{"id":7297,"date":"2017-09-10T17:21:56","date_gmt":"2017-09-10T15:21:56","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7297"},"modified":"2017-09-10T17:21:56","modified_gmt":"2017-09-10T15:21:56","slug":"erster-sieg-an-der-kueste-72-kantersieg-in-bremerhaven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/09\/10\/erster-sieg-an-der-kueste-72-kantersieg-in-bremerhaven\/","title":{"rendered":"Erster Sieg an der K\u00fcste: 7:2-Kantersieg in Bremerhaven"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6437\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/DEL-Logo-Bremerhaven.png\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. So auch bei den Eisb\u00e4ren Berlin, die nach zwei vergeblichen Anl\u00e4ufen an der K\u00fcste diese heute erstmals als Sieger verlie\u00dfen. Am 02. Spieltag der DEL-Saison 2017\/2018 feierten die Berliner einen deutlichen 7:2 (1:0,1:1,5:1)-Kantersieg bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven und gaben somit die richtige Antwort auf die Auftakt-Niederlage vom Freitagabend gegen N\u00fcrnberg. So klar, wie es das Ergebnis vermuten l\u00e4sst, war das Spiel dann aber doch nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren traten mit dem selben Kader wie am Freitag an, hei\u00dft also auch, dass erneut Petri Vehanen das Berliner Tor h\u00fctete. Der finnische Torh\u00fcter sah ja am Freitag bei den letzten beiden Gegentreffern nicht wirklich gut aus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren hatten sich f\u00fcr die Partie in Bremerhaven viel vorgenommen und das setzten sie auch gleich in die Tat um. Ganze 42 Sekunden waren gespielt, da hatten die rund 350 Eisb\u00e4ren-Fans unter den insgesamt 4.563 Zuschauern erstmals Grund zum Jubeln. Nick Petersen erk\u00e4mpfte sich an der linken Bande den Puck, spielte ihn vor das Tor, wo Jamie MacQueen die Scheibe annahm und Ex-Eisb\u00e4r Tomas P\u00f6pperle im Kasten der Hausherren keine Chance lie\u00df &#8211; 1:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurze Zeit sp\u00e4ter die gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, in \u00dcberzahl gleich nachzulegen. Aber das Powerplay blieb weiter ausbauf\u00e4hig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bremerhaven schockte der R\u00fcckstand nicht wirklich, sie spielten hier gut mit und hatten auch ihre Chancen. So in der siebten Spielminute, als Wade Bergmann und wenig sp\u00e4ter zweimal Mike Hoeffel an Petri Vehanen scheiterten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es entwickelte sich fortan ein munteres Spielchen, in dem es hin und her ging. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss, Bremerhaven wirkte dabei etwas gef\u00e4hrlicher. Gef\u00e4hrlich wurde es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren auch in der 15. Spielminute, als sie f\u00fcr 70 Sekunden zwei Mann weniger auf dem Eis waren. Und Bremerhaven machte ordentlich Druck, fand auch in die Formation, aber die Eisb\u00e4ren verteidigten das gut, blockten die Sch\u00fcsse und am Ende war auch immer noch Petri Vehanen zur Stelle. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese doppelte Unterzahl und nahmen das 1:0 somit in die erste Drittelpause.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und \u00fcber die F\u00fchrung war Frank H\u00f6rdler sehr gl\u00fccklich, mit dem Spiel der Eisb\u00e4ren aber nicht, wie er im Interview bei Telekom Sport sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Bremerhaven spielt mit sehr viel Druck, es w\u00e4re auch ein 1:1 oder 2:1 f\u00fcr Bremerhaven m\u00f6glich gewesen. Wir m\u00fcssen vorsichtig sein und weiter dran bleiben. Bremerhaven ist sehr gef\u00e4hrlich.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und den Druck hielten die Gastgeber auch im Mitteldrittel aufrecht. Bei 4-4 auf dem Eis hatten die Hausherren ein 2-auf-1-Angriff, Jordan Owens nahm einen Pass direkt und schoss knapp am Tor vorbei. Und in der 26. Spielminute schickten die Pinguins Neuzugang Jan Urbas auf die Reise, der lief alleine auf Petri Vehanen zu, scheiterte aber am finnische Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter war Urbas diesmal f\u00fcr das Zuspiel von hinter dem Tor zust\u00e4ndig, sein Pass fand Chad Nehring vor dem Tor, aber der schoss knapp am Berliner Tor vorbei. Und wie dass dann immer so ist, wenn du deine Chancen vorne nicht nutzt, wirst du hinten bestraft. Und das taten die Eisb\u00e4ren. Louis-Marc Aubry lie\u00df die Scheibe f\u00fcr Nick Petersen liegen, der zog ab, sein Schuss wurde noch abgef\u00e4lscht und Aubry hielt letztendlich den Schl\u00e4ger in den Schuss und \u00fcberwand P\u00f6pperle zum 2:0 (27.). Ein Tor aus dem Nichts und zu dem Zeitpunkt auch nicht verdient.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber Bremerhaven spielte weiter nach vorne, lie\u00df sich auch aus dem 0:2-R\u00fcckstand nicht aus der Ruhe bringen und wurde f\u00fcr den Aufwand in der 30. Spielminute auch endlich belohnt. Chad Nehring kam \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, spielte den Puck quer r\u00fcber zu Mike Moore, welche auf 1:2 verk\u00fcrzen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren wurden nach dem Gegentreffer etwas aktiver in Sachen Offensive, konnten aber P\u00f6pperle nicht \u00fcberwinden. Die letzte gro\u00dfe Chance im zweiten Drittel hatten die Hausherren. Cody Lampl wurde auf links klasse freigespielt, hatte das leere Tor vor sich, traf den Puck aber nicht richtig und so ging die Scheibe knapp am Berliner Tor vorbei. Die Eisb\u00e4ren nahmen eine gl\u00fcckliche 2:1-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bremerhaven hatte zu Beginn des letzten Drittels noch f\u00fcr 58 Sekunden einen Mann mehr auf dem Eis und somit die Chance zum Ausgleich. Und sie machten auch Druck und wollten den Treffer erzielen, aber das \u00dcberzahlspiel blieb ungenutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der Gegenseite sorgten die Eisb\u00e4ren dann f\u00fcr den alten Zwei-Tore-Abstand. Danny Richmond hatte von der blauen Linie abgezogen und Martin Buchwieser f\u00e4lschte den Puck unhaltbar f\u00fcr P\u00f6pperle ab &#8211; 3:1 (43.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bitte f\u00fcr Bremerhaven, die kurz zuvor noch die Chance auf den Ausgleich hatten. Und es sollte noch schlimmer f\u00fcr die Gastgeber kommen. 46 Sekunden nach dem 3:1 unterlief den Fischtowns ein Fehler im Aufbauspiel, James Sheppard setzte Sean Backman in Szene und der \u00fcberwand Tomas P\u00f6pperle eiskalt zum 4:1 (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Diese beiden Treffer innerhalb weniger Sekunden schockten Bremerhaven, die danach deutlich zeigten, dass sie hier nicht mehr an die Wende glauben w\u00fcrden. Dennoch sorgten sie sieben Minuten vor dem Ende noch einmal f\u00fcr Hoffnung bei den eigenen Anh\u00e4ngern, als Wade Bergmann in \u00dcberzahl von der blauen Linie erfolgreich war &#8211; 2:4 (53.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es war aber nicht mehr als Ergebniskosmetik und am Ende fielen die Hausherren f\u00f6rmlich komplett auseinander. Bremerhaven mit einem erneuten Fehler im Aufbau, Florian Busch zog ab und diesmal war es Thomas Oppenheimer, der den Puck unhaltbar abf\u00e4lschte &#8211; 5:2 (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Eisb\u00e4ren in der Schlussphase dann auch noch ein Powerplay hatten, schlug Daniel Fischbuch 58 Sekunden vor dem Ende zu. Frank H\u00f6rdler hatte Fischbuch angespielt und die Nummer 77 der Eisb\u00e4ren zog direkt ab &#8211; 6:2 (60.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und 28 Sekunden sp\u00e4ter trug sich Neuzugang Sean Backman ein zweites Mal in die Torsch\u00fctzenliste ein. Backman kam \u00fcber rechts ins Drittel, wurde nicht wirklich gest\u00f6rt und zog ab &#8211; 7:2 (60.). Der Schlusspunkt unter dieser sehr unterhaltsamen Partie am Sonntagnachmittag.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">7:2 in Bremerhaven, was zun\u00e4chst einmal sehr deutlich klingt, war ein hartes St\u00fcck Arbeit. Das fr\u00fche Tor gab den Eisb\u00e4ren nicht die n\u00f6tige Sicherheit und fortan sah man sich dem Druck der Bremerhavener ausgesetzt, hatte aber Gl\u00fcck, dass die ihre Chancen nicht nutzten. Nicht umsonst hatte Frank H\u00f6rdler nach dem ersten Drittel noch gesagt, man m\u00fcsse hier extrem vorsichtig sein. Auch nach dem 0:2 aus Sicht der Gastgeber gaben diese nicht auf und konnten sich auch verdienterma\u00dfen mit dem 1:2 belohnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Knackpunkt der Partie war dann sicherlich die Anfangsphase des letzten Drittels. Da verpasste Bremerhaven den Ausgleich in \u00dcberzahl, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren innerhalb von 46 Sekunden auf 4:1 davon zogen. Von dem Doppelschlag erholte sich Bremerhaven nicht mehr und fiel komplett auseinander. Man lud die Eisb\u00e4ren praktisch zum Tore schie\u00dfen ein, die nahmen das nat\u00fcrlich dankend an. Auch wenn es Geschenke der Bremerhavener waren, die Tore musst du dann aber auch erst einmal so erzielen, wie es die Eisb\u00e4ren gemacht haben. Und das Tore schie\u00dfen war in der letzten Saison ja noch ein gro\u00dfes Problem. Da nahm man auch solche Geschenke nicht immer an. Und wann hat man das letzte Mal f\u00fcnf Eisb\u00e4ren-Tore in einem Drittel bestaunen d\u00fcrfen?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Von daher freuen wir uns \u00fcber den Sieg und die vielen Tore, verfallen aber auch nicht gleich in Euphorie angesichts des Kantersieges, denn das Spiel war doch 40 Minuten lang enger als es das Ergebnis vermuten l\u00e4sst.<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Stimmen zum Spiel:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Marian Dejdar (Fischtown Pinguins Bremerhaven):<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben uns das nat\u00fcrlich anders vorgestellt. Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider. Die Gegentore sind viel zu leicht gefallen. Wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten m\u00fcssen. Wir haben zwei Drittel gutes Eishockey gespielt, haben uns gute Chancen heraus gespielt. Gehen die rein, geht das Spiel vielleicht anders aus.<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Sean Backmann (Eisb\u00e4ren Berlin):<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"color: #ff0000;\">So leicht war es nicht. Nat\u00fcrlich ist es wichtig, dass du als St\u00fcrmer Tore schie\u00dft. Grunds\u00e4tzlich war das heute zufriedenstellend. Aber Bremerhaven war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt.<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. So auch bei den Eisb\u00e4ren Berlin, die nach zwei vergeblichen Anl\u00e4ufen an der K\u00fcste diese heute erstmals als Sieger verlie\u00dfen. Am 02. 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