{"id":7153,"date":"2017-03-24T23:30:58","date_gmt":"2017-03-24T22:30:58","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7153"},"modified":"2017-03-24T23:30:58","modified_gmt":"2017-03-24T22:30:58","slug":"32-nach-02-andre-rankel-schiesst-die-eisbaeren-in-der-zweiten-verlaengerung-zum-auswaertssieg-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/24\/32-nach-02-andre-rankel-schiesst-die-eisbaeren-in-der-zweiten-verlaengerung-zum-auswaertssieg-in-muenchen\/","title":{"rendered":"3:2 nach 0:2 &#8211; Andr\u00e9 Rankel schie\u00dft die Eisb\u00e4ren in der zweiten Verl\u00e4ngerung zum Ausw\u00e4rtssieg in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"115\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Der Wahnsinn geht immer weiter. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben in der Halbfinal-Serie gegen Titelverteidiger Red Bull M\u00fcnchen gleich im ersten Spiel ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und sich das Heimrecht gesichert. Nach 84:27 Minuten entschied Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel die Partie mit seinem Siegtreffer zum 3:2 n.V. und beendete damit gleich mehrere Serien. Zum einen war es der erste Sieg in dieser Saison gegen M\u00fcnchen. Zum anderen beendete man eine sieben Spiele andauernde Niederlagenserie gegen den Titelverteidiger und zu guter Letzt wurde auch M\u00fcnchens Serie von elf Playoff-Siegen in Folge beendet. Die Eisb\u00e4ren werden einem so langsam aber sicher unheimlich. Wo soll das noch hinf\u00fchren?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Eisb\u00e4ren gab es eine \u00c4nderung im Vergleich zu Spiel Sieben in Mannheim. Der gesperrte Jamie MacQueen kehrte in den Kader zur\u00fcck und ersetzte den verletzten Louis-Marc Aubry. Im Tor stand nat\u00fcrlich wieder die finnische Wand Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins Spiel. Von Beginn an fuhren beide Mannschaften ihre Checks zu Ende und wollten sich somit Respekt beim Gegner verschaffen. Hinten versuchten beide Teams kompakt zu stehen und nach vorne agierten beide mit einem aggressiven Forechecking.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach f\u00fcnf Minuten gaben beide Teams den ersten gef\u00e4hrlichen Schuss ab. Constantin Braun pr\u00fcfte Danny Aus den Birken und Michael Wolf Petri Vehanen. Beide Goalies gingen als Sieger aus den Duellen hervor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, als Florian Busch den Puck von hinter dem Tor vor das Tor spielte, wo Jamie MacQueen angerauscht kam und abzog. Doch irgendwie konnte Danny Aus den Birken diesen Schuss parieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach nahmen die Eisb\u00e4ren ein wenig an Fahrt auf, waren hier zwischendurch sogar leicht spielbestimmend. Und Chancen erspielten sich die Berliner auch, so scheiterte Charles Linglet knapp an Aus den Birken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei 5-gegen-5 waren die Eisb\u00e4ren aktiver und die bessere Mannschaft, in \u00dcberzahl &#8211; und davon hatten die Hausherren zwei im Auftaktdrittel &#8211; waren sie die bessere und vor allem gef\u00e4hrlichere Mannschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach dem ersten Drittel und 12:9-Sch\u00fcssen zu Gunsten der Eisb\u00e4ren stand es 0:0.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel dann aber eine ganz andere M\u00fcnchner Mannschaft. Die Gastgeber begannen \u00e4u\u00dferst druckvoll und setzten die Eisb\u00e4ren sofort unter Druck. Petri Vehanen kl\u00e4rte zweimal gegen Brooks Macek in h\u00f6chster Not, musste wenig sp\u00e4ter dann aber doch das Gegentor hinnehmen. Konrad Abeltshauser mit dem Querpass auf Macek, welcher aus dem Slot heraus abzog und ins rechte Eck traf &#8211; 1:0 (22.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten sp\u00e4ter die n\u00e4chste Riesenchance f\u00fcr M\u00fcnchen, doch Mads Christensen traf nur den Pfosten. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Die kamen nun aber so langsam aber sicher besser ins Spiel und auch zu Chancen. So scheiterte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel denkbar knapp aus dem Slot heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> M\u00fcnchen kam aber auch immer wieder gef\u00e4hrlich vor das Tor, Andreas Eder scheiterte zweimal an Petri Vehanen. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden kurz darauf eine Unterzahl, kassierten aber gleich, nach dem sie wieder komplett waren, doch noch den Gegentreffer. Jon Matsumoto fuhr von hinter dem Tor vor das Tor, konnte unbedr\u00e4ngt den Pass auf Brooks Macek spielen, welcher am langen Pfosten lauerte. Die Zuordnung stimmte bei den Eisb\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht, Macek konnte ungest\u00f6rt einschie\u00dfen &#8211; 2:0 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter schickte Yannic Seidenberg Jon Matsumoto auf die Reise, doch Petri Vehanen fuhr den linken Schoner aus und parierte diese gro\u00dfe Chance der Hausherren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der einen Seite M\u00fcnchen fast mit dem 3:0, auf der anderen Seite der Anschlusstreffer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Die Scheibe wurde von rechts vor das Tor gespielt, Aus den Birken lie\u00df zur Seite prallen und Bruno Gervais zog von links ab und versenkte den Puck im halbleeren Tor &#8211; 2:1 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur 47 Sekunden sp\u00e4ter stand es pl\u00f6tzlich 2:2. Julian Talbot lie\u00df die Scheibe f\u00fcr Andr\u00e9 Rankel liegen, der nahm Ma\u00df und platzierte die Scheibe im M\u00fcnchner Tor &#8211; 2:2 (38.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So ging es beim Stand von 2:2 in die zweite Drittelpause. M\u00fcnchen zwar mit Chancenplus und auch der verdienten F\u00fchrung, aber die Moral der Eisb\u00e4ren stimmte mal wieder und so k\u00e4mpften sie sich zur\u00fcck ins Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vier Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da hatte Jason Jaffray abgezogen, der Puck rutschte Vehanen durch die Schoner und letztendlich knapp am Tor vorbei. Fortan versuchten beide Mannschaften defensiv sicher zu stehen und keinen spielentscheidenden Fehler zu machen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den letzten zehn Minuten beide Mannschaften noch einmal mit \u00dcberzahlspielen. Zun\u00e4chst war M\u00fcnchen in \u00dcberzahl, konnte dort aber nicht wirklich f\u00fcr Gefahr sorgen. Dann die Eisb\u00e4ren mit der Riesenchance, als man gleich zwei \u00dcberzahlspiele in Folge hatte. Und die Eisb\u00e4ren versuchten zwar, sich Chancen heraus zu spielen, aber so richtig zwingend waren diese dann jedoch nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die gr\u00f6\u00dfte Chance in einem an sich ereignisarmen aber immerhin spannenden letzten Drittel hatte Jon Matsumoto 2:27 Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit, als ihm nach einem Haken von Florian Busch ein Penalty zugesprochen wurde. Matsumoto lief an und wollte die Scheibe durch Vehanens Schoner schie\u00dfen, doch der Finne hatte damit gerechnet und machte die Schoner zu. Somit ging es nach 60 Minuten in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und diese pl\u00e4tscherte mehr so vor sich hin. M\u00fcnchen zu Beginn die aktivere Mannschaft, aber ohne sich jetzt gro\u00dfartige Chancen herauszuspielen. Von den Eisb\u00e4ren kam in den ersten Minuten der ersten Overtime nicht so viel nach vorne.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Acht Minuten waren in der ersten Verl\u00e4ngerung rum, da kassierte Constantin Braun eine Strafe wegen Stockschlags. Dominik Kahun und Deron Quint mit den besten Chancen in \u00dcberzahl, aber ein Treffer gelang ihnen nicht. Noch w\u00e4hrend des Powerplays kassierte M\u00fcnchen durch Mads Christensen eine Strafzeit. Somit ging es f\u00fcr 27 Sekunden mit 4-gegen-4 weiter und danach mit 1:33 Minuten Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Und da zappelte die Scheibe im Tor der Hausherren. Nick Petersen hatte abgezogen und vom Schlittschuh von Darin Olver ging der Puck letztendlich ins Tor. Da Olver jedoch eine aktive Bewegung mit dem Schlittschuh machte, z\u00e4hlte der Treffer in der 71. Minute nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach ging es weiter rauf und runter, aber Chancen suchte man vergebens. Somit stand es auch nach 80 Minuten 2:2-Unentschieden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und in der zweiten Verl\u00e4ngerung waren es die Eisb\u00e4ren, die aktiver aus der Kabine kamen und gleich Druck auf das M\u00fcnchner Tor entwickelten. Kyle Wilson schoss in der 82. Spielminute noch knapp am Tor von Danny Aus den Birken vorbei. Wenige Sekunden sp\u00e4ter kassierte Ex-Eisb\u00e4r Mads Christensen eine Strafzeit wegen Hohen Stocks. Die Eisb\u00e4ren also in \u00dcberzahl, was definitiv nicht die Parade-Disziplin der Eisb\u00e4ren ist. Und M\u00fcnchen hatte in den Playoffs zudem noch keinen Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen m\u00fcssen. Das \u00e4nderte sich heute Abend. Daniel Fischbuch spielte die Scheibe zu Florian Busch und man dachte sich, warum schie\u00dft der Junge nicht einfach. Weil er den Puck lieber noch einmal r\u00fcber spielen wollte zu Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel, welcher das Spielger\u00e4t annahm und sich dann die Ecke aussuchen konnte. Sein Schuss schlug hinter Aus den Birken ein und die Eisb\u00e4ren-Spieler bildeten eine gro\u00dfe Jubeltraube auf dem Eis, w\u00e4hrend die M\u00fcnchner schnell in der Kabine verschwanden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wohin soll das noch f\u00fchren? Die Eisb\u00e4ren sind nicht zu stoppen, feierten den dritten Sieg in Folge. Den dritten Sieg nach Verl\u00e4ngerung wohl gemerkt und zudem den zweiten Ausw\u00e4rtssieg in Folge. Auch ein verdienter 0:2-R\u00fcckstand kann diese Mannschaft scheinbar nicht aus der Ruhe bringen. Innerhalb von nicht mal einer Minute egalisierte die Mannschaft den R\u00fcckstand und glich diese Partie aus. Weil sie eine unglaubliche Moral derzeit haben. Die Jungs wollen kein Spiel verloren geben, das wird immer deutlicher.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Man h\u00e4tte sich eigentlich schon nach dem ersten Drittel belohnen m\u00fcssen, wo man die spielbestimmende Mannschaft war. Im Mitteldrittel hatte man Gl\u00fcck, das M\u00fcnchen nach dem 2:0 nicht gleich das 3:0 gemacht hat. Da konnte man sich mal wieder bei Petri Vehanen bedanken. Wie auch beim gehaltenen Penalty kurz vor Ende der regul\u00e4ren Spielzeit. Und in der Verl\u00e4ngerung behielten die Eisb\u00e4ren weiterhin die Ruhe, dass sie angesichts von inzwischen f\u00fcnf Verl\u00e4ngerungen in zehn Playoff-Spielen irgendwie M\u00fcdigkeit zeigen w\u00fcrden, davon war nicht wirklich was zu sehen. Und mit einer Traum-Kombination in \u00dcberzahl sicherte man sich das Heimrecht und schockte damit den Titel-Favoriten und Titelverteidiger Red Bull M\u00fcnchen. Und die Mannen von Chefcoach Don Jackson stehen am Sonntagnachmittag bereits unter Druck, denn in Berlin droht der 0:2-Serienr\u00fcckstand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Playoff-Stand:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Red Bull M\u00fcnchen vs. Eisb\u00e4ren Berlin 0:1 (2:3 n.V.)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wahnsinn geht immer weiter. Die Eisb\u00e4ren Berlin haben in der Halbfinal-Serie gegen Titelverteidiger Red Bull M\u00fcnchen gleich im ersten Spiel ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und sich das Heimrecht gesichert. 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