{"id":7371,"date":"2017-09-29T22:34:00","date_gmt":"2017-09-29T20:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7371"},"modified":"2017-09-29T22:35:31","modified_gmt":"2017-09-29T20:35:31","slug":"fuenf-siege-zwei-niederlagen-platz-zwei-ein-saisonstart-der-traeumen-laesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/09\/29\/fuenf-siege-zwei-niederlagen-platz-zwei-ein-saisonstart-der-traeumen-laesst\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Siege, zwei Niederlagen, Platz Zwei: Ein Saisonstart, der tr\u00e4umen l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Der erste Saisonmonat der neuen DEL-Saison ist vorbei und der Saisonstart lief f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin besser als erwartet. Aus sieben Spielen holte man f\u00fcnf Siege und 15 Punkte bei einem Torverh\u00e4ltnis von 22:16-Toren. Damit steht man nach sieben Spieltagen Ende September auf Tabellenplatz Zwei. Ein Platz, den man in Berlin mit Sicherheit auch gerne am Ende der Hauptrunde einnehmen w\u00fcrde, denn dann h\u00e4tte man die direkte Playoff-Qualifikation sicher und bis zum Halbfinale auch noch Heimrecht. So ein Saisonstart l\u00e4sst die Fanszene in Berlin nat\u00fcrlich wieder tr\u00e4umen. Tr\u00e4umen von einer erfolgreichen Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was sowohl die Mannschaft als auch die Fans nach Jahren im Mittelma\u00df verdient h\u00e4tten. Sieben Meisterschaften feierten die Eisb\u00e4ren Berlin. Die letzte davon im Jahre 2013. Es war zugleich der Titel-Hattrick und eben die letzte von sieben Meisterschaften. Danach folgten Jahre der Tristesse mit dem zweimaligen Ausscheiden in den Pre-Playoffs und einem Aus im Viertelfinale sowie dem Halbfinal-Aus in der vergangenen Saison. Daher w\u00e4re der n\u00e4chste logische Schritt nat\u00fcrlich das Finale. Und um dieses Ziel zu erreichen krempelten die Eisb\u00e4ren im Sommer ihren Kader geh\u00f6rig um. Lange hatten die Fans in Berlin auf diesen Umbruch gehofft, doch man musste bis in den Sommer 2017 warten, ehe er vollzogen wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und nach sieben Spieltagen l\u00e4sst sich sagen, dass die Eisb\u00e4ren wieder eine Mannschaft mit Sieger-Gen auf dem Eis haben. Eine Mannschaft, die kein Spiel verloren gibt und bis zum Ende versucht, auch enge Spiele noch f\u00fcr sich zu entscheiden. Die Moral und den Siegeswillen hat man in der noch jungen Saison schon mehrfach gesehen und er f\u00fchrte die Eisb\u00e4ren eben zu f\u00fcnf Siegen und aktuell auf Platz Zwei der Tabelle.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dabei verlief der Saison-Auftakt \u00fcberhaupt nicht nach Ma\u00df, gab man doch gegen N\u00fcrnberg zu Hause ein 2:0 noch aus der Hand. Vor allem die Art und Weise machte schon wieder Sorgen und erinnerte an die letzten Jahre. Die Eisb\u00e4ren hatten sehr stark begonnen, dann aber ebenso stark nachgelassen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Tage sp\u00e4ter pr\u00e4sentierte man sich dann aber in Torlaune und fegte Bremerhaven mit 7:2 vom Eis. Was zun\u00e4chst einmal deutlich klingt war harte Arbeit, denn 40 Minuten lang waren die Hausherren an der K\u00fcste die bessere Mannschaft. Im letzten Drittel nutzten die Berliner jedoch die Fehler der Bremerhavener eiskalt aus und zeigten da erstmals ihre neu gewonnene Qualit\u00e4t im Abschluss vorm gegnerischen Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es war der Auftakt einer vier Spiele andauernden Siegesserie. Am ersten Doppel-Heimspiel-Wochenende der Saison erk\u00e4mpfte man sich zwei Arbeitssiege gegen Wolfsburg (2:1) und Straubing (3:1), konnte aber immer noch nicht \u00fcber die vollen 60 Minuten \u00fcberzeugen. Das stellten die Spieler aber auch selber fest und versprachen Besserung in den n\u00e4chsten Spielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und es sollte das erste Spiel kommen, in dem die Eisb\u00e4ren \u00fcber die gesamte Spielzeit zu \u00fcberzeugen wussten. In einem hochklassigen Spiel gegen die K\u00f6lner Haie setzte man sich mit 3:2 durch, weil man am Ende den unbedingten Willen hatte, dieses Spiel zu gewinnen und am Ende den Weg zum Sieg auch fand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Diesem Sieg folgte jedoch der erste D\u00e4mpfer der neuen Saison, als man beim Meister in M\u00fcnchen mit 2:4 verlor und vor allem ab dem Mitteldrittel deutlich die Grenzen aufgezeigt bekommen hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf diese Niederlage antworteten die Eisb\u00e4ren gestern Abend jedoch mit einem 3:2-Sieg in Ingolstadt, wo am Ende auch wieder der unb\u00e4ndige Siegeswille den Unterschied machte.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_7315\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7315\" class=\"size-medium wp-image-7315\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20170917_162727-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20170917_162727-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20170917_162727-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20170917_162727-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-7315\" class=\"wp-caption-text\">Feiernde Eisb\u00e4ren wollen die Fans in dieser Saison noch sehr oft sehen. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was bisher auff\u00e4llt, die Neuzug\u00e4nge haben das Team merklich verst\u00e4rkt und tun den Eisb\u00e4ren richtig gut. Daher ist es wohl auch nicht \u00fcberraschend, dass einer der insgesamt sieben Neuzug\u00e4nge die interne Top-Scorer-Liste anf\u00fchrt, wenn gleich der Spieler dann doch eher \u00fcberraschend ist. Es ist n\u00e4mlich Verteidiger Danny Richmond, der bisher sieben Punkte (1 Tor\/6 Vorlagen) gesammelt hat. Aber auch die anderen Neuzug\u00e4nge konnten bisher punkten &#8211; Thomas Oppenheimer (2\/3), Sean Backman (4\/1), Mark Olver (1\/3), Martin Buchwieser (1\/2),James Sheppard (0\/2) und Blake Parlett (1\/1).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch ein Jens Baxmann erweist sich derzeit als &#8222;Tor-Monster&#8220;, hat er doch auch schon drei Tore auf dem Konto. Mal sehen, wie viele es noch werden bei unserer Nummer 29.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was aber auch deutlich auff\u00e4llt, ist die sehr starke Defensive. Nur 16 Gegentore mussten die Eisb\u00e4ren bisher hinnehmen, was zum einen der guten Verteidigungsarbeit geschuldet ist aber auch einem \u00fcberragend haltenden Petri Vehanen zu verdanken ist. Der finnische Goalie hat schon so manche Parade in dieser Saison ausgepackt, wo man aus dem Staunen nicht mehr heraus kam.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 22 erzielte Tore sind sicherlich kein schlechter Wert, aber es k\u00f6nnten nat\u00fcrlich auch durchaus mehr sein. Aber wenn man nat\u00fcrlich \u00fcber eine derzeit so starke Verteidigung verf\u00fcgt, dann ist es egal, wie viele Tore du vorne schie\u00dft. Hauptsache ist, du schie\u00dft ein Tor mehr als der Gegner und gewinnst das Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber auch wenn die Eisb\u00e4ren mit dem Saisonstart durchaus zufrieden sein k\u00f6nnen und damit bewiesen haben, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist, haben sie immer noch einige Baustellen, die behoben werden m\u00fcssen. Zum einen nat\u00fcrlich das leidige Thema &#8222;Powerplay&#8220;, wo man derzeit eine Quote von nur zw\u00f6lf Prozent aufweist. Das ist f\u00fcr die Eisb\u00e4ren nat\u00fcrlich nicht akzeptabel, da muss man sich deutlich verbessern. Zwar findet man durchaus \u00f6fters in die Formation, findet da dann aber keine L\u00fccke gegen sehr kompakt stehende Gegner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Unterzahlspiel sah da schon deutlich besser aus, aber auch hier gibt es noch Luft nach oben. Aktuell steht man da bei einer Quote von 86,21 Prozent.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann w\u00e4re da noch das Problem mit dem \u00fcber 60 Minuten den Gameplan durchziehen. Das klappte bisher nur gegen K\u00f6ln. Wenn es die Eisb\u00e4ren schaffen, \u00fcber 60 Minuten ihr Spiel durchzuziehen, k\u00f6nnen sie jeden Gegner in der DEL schlagen. Aber bisher haben sie das durch ihre unglaubliche Moral und den unb\u00e4ndigen Siegeswillen wieder ausgeglichen. Wenn gleich Uwe Krupp es sicherlich auch lieber hat, wenn seine Spieler den Plan \u00fcber 60 Minuten durchziehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber alles in allem kann man mit diesem Saisonstart mehr als zufrieden sein, war er doch nicht unbedingt so erwartet worden nach dem doch sehr gro\u00dfen Umbruch im Sommer. Aber die Neuzug\u00e4nge wurden gut integriert und haben bisher schon bewiesen, dass sie eine echte Verst\u00e4rkung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren sein k\u00f6nnen. Die Mannschaft harmoniert sehr gut, tritt mannschaftlich geschlossen auf und k\u00e4mpft bisher verbissen um jeden Punkt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Daher verleitet dieser Start auf jeden Fall zum Tr\u00e4umen. Zum Tr\u00e4umen vom gro\u00dfen Ziel, dem achten Stern.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Saisonmonat der neuen DEL-Saison ist vorbei und der Saisonstart lief f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin besser als erwartet. Aus sieben Spielen holte man f\u00fcnf Siege und 15 Punkte bei einem Torverh\u00e4ltnis von 22:16-Toren. Damit steht man nach sieben Spieltagen Ende September auf Tabellenplatz Zwei. 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