{"id":7107,"date":"2017-03-04T00:30:21","date_gmt":"2017-03-03T23:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7107"},"modified":"2017-03-04T00:30:21","modified_gmt":"2017-03-03T23:30:21","slug":"32-in-der-104-minute-jamie-macqueen-wird-erneut-zum-matchwinner-gegen-straubing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/03\/04\/32-in-der-104-minute-jamie-macqueen-wird-erneut-zum-matchwinner-gegen-straubing\/","title":{"rendered":"3:2 in der 104. Minute! Jamie MacQueen wird erneut zum Matchwinner gegen Straubing"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"125\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Der Bann ist gebrochen. Im 13. Ausw\u00e4rtsspiel beendeten die Eisb\u00e4ren Berlin ihre zw\u00f6lf Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis. Mit 3:2 (1:2,1:0,0:0\/0:0,0:0,1:0) nach dritter Verl\u00e4ngerung setzten sich die Berliner bei den Straubing Tigers durch. Damit \u00fcberstanden die Hauptst\u00e4dter im vierten Anlauf erstmals die erste Playoff-Runde und treffen im Viertelfinale nun auf den Erzrivalen Adler Mannheim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp konnte wieder auf Verteidiger Micki DuPont und Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel zur\u00fcckgreifen. Charles Linglet und Kai Wissmann mussten daf\u00fcr weichen. Und Barry Tallackson blieb erneut nur der Platz auf der Trib\u00fcne. Im Tor stand wie Mittwoch Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der erwartete druckvolle Beginn der Hausherren blieb aus, denn die Eisb\u00e4ren hielten mit ihrem Forechecking gut dagegen. Drei Minuten waren gespielt, da kassierten die Eisb\u00e4ren die erste Strafe der Partie. Straubing lie\u00df den Puck gut laufen, aber die Eisb\u00e4ren standen gut und machten die Schusswege gut zu. Bis neun Sekunden vor dem Ablauf der Strafzeit gegen Florian Busch. Sean Sullivan zog auf H\u00f6he des linken Bullykreises ab, der Schuss wurde abgef\u00e4lscht und schlug hinter Vehanen ein &#8211; 1:0 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Berliner wirkten aber keinesfalls geschockt, glichen direkt im Gegenzug aus. 31 Sekunden sp\u00e4ter hatte Alex Roach an der blauen Linie zu viel Zeit, zog ab und glich so zum 1:1 aus (6.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gleich danach h\u00e4tten die Berliner sogar in F\u00fchrung gehen k\u00f6nnen, aber Florian Busch traf nur das Au\u00dfennetz und Louis-Marc Aubry scheiterte an Matt Climie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach folgte eine sehr zerfahrene Phase mit Strafen auf beiden Seiten. Als die Niederbayern mit 4-gegen-3 auf dem Eis spielen konnten, klingelte es erneut im Berliner Kasten. James Bettauer hatte auf H\u00f6he des linken Bullykreises abgezogen und Scott Timmins f\u00e4lschte die Scheibe mit seiner Hose ins Tor ab &#8211; 2:1 (12.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der Folgezeit beide Mannschaften nochmal mit guten M\u00f6glichkeiten, aber ohne Gl\u00fcck im Abschluss. So nahmen die Hausherren eine knappe Ein-Tore-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Straubing kam sehr druckvoll und mit viel Zug zum Tor aus der Kabine. Da erspielten sie sich gleich in der ersten Minute des zweiten Drittels gute Chancen. Danach \u00fcbernahmen jedoch die G\u00e4ste aus der Hauptstadt das Kommando. Bruno Gervais zielte knapp am Tor vorbei, Darin Olver spitzelte die Scheibe knapp am halbleeren Tor vorbei und Nick Petersen scheiterte aus dem Slot heraus an Climie. Alles in Minute 23.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach Straubing mal wieder mit einem Powerplay, aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren funktioniere sehr gut. Von der Strafbank aus kommend hatte Constantin Braun direkt nach der \u00fcberstandenen Unterzahl die Chance zum Ausgleich, Climie parierte den Schuss jedoch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Berliner dann aber selbst in \u00dcberzahl waren, klingelte es im Kasten von Matt Climie. Bruno Gervais hatte von der blauen Linie abgezogen, Climie lie\u00df nur prallen und Spencer Machacek setzte mit der R\u00fcckhand nach und tunnelte den Straubinger Goalie &#8211; 2:2 (31.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter verpasste Louis-Marc Aubry nur denkbar knapp. Da h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren die Partie schon fast komplett gedreht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Straubing bekam dann noch einmal die Chance in \u00dcberzahl, aber bis auf eine Chance von James Bettauer sprang nicht viel bei heraus, denn die Eisb\u00e4ren standen da sehr gut.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die letzte Chance hatten dann auch nochmal die Hausherren, Connolly scheiterte jedoch an Vehanen. So blieb es beim 2:2 nach 40 Minuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des letzten Drittel ging es hin und her. Beide waren darauf bedacht, keinen Fehler zu machen, der das Spiel entscheiden w\u00fcrde. Einen solchen Fehler machten dann aber die Tigers und schon lief Berlin einen 3-auf-1-Konter, doch Darin Olver scheiterte an Climie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es ging weiter mit Chancen h\u00fcben wie dr\u00fcben. Vehanen mit einem starken Save gegen Sean Sullivan. Vehanen dann erneut stark gegen Scott Timmins. Bei den Eisb\u00e4ren setzte sich Louis-Marc Aubry klasse durch, scheiterte jedoch an Climie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vier Minuten vor dem Ende noch einmal ein Powerplay f\u00fcr Straubing. Und da stand wieder Vehanen im Mittelpunkt, der einen wichtigen Save zeigte. Mike Hedden schoss dann am halbleeren Tor vorbei. Das Powerplay der Tigers wurde jedoch fr\u00fchzeitig beendet, denn auch die Hausherren bekamen eine Strafe. Somit ging es 4-gegen-4 weiter und da hatte Steven Zalewski eine gro\u00dfe Chance, doch er scheiterte jedoch an Vehanen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und jener Vehanen wurde immer wichtiger f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in der Schlussphase. Denn Constantin Braun kassierte 50 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafzeit und der finnische Stammgoalie der Eisb\u00e4ren parierte kurz vor Schluss zweimal \u00fcberragend gegen Michael Connolly.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Es blieb beim 2:2 und es ging in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dort die Hausherren zun\u00e4chst noch 70 Sekunden in \u00dcberzahl, aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden die Unterzahl schadlos. In der Verl\u00e4ngerung ging es hin und her, beide Mannschaften mit guten Chancen. Jedoch waren es die Eisb\u00e4ren, die in der ersten Verl\u00e4ngerung mit zunehmender Spieldauer deutlich mehr Gro\u00dfchancen hatte. Zweimal Nick Petersen, Daniel Fischbuch und Kyle Wilson &#8211; alle scheiterten aber an Matt Climie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurz vor dem Ende der ersten Verl\u00e4ngerung dann noch einmal Straubing mit der Riesenchance. Mike Hedden zog vor das Tor, Vehanen parierte, die Scheibe lag frei und Frank H\u00f6rdler haute die Scheibe aus der Gefahrenzone und \u00fcber das Plexiglas. Eigentlich eine Zwei-Minuten-Strafe f\u00fcr den Berliner Verteidiger, die es aber nicht gab. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mehr passierte dann nicht mehr und es ging mit der zweiten Verl\u00e4ngerung weiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da die Hausherren mit der Riesenchane zur Entscheidung in \u00dcberzahl, doch es waren die Eisb\u00e4ren, die in Unterzahl die beste M\u00f6glichkeit hatten. Kyle Wilson lief alleine auf Matt Climie zu, scheiterte aber mit der R\u00fcckhand am Tigers-Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann Straubing mit der gro\u00dfen Chance, Derek Whitmore aus der Drehung, Petri Vehanen machte jedoch schnell die Schoner zu. Es ging weiter rauf und runter, beide mit Chancen, beide Mannschaften mit bester Werbung f\u00fcr das Eishockey.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Sieben Minuten vor dem Ende der zweiten Verl\u00e4ngerung Andr\u00e9 Rankel mit der Riesenchance, aber er scheiterte am rechten Pfosten. Drei Minuten vor dem Ende Steven Zalewski mit dem Pass auf Ex-Eisb\u00e4r Ren\u00e9 R\u00f6thke, der die Schl\u00e4gerspitze noch dran bekam, aber wieder war die finnische Wand zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und als Vehanen drei Minuten vor dem Ende der zweiten Verl\u00e4ngerung schon geschlagen war, boxte Bruno Gervais die Scheibe mal eben aus der Gefahrenzone. Wahnsinn. Die letzte Szene in der zweiten Overtime. Es sollte die dritte Verl\u00e4ngerung folgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und da hatte Daniel Fischbuch die gro\u00dfe Chance zur Entscheidung, aber er traf nur den Pfosten. Wenig sp\u00e4ter Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel mit der n\u00e4chsten Chance, aber auch er brachte die Scheibe nicht unter. Danach gab es eine Auseinandersetzung vor dem Straubinger Tor, wegen der Matt Climie und Darin Olver je zwei Minuten bekamen. Mit 4-gegen-4 ging es weiter und da folgte der gro\u00dfe Auftritt von Jamie MacQueen. Er fuhr ins Drittel hinein, zog zur Mitte und zog ab. Die Scheibe ging rechts an Climie vorbei ins Tor und zur Entscheidung in diesem Spiel und dieser Serie &#8211; 3:2 in der 104. Minute.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wahnsinn, was f\u00fcr ein Eishockeyspiel. Beide Mannschaften lieferten sich einen wahren Schlagabtausch, vor allem in der Verl\u00e4ngerung. Beide Mannschaften h\u00e4tten den Sieg verdient. Am Ende die Eisb\u00e4ren mit dem gl\u00fccklicheren Ende auf ihrer Seite. Aber dennoch ein gro\u00dfes Lob an beide Mannschaften f\u00fcr diesen grandiosen Eishockey-Abend. 104 spektakul\u00e4re Minuten und zwei Weltklasse-Torh\u00fcter mit Matt Climie und Petri Vehanen, die einmal mehr ihre absolute Klasse unter Beweis gestellt haben.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bann ist gebrochen. Im 13. Ausw\u00e4rtsspiel beendeten die Eisb\u00e4ren Berlin ihre zw\u00f6lf Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis. Mit 3:2 (1:2,1:0,0:0\/0:0,0:0,1:0) nach dritter Verl\u00e4ngerung setzten sich die Berliner bei den Straubing Tigers durch. 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