{"id":7364,"date":"2017-09-24T16:43:21","date_gmt":"2017-09-24T14:43:21","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7364"},"modified":"2017-09-24T16:43:21","modified_gmt":"2017-09-24T14:43:21","slug":"zweiten-haertetest-nicht-bestanden-eisbaeren-verlieren-24-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/09\/24\/zweiten-haertetest-nicht-bestanden-eisbaeren-verlieren-24-in-muenchen\/","title":{"rendered":"Zweiten H\u00e4rtetest nicht bestanden: Eisb\u00e4ren verlieren 2:4 in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-1024x826.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-371x300.jpg 371w\" sizes=\"auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge setzte es vor 3.750 Zuschauern in der Olympia-Eishalle eine verdiente 2:4 (1:2,0:2,1:0) beim Deutschen Meister EHC Red Bull M\u00fcnchen. Das war zugleich die achte Niederlage in den letzten neun Gastspielen in M\u00fcnchen. Der Knackpunkt f\u00fcr diese Niederlage war mit Sicherheit das Mitteldrittel, in dem M\u00fcnchen das dominierende Team war und Berlin nicht den Hauch einer Chance lie\u00df.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ex-M\u00fcnchen-St\u00fcrmer Martin Buchwieser erwartete einen aggressiven Beginn der Hausherren, weshalb sich die Eisb\u00e4ren vor allem aufs kontern konzentrieren wollten. Und M\u00fcnchen begann auch wie erwart \u00e4u\u00dferst druckvoll und suchte sofort den Weg zum Berliner Tor von Petri Vehanen. Aber auch die Eisb\u00e4ren hielten gut dagegen und hatten wie M\u00fcnchen in den ersten zwei Minuten schon die ersten guten Abschl\u00fcsse zu verzeichnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten waren gespielt, da musste M\u00fcnchens Patrik Hager auf die Strafbank und die Eisb\u00e4ren mit der Chance zur F\u00fchrung in \u00dcberzahl. Sean Backman und Mark Olver hatten auch gute Chancen, aber insgesamt gesehen war das Penaltykilling der Gastgeber gut und so \u00fcberstand M\u00fcnchen die Unterzahl schadlos. Und kaum war der Titelverteidiger wieder komplett, klingelte es auch schon im Tor der Eisb\u00e4ren. Yannic Seidenberg setzte sich auf der rechten Seite klasse durch, spielte die Scheibe vor das Tor, wo Frank Mauer lauerte und den Puck im Tor zum 1:0 versenken konnte (6.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur zwei Minuten nach dem F\u00fchrungstreffer der Hausherren M\u00fcnchen mit der Chance, in \u00dcberzahl nachzulegen. Jamie MacQueen musste in die K\u00fchlbox und Seidenberg zog gleich mal direkt ab, aber Vehanen war zur Stelle. Danach aber waren die Eisb\u00e4ren die gef\u00e4hrlichere Mannschaft in diesem M\u00fcnchner Powerplay. Martin Buchwieser erk\u00e4mpfte im Angriffsdrittel die Scheibe und kam zum Abschluss, sein Schuss ging jedoch an den Pfosten. Und nur kurze Zeit sp\u00e4ter kam Danny Richmond zum Schuss, welcher aber knapp am Tor vorbei ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann machten es die Eisb\u00e4ren wie M\u00fcnchen. Kaum waren sie komplett, glichen sie auch schon aus. Jens Baxmann zog von der blauen Linie ab, an seinem Hammer war Sean Backman wohl noch dran und so stand es 1:1 nach elf Minuten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen danach aber direkt mit dem n\u00e4chsten Powerplay und dieses Mal nutzten die Hausherren die numerische \u00dcberlegenheit aus. Yannic Seidenberg t\u00e4uschte an der blauen Linie den Schuss an, passte stattdessen aber quer r\u00fcber zu Michael Wolf, der Ma\u00df nahm und die Scheibe ins Tor h\u00e4mmerte &#8211; 2:1 (12.). Der 307. Treffer des DEL-Rekordtorsch\u00fctzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch vom erneuten R\u00fcckstand lie\u00dfen sich die Eisb\u00e4ren nicht schocken und spielten weiter nach vorne. Nick Petersen setzte sich klasse auf der rechten Seite durch, legte die Scheibe r\u00fcber zu James Sheppard, welcher aus dem Slot jedoch denkbar knapp vergab. Und nur eine Minute sp\u00e4ter war es Thomas Oppenheimer, der vor dem Tor von David Leggio an die Scheibe kam, den Puck jedoch knapp \u00fcber das Tor schoss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zum Ende des ersten Drittels noch einmal ein Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, in dem Mark Olver zwei gute Chancen hatte, aber M\u00fcnchen brachte das 2:1 \u00fcber die Runden und f\u00fchrte somit in einem hochklassigen und sehr intensiven Spiel zur Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel starteten die Eisb\u00e4ren sehr druckvoll, sie wollten hier den Ausgleich erzielen. Nur hielt das nicht lange an, denn M\u00fcnchen \u00fcbernahm fortan die Kontrolle \u00fcber das Spiel und dominierte nach Belieben. Bei angezeigter Strafe hatte Jerome Flaake die Riesenchance zum 3:1, doch er traf nur das Au\u00dfennetz, obwohl er das leere Tor vor Augen hatte. Im anschlie\u00dfenden Powerplay legte M\u00fcnchen dann aber doch nach. Keith Aucoin hatte abgezogen, Petri Vehanen konnte den Puck nur prallen lassen und Jason Jaffray staubte erfolgreich ab &#8211; 3:1 (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen spielte fortan ohne Probleme, suchte immer wieder den Weg vor das Berliner Tor. Die Eisb\u00e4ren fanden \u00fcberhaupt nicht ins Spiel, liefen den Hausherren fast immer nur hinterher. Auch in den Zweik\u00e4mpfen hatten die Hauptst\u00e4dter meist das Nachsehen. Mitte der Partie die Eisb\u00e4ren zwar noch einmal mit einem \u00dcberzahlspiel, aber auch da gelang ihnen gegen ein starkes Penaltykilling der M\u00fcnchner nicht wirklich viel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und dann kassierte man auch noch ein \u00e4u\u00dferst ungl\u00fcckliches Gegentor. Nach einem Bully zog Florian Kettemer ab, Ex-Eisb\u00e4r Mads Crhistensen hielt den Schl\u00e4ger in den Schuss und f\u00e4lschte somit unhaltbar ab. Ungl\u00fccklich, weil Vehanen den Puck mit der Brust parieren wollte, da Christensen die Scheibe aber abf\u00e4lschte, ging die Scheibe durch die Schoner des Finnen, welcher daraufhin sofort einen hohen Stock reklamierte. Doch die beiden Hauptschiedsrichter Rohatsch und Sch\u00fctz gaben den Treffer nach einer sehr langen Ansicht des Videobeweises &#8211; 4:1 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach ging Petri Vehanen vom Eis und Marvin C\u00fcpper stand von nun an im Tor. Und C\u00fcpper kassierte im weiteren Verlauf des Mitteldrittels keinen Gegentreffer mehr, obwohl M\u00fcnchen vor allem zum Ende hin noch einmal ordentlich Druck machte und den Eisb\u00e4ren kaum mehr eine Chance lie\u00df. Das 4:1 war daher nach 40 Minuten auch in der H\u00f6he in Ordnung. Eisb\u00e4ren-Verteidiger Kai Wissmann sagte nach dem zweiten Drittel im Interview bei <em>Telekom Sport<\/em>, dass man &#8222;in diesem Drittel nicht gut im Spiel war und zu oft auf der Strafbank sa\u00df. Im letzten Drittel m\u00fcsse man wieder einfacher spielen, um hier evtl. noch einmal zur\u00fcck ins Spiel zu kommen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das mit dem zu oft auf der Strafbank sitzen konnte man im Schlussdrittel zun\u00e4chst aber noch nicht abstellen. Denn Louis-Marc Aubry kassierte in der 44. Spielminute eine Strafe wegen zu hohen Stocks. Das M\u00fcnchner Powerplay war jedoch nicht wirklich gef\u00e4hrlich. Danach pl\u00e4tscherte die Partie so vor sich hin. M\u00fcnchen versuchte sich an Traum-Kombination, welche man jedoch nicht vollenden konnte. Die Eisb\u00e4ren versuchten es zwar, nur zwingendes kam dabei nicht heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sieben Minuten vor dem Ende dann mal wieder eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Berliner, doch Marcel Noebels scheiterte nach einem klasse Zuspiel von Louis-Marc Aubry an David Leggio. Zwei Minuten sp\u00e4ter zappelte der Puck dann aber doch im M\u00fcnchner Tor. Zun\u00e4chst scheiterten die Eisb\u00e4ren mit einem 2-auf-1-Konter, doch Blake Parklett brachte die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor, wo der Puck von M\u00fcnchner Spielern letztendlich ins Tor gelenkt wurde &#8211; 4:2 (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ging hier also noch was f\u00fcr die Eisb\u00e4ren? Nein, weil M\u00fcnchen hinten nicht mehr viel zu lie\u00df und vor dem Berliner Tor Mads Christensen sogar noch das 5:2 auf dem Schl\u00e4ger hatte, aber scheiterte. Uwe Krupp probierte zwar noch einmal alles, nahm Marvin C\u00fcpper vom Eis und eine Auszeit, um seinen Spielern neue Anweisungen mit auf den Weg zu geben f\u00fcr die Schlussphase der Partie. Doch M\u00fcnchen verteidigte mit allem, was sie hatten und hielten dem Berliner Druck stand und brachten das 4:2 \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren konnten das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge nicht perfekt machen. Im ersten Drittel war man dem Meister zwar leicht \u00fcberlegen und lag eigentlich ungl\u00fccklich hinten, aber sp\u00e4testens ab dem zweiten Drittel verdiente sich M\u00fcnchen den Sieg. Denn da machten die Hausherren ordentlich Druck und f\u00fchrten auch in der H\u00f6he verdient. Im Schlussdrittel pl\u00e4tscherte die Partie so vor sich hin und erst nach dem Anschlusstreffer von Blake Parlett wachten die Eisb\u00e4ren noch einmal auf und machten geh\u00f6rig Druck, was am Ende aber nichts mehr nutzte. Eine, wenn man das erste Drittel betrachtet, vermeidbare Niederlage, welche am Ende jedoch in Ordnung geht, wenn man das ganze Spiel sieht. Sah auch Eisb\u00e4ren-Verteidiger Blake Parlett im Interview nach dem Spiel so:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das war nicht unser bestes Spiel. M\u00fcnchen war im zweiten Drittel klar besser. Wir sind froh, dass wir wenigstens am Freitag die drei Punkte holen konnten.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Frank Mauer gab nach dem Sieg schon wieder eine Kampfansage an die Konkurrentzraus, als er meinte, man k\u00f6nne noch mehr zeigen als heute:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Im ersten Drittel war Berlin besser, da hatten wir Gl\u00fcck, dass wir mit 2:1 f\u00fchrten. Im zweiten Drittel haben wir das Spiel klar dominiert und im letzten Drittel pl\u00e4tscherte die Partie so vor sich hin. Da haben wir nicht so weiter gespielt, wie wir es eigentlich wollten. Ich denke, der Sieg geht in Ordnung, wir k\u00f6nnen aber noch mehr zeigen.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Siegesserie der Eisb\u00e4ren Berlin ist gerissen. Nach vier Siegen in Folge setzte es vor 3.750 Zuschauern in der Olympia-Eishalle eine verdiente 2:4 (1:2,0:2,1:0) beim Deutschen Meister EHC Red Bull M\u00fcnchen. Das war zugleich die achte Niederlage in den letzten neun Gastspielen in M\u00fcnchen. 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