eisb\u00e4ren haben sich das Leben dann doch wieder unn\u00f6tig schwer gemacht. Den Start hatte man v\u00f6llig verpennt und lag durch individuelle Fehler schnell mit 0:2 hinten. Danach zeigte die Mannschaft aber wieder, wie stark ihre Moral ist und k\u00e4mpfte sich nicht nur zur\u00fcck in die Partie, nein, sie drehten das Spiel gleich komplett und lagen zwischenzeitlich sogar mit 5:2 vorne. Aber wie schon nach dem 3:2 im Mitteldrittel spielten es die Berliner dann einfach zu locker, zu leichtfertig wurden die Scheiben verloren, nach vorne hatte man nicht mehr den Zug, um weitere Tore zu erzielen. Wohl in dem Gedanken, dass hier beim angeschlagenen Tabellenletzten nichts mehr schief gehen w\u00fcrde. Beinahe wurden die Hauptst\u00e4dter f\u00fcr diese Nachl\u00e4ssigkeit noch bestraft. Aber am Ende ging es ja noch einmal gut aus und man nahm drei weitere Punkte mit in die Hauptstadt. Doch einige Worte d\u00fcrfte sich die Mannschaft nach dem Spiel wohl noch angeh\u00f6rt haben m\u00fcssen, wenn man alleine schon gesehen hat, wie sauer Stefan Ustorf in der zweiten Drittelpause war.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Iserlohns St\u00fcrmer Boris Blank sagte nach dem Spiel bei <em><strong>Telekom Sport<\/strong><\/em>:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben gut angefangen und 2:0 gef\u00fchrt. Dann bekommen wir zwei Strafzeiten und kassieren das 2:1, danach sind wir eingebrochen. Wir spielen zwar nicht schlecht, aber zwei bis drei Minuten passen wir nicht auf und dann kassieren wir die Tore. Wir m\u00fcssen jetzt zusammenhalten und hart arbeiten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Berlins starker Goalie Marvin C\u00fcpper \u00e4u\u00dferte sich zum Sieg in Iserlohn so:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\"><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben \u00fcber weite Strecken gut gespielt. Iserlohn hat im ersten Drittel viel Druck gemacht, damit haben wir wohl nicht wirklich so gerechnet. Wir haben uns aber gut zur\u00fcck gek\u00e4mpft und die restlichen zwei Drittel gut gespielt<\/span><\/em><\/strong>.\u00a0<\/span><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Niederlagenserie am Iserlohner Seilersee hat endlich ein Ende gefunden. Am Freitagabend gewannen die Eisb\u00e4ren Berlin vor 4.070 Zuschauern in der Eissporthalle am Seilersee mit 6:3 (1:2,2:0,3:1) bei den Iserlohn Roosters und feierten damit den ersten Sieg nach zuvor f\u00fcnf Niederlagen in Folge im Sauerland. 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