{"id":7000,"date":"2017-01-21T19:29:34","date_gmt":"2017-01-21T18:29:34","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=7000"},"modified":"2017-01-21T19:29:34","modified_gmt":"2017-01-21T18:29:34","slug":"32-n-v-kapitaen-andre-rankel-erloest-mannschaft-und-fans-nach-sieben-niederlagen-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/01\/21\/32-n-v-kapitaen-andre-rankel-erloest-mannschaft-und-fans-nach-sieben-niederlagen-in-folge\/","title":{"rendered":"3:2 n.V. &#8211; Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel erl\u00f6st Mannschaft und Fans nach sieben Niederlagen in Folge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Ausgabe #17:<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"111\" \/><span style=\"color: #000000;\">Es war wohl der lauteste Jubelschrei der letzten Jahre gewesen, der am Freitagabend durch die Arena am Ostbahnhof schallte, als Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel in der letzten Minute der Verl\u00e4ngerung den Siegtreffer gegen die Adler Mannheim erzielte. Am Ende stand es 3:2 (0:0,1:0,1:2\/1:0) f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die mit dem Sieg die sieben Spiele andauernde Niederlagenserie beendeten. Die pure Erleichterung war den Spielern anzusehen, als sie den Siegtreffer vor der Fankurve feierten. Auch in der Kurve fielen den Fans jede Menge Steine von den Herzen, ja, auch Freudentr\u00e4nen waren zu sehen. Alle Beteiligten &#8211; Mannschaft und Fans &#8211; hatten die letzten Wochen geh\u00f6rig zugesetzt, der Sieg gestern Abend ausgerechnet gegen den Erzrivalen war daher umso wichtiger und befreiender.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp konnte mit Frank H\u00f6rdler einen R\u00fcckkehrer im Kader begr\u00fc\u00dfen. Dagegen fehlten weiterhin Bruno Gervais, Jonas M\u00fcller, Darin Olver und Marcel Noebels. Im Tor stand Stammgoalie Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Hinein ins Spiel. 12.207 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen ein sehr gutes erstes Drittel der Hausherren. Die Eisb\u00e4ren spielten mit viel Einsatz, waren die vollen 20 Minuten hoch konzentriert, verteidigten hinten sehr kompakt und st\u00f6rten die Adler immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau und zwangen sie somit zu Fehlern. Man merkte unseren Jungs an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Keine vier Minuten waren gespielt, da bekamen unsere Jungs das erste Powerplay zugesprochen. Und ja, das sah schon recht gut aus, was man von den \u00dcberzahlspielen der letzten Wochen nicht unbedingt behaupten konnte. Und in diesem Powerplay h\u00e4tte man auch beinahe den F\u00fchrungstreffer erzielt, aber Nick Petersen traf nur den Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan \u00fcbten die Eisb\u00e4ren jede Menge Druck aus und erarbeiteten sich auch gute Torchancen, leider haperte es noch an der Chancenverwertung. Vor dem eigenen Tor lie\u00df man kaum etwas zu. Mannheim wirkte schon ein wenig \u00fcberrascht von dem Druck, den die Eisb\u00e4ren da aus\u00fcbten. Mit einem aus Mannheimer Sicht gl\u00fccklichen 0:0-Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aus der Kabine kamen dann die Kurpf\u00e4lzer deutlich engagierter. Die ersten Minuten im Mitteldrittel geh\u00f6rten den Mannen von Coach Sean Simpson. Da machten die Mannheimer schon geh\u00f6rig Druck auf das Berliner Tor. Aber mit zunehmender Spieldauer fanden die Eisb\u00e4ren dann wieder zur\u00fcck zu ihrem Spiel aus den ersten 20 Minuten und setzten selbst wieder Akzente in der Offensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittel die Mannheimer mit einem Powerplay, aber das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren war sehr stark. Sie verteidigten das aus einer sehr aggressiven Box heraus und st\u00f6rten die Adler-Spieler somit immer wieder im entscheidenden Moment.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Knapp zwei Minuten vor der zweiten Drittelpause noch einmal die \u00dcberzahlchance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Und in diesem Powerplay sollten sie sich dann f\u00fcr den \u00e4u\u00dferst engagierten\u00a0Auftritt auch belohnen. 57 Sekunden waren noch auf der Uhr, als R\u00fcckkehrer Frank H\u00f6rdler die Scheibe an der blauen Linie bekam und diese dann gef\u00fchlvoll ins Mannheimer Tor schlenzte &#8211; 1:0 (40.). Besser kann eine R\u00fcckkehr doch nicht laufen. Mit diesem Paukenschlag endete das zweite Drittel. Die Eisb\u00e4ren wurden &#8211; wie auch schon nach Drittel Eins &#8211; mit sehr viel Applaus in die Kabine verabschiedet. Die Zuschauer honorierten die starke Leistung der Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begann dann leider nicht so gut f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Gut drei Minuten waren gespielt, da zappelte die Scheibe im Tor von Petri Vehanen. Mirko H\u00f6fflin legte die Scheibe quer r\u00fcber zu Carlo Colaiacovo, welcher direkt abzog und zum 1:1 treffen konnte (44.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach mussten die Eisb\u00e4ren sich in zwei Unterzahlspielen in Folge beweisen. In der ersten hatten die Adler durchaus Chancen, aber die Eisb\u00e4ren verteidigten das gut und \u00fcberstanden die erste Unterzahl schadlos. Die n\u00e4chste Strafe folgte sogleich und der Mannheimer Druck wurde st\u00e4rker. Und pl\u00f6tzlich lag die Scheibe im Tor, aber die beiden Hauptschiedsrichter Brill und Hoppe, die nicht ihren besten Abend hatten, entschieden auf Schlittschuhtor und somit wurde das Tor nicht gegeben. Aber nur wenige Sekunden sp\u00e4ter gingen die Mannheimer dann doch in F\u00fchrung. Luke Adam hatte abgezogen, Chad Kolarik hielt die Kelle rein und f\u00e4lschte somit unhaltbar f\u00fcr Petri Vehanen ab &#8211; 1:2 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Eisb\u00e4ren nun also in R\u00fcckstand, wie w\u00fcrden sie darauf reagieren.?Man h\u00e4tte damit gerechnet, dass das Spiel nun den gewohnten Lauf der vergangenen Wochen genommen h\u00e4tte. Aber weit gefehlt, denn die Jungs k\u00e4mpften weiter und zeigten gro\u00dfe Moral.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ein \u00dcberzahlspiel konnte man direkt im Anschluss an das 1:2 nicht verwerten, aber der Ausgleich sollte nicht lange auf sich warten lassen. F\u00fcnf Minuten vor dem Ende der regul\u00e4ren Spielzeit spielte Micki DuPont die Scheibe von hinter dem Tor vor das Tor, wo Spencer Machacek im Slot lauerte und zum 2:2 vollendete (55.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach ging es noch einmal Auf und Ab, aber keiner Mannschaft sollte hier noch der entscheidende Treffer gelingen, weshalb es in die Verl\u00e4ngerung ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und diese hatte es in sich. Nach nur 36 Sekunden kassierten die Eisb\u00e4ren eine Strafzeit. Mannheim also mit der Chance zur Entscheidung in \u00dcberzahl. Sean Simpson reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Mannheim machte auch ordentlich Druck, aber die Eisb\u00e4ren hielten stark dagegen und \u00fcberstanden die Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Eineinhalb Minuten vor dem Ende bekamen dann die Eisb\u00e4ren einen Penalty zugesprochen, Jamie MacQueen scheiterte jedoch an Drew MacIntyre im Adler-Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> F\u00fcr den Schlusspunkt unter der Partie sorgte dann Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel, welcher 54 Sekunden vor Ende der Overtime die Scheibe nach einem Alleingang zur Entscheidung ins Mannheimer Tor schlenzte &#8211; 3:2 (65.). Der Jubel sowohl auf als auch neben dem Eis kannte anschlie\u00dfend keine Grenzen mehr. Man hatte das Gef\u00fchl, die Jungs h\u00e4tten die Meisterschaft gewonnen, aber es war &#8222;nur&#8220; ein normaler Sieg nach Verl\u00e4ngerung. Aber nach dem Negativlauf war dieser Sieg eben so enorm wichtig und von daher war der Jubel dementsprechend gro\u00df und laut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und der Sieg kam nicht etwa gl\u00fccklich zu Stande. Nein, die Mannschaft hatte sich diesen Sieg mehr als verdient. Von Beginn an zeigten die Eisb\u00e4ren gro\u00dfen Einsatz, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg und zwangen Mannheim immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau. Leider konnte man sich f\u00fcr den Aufwand in den ersten 20 Minuten nicht belohnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Mitteldrittel musste man dann zun\u00e4chst ein paar Minuten Mannheimer Druck \u00fcberstehen, aber auch das schafften sie und machten danach selbst wieder ordentlich Druck und gingen verdient in F\u00fchrung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im Schlussdrittel dann der Doppelschlag der Adler, welchen die Eisb\u00e4ren aber auch gut weg steckten und weiter nach vorne spielten und sich letztendlich den Ausgleich erarbeiteten. In der Verl\u00e4ngerung hatte man dann das bessere Ende auf seiner Seite.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, welche konzentriert \u00fcber 65 Minuten zu Werke ging. Man hat gezeigt, dass man es doch noch kann. Auf diesen Sieg muss man nun aufbauen und eine Serie starten. Denn bei all der berechtigten Freude \u00fcber den so wichtigen Sieg gegen den Erzrivalen werden erst die n\u00e4chsten Spiele zeigen, in welche Richtung die diesj\u00e4hrige Hauptrunde noch gehen wird. Sicher ist nur eins, der Sieg gegen Mannheim kann neue Kr\u00e4fte frei gesetzt haben und der Anfang von einer m\u00f6glichen Siegesserie darstellen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #17: Es war wohl der lauteste Jubelschrei der letzten Jahre gewesen, der am Freitagabend durch die Arena am Ostbahnhof schallte, als Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel in der letzten Minute der Verl\u00e4ngerung den Siegtreffer gegen die Adler Mannheim erzielte. Am Ende stand es 3:2 (0:0,1:0,1:2\/1:0) f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die mit dem&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/01\/21\/32-n-v-kapitaen-andre-rankel-erloest-mannschaft-und-fans-nach-sieben-niederlagen-in-folge\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,4,8,352,137,12,287,334,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-7000","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-man","category-mercedes-benz-arena","category-saison-20162017","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7000","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7000"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7000\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7002,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7000\/revisions\/7002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}