{"id":7201,"date":"2017-04-09T18:45:06","date_gmt":"2017-04-09T16:45:06","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7201"},"modified":"2017-04-09T18:45:06","modified_gmt":"2017-04-09T16:45:06","slug":"saison-20162017-der-schwachen-hauptrunde-folgten-sehr-starke-playoffs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/04\/09\/saison-20162017-der-schwachen-hauptrunde-folgten-sehr-starke-playoffs\/","title":{"rendered":"Saison 2016\/2017: Der schwachen Hauptrunde folgten sehr starke Playoffs"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6466\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WsM_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #000000;\">Seit einer Woche ist sie f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin\u00a0beendet, die DEL-Saison 2016\/2017. Im f\u00fcnften Halbfinalspiel verloren unsere Jungs mit 1:2 n.V. beim EHC Red Bull M\u00fcnchen, der zur Stunde im ersten Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg um den ersten Sieg k\u00e4mpft. Heute Nachmittag haben sich die Hauptst\u00e4dter in der heimischen Mercedes-Benz Arena von ihren Fans in die Sommerpause verabschiedet. Von Entt\u00e4uschung \u00fcber das Aus gegen den Titelverteidiger M\u00fcnchen war so gut wie gar nichts zu sp\u00fcren. Relativ gute Laune hatten alle anwesenden Fans und auch die Mannschaft wirkte wieder locker und freute sich sicher auf die bevorstehende Sommerpause, um dort wieder Kraft und Selbstvertrauen f\u00fcr die neue Saison zu tanken, in der man dann wieder angreifen will. Denn auch wenn man erst im Halbfinale die Segel streichen musste, so muss man auch noch einmal \u00fcber die miserable Hauptrunde reden. Denn da blieben die Eisb\u00e4ren hinter ihren eigenen Erwartungen zur\u00fcck und schlossen diese nur als Achter ab. In den Playoffs betrieben unsere Jungs dann aber Wiedergutmachung f\u00fcr das gezeigte Eishockey in der Hauptrunde. Zeit f\u00fcr uns, noch einmal auf die abgelaufene Saison zur\u00fcckzublicken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Platz Zwei nach der Hauptrunde der Saison 2015\/2016 und dann das Viertelfinal-Aus gegen die K\u00f6lner Haie. Die Entt\u00e4uschung \u00fcber das Aus gegen den Rivalen aus der Domstadt sa\u00df tief bei den Eisb\u00e4ren, hatte man sich angesichts des zweiten Platz nach der Vorrunde doch wesentlich mehr ausgerechnet. Aber dieser zweite Platz t\u00e4uschte eigentlich \u00fcber die Leistungen der Eisb\u00e4ren hinweg, die vor allem die Konstanz vermissen lie\u00dfen. Man analysierte die Saison und zog seine Konsequenzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Neun Spieler mussten die Eisb\u00e4ren verlassen. Back-up Kevin Nastiuk, der kaum zum Zug kam, wechselte nach Dresden in die DEL2, die Verteidiger Henry Haase (D\u00fcsseldorf) und Milan Jurcina (N\u00fcrnberg) fanden innerhalb der DEL neue Arbeitgeber. So auch die St\u00fcrmer Petr Pohl (Ingolstadt), T.J. Mulock (K\u00f6ln) und Vladislav Filin (N\u00fcrnberg). Zudem gingen Mark Olver (Tucson\/AHL), Mark Bell (Karriere-Ende) und der Flop-Einkauf Shuhei Kuji (Tomakomi\/JPN).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sieben Spieler wurden von den Verantwortlichen f\u00fcr die neue Saison verpflichtet. F\u00fcr das Tor Youngster Maximilian Franzreb aus Hamburg nach deren Aus und f\u00fcr den Sturm Nick Petersen (Iserlohn), Charlie Jahnke und Vincent Hessler (DNL-Mannschaft), Jamie MacQueen (Kassel\/DEL2), Kyle Wilson (SCL Tigers\/SUI) und Daniel Fischbuch (D\u00fcsseldorf). W\u00e4hrend der Saison legten die Eisb\u00e4ren mit den Transfers von Alex Roach f\u00fcr die Defensive und Charles Linglet sowie Louis-Marc Aubry f\u00fcr die Offensive noch einmal nach.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten also ihr Team f\u00fcr die Saison 2016\/2017 gefunden und sahen sich gut aufgestellt. Laut Chefcoach Uwe Krupp hatte man sogar ein Team zusammen, welches gut genug w\u00e4re, um die Meisterschaft mitzuspielen. Und der Saisonstart war auch gleich einmal einer, der Hoffnung auf eine gute neue Saison machte. Gegen die Straubing Tigers setzte man sich zum Saison-Auftakt mit 5:2 durch und am 2. Spieltag folgte ein 4:3-Ausw\u00e4rtssieg bei der D\u00fcsseldorfer EG. Sechs Punkte aus zwei Spielen konnten sich sehen lassen. Insgesamt stand man nach f\u00fcnf Spielen mit vier Siegen und nur einer Niederlage sehr gut dar. Denn nach dem 2:4 gegen Meister Red Bull M\u00fcnchen am 3. Spieltag feierten die Berliner an den folgenden beiden Spieltagen wieder zwei Siege &#8211; in Schwenningen 5:3 und gegen N\u00fcrnberg 3:2 n.P.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es folgte an den Spieltagen 6-8 der erste D\u00e4mpfer der neuen Saison. Drei Niederlagen in Serie und zudem eine harmlose Offensive machten den Eisb\u00e4ren-Verantwortlichen Sorgen &#8211; 2:3 n.V. in Wolfsburg, 0:3 gegen K\u00f6ln, 1:3 gegen Krefeld.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan zeigten die Eisb\u00e4ren mal wieder &#8211; wie in der Vorsaison &#8211; dass sie keine Konstanz in ihre Leistungen hinein bekamen. Mehr als zwei Siege und zwei Niederlagen am St\u00fcck gab es nie f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die guten Spielen mit starken Siegen immer wieder Spiele folgen lie\u00dfen, in denen man entt\u00e4uschte, schwach spielte und am Ende verlor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ende November hatte man dann einen Heimspiel-Dreierpack, mit dem man endlich mal Konstanz in die eigenen Leistungen bekommen wollte. Und die ersten beiden Spiele des Heimspiel-Dreierpacks verliefen auch ganz nach dem Geschmack der Eisb\u00e4ren und deren Fans &#8211; 5:0 vs. D\u00fcsseldorf und 3:0 vs. Ingolstadt. Es h\u00e4tten drei Siege und neun Punkte werden k\u00f6nnen, aber man leistete sich einen peinlichen Ausrutscher beim 1:2 n.V. gegen Straubing.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am 11.12.2016 gewannen die Eisb\u00e4ren mit 3:0 in D\u00fcsseldorf. Warum ich das erw\u00e4hne? Es sollte der letzte Dreier auf fremden Eis f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in dieser Saison gewesen sein. Es folgten bis zu den Pre-Playoffs zw\u00f6lf Ausw\u00e4rts-Niederlagen in Folge.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach dem Sieg in D\u00fcsseldorf setzte es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in den letzten sieben Spielen des Jahres 2016 satte sechs Niederlagen, darunter ein bitteres und peinliches 1:7 in Ingolstadt am 2. Weihnachtsfeiertag.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Wolfsburg am Tag vor Heiligabend ging es in der Liga weiter bergab f\u00fcr die Berliner, die die darauf folgenden sieben Spiele in Folge verloren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Spiel Acht folgte dann ausgerechnet gegen den Erzrivalen Adler Mannheim, auf den man an jenem Wochenende im Januar gleich zweimal treffen sollte. Und angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen musste man sich gro\u00dfe Sorgen um die Eisb\u00e4ren machen. Vor den beiden Spielen in Berlin und Mannheim (Sonderzugspiel) stand eigentlich nur die Frage der H\u00f6he der Eisb\u00e4ren-Niederlage im Raum. Keiner glaubte an einen Erfolg der Eisb\u00e4ren. Und was machten die Eisb\u00e4ren? Die \u00fcberraschten Alle und gewannen das Heimspiel gegen Mannheim verdient mit 3:2 n.V. und zeigten eine sehr starke und vor allem k\u00e4mpferische Leistung, die man den Eisb\u00e4ren eigentlich nicht zugetraut hatte. Auch beim Sonderzug-Spiel in Mannheim \u00fcberraschte man weiter und lag sogar im ersten Drittel mit 2:0 vorne, zog am Ende aber dennoch mit 3:4 n.P. den K\u00fcrzeren in der SAP-Arena. Aber auch hier wurden die Eisb\u00e4ren f\u00fcr ihre starke Leistung und ihre Moral gelobt. Ein Wochenende, was Hoffnung machte, denn in der Liga mussten die Eisb\u00e4ren noch um einen Platz in der ersten Playoff-Runde zittern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den folgenden Spielen setzten sich die Eisb\u00e4ren zu Hause gegen direkte Konkurrenten durch (2:1 vs. D\u00fcsseldorf\/1:0 vs. Schwenningen), entt\u00e4uschte ab dennoch in beiden Heimspielen und qu\u00e4lte sich viel mehr zu den Siegen. Bis zum Ende der Hauptrunde sicherten sich die Eisb\u00e4ren dann aber vor allem durch ihre zur\u00fcck gewonnene Heimst\u00e4rke noch Platz Acht und damit die Pre-Playoffs. Die letzten vier Heimspiele der Hauptrunde wurden allesamt gewonnen und damit konnte man die weiterhin erhaltenen Ausw\u00e4rts-Pleiten wenigstens etwas verkraften.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit Platz Acht nach der Hauptrunde war man bei den Verantwortlichen und auch in der Fanszene nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht einverstanden. Die Saisonziele waren ganz andere gewesen, am Ende musste man um Platz Zehn k\u00e4mpfen und bangen, dabei hatten sich zu diesem Zeitpunkt viele Fans sogar den Super-GAU gew\u00fcnscht &#8211; das Verpassen der ersten Playoff-Runde. So grausam waren die gezeigten Leistungen in der Hauptrunde. Letztendlich ging es dann aber im M\u00e4rz doch noch weiter mit Eishockey, obwohl eigentlich die Mehrheit der Fans bereits die Sommerpause genie\u00dfen wollte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der ersten Playoff-Runde ging es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gegen Angstgegner Straubing, doch die Eisb\u00e4ren fingen an, Eishockey zu spielen und bis zum Ende zu k\u00e4mpfen. Die Niederbayern wurden in zwei Spielen raus geschmissen. Spiel Eins gewann man zu Hause mit 3:1 und in Straubing machte man es dann richtig spannend, setzte sich erst in der dritten Verl\u00e4ngerung (!) durch den Treffer von Jamie MacQueen in der 104. Minute mit 3:2 n.V. durch und beendete damit die zw\u00f6lf Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis. Und pl\u00f6tzlich ging diese Saison also noch weiter als noch vor Wochen gedacht und gehofft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Viertelfinale gab es den ewigen Klassiker gegen den Erzrivalen Adler Mannheim, mit denen sich die Eisb\u00e4ren eine unfassbare Serie liefern sollten, die beste Werbung f\u00fcr das deutsche Eishockey bot. Schon Spiel Eins in Mannheim war spektakul\u00e4r, die Eisb\u00e4ren boten eine sehr starke Leistung und f\u00fchrten bis 3,5 Sekunden vor Schluss mit 3:2 in Mannheim. Doch dann kam Matthias Plachta und schickte die Partie in die Overtime, die er dann mit seinem vierten Treffer (!) an diesem Abend dann auch noch entschied. Wahnsinn!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber die Eisb\u00e4ren schlugen zur\u00fcck und gewannen mit 6:3 in Berlin. Spiel Drei und F\u00fcnf in Mannheim war auch wieder eng und hart umk\u00e4mpft, letztendlich mit dem besseren Ende f\u00fcr die Adler (3:2 und 3:1). Aber in Berlin lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren in Spiel Vier nichts anbrennen, gewannen mit 6:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es folgte Spiel Sechs in der Hauptstadt und an dieses denken alle anwesenden 14.008 Zuschauer wohl heute noch zur\u00fcck, denn es war ein Spiel f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher. Die Eisb\u00e4ren legten wie die Feuerwehr los und lagen nach zehn Minuten schon mit 3:0 vorne. Alles sah nach einem Sieg und Spiel Sieben in Mannheim aus. Aber die Adler bewiesen gro\u00dfe Moral und k\u00e4mpften sich zur\u00fcck in die Partie und glichen tats\u00e4chlich zum 3:3 aus. Verl\u00e4ngerung und nicht nur eine. Auch hier dauerte es wieder bis zur dritten Verl\u00e4ngerung, ehe die Eisb\u00e4ren &#8211; die Overtime-K\u00f6nige der diesj\u00e4hrigen Playoffs &#8211; die Partie f\u00fcr sich entschieden. Marcel Noebels in der 101. Minute sorgte f\u00fcr den Sieg in Spiel Sechs und schickte die Serie in ein alles entscheidendes siebtes Spiel zur\u00fcck in die Kurpfalz.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und in diesem alles entscheidenden siebten Spiel legten die Adler in Minute 42 mit dem 1:0 vor. Aber Barry Tallackson, der sein erstes Playoff-Spiel an diesem Abend bestritt, sorgte f\u00fcr den 1:1-Ausgleich in der 48. Spielminute und sorgte somit daf\u00fcr, dass diese Partie erneut in die Verl\u00e4ngerung ging. Und da schlug dann die Stunde von Charles Linglet, der Mannheim nach 70 Minuten in die Sommerpause schickte und seine Mannschaft ins Halbfinale gegen M\u00fcnchen. Der Wahnsinn ging also immer noch weiter. Wer h\u00e4tte das noch w\u00e4hrend der Hauptrunde gedacht?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und gegen M\u00fcnchen machten die Eisb\u00e4ren gleich einmal da weiter, wo sie in Mannheim aufgeh\u00f6rt hatten. M\u00fcnchen lag bereits mit 2:0 vorne, doch am Ende jubelten nur die Eisb\u00e4ren, die nach dem Treffer von Andr\u00e9 Rankel in der 85. Spielminute Spiel Eins mit 3:2 nach zweiter Verl\u00e4ngerung gewannen. Es sollte jedoch der letzte Sieg der Saison f\u00fcr die Eisb\u00e4ren gewesen sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Denn fortan machte sich die Klasse des Titelverteidigers doch bemerkbar, aber die Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften trotzdem tapfer weiter, gaben nie auf und stellten M\u00fcnchen immer wieder vor gro\u00dfe Herausforderungen. Spiel Zwei ging zu Hause mit 2:1 verloren, in Spiel Drei zeigte man dann seine schw\u00e4chste Leistung, verlor mit 1:5. in Spiel Vier in Berlin gewann M\u00fcnchen dann mit 3:1, ehe sie in eigener Halle in der Verl\u00e4ngerung Spiel F\u00fcnf mit 2:1 gewannen und somit ins Finale einzogen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Eisb\u00e4ren die Sommerpause begann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und trotz des Halbfinal-Aus in M\u00fcnchen war bei so gut wie keinem Fan eine Entt\u00e4uschung zu sp\u00fcren, denn man hatte ja damit gar nicht mehr gerechnet, dass man noch einmal so gutes und starkes Eishockey in dieser Saison zu sehen bekommen w\u00fcrde. Diese Playoffs waren mehr als Widergutmachung f\u00fcr diese miserable Hauptrunde, in der die Eisb\u00e4ren zu oft die eigenen Fans entt\u00e4uschten. Diese Playoffs haben Lust auf die neue Saison gemacht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und doch muss man auch noch einmal \u00fcber diese Hauptrunde reden, in der es den Eisb\u00e4ren vor allem an der Konstanz fehlte. Man bekam keine Siegesserien hin, man zeigte zu selten \u00fcber die gesamte Spieldauer eine gute Leistung, lie\u00df Siegen mit guten Leistungen Niederlagen mit schlechten Leistungen folgen. Ausw\u00e4rts wurde man zum Punktelieferant. Das Powerplay hatte seinen Namen nicht verdient. Eigentlich h\u00e4tten diese ganzen Punkte dazu f\u00fchren m\u00fcssen, dass man die Top-10 verpassen w\u00fcrde. Aber einer Person hatte man es zu verdanken, dass die Saison auch im M\u00e4rz noch weiter ging. Petri Vehanen. Der finnische Goalie sicherte seiner Mannschaft so manchen Punkt und Sieg, welcher am Ende f\u00fcr Platz Acht reichte. Ohne Petri Vehanen w\u00e4ren die Eisb\u00e4ren nie und nimmer in die Pre-Playoffs eingezogen, h\u00e4tten auch nie das Viertelfinale gegen Mannheim erreicht und diese Serie dann auch noch gewonnen. Auch gegen M\u00fcnchen bewies er mal wieder seine Extraklasse, aber da die St\u00fcrmer vorne Ladehemmung hatten, konnte auch die finnische Wand nicht das Saison-Aus gegen M\u00fcnchen verhindern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Man hatte in den Playoffs das Gef\u00fchl, als ob man eine andere Eisb\u00e4ren-Mannschaft auf dem Eis sah. Eine Mannschaft, die \u00fcber die gesamte Spieldauer bis zum Ende k\u00e4mpfte, als Mannschaft auftrat, keinem Zweikampf aus dem Weg ging, Nackenschl\u00e4ge bestens weg steckte und Moral zeigte. So konnte man sich die Siege in den Playoffs erk\u00e4mpfen und die Saison immer wieder verl\u00e4ngern. Vor allem auch deswegen, weil in den Playoffs auf einmal Spieler scorten, die man in der Hauptrunde noch aufgrund ihrer Leistungen kritisieren musste.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn in der Hauptrunde blieben\u00a0zu viele Spieler hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Ein Barry Tallackson brachte es z.B. nur auf zwei Tore und acht Vorlagen. Auch Spencer Machacek (6 Tore\/10 Vorlagen) oder Julian Talbot (4\/14) zeigten nicht das, was sie eigentlich konnten. Oder ein Bruno Gervais ((4\/7), der nach seiner Verletzung nicht mehr zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke fand. Von Kontingentspielern muss man einfach mehr erwarten d\u00fcrfen. Aber auch die vermeintlichen deutschen Leistungstr\u00e4ger wie Florian Busch (6\/14), Constantin Braun (1\/11), Frank H\u00f6rdler (5\/10), Laurin Braun (4\/7) oder Jens Baxmann (1\/7) waren gro\u00dfe Entt\u00e4uschungen w\u00e4hrend der Hauptrunde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Neuzug\u00e4nge zeigten bis auf Alex Roach schon, was sie k\u00f6nnen. Aber waren ihre Leistungen halt auch nicht immer so konstant gewesen. Ein Nick Petersen (13\/22), Daniel Fischbuch (9\/13) und Jamie MacQueen (10\/13) z.B. legten furios los, fielen w\u00e4hrend der Hauptrunde dann aber doch ganz sch\u00f6n ab. Kyle Wilson (11\/9) brachte es zwar auf 20 Punkte, aber insgesamt gesehen war man dann doch entt\u00e4uscht von seinen Auftritten. Louis-Marc Aubry und Charles Linglet haben in ihren wenigen Auftritten durchaus angek\u00fcndigt, was sie drauf haben und k\u00f6nnten eine Hoffnung f\u00fcr die neue Saison der Eisb\u00e4ren sein, sofern sie denn bleiben. Naja und Alex Roach fiel mehr durch Fehler in der Defensive und t\u00f6lpelhaftes Verteidigen auf als das er dem Team half.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In den Playoffs trumpften dann aber einige Sorgenkinder der Hauptrunde wieder auf, so wurde z.B. Julian Talbot (5\/4) mit neun Punkten Top-Scorer der Eisb\u00e4ren in den Playoffs. Jamie MacQueen fand seinen Torriecher wieder, traf viermal. Genau so oft traf auch Laurin Braun, der starke Playoffs spielte. Aber nicht nur einzelne Spieler verbesserten sich in den Playoffs, die gesamte Mannschaft zeigte eine deutliche Leistungssteigerung und entsch\u00e4digte damit doch f\u00fcr die maue Hauptrunde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dennoch liegt in der Sommerpause viel Arbeit vor den Eisb\u00e4ren. Denn auch wenn man erst im Halbfinale ausgeschieden ist, so darf man nicht nur \u00fcber die starken Playoffs reden. Man muss auch noch einmal die Hauptrunde analysieren, die Schw\u00e4chen ansprechen und dann versuchen, diese in Zukunft abzustellen. Und Schw\u00e4chen gab es einige. Fehlende Konstanz, mangelnde Konzentration, Leistungstr\u00e4ger, die ihre Leistung nicht immer abrufen konnten, ein unterirdisches Powerplay, usw.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ja, man hatte auch mit vielen Verletzungen zu tun gehabt aber darauf h\u00e4tte man sich bereits im letzten Sommer vorbereiten k\u00f6nnen. Denn da h\u00e4tte man den Kader breit genug aufstellen k\u00f6nnen, um genau solche Engp\u00e4sse auffangen zu k\u00f6nnen. Denn wenn diese Saison eins gezeigt hat, dann den Fakt, dass die Eisb\u00e4ren mit voller Kapelle durchaus ein ernstzunehmender Gegner waren. Denn als die Eisb\u00e4ren mit vollen vier Reihen spielen konnten, boten sie den Top-Teams aus Mannheim und M\u00fcnchen mehr als Paroli.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die kommende DEL-Saison wird man ein Team auf die Beine stellen m\u00fcssen, welches breit genug aufgestellt ist, um auch mal Verletzungsprobleme zu verkraften. In der Defensive muss man neue Spieler verpflichten, denn da waren die Eisb\u00e4ren zu d\u00fcnn und zu schwach besetzt. Micki DuPont war da noch der st\u00e4rkste Verteidiger im Berliner Team. Von den anderen vermeintlichen Leistungstr\u00e4gern kam einfach zu wenig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und in der Offensive braucht man endlich wieder Torj\u00e4ger, die vor dem Tor eiskalt sind. Einen wie Nick Petersen z.B., der seine Klasse mehrfach angedeutet hat. Oder aber Marcel Noebels, der nach Verletzungspause stark zur\u00fcck kam. Oder die sp\u00e4ter verpflichteten Charles Linglet und Louis-Marc Aubry, die auch wissen, wo das Tor steht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Man muss sich von alten Leistungstr\u00e4gern verabschieden, die einfach nicht mehr ihre Leistung bringen &#8211; ich sage nur Barry Tallackson, Constantin Braun oder Jens Baxmann. Insgesamt muss das Team deutlich ver\u00e4ndert werden, will man oben wieder angreifen bzw. \u00fcberhaupt erst einmal wieder die direkte Playoff-Qualifikation in Angriff nehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was die abgelaufene Saison aber auch gezeigt hat: Mit den Youngsters der Eisb\u00e4ren ist in Zukunft auf jeden Fall zu rechnen. Jonas M\u00fcller spielte z.B. eine \u00fcberragende Saison und hat sich enorm weiter entwickelt. Auch Kai Wissmann und Sven Ziegler haben einen Schritt nach vorn gemacht und k\u00f6nnten in Zukunft noch enorm wichtig f\u00fcr die Eisb\u00e4ren werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die ersten Abg\u00e4nge stehen ja nun auch schon fest. Die Eisb\u00e4ren trennen sich nach dieser Saison von Alex Roach, Bruno Gervais, Spencer Machacek und Julian Talbot. Weitere Abg\u00e4nge sind nicht ausgeschlossen. Bei Roach sind wohl alle froh, dass er wieder weg ist. Gervais tut den meisten sicherlich weh, aber er kam nach seiner Verletzung einfach nicht wieder zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke. Von Machacek hatte man sich einfach mehr erwartet und Talbot sein Abgang schmerzt dann doch am meisten, weil er gerade in den Playoffs noch einmal zeigte, was in ihm steckt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Ger\u00fcst an guten Spielern ist bereits vorhanden, nun gilt es f\u00fcr Uwe Krupp, Stefan Ustorf und Peter John Lee, die fehlenden Puzzle-Teile zu finden und in das Team zu integrieren, um in der neuen Saison einen neuen Anlauf zu starten. Man muss hoffen, dass Petri Vehanen sich noch einmal f\u00fcr einen neuen Vertrag in Berlin entscheidet. Zudem sollte man den beiden Back-ups Marvin C\u00fcpper und Maximilian Franzreb mehr Spielpraxis geben, denn wer wei\u00df, vielleicht m\u00fcssen sie irgendwann das schwere Erbe der finnischen Wand antreten. Die Defensive braucht dringend neue Spieler, die zum einen hinten absichern und zum anderen vorne f\u00fcr Torgefahr von der blauen Linie sorgen k\u00f6nnen. Und im Sturm sollte man die angesprochenen Spieler mit Scorer-Qualit\u00e4ten finden. Aber vor allem sollte man das Team in der Breite so gut aufstellen, dass man m\u00f6glichst immer mit vier Reihen agieren kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn diese Saison hat gezeigt: Agieren die Eisb\u00e4ren mit vier Reihen, k\u00f6nnen sie richtig gutes Eishockey spielen. Agieren sie nur mit drei Reihen, k\u00f6nnen sie mit den Top-Teams der Liga nicht mithalten. Man sollte aus dieser Saison die positiven Sachen mitnehmen und das waren vor allem die starken Playoffs. Und aus den schlechten Sachen sollte man die Lehren ziehen und in Zukunft daran arbeiten, dass es besser wird.<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">In diesem Sinne w\u00fcnschen wir Euch eine sch\u00f6ne, erholsame und angenehme Sommerpause. Wir hoffen, Ihr kommt gut \u00fcber den Sommer und w\u00fcrden uns freuen, Euch im August\/September wieder hier begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. Bis dahin alles Gute f\u00fcr Euch!<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Euer eisbaerlin.de-Team<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einer Woche ist sie f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin\u00a0beendet, die DEL-Saison 2016\/2017. Im f\u00fcnften Halbfinalspiel verloren unsere Jungs mit 1:2 n.V. beim EHC Red Bull M\u00fcnchen, der zur Stunde im ersten Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg um den ersten Sieg k\u00e4mpft. Heute Nachmittag haben sich die Hauptst\u00e4dter in der heimischen&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/04\/09\/saison-20162017-der-schwachen-hauptrunde-folgten-sehr-starke-playoffs\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,356,334,357,267,5],"tags":[],"class_list":["post-7201","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-playoffs-2017","category-saison-20162017","category-saison-fazit-20162017","category-walkers-meinung","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7201"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7202,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7201\/revisions\/7202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}