{"id":7181,"date":"2017-04-01T00:13:41","date_gmt":"2017-03-31T22:13:41","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7181"},"modified":"2017-04-01T00:13:41","modified_gmt":"2017-03-31T22:13:41","slug":"13-gegen-muenchen-eisbaeren-mit-grossem-kampf-doch-am-ende-entscheiden-kleinigkeiten-das-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/04\/01\/13-gegen-muenchen-eisbaeren-mit-grossem-kampf-doch-am-ende-entscheiden-kleinigkeiten-das-spiel\/","title":{"rendered":"1:3 gegen M\u00fcnchen: Eisb\u00e4ren mit gro\u00dfem Kampf, doch am Ende entscheiden Kleinigkeiten das Spiel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ausgabe #30:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"117\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">War es das schon gewesen? Die Eisb\u00e4ren Berlin haben Spiel Vier in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen den EHC Red Bull M\u00fcnchen mit 1:3 (1:0,0:2,0:1) verloren und liegen mit dem selben Ergebnis in der Halbfinalserie nun hinten. Am Sonntag kann M\u00fcnchen in eigener Halle den Sack zumachen und erneut ins DEL-Finale einziehen. Aber auch da werden es die Eisb\u00e4ren ihnen nicht leicht machen, so wie auch heute Abend vor 14.200 Zuschauern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chefcoach Uwe Krupp musste heute auf Jens Baxmann, Barry Tallackson, Louis-Marc Aubry und Sven Ziegler verzichten. Im Tor stand erneut Petri Vehanen, der in Spiel Drei noch das letzte Drittel von der Bank aus anschauen durfte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn der Partie waren beide Mannschaften auf eine sichere Defensive bedacht, lie\u00dfen nicht wirklich viel zu. Daf\u00fcr spielten beide ein aggressives Forechecking und versuchten so, den Gegner immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau zu st\u00f6ren. Mit zunehmender Spieldauer kam M\u00fcnchen immer wieder gef\u00e4hrlich vor das Eisb\u00e4ren-Tor, aber Petri Vehanen hielt sein Tor sauber. Auch eine Unterzahl \u00fcberstandeb die Eisb\u00e4ren im Auftaktdrittel schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach der \u00fcberstandenen Unterzahl fanden die Eisb\u00e4ren besser ins Offensivspiel und erarbeiteten sich auch Chancen. Und eine davon konnte Jonas M\u00fcller dreieinhalb Minuten vor der ersten Drittelpause nutzen. Micki DuPont gab ihm die Scheibe im eigenen Drittel und dann startete M\u00fcller zu seinem Sololauf, bei dem er die M\u00fcnchner Spieler alt aussehen lie\u00df, am Ende vor das Tor zog und dort die Scheibe an Danny Aus den Birken vorbei ins Tor spitzelte &#8211; 1:0 (17.). Ein sensationelles Tor der Nummer 18.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am Ende waren es dann doch 20 ausgeglichene Minuten, in der beide Mannschaften gute Chancen hatten, aber es waren die Eisb\u00e4ren, die hier mit 1:0 nach dem ersten Drittel vorne lagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es folgte das zweite Drittel, was eigentlich immer das schwache Drittel der Eisb\u00e4ren war. Aber heute war es das zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht. Die Eisb\u00e4ren machten ordentlich Druck, suchten immer wieder den Weg vor das Tor von Danny Aus den Birken und erarbeiteten sich dabei richtig gute und vor allem gef\u00e4hrliche Chancen. Die Eisb\u00e4ren spielten eigentlich ein super zweites Drittel, machten viel Druck nach vorne und hatten klasse Torchancen, hinten standen sie relativ sicher und lie\u00dfen von M\u00fcnchen nicht viel zu. Aber ihr gr\u00f6\u00dftes Manko: Sie nutzten keine der vielen Chancen und das sollte sich noch r\u00e4chen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach einer kurzen Verletzungs-Unterbrechung eines Linienrichters war ein kleiner Bruch im Spiel der Eisb\u00e4ren zu erkennen. Die Pause tat ihnen sichtlich nicht gut, denn pl\u00f6tzlich wachten die G\u00e4ste auf. Und viereinhalb Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels glichen die M\u00fcnchner durch Jon Matsumoto aus. Ungl\u00fccklich aus Berliner Sicht, die hier l\u00e4ngst 3:0 f\u00fchren m\u00fcssten. Aber so ist es eben, wenn du deine Chancen vorne nicht nutzt, wirst du hinten bitter bestraft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und es sollte noch schlimmer kommen. Mads Christensen mit dem Pass in den Slot, wo Darin Olver zwar stand, die Scheibe aber nicht kontrollieren konnte. So kam Derek Joslin an die Scheibe und netzte sie mit der R\u00fcckhand im Berliner Tor ein &#8211; 1:2 (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So gingen die Eisb\u00e4ren mit einem R\u00fcckstand aus einem Drittel, aus welchem sie nie und nimmer mit einem R\u00fcckstand gehen d\u00fcrfen. Aber so ungerecht ist eben manchmal der Sport. Aber es zeigt halt auch, welche Klasse die M\u00fcnchner Mannschaft hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel lag es vor allem an der Chancenverwertung, dass die Eisb\u00e4ren hier hinten lagen. Und im letzten Drittel kam noch ein Punkt hin zu, der wie so oft in dieser Saison spielentscheidend war. Das miserable Powerplay. Ex-Eisb\u00e4ren-Verteidiger Richie Regehr handelte sich eine 2+2-Minuten-Strafe ein, Berlin also f\u00fcr vier Minuten (!) in \u00dcberzahl. Das muss doch jetzt die Chance zum Ausgleich sein. In eigener Halle mit der fantastischen Unterst\u00fctzung der EHC-Fans. Aber wie so oft lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren diese Riesen-Chance verstreichen. Sie hatten gro\u00dfe Probleme, \u00fcberhaupt mal in die Powerplay-Formation zu kommen. In den vier Minuten brachten sie nicht einen gef\u00e4hrlichen Schuss auf das Tor von Danny Aus den Birken. Ein weiterer Grund, warum diese Partie heute verloren ging.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan mussten aber auch die Eisb\u00e4ren noch einmal in Unterzahl ran und da warfen sie alles rein, was sie hatten. Mit Erfolg, sie \u00fcberstanden das Powerplay der G\u00e4ste und konnte so gest\u00e4rkt in die Schlussphase gehen. Und auch da versuchten die Eisb\u00e4ren alles m\u00f6gliche, um hier noch den Ausgleich zu erzielen. Aber M\u00fcnchen verteidigte sein Tor mit allem, was sie hatten. Sie warfen sich in die Sch\u00fcsse, sie brachten immer wieder einen Schl\u00e4ger dazwischen und am Ende sorgten sie auch noch f\u00fcr den Schlusspunkt unter der Partie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Steve Pinizzotto marschierte alleine auf das verwaiste Berliner Tor zu, verfolgt von einem Berliner Spieler. Aber der gab mehr Begleitschutz als das er Pinizzotto noch einmal st\u00f6ren wollte. Da h\u00e4tte man sich noch mal ein Zeichen der Eisb\u00e4ren gew\u00fcnscht, dass sie Pinizzotto und M\u00fcnchen noch einmal zeigen, was sie am Sonntag in deren Halle erwarten wird. Aber so netzte Pinizzotto die Scheibe zum entscheidenden 1:3 ein und lie\u00dfen M\u00fcnchen feiern sowie vom Finale tr\u00e4umen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Viel kann man den Eisb\u00e4ren heute einfach nicht vorwerfen. Sie haben stark gek\u00e4mpft, haben viel Leidenschaft gezeigt, haben auch nach dem bitteren 1:2 nicht die K\u00f6pfe h\u00e4ngen lassen und haben es weiter versucht. Aber letztendlich biss man sich an der M\u00fcnchner Defensive die Z\u00e4hne aus und konnte das Spiel daher nicht mehr drehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Am Ende lag es halt an Kleinigkeiten. Zum einen an der Chancenverwertung, denn im Mitteldrittel h\u00e4tte man die Partie eigentlich vorentscheiden m\u00fcssen, tat dies aber nicht. Zudem war auch die ungenutzte viermin\u00fctige \u00dcberzahl ein Knackpunkt in diesem Spiel, in dem die Eisb\u00e4ren nach der Verletzungs-Unterbrechung von ihrem Weg abkamen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ja, die Niederlage ist bitter und tut im ersten Moment sicher auch weh. Das hat man nach Spielende in vielen Gesichtern gesehen, da flossen einige Tr\u00e4nen. Weil man nicht wei\u00df, ob das heute Abend das letzte Heimspiel der Saison war. Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, warum sollten wir traurig sein? Wir stehen im Playoff-Halbfinale und damit hatte nun mal so gar keiner gerechnet. Auch ich pers\u00f6nlich nicht. Und wir haben im Viertelfinale Mannheim raus gehauen, was einer Meisterschaft gleicht. Das Halbfinale gegen M\u00fcnchen ist einfach nur noch Zugabe f\u00fcr diese so merkw\u00fcrdige Saison. Und auch wenn sie am Sonntag zu Ende gehen sollte, dann kann man mit Stolz auf diese Playoffs zur\u00fcckschauen, denn die machen Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Mit den richtigen \u00c4nderungen im Kader kann man in der n\u00e4chsten Saison auch in der Hauptrunde so ein Eishockey spielen. Dass sie es k\u00f6nnen, haben sie in den Playoffs bewiesen und dennoch wird man am Ende auch noch einmal \u00fcber die Hauptrunde sprechen. Aber so lange die Playoffs noch laufen und es noch theoretisch m\u00f6glich ist, ins Finale einziehen, werden wir weiterk\u00e4mpfen. Auch wenn der Kampf noch<\/span> <span style=\"color: #000000;\">so aussichtslos erscheint.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #30: War es das schon gewesen? Die Eisb\u00e4ren Berlin haben Spiel Vier in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen den EHC Red Bull M\u00fcnchen mit 1:3 (1:0,0:2,0:1) verloren und liegen mit dem selben Ergebnis in der Halbfinalserie nun hinten. Am Sonntag kann M\u00fcnchen in eigener Halle den Sack zumachen und&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/04\/01\/13-gegen-muenchen-eisbaeren-mit-grossem-kampf-doch-am-ende-entscheiden-kleinigkeiten-das-spiel\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,287,34,356,334,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-7181","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-mercedes-benz-arena","category-muc","category-playoffs-2017","category-saison-20162017","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7181"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7186,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7181\/revisions\/7186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}