{"id":7115,"date":"2017-03-07T22:45:24","date_gmt":"2017-03-07T21:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7115"},"modified":"2017-03-07T22:45:24","modified_gmt":"2017-03-07T21:45:24","slug":"35-sekunden-fehlen-zum-auftaktsieg-matthias-plachta-schiesst-mannheim-mit-vier-toren-im-alleingang-zum-sieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/07\/35-sekunden-fehlen-zum-auftaktsieg-matthias-plachta-schiesst-mannheim-mit-vier-toren-im-alleingang-zum-sieg\/","title":{"rendered":"3,5 Sekunden fehlen zum Auftaktsieg: Matthias Plachta schie\u00dft Mannheim mit vier Toren im Alleingang zum Sieg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Ist das bitter. 3,5 Sekunden haben am Ende gefehlt, um den so dringend ben\u00f6tigten Ausw\u00e4rtssieg einzufahren. Am Ende stehen die Eisb\u00e4ren Berlin mit h\u00e4ngenden K\u00f6pfen da, denn Spiel Eins der Viertelfinalserie bei den Adler Mannheim wurde am Dienstagabend mit 3:4 (1:0,0:2,2:1\/0:1) n.V. verloren. Und der Sieg w\u00e4re auch noch verdient gewesen, boten die Eisb\u00e4ren doch eine sehr starke Partie und hatten Mannheim bereits am Abgrund. Bis Matthias Plachta kam. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp musste auf Sven Ziegler, Kyle Wilson, Barry Tallackson, Constantin Braun und Alex Roach verzichten. Im Tor stand Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und die Eisb\u00e4ren legten hier wie die Feuerwehr los. Die Eisb\u00e4ren sofort mit viel Zug zum Tor und guten Chancen. Nach 66 Sekunden zappelte die Scheibe dann auch erstmals im Tor. Jamie MacQueen f\u00e4llt vor dem Tor noch aufs Eis, steht auf, nimmt sich den Puck und schie\u00dft ihn ins Tor &#8211; 1:0 (2.). Das vierte Tor des neuen Playoff-Monsters.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beide Mannschaften gingen von Beginn an hier hohes Tempo, es ging rauf und runter und die Eisb\u00e4ren \u00fcberraschten mit einem sehr starken Beginn.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach die Eisb\u00e4ren mit zwei \u00dcberzahlspielen in Folge und damit der gro\u00dfen Chance, die F\u00fchrung auszubauen. Man hatte auch gute Chancen, vor allem Nick Petersen, der nur den Pfosten traf, aber man konnte die numerische \u00dcberlegenheit nicht ausnutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber auch Mannheim fortan mit einem Powerplay, in dem Ryan MacMurchy nur die Latte traf und so den Ausgleich verpasste. In der Folgezeit die Eisb\u00e4ren mit 2-auf-1-Kontern, wo Louis-Marc Aubry an Dennis Endras scheiterte und Darin Olver nur den Pfosten traf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Schlussphase die Kurpf\u00e4lzer f\u00fcr 49 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, davon 25 Sekunden noch in Drittel Eins. Aber die Eisb\u00e4ren retteten sich in die erste Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch die restlichen Sekunden der doppelten Unterzahl und auch der anschlie\u00dfenden einfachen Unterzahl \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Mitteldrittel war das Tempo dann nicht mehr so hoch, beide Mannschaften versuchten sich nun vermehrt auf die Defensive zu konzentrieren. Die Eisb\u00e4ren dann mal mit einer guten Chance durch Aubry, nach der sich Florian Busch eine Strafzeit einhandelte. Dieses folgende Powerplay dauerte nur ganze sieben Sekunden. Daniel Richmond mit dem Querpass und Matthias Plachta mit der Direktabnahme ins Tor &#8211; 1:1 (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter jubelten die Eisb\u00e4ren. Was war passiert? Bruno Gervais traf nur die Latte, die Scheibe flog im hohen Bogen zur\u00fcck ins Spiel, die Adler-Verteidiger wussten f\u00fcr einen Moment nicht, wo die Scheibe ist. Aber Spencer Machacek, der den Puck sah und in Baseball-Manier ins Tor bugsierte. Leider war der Schl\u00e4ger dabei aber wohl zu hoch, weshalb der Treffer leider nicht gegeben wurde. Schwierige Entscheidung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren fortan aktiver, mit mehr Aktionen in der Offensive. Mannheim tat sich schwer, wurde erst in den letzten sechs, sieben Minuten des Mitteldrittels wieder aktiver. Und auf einmal erspielten sich die Hausherren hier richtig gute Chancen. Brent Raedeke, Aron Johnson und Marcus Kink verpassten mehrfach das 2:1. Das fiel dann aber letztendlich doch noch und es hatte sich auch angedeutet. Luke Adam legte f\u00fcr Matthias Plachta auf, der hatte das halbleere Tor vor sich und brachte die Scheibe im Berliner Geh\u00e4use unter &#8211; 1:2 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So nahmen die Kurpf\u00e4lzer eine knappe F\u00fchrung mit in die Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mannheim kam druckvoll aus der Kabine und wollte hier schnell das 3:1 nachlegen. Die Eisb\u00e4ren konnten sich nur mit unerlaubten Weitsch\u00fcssen in den ersten drei Minuten befreien. Aber als man ein doppeltes Powerplay hatte, konnte man pl\u00f6tzlich ausgleichen. Nick Petersen mit dem Pass von hinter dem Tor vor das Tor, wo Charles Linglet die kleine L\u00fccke am kurzen Pfosten sah und dahin durch traf &#8211; 2:2 (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren waren nach dem Ausgleichstreffer nun wieder besser drin im Spiel und hatten auch ihre Chancen. So scheiterte z.B. Nick Petersen nach einer klasse Aktion an Dennis Endras, auch Andr\u00e9 Rankel vergab eine gute Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach einem Fehler in der Defensive h\u00e4tte man beinahe aber erneut zur\u00fcck gelegen. Brent Raedeke und Christoph Ullmann konnten den Patzer jedoch nicht ausnutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf der einen Seite verpasste Mannheim das 3:2, auf der anderen Seite machten es dagegen die Eisb\u00e4ren. 3-auf-2-Angriff, Jamie MacQueen mit dem Querpass vors Tor, wo ein Mannheimer Spieler zwar die Kelle noch ran bekam, aber Julian Talbot war zur Stelle und netzte ein &#8211; 3:2 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mannheim rannte fortan nochmal an, wollte das Spiel auf keinen Fall verlieren. Aber selbst beste Chancen konnten sie nicht nutzen. Matthias Plachta scheiterte freistehend vor Petri Vehanen. Brent Raedeke brachte die Scheibe im offenen Tor nicht unter und Dennis Reul scheiterte zwei Minuten vor dem Ende am finnischen Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 63 Sekunden vor dem Ende nahm Mannheim Dennis Endras vom Eis und 39 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit. Mannheim dr\u00fcckte nun geh\u00f6rig und die Eisb\u00e4ren mussten richtig hart in der eigenen Defensive arbeiten. Was sie auch taten, aber 3,5 Sekunden vor dem Ende fand Mannheim die L\u00fccke, Matthias Plachta bekam die Scheibe im Slot zugespielt und versenkte sie anschlie\u00dfend zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich (60.). Unfassbar, so kurz vor dem Ende wurde den Eisb\u00e4ren der Sieg noch aus der Hand gerissen. Aber da stimmte die Zuordnung auch nicht wirklich. Es ging also mal wieder in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Welche diesmal jedoch nur ganze 20 Sekunden dauern sollte. Und wer sollte diese beenden, wenn nicht Matthias Plachta. Der deutsche Nationalst\u00fcrmer hatte den Abend der Abende erwischt und versenkte die Scheibe zum vierten Mal im Tor von Petri Vehanen und machte so Mannheims ersten Sieg in dieser Serie perfekt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine enorm bittere Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die eigentlich ein so starkes Ausw\u00e4rtsspiel gezeigt haben. Vor allem im ersten und letzten Drittel war man die bessere Mannschaft. Aber man konnte seine vielen Chancen halt nicht nutzen und in \u00dcberzahl, was man sehr oft spielen durfte, traf man nur einmal und das bei zwei Mann mehr auf dem Eis. Am Ende haben eben Kleinigkeiten die Partie entschieden. Wenn die Scheibe 3,5 Sekunden vor dem Ende nicht so genau auf den Schl\u00e4ger von Plachte gespielt wird sondern nur einen Tick verspringt, reden wir hier von einem Traumstart. So aber von einem \u00e4u\u00dferst bitteren Start. Aber noch ist in dieser Serie rein gar nichts verloren. Die Eisb\u00e4ren haben gezeigt, dass sie definitiv auf Augenh\u00f6he mit Mannheim agieren k\u00f6nnen, die meiste Zeit sogar die bessere Mannschaft waren. Und dennoch ist ein klein wenig Wehmut dabei, denn wer wei\u00df, ob die Eisb\u00e4ren noch einmal so nah an den so dringend ben\u00f6tigten Ausw\u00e4rtssieg heran kommen wie heute Abend.<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Playoff-Stand:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Adler Mannheim vs. Eisb\u00e4ren Berlin 1:0 (4:3 n.V.)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das bitter. 3,5 Sekunden haben am Ende gefehlt, um den so dringend ben\u00f6tigten Ausw\u00e4rtssieg einzufahren. Am Ende stehen die Eisb\u00e4ren Berlin mit h\u00e4ngenden K\u00f6pfen da, denn Spiel Eins der Viertelfinalserie bei den Adler Mannheim wurde am Dienstagabend mit 3:4 (1:0,0:2,2:1\/0:1) n.V. verloren. Und der Sieg w\u00e4re auch noch verdient&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/07\/35-sekunden-fehlen-zum-auftaktsieg-matthias-plachta-schiesst-mannheim-mit-vier-toren-im-alleingang-zum-sieg\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,12,356,334,25,5],"tags":[],"class_list":["post-7115","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-man","category-playoffs-2017","category-saison-20162017","category-spieltagsberichte","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7115"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7116,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7115\/revisions\/7116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}