{"id":7159,"date":"2017-03-28T22:04:27","date_gmt":"2017-03-28T20:04:27","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7159"},"modified":"2017-03-28T22:04:27","modified_gmt":"2017-03-28T20:04:27","slug":"15-in-muenchen-eisbaeren-kommen-nach-bisher-schwaechster-playoff-leistung-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/28\/15-in-muenchen-eisbaeren-kommen-nach-bisher-schwaechster-playoff-leistung-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"1:5 in M\u00fcnchen &#8211; Eisb\u00e4ren kommen nach bisher schw\u00e4chster Playoff-Leistung unter die R\u00e4der"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"115\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Das hatten sich die Eisb\u00e4ren Berlin sicher ganz anders vorgestellt. In Spiel Drei der Halbfinalserie wollte man am Dienstagabend beim EHC Red Bull M\u00fcnchen zur\u00fcckschlagen und sich das Heimrecht wieder zur\u00fcck\u00a0holen. Es endete jedoch in einem Desaster f\u00fcr die Berliner, die am Ende mit 1:5 (0:3,0:2,1:0) unter die R\u00e4der kamen. Wenn man \u00fcberhaupt etwas Positives aus M\u00fcnchen mitnehmen konnte, dann den Fakt, dass man immerhin das letzte Drittel f\u00fcr sich entscheiden konnte. Darauf muss man aufbauen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend es bei den Eisb\u00e4ren keinerlei \u00c4nderungen im Vergleich zu Spiel Zwei gab, musste M\u00fcnchens Coach Don Jackson auf Jason Jaffray und Deron Quint verzichten. F\u00fcr die Beiden spielten Andreas Eder und Florian Kettemer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen richtig gut ins Spiel und machten sofort Druck auf das Tor der Gastgeber. In den ersten 30 Sekunden hatte Marcel Noebels gleich zwei richtig gute Chancen. M\u00fcnchen jedoch war auch nach nur 74 Sekunden erstmals gef\u00e4hrlich vor dem Berliner Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es ging weiter mit Chancen auf beiden Seiten. Mads Christensen tankte sich klasse durch, scheiterte am Ende jedoch an Petri Vehanen. Im Gegenzug dann mal ein schneller Gegensto\u00df der Berliner, wo Jens Baxmann das Tor nur knapp verpasste.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sechs Minuten waren gespielt, da kassierte Andr\u00e9 Rankel die erste Strafzeit der Partie. Und dass M\u00fcnchen Powerplay spielen kann, sollte sich auch bis nach Berlin herum gesprochen haben. Dominik Kahun zog vor das Tor, die Berliner Verteidiger waren da zu weit weg, Kahun spitzelte die Scheibe r\u00fcber zu Michael Wolf, der den Puck im halbleeren Tor versenken konnte &#8211; 1:0 (6.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die n\u00e4chste Strafe lie\u00df nicht lange auf sich warten, diesmal erwischte es Nick Petersen. Und M\u00fcnchen mit einem ganz starken Powerplay, setzte sich die kompletten zwei Minuten im Berliner Drittel fest und erspielte sich richtig gef\u00e4hrliche Chancen. Aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese Unterzahl zum Gl\u00fcck schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die beiden Unterzahlspiele haben dazu gef\u00fchrt, das M\u00fcnchen nun richtig stark im Spiel war und Berlin den Faden verlor. Mit aggressiven Forechecking st\u00f6rte man die Eisb\u00e4ren immer wieder im Spielaufbau, die fortan geh\u00f6rige Probleme hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und mit einem Spieler hatten sie besonders Probleme &#8211; Dominik Kahun. Der kam zu leicht ins Angriffsdrittel und konnte sich dort auch viel zu einfach durchsetzen, spielte den Querpass auf Steve Pinizzotto, welcher den Puck im halbleeren Tor versenken konnte &#8211; 2:0 (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und vier Minuten sp\u00e4ter kr\u00f6nte jener Kahun dann sein klasse erstes Drittel. Nach zwei Vorlagen netzte er nun selbst ein. Und wieder machte man es M\u00fcnchen zu einfach. Kahun kam \u00fcber rechts ins Drittel, hatte zu viel Platz und Zeit, konnte sich die Scheibe zurecht legen und versenkte sie im langen Eck &#8211; 3:0 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen nahm danach ein bisschen Tempo raus aus dem Spiel und Berlin war fortan bem\u00fcht, nach vorne was zu machen. Aber M\u00fcnchen machte hinten dicht und lie\u00df nicht viel zu. Daher lagen die Hausherren nach 20 Minuten hochverdient mit 3:0 vorne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel das selbe Bild wie zu Spielbeginn. Die Eisb\u00e4ren kamen \u00e4u\u00dferst engagiert aus der Kabine und machten gleich Druck auf das M\u00fcnchner Tor. Die beste Chance hatte Daniel Fischbuch, der jedoch an der Latte scheiterte. Dann gleich die n\u00e4chste Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die ihr erstes \u00dcberzahlspiel hatten. Aber lassen wir es, dar\u00fcber Worte zu verlieren w\u00e4re einfach zu viel. Nur ein Wort dazu: Miserabel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kaum war M\u00fcnchen wieder komplett, erk\u00e4mpfte sich der von der Strafbank kommende Steve Pinizzotto die Scheibe und schickte Keith Aucoin auf die Reise, welcher alleine vor Petri Vehanen am Finnen scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen kombinierte sich vor das Berliner Tor, die Eisb\u00e4ren hingegen versuchten es mit Einzelaktionen oder Sch\u00fcssen aus der zweiten Reihe. Als M\u00fcnchen dann wieder ein \u00dcberzahlspiel hatte, zeigte man den Eisb\u00e4ren, wie schnell man so ein Powerplay ausnutzen kann. Yannic Seidenberg hatte von der blauen Linie abgezogen, Bruno Gervais blockte die Scheibe, die dann vor Michael Wolf lag, welcher abzog und von Petri Vehanens Maske ging die Scheibe letztendlich \u00fcber die Linie &#8211; 4:0 (30.). Ein ungl\u00fccklicher Gegentreffer, der aber zum Gesamt-Auftritt der Eisb\u00e4ren passte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Trotz der souver\u00e4nen F\u00fchrung schaltete M\u00fcnchen hier keinen Gang zur\u00fcck, zog bei 5-gegen-5 sogar ein Powerplay auf, an deren Ende Maximilian Kastner nur den Pfosten traf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann mal wieder die Berliner mit einem Powerplay, aber es folgte die Kr\u00f6nung des Abends. M\u00fcnchen erk\u00e4mpfte sich die Scheibe an der blauen Linie, Frank Mauer und Brooks Macek mit einem 2-auf-0 in Unterzahl (!), Mauer quer auf Macek und der netzte ein &#8211; 5:0 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen nahm also eine beruhigende 5:0-F\u00fchrung mit in die Kabine, Berlin war hier komplett von der Rolle und legte ein amateurhaftes Abwehr-Verhalten an den Tag, welches nicht Playoff-tauglich war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel stand dann Marvin C\u00fcpper f\u00fcr Petri Vehanen im Berliner Tor. Und der stand auch gleich einmal im Mittelpunkt. Denn Konrad Abeltshauser mit einem guten Schuss, den jener C\u00fcpper parieren konnte. Wenig sp\u00e4ter Steve Pinizzotto mit einem Versuch aus dem Slot, den er knapp am Tor vorbei setzte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 47 Minuten waren gespielt, da tauchten die Eisb\u00e4ren mal wieder vor dem M\u00fcnchner Tor auf und konnten anschlie\u00dfend jubeln. Kyle Wilson fuhr \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel, sah Laurin Braun am langen Pfosten und der hielt die Kelle hin und markierte den Anschlusstreffer &#8211; 5:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach eine Phase, in der sich beide Mannschaften Chancen erspielen konnten, die Torh\u00fcter standen jedoch sicher und lie\u00dfen nichts durch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Neun Minuten vor dem Ende Steve Pinizzotto mit einem klasse Move, stand pl\u00f6tzlich frei vor C\u00fcpper, doch der parierte dessen Schuss. Und ein weiteres Mal zeigte C\u00fcpper seine ganze Klasse. M\u00fcnchen mit einer klasse Kombination im Angriffsdrittel, an deren Ende Brooks Macek im Slot zum Schuss kam, doch C\u00fcpper mit einem starken Save.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mehr sollte im Schlussdrittel nicht mehr passieren, M\u00fcnchen brachte das 5:1 \u00fcber die Zeit und ging damit erstmals in dieser Halbfinal-Serie in F\u00fchrung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nun ja, dass war heute der schw\u00e4chste Auftritt der Eisb\u00e4ren in den Playoffs. Obwohl es zu Beginn eigentlich nicht danach aus sah, da man gut aus der Kabine kam und sich auch gleich Chancen erarbeiten konnte. Doch zwei schnelle Strafzeiten und ein Gegentor in Unterzahl nahm die Eisb\u00e4ren aus der Partie, die danach komplett den Faden verloren und defensiv die Gegentore leichtfertig herschenkten. Das war insgesamt gesehen von der ganzen Mannschaft einfach zu wenig. Als Mannschaft spielte man nur selten zusammen, verrannte sich viel mehr in Einzelaktionen und in der Defensive stimmte die Zuordnung mehrfach nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aus diesem Spiel muss man jetzt die Lehren ziehen und am Freitag in Berlin wieder zur\u00fcckschlagen. Gewinnt man, gleicht man die Serie aus und hat dann eine Best-of-Three-Serie vor sich. Verliert man, droht am Sonntagabend das Saisonende in M\u00fcnchen.<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Playoff-Stand:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Red Bull M\u00fcnchen vs. Eisb\u00e4ren Berlin 2:1 (2:3 n.V.\/2:1\/5:1)<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das hatten sich die Eisb\u00e4ren Berlin sicher ganz anders vorgestellt. In Spiel Drei der Halbfinalserie wollte man am Dienstagabend beim EHC Red Bull M\u00fcnchen zur\u00fcckschlagen und sich das Heimrecht wieder zur\u00fcck\u00a0holen. Es endete jedoch in einem Desaster f\u00fcr die Berliner, die am Ende mit 1:5 (0:3,0:2,1:0) unter die R\u00e4der kamen&#8230;. <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/28\/15-in-muenchen-eisbaeren-kommen-nach-bisher-schwaechster-playoff-leistung-unter-die-raeder\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,34,356,334,25,5],"tags":[],"class_list":["post-7159","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-muc","category-playoffs-2017","category-saison-20162017","category-spieltagsberichte","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7159"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7160,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7159\/revisions\/7160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}