{"id":7377,"date":"2017-10-01T20:14:18","date_gmt":"2017-10-01T18:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7377"},"modified":"2017-10-01T20:14:18","modified_gmt":"2017-10-01T18:14:18","slug":"34-niederlage-gegen-den-erzrivalen-starke-eisbaeren-verlieren-gegen-effektive-adler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/10\/01\/34-niederlage-gegen-den-erzrivalen-starke-eisbaeren-verlieren-gegen-effektive-adler\/","title":{"rendered":"3:4-Niederlage gegen den Erzrivalen: Starke Eisb\u00e4ren verlieren gegen effektive Adler"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7234\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1718-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #6:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"117\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es gibt Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), da musst du als Trainer \u00fcberhaupt nichts zu deinen Spielern sagen, denn sie sind auch so schon hoch motiviert. So ein Spiel gegen den Erzrivalen zum Beispiel. Und genau so eins hatten wir heute Nachmittag in der Mercedes-Benz Arena, wo die Eisb\u00e4ren Berlin auf die Adler Mannheim trafen. Aber solche Spiele willst du als Spieler &#8211; und als Fan schon mal gar nicht &#8211; \u00fcberhaupt nicht verlieren. Doch genau so eine bittere Niederlage mussten die Hausherren heute einstecken, hie\u00df es doch vor 12.877 Zuschauern am Ende 3:4 (1:2,1:1,1:1). Dabei sahen die Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof eine sehr gute Eishockey-Partie, in der am Ende mit Mannheim die effektivere Mannschaft das Spiel gewann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren auch heute wieder ohne Frank H\u00f6rdler und Constantin Braun sowie die Kooperationsspieler, welche f\u00fcr Wei\u00dfwasser im Einsatz waren. Im Tor kehrte Stammgoalie Petri Vehanen f\u00fcr den DEL-Kracher gegen Mannheim zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Allen war klar gewesen, dass Mannheim auf Wiedergutmachung aus war. Zum einen wegen der 2:6-Klatsche vom Freitag auf eigenem Eis gegen K\u00f6ln und zum anderen nat\u00fcrlich wegen des bitteren Viertelfinal-Aus in der letzten Saison in der eigenen Arena. Und daher starteten die G\u00e4ste aus der Kurpfalz auch \u00e4u\u00dferst engagiert ins Spiel und trafen gleich mit dem ersten Torschuss. Matthias Plachta kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, passte im richtigen Moment r\u00fcber auf Marcel Goc, welcher Vehanen klasse verladen hatte und anschlie\u00dfend zum 0:1 einnetzte. Gespielt waren da ganze 28 Sekunden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und der n\u00e4chste Schock f\u00fcr die Eisb\u00e4ren sollte nach genau vier Minuten folgen. Youngster Phil Hungerecker mit dem ersten Schuss, Vehanen konnte diesen parieren, doch Hungerecker kam erneut an die Scheibe, fuhr hinters Tor und schoss von dort aus Vehanen an den R\u00fccken, wovon der Puck letztendlich \u00fcber die Linie ging &#8211; 0:2 (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ein bitterer Auftakt f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Und die Hausherren taten sich danach im Spiel nach vorne sehr schwer, rannten zwar an, fanden aber keinen Weg an der kompakten Mannheimer Defensive vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Erst gegen Mitte des ersten Drittels wurde das Spiel der Eisb\u00e4ren zielstrebiger, da fanden sie dann auch endlich mal einen Weg durch die Defensive und kamen zu guten Abschl\u00fcssen. Und f\u00fcnfeinhalb Minuten vor der ersten Drittelpause belohnten sich die Berliner dann auch f\u00fcr ihren Aufwand mit dem Anschlusstreffer. Schneller Angriff der Eisb\u00e4ren, Louis-Marc Aubry legte die Scheibe r\u00fcber zu Daniel Fischbuch, welcher kurz hoch schaute und dann trocken abzog und zum 1:2 traf (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auch in der Folge die Eisb\u00e4ren das ein oder andere Mal noch mal gef\u00e4hrlich vor Dennis Endras, aber der Adler-Goalie lie\u00df keinen weiteren Gegentreffer zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mannheim lauerte nur noch auf Konter, war damit aber nicht erfolgreich und somit stand es aus Berliner Sicht 1:2 nach 20 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Eisb\u00e4ren hatten das Spiel nun im Griff und fuhren einen Angriff nach dem anderen. Ganze 68 Sekunden brauchten die Hauptst\u00e4dter im Mitteldrittel nur, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Sean Backman kam mit viel Tempo \u00fcber rechts ins Mannheimer Drittel, legte die Scheibe r\u00fcber zu Nick Petersen, welcher den Puck jedoch nicht mit dem Schl\u00e4ger sondern mit dem Schlittschuh \u00fcber die Linie bef\u00f6rderte. Da aber keine Kickbewegung vorlag, war der Treffer regul\u00e4r und es stand 2:2 (22.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach die Eisb\u00e4ren zweimal mit der Chance, in \u00dcberzahl nachzulegen. Und sie spielten auch ein gutes Powerplay, fanden in ihre Formation und kamen zu Chancen. Aber Andr\u00e9 Rankel und Sean Backman vergaben die besten M\u00f6glichkeiten zur erstmaligen F\u00fchrung an diesem Sonntagnachmittag.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und was machten eigentlich die Kurpf\u00e4lzer, die hier so stark ins Spiel gestartet waren? Sie zeigten, wie man effektiv Eishockey spielt. Chad Kolarik zog von der blauen Linie ab, vor dem Tor wurde die Scheibe noch abgef\u00e4lscht und somit unhaltbar f\u00fcr Petri Vehanen &#8211; 2:3 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der erneute R\u00fcckstand aus dem Nichts. Die Eisb\u00e4ren machten das Spiel und kamen zu Chancen, welche sie jedoch nicht nutzten, w\u00e4hrend Mannheim mit der gef\u00fchlt ersten Chance des zweiten Drittels das dritte Tor der Partie erzielte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach war es aber eine ausgeglichene Partie, in der es nicht mehr so viele Torchancen gab. Aber eine nennenswerte Chance hatten die Adler dann doch noch. Drei Minuten vor der zweiten Pause spielte Devin Setoguchi die Scheibe zu Luke Adam, welcher nur seinen Schl\u00e4ger hin hielt und den Puck somit an den Pfosten lenkte. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. So blieb es beim 2:3 aus Eisb\u00e4ren-Sicht nach 40 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel merkte man den G\u00e4sten dann schon an, dass sie jetzt hinten sicher stehen wollten und nach vorne nur noch auf Konter lauerten. Die Eisb\u00e4ren hingegen waren bem\u00fcht, fanden aber zun\u00e4chst keine L\u00fccke in der Mannheimer Abwehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eine L\u00fccke fanden die Hausherren dann Mitte des letzten Drittels. Micki DuPont hatte abgezogen, doch sein Schuss ging rechts am Tor vorbei. Die Scheibe sprang aber aus Eisb\u00e4ren-Sicht so gut, dass sie links wieder auftauchte und dort lauerte James Sheppard, welcher die Gunst der Stunde nutzte und den Puck ins Tor bef\u00f6rderte &#8211; 3:3 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der verdiente und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Ausgleich f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Nur eine gute Minute sp\u00e4ter Powerplay f\u00fcr Mannheim und die zeigten dann mal wieder, wie eiskalt sie heute vor dem Tor agierten. Ganze sieben Sekunden dauerte das \u00dcberzahlspiel nur, Daniel Sparre mit dem Zuspiel auf David Wolf, welcher abzog. Garrett Festerling stand vor dem Tor der Eisb\u00e4ren und f\u00e4lschte die schwarze Hartgummischeibe unhaltbar f\u00fcr Vehanen ab &#8211; 3:4 (52.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die direkte Antwort der Mannheimer auf den Ausgleich der Eisb\u00e4ren nach nur 62 Sekunden. Bitter f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die hier deutlich mehr f\u00fcr das Spiel taten als die Kurpf\u00e4lzer. Zehn Sekunden nach dem Tor dann ein Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, aber auch dieses konnten sie nicht nutzen. Louis-Marc Aubry mit der besten Chance, aber er scheiterte am Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Schlussphase war dann ein einziges Anrennen der Eisb\u00e4ren. Sie machten ordentlich Druck auf das Adler-Tor, Dennis Endras bekam jede Menge zu tun, erwies sich am Ende aber als &#8222;Turm in der Schlacht von Berlin&#8220;. Denn der deutsche Nationaltorh\u00fcter hielt in den letzten Minuten trotz bester Einschussm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Berlin sein Tor sauber. Auch 43 Sekunden vor dem Ende war er mit der Fanghand zur Stelle, als Danny Richmond Sean Backman frei vor dem Tor sah, dieser aber in Endras seinen Meister fand. Mannheim rettete das 4:3 mit Gl\u00fcck und einem \u00fcberragenden Dennis Endras \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So bitter kann Eishockey sein. Die Eisb\u00e4ren haben nach dem 0:2-R\u00fcckstand das Spiel dominiert, sich jede Menge Chancen erspielt und haben nie aufgegeben, w\u00e4hrend Mannheim nur selten was nach vorne machte. Aber mit diesen wenigen Angriffen, die Mannheim fuhr, waren sie eben leider erfolgreich. Das macht eine Spitzenmannschaft halt aus. Sie braucht nicht viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Mannheim hat sich vor dem Tor heute als eiskalt und effektiv erwiesen und sich somit die drei Punkte gesichert, welche sie aber in erster Linie Dennis Endras zu verdanken haben, denn der hielt seine Mannschaft am Ende mehrfach im Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur man kann den Eisb\u00e4ren keinen Vorwurf machen &#8211; mal abgesehen von dem Start der Partie. Doch danach haben sie sich stark zur\u00fcck gek\u00e4mpft und das Spiel klar dominiert. Nur hatte man vor dem Tor heute einfach kein Gl\u00fcck, man konnte bestm\u00f6gliche Chancen nicht nutzen. Aber der Auftritt der Eisb\u00e4ren war dennoch sehr gut, weil sie nie aufsteckten, sich nicht von den R\u00fcckstanden haben aus der Ruhe bringen lassen und nach vorne sehr gutes Eishockey spielten. Am Ende fehlte eben nur die Kr\u00f6nung des Torerfolges und dem damit verbundenen Sieg gegen den Erzrivalen. Aber auch dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt, dass diese Mannschaft bis zur letzten Sekunde k\u00e4mpft und kein Spiel verloren gibt. Am Donnerstag in Ingolstadt hatten die Eisb\u00e4ren das bessere Ende, heute eben Mannheim.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #6: Es gibt Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), da musst du als Trainer \u00fcberhaupt nichts zu deinen Spielern sagen, denn sie sind auch so schon hoch motiviert. So ein Spiel gegen den Erzrivalen zum Beispiel. 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