{"id":7051,"date":"2017-02-03T22:32:43","date_gmt":"2017-02-03T21:32:43","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7051"},"modified":"2017-02-03T22:32:43","modified_gmt":"2017-02-03T21:32:43","slug":"bittere-niederlage-in-augsburg-eisbaeren-belohnen-sich-nicht-fuer-ihren-aufwand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/02\/03\/bittere-niederlage-in-augsburg-eisbaeren-belohnen-sich-nicht-fuer-ihren-aufwand\/","title":{"rendered":"Bittere Niederlage in Augsburg: Eisb\u00e4ren belohnen sich nicht f\u00fcr ihren Aufwand"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"74\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"109\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel am Freitagabend bei den Augsburger Panthern knapp verloren. Vor 5.661 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion unterlagen die Berliner mit 1:2 (0:1,1:0,0:1). Die Hauptst\u00e4dter zeigten ab dem zweiten Drittel eine gute Leistung und erarbeiteten sich auch einige Chancen, letztendlich scheiterte man an der Chancenverwertung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp konnte seit langer Zeit mal wieder auf einen kompletten Kader zur\u00fcckgreifen. Jonas M\u00fcller und Darin Olver kehrten nach Verletzung wieder zur\u00fcck ins Team. Louis-Marc Aubry gab sein Deb\u00fct f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Daf\u00fcr fehlte Micki DuPont, der die n\u00e4chsten f\u00fcnf Wochen ausfallen wird. Im Tor stand erneut Marvin C\u00fcpper.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der sportliche Leiter der Eisb\u00e4ren, Stefan Ustorf, hatte vor der Partie bei Telekom Eishockey gesagt, man muss von der Strafbank weg bleiben und bei 5-gegen-5 gutes Eishockey spielen. Schien sich nicht bis zu Neuzugang Louis-Marc Aubry herum gesprochen zu haben, der nach nur vier DEL-Minuten bereits seine erste Strafzeit kassierte. Und Augsburg hat ein sehr starkes Powerplay und nutzte die folgende \u00dcberzahl sofort aus. Mark Cundari hatte auf der linken Seite zu viel Platz und Zeit, fuhr bis zum Bullykreis vor und zog dann ab. Die Scheibe schlug im linken Eck ein &#8211; 1:0 (5.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren hatten jedoch gleich danach die Chance zum Ausgleich, denn auch die Berliner bekamen ihr erstes Powerplay zugesprochen. Aber in diesem konnten sie f\u00fcr keinerlei Gefahr sorgen. Augsburg fortan mit einem aggressiven Forechecking, sie st\u00f6rten die Eisb\u00e4ren immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau. Den Eisb\u00e4ren mangelte es an Ideen, um mal nach vorne etwas zu machen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Erst Mitte des ersten Drittels tauchten die Berliner mal gef\u00e4hrlich vor dem Tor von Jonathan Boutin auf. Daniel Fischbuch hatte die Chance nach einem Augsburger Fehler im Spielaufbau, scheiterte jedoch an Boutin (11.). Zwei Minuten sp\u00e4ter vergab Charles Linglet zweimal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ansonsten war es ein Chancenarmes erstes Drittel, die Schussstatistik zeigte 7:6 f\u00fcr Augsburg an.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das sollte sich im Mitteldrittel \u00e4ndern. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, in dem auch die Eisb\u00e4ren deutlich besser ins Spiel fanden. Zwei Minuten waren gespielt, als Arvids Rekis die erste gef\u00e4hrliche Chance hatte, aber scheiterte. Direkt im Gegenzug ein 2-auf-1-Konter der Eisb\u00e4ren. Laurin Braun hatte eigentlich die Chance zum Schuss, spielte stattdessen den Querpass auf Jamie MacQueen, der an Jonathan Boutin scheiterte. Da h\u00e4tte &#8222;Lolle&#8220; alleine abschlie\u00dfen m\u00fcssen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Minutentakt ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter. Scott Valentine und Derek Dinger vergaben f\u00fcr den AEV (24.), der zudem in der 25. Spielminute einen Penalty zugesprochen bekam, den Trevor Parkes jedoch nicht verwandeln konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Direkt nach dem Penalty die Riesenchance f\u00fcr Laurin Braun, der von Andr\u00e9 Rankel im Slot angespielt wurde und dort vollkommen freistehend eine Riesenchance vergab. Erneut im Gegenzug Augsburg mit einem 2-auf-1-Konter, Jaroslav Hafenrichter scheiterte jedoch an Marvin C\u00fcpper.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittels tankte sich R\u00fcckkehrer Jonas M\u00fcller klasse durch, scheiterte aber mit seinem R\u00fcckhandschuss an Jonathan Boutin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter eine tolle Aktion von Neuzugang Aubry, der aber in Boutin seinen Meister fand. Spencer Machacek scheiterte mit seinem Nachschuss am AEV-Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Irgendwann musste sich der Aufwand der Eisb\u00e4ren ja auszahlen. In der 32. Spielminute war es dann soweit. Constantin Braun hatte von der blauen Linie abgezogen und Jamie MacQueen f\u00e4lschte unhaltbar f\u00fcr Boutin ab &#8211; 1:1. Die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm und Marco Sch\u00fctz fuhren jedoch zum Videobeweis und gaben den Treffer erst nach Ansicht des Videobeweises.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der 34. Spielminute vert\u00e4ndelten die Eisb\u00e4ren die Scheibe im Angriffsdrittel, Augsburg mit einem 4-auf-1-Angriff, doch Justin Shugg schoss den einzigen Eisb\u00e4ren-Spieler (!)\u00a0an. Gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in dieser Situation.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In den letzten vier Minuten beide Mannschaften nochmal mit einem \u00dcberzahlspiel, aber beide Unterzahlformationen standen sehr gut und lie\u00dfen nichts anbrennen. So ging es beim Stand von 1:1 in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich nach Wiederbeginn kassierten die Eisb\u00e4ren die n\u00e4chste Strafzeit. Die Unterzahl \u00fcberstanden sie schadlos, aber kaum wieder vollz\u00e4hlig, klingelte es doch noch im Berliner Geh\u00e4use. Brady Lamb mit einem Wahnsinns-Hammer von der blauen Linie per Direktabnahme ins rechte Eck &#8211; 2:1 (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Anschlie\u00dfend die Eisb\u00e4ren zwar bem\u00fcht, aber Augsburg stand hinten relativ sicher und lie\u00df nicht viel zu. Erst in den letzten zehn Minuten nahm der Druck der Eisb\u00e4ren mehr und mehr zu. So scheiterte Charles Linglet an Jonathan Boutin. Wenig sp\u00e4ter jubelten die Eisb\u00e4ren \u00fcber den vermeintlichen Ausgleichstreffer von Frank H\u00f6rdler, aber der Treffer wurde wegen Torraumabseits nicht gegeben. Eine \u00e4u\u00dferst harte Entscheidung, den Treffer h\u00e4tte man eigentlich geben k\u00f6nnen wenn nicht sogar m\u00fcssen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Druck der Eisb\u00e4ren nahm zu. Zweimal Andr\u00e9 Rankel, zweimal Laurin Braun und Bruno Gervais, sie alle versuchten es, aber sie alle scheiterten an Boutin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vier Minuten vor dem Ende der Partie die n\u00e4chste Strafzeit gegen die Eisb\u00e4ren. Diesmal traf es Frank H\u00f6rdler, diese Strafzeit war aber &#8211; um ehrlich zu sein &#8211; ein Witz. Und Augsburg erzielte in jenem Powerplay das vermeintliche 3:1, aber die Hauptschiedsrichter hatten die Partie vorher unterbrochen. Warum sie das jedoch taten, wissen die Herren Schimm und Sch\u00fctz anscheinend nur selbst, denn eigentlich h\u00e4tte die Partie nicht unterbrochen werden m\u00fcssen und folglich h\u00e4tte der Treffer z\u00e4hlen m\u00fcssen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> So stand es nach zwei zu Unrecht aberkannten Toren weiterhin 2:1 f\u00fcr Augsburg, die Eisb\u00e4ren riskierten noch einmal Alles, nahmen 95 Sekunden vor dem Spielende eine Auszeit und Goalie Marvin C\u00fcpper vom Eis. Aber Augsburg verteidigte mit Mann und Maus, warf sich in die Sch\u00fcsse und brachte das knappe 2:1 \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine bittere Niederlage f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, weil sie unn\u00f6tig war. Man hatte jede Menge guter Chancen, konnte diese allerdings nicht nutzen. Allen voran Laurin Braun, der heute so manchen Hochkar\u00e4ter vergab. Die Eisb\u00e4ren dennoch mit einem guten Auftritt, jedoch erst ab dem zweiten Drittel. Im ersten Drittel war man noch nicht so richtig anwesend, hatte aber Gl\u00fcck, dass Augsburg ebenfalls noch nicht so viel nach vorne machte. Letztendlich hatte Augsburg das bessere, das gl\u00fccklichere Ende auf seiner Seite. Aber die Partie h\u00e4tte auch anders herum ausgehen k\u00f6nnen. Auf diese Partie l\u00e4sst sich aufbauen. Und die Neuzug\u00e4nge machen einen guten Eindruck. Jetzt, wo die Eisb\u00e4ren wieder mit voller Mannschaftsst\u00e4rke antreten k\u00f6nnen, sind sie wieder schwerer auszurechnen. An die heutige Leistung muss man am Sonntag in Wolfsburg ankn\u00fcpfen, nur sollte man da eine bessere Chancenverwertung haben. Dann k\u00f6nnte es da mit einem Sieg klappen.<\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"color: #000080;\">Jonas M\u00fcller nach dem Spiel:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"color: #ff0000;\">Der Augsburger Torh\u00fcter hat einen guten Job gemacht. Da m\u00fcssen wir besser vor dem Tor sein und die Dinger auch mal eiskalt rein machen. Wir wollen den bestm\u00f6glichen Platz nach der Hauptrunde erreichen, von daher ist jedes Spiel jetzt ein Playoff-Spiel.<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel am Freitagabend bei den Augsburger Panthern knapp verloren. Vor 5.661 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion unterlagen die Berliner mit 1:2 (0:1,1:0,0:1). Die Hauptst\u00e4dter zeigten ab dem zweiten Drittel eine gute Leistung und erarbeiteten sich auch einige Chancen, letztendlich scheiterte man an der Chancenverwertung. 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