{"id":7053,"date":"2017-02-05T17:17:05","date_gmt":"2017-02-05T16:17:05","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7053"},"modified":"2017-02-05T17:17:05","modified_gmt":"2017-02-05T16:17:05","slug":"17-blamage-in-wolfsburg-die-eisbaeren-fans-zeigen-mehr-leidenschaft-und-einsatz-als-die-mannschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/02\/05\/17-blamage-in-wolfsburg-die-eisbaeren-fans-zeigen-mehr-leidenschaft-und-einsatz-als-die-mannschaft\/","title":{"rendered":"1:7-Blamage in Wolfsburg: Die Eisb\u00e4ren-Fans zeigen mehr Leidenschaft und Einsatz als die Mannschaft"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Was bitte war das? Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich am Sonntagnachmittag bis auf alle Knochen blamiert. Vor 4.354 Zuschauern verloren unsere Jungs mit 1:7 (0:3,1:2,0:2) bei den Grizzlys Wolfsburg und boten dabei eine unterirdische Leistung an. Aber was will man auch erwarten, wenn die Fans auf den R\u00e4ngen mehr Leidenschaft und Einsatz zeigen als die Mannschaft unten auf dem Eis. Dann kann das ja nur in die Hose gehen. Und genau das ist heute auch passiert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sein Jubil\u00e4um hatte sich Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel sicherlich anders vorgestellt. Die Nummer 24 der Eisb\u00e4ren absolvierte heute sein 700. DEL-Spiel f\u00fcr die Berliner. Gl\u00fcckwunsch an dieser Stelle zum Jubil\u00e4um. Im Tor gab es wieder einen Wechsel, Maximilian Franzreb stand statt Marvin C\u00fcpper heute im Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Freitagabend gab Louis-Marc Aubry sein DEL-Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot. Seine erste Amtshandlung war eine Strafzeit, die zum 1:0 der Augsburger f\u00fchrte. Das schien Aubry ziemlich gut gefallen zu haben, also dachte er sich heute, das mache ich nochmal. 24 Sekunden waren gespielt, da kassierte Aubry die erste Strafe der Partie. Das Wolfsburg ein sehr starkes Powerplay hat, sollten die Eisb\u00e4ren wissen. 19 Sekunden dauerte es daher nur, ehe die Grizzlys das \u00dcberzahlspiel nutzten. Brent Aubin mit dem R\u00fcckhandschuss, Nick Johnson nahm Franzreb die Sicht und die Scheibe rutschte dem EHC-Goalie durch die Schoner &#8211; 1:0\u00a0nach 43 Sekunden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und Wolfsburg legte nicht viel sp\u00e4ter sofort nach. Tyler Haskins wurde von Frank H\u00f6rdler nicht entscheidend gest\u00f6rt, kurvte ums Tor und passte die Scheibe r\u00fcber auf Gerrit Fauser, welcher am langen Pfosten lauerte und den Puck m\u00fchelos zum 2:0 einschieben konnte (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Gegenzug der erste Abschluss der Eisb\u00e4ren, Andr\u00e9 Rankel auf Florian Busch, der scheiterte aber an Felix Br\u00fcckmann. Die Eisb\u00e4ren taten sich enorm schwer, spielten zu viele ungenaue P\u00e4sse, kamen so selten in einen geordneten Spielaufbau. Wolfsburg zu Beginn mit einem aggressiven Forechecking.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Elf Minuten waren gespielt, da spielte Patrick Seifert einen klasse Aufbaupass quer \u00fcber die Eisfl\u00e4che auf Tyler Haskins, der fuhr \u00fcber rechts ins Drittel und schoss die Scheibe ins rechte Eck zum 3:0. Danach war der Arbeitstag von Maximilian Franzreb vorbei, Marvin C\u00fcpper stand von nun an im Tor. Franzreb traf jedoch keine Schuld an dem Spielstand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren im ersten Drittel dann noch einmal mit zwei \u00dcberzahlspielen, aber lassen wir es sein, dar\u00fcber braucht man kein Wort zu verlieren. Wolfsburg h\u00e4tte hier beinahe sogar 4:0 nach 20 Minuten gef\u00fchrt, aber der Treffer wurde wegen Torraumabseits nicht gegeben. So stand es 3:0 f\u00fcr die Hausherren nach 20 Minuten.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des zweiten Drittels die Eisb\u00e4ren deutlich aktiver, gaben durch Darin Olver und Daniel Fischbuch auch gleich die ersten beiden Torsch\u00fcsse ab. Auch danach die Eisb\u00e4ren bem\u00fcht, nach vorne was zu machen, aber es mangelnde an Ideen. Wolfsburg tat hier nicht mehr als n\u00f6tig, stand hinter sehr kompakt und verteidigte den Vorsprung souver\u00e4n.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der 26. Spielminute die Niedersachsen dann mit einem \u00dcberzahlspiel, in dem sie richtig gute Chancen hatten. Jeff Likens und Mark Voakes mit je zwei Chancen, aber beide konnten sie nicht nutzen. Die Eisb\u00e4ren in dieser Unterzahl mit einem Konter, aber Spencer Machacek vergab die gute Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittels eine klasse Vorarbeit von Charles Linglet auf Daniel Fischbuch, der jedoch per R\u00fcckhand an Felix Br\u00fcckmann scheiterte. Eine Minute sp\u00e4ter jubelten die Berliner \u00fcber den vermeintlichen Anschlusstreffer. Darin Olver hatte die Scheibe \u00fcber die Linie gestochert, da war die Partie allerdings bereits unterbrochen und so gaben die Schiedsrichter den Treffer nicht. Aber nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter gelang den Eisb\u00e4ren dann tats\u00e4chlich in \u00dcberzahl (!) der Anschlusstreffer. Darin Olver ging \u00fcber links ins Angriffsdrittel, spielte den Querpass auf Spencer Machacek, der am langen Pfosten lauerte und zum 3:1 einschie\u00dfen konnte (33.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Anschlie\u00dfend gab es zweimal 4-gegen-4 auf dem Eis. Beim zweiten 4-gegen-4 klingelte es im Berliner Geh\u00e4use. Von Wolfsburg war im Mitteldrittel wenig zu sehen, das Geschehen spielte sich viel mehr in deren H\u00e4lfte ab. Doch zum Ende des Mitteldrittels wachten die Wolfsburger nochmal auf. Mark Voakes mit dem Pass auf Brent Aubin, der im Slot stehend direkt abzog und zum 4:1 traf (39.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Eisb\u00e4ren dann eine weitere Strafzeit kassierten, konnten die Hausherren 4-gegen-3 spielen. Wolfsburg in der Formation, die Scheibe lief richtig gut und Gerrit Fauser schloss eine klasse Kombination zum 5:1 ab (40.). Was zugleich auch der Pausenstand war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des letzten Drittels die Eisb\u00e4ren wieder mit zwei Aktionen in der Offensive, aber Louis-Marc Aubry und Florian Busch scheiterten an Br\u00fcckmann. Ansonsten fiel den Eisb\u00e4ren nach vorne rein gar nichts ein, ein Konzept war nicht zu erkennen, als Mannschaft traten sie auch nicht auf. Was sie aber konnten, waren Strafzeiten zu kassieren. Und als Jens Baxmann in der K\u00fchlbox sa\u00df, machten die Hausherren das halbe Dutzend voll. Wolfsburg in der Formation, wieder einmal lief die Scheibe, die Berliner Unterzahl-Formation zeigte aber auch nicht wirklich eine Gegenwehr und so konnte Brent Aubin seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielen (50.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und nur eine Minute sp\u00e4ter patzte Bruno Gervais im Angriffsdrittel bei der Scheibenannahme und Wolfsburg startete den Konter, welcher Sebastian Furchner eiskalt abschloss &#8211; 7:1 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Schlusspunkt unter dieser Partie. Wolfsburg lie\u00df sich von den eigenen Fans feiern und lie\u00df hier nichts mehr anbrennen. Die Eisb\u00e4ren trugen ihre Trikots nur noch spazieren und spielten nicht als Mannschaft zusammen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine heftige Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Aber eine genauso verdiente. Denn man hat eine Mannschaft gesehen, die nicht wirklich als solche auftrat. Man steht zwar auf Platz Zehn, aber man sollte sich nicht zu sicher sein, dass man da auch noch in drei Wochen am Ende der Hauptrunde steht. Aber anscheinend sind sich da einige schon zu sicher und nahmen die Partie nicht allzu ernst. Denn anders kann man sich das nicht erkl\u00e4ren. Man wollte von der Strafbank weg bleiben, hat &#8222;super&#8220; geklappt, denn man kassierte drei Gegentore in Unterzahl. Man wollte 60 Minuten konzentriertes Eishockey spielen und vorne seine Chancen nutzen. Hat auch &#8222;super&#8220; geklappt, erneut nur ein Tor erzielt. Erstes Drittel komplett verpennt, im Mitteldrittel zwar bem\u00fcht aufgetreten und auch Chancen gehabt, aber keine wirklichen Hochkar\u00e4ter. Und im letzten Drittel sich seinem Schicksal gef\u00fcgt. Da trug man das Trikot mit dem Eisb\u00e4ren drauf nur noch spazieren, jeder verrannte sich wenn \u00fcberhaupt nur noch in Einzelaktionen, ein Teamspiel habe ich da nicht mehr gesehen. Das war einfach ein mehr als peinlicher Auftritt der Mannschaft, der auch nicht sch\u00f6n zu reden ist. Man ist in der entscheidenden Saisonphase, wo um die besten Pl\u00e4tze in den Playoffs und wo \u00fcberhaupt noch um die Playoff-Pl\u00e4tze gek\u00e4mpft wird. Und anscheinend tun das auch alle 13 anderen DEL-Mannschaft, nur die Eisb\u00e4ren nicht. Weil man sich anscheinend zu sicher ist, diesen Platz Zehn schon sicher zu haben. Und um ehrlich zu sein, ich w\u00fcnsche mir nichts mehr, als dass sie diesen zehnten Platz noch verlieren w\u00fcrden und am Ende dumm da stehen und die Saison nach der Hauptrunde beendet ist. Denn was anders haben diese Jungs nicht verdient, denn die Leistung heute war eine bodenlose Frechheit. Ja, auch in N\u00fcrnberg setzte es ein 1:6-Debakel, nur der Unterschied zu heute war der, dass die Eisb\u00e4ren da nur mit einer Rumpf-Truppe angetreten waren und sich dennoch tapfer geschlagen haben, bei besserer Chancenverwertung sogar was h\u00e4tten mitnehmen k\u00f6nnen. Aber heute, mit vollem Kader war das absolut gar nichts gewesen. Demnach kann die Mannschaft auch keine Ausreden anbringen, denn man hat trotzdem mit vier Reihen gespielt. Das war heute einfach rein gar nichts und mit dieser Leistung werden sie die restlichen Spiele in der Hauptrunde auch noch verlieren.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bitte war das? Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich am Sonntagnachmittag bis auf alle Knochen blamiert. Vor 4.354 Zuschauern verloren unsere Jungs mit 1:7 (0:3,1:2,0:2) bei den Grizzlys Wolfsburg und boten dabei eine unterirdische Leistung an. 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