{"id":6992,"date":"2017-01-15T17:28:05","date_gmt":"2017-01-15T16:28:05","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6992"},"modified":"2017-01-15T17:28:05","modified_gmt":"2017-01-15T16:28:05","slug":"34-in-bremerhaven-der-del-neuling-zieht-am-del-rekordmeister-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/01\/15\/34-in-bremerhaven-der-del-neuling-zieht-am-del-rekordmeister-vorbei\/","title":{"rendered":"3:4 in Bremerhaven: Der DEL-Neuling zieht am DEL-Rekordmeister vorbei"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6437\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/DEL-Logo-Bremerhaven.png\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"120\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Der Super-GAU ist eingetreten. Die Eisb\u00e4ren Berlin schlie\u00dfen das &#8222;Wochenende der Wahrheit&#8220; mit null Punkten ab. Der 3:6-Niederlage vom Freitagabend in Straubing folgte heute eine 3:4-Niederlage bei Verfolger Fischtown Pinguins Bremerhaven. Durch den Sieg zog der DEL-Neuling am DEL-Rekordmeister in der Tabelle vorbei und hat weiterhin noch ein Spiel weniger absolviert. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren bedeutete die Niederlage in Bremerhaven zugleich die siebte Pleite in Folge, die zehnte Niederlage aus den letzten elf Spielen und die 15. Niederlage (!) im 20. Ausw\u00e4rtsspiel. Eine Statistik des Grauens &#8211; vor allem f\u00fcr eine Mannschaft, wie sie die Eisb\u00e4ren mal vor langer Zeit waren. Aber die jetzige Mannschaft hat mit den damaligen Mannschaften \u00fcberhaupt nichts mehr zu tun.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Chef-Coach Uwe Krupp strich f\u00fcr das heutige Spiel Barry Tallackson aus dem Kader. Unsere Nummer 22 musste sich das Spiel daher von der Trib\u00fcne aus ansehen. Somit traten die Eisb\u00e4ren beim Liga-Neuling mit sechs Verteidigern und nur zehn St\u00fcrmern an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fr\u00fch in der Partie kassierten unsere Jungs die erste Strafzeit der Partie. Aber bei den \u00dcberzahlspielen sollte heute ja eigentlich nicht viel passieren, trafen doch die beiden schlechtesten Powerplay-Teams aufeinander. Bremerhaven mit dem zweitschlechtesten und die Eisb\u00e4ren mit dem schlechtesten Powerplay. Da die Eisb\u00e4ren aber auch in Unterzahl meistens sehr schlecht agieren, hatte das heute nichts zu bedeuten. Und prompt nutzte der Gastgeber sein Powerplay zur fr\u00fchen F\u00fchrung aus. Querpass an den langen Pfosten, wo Jason Bast lauerte und ungest\u00f6rt zum 1:0 einschie\u00dfen konnte (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Doch die Eisb\u00e4ren gaben die perfekte Antwort auf den R\u00fcckstand. Nur 34 Sekunden sp\u00e4ter glichen die Berliner aus. Micki DuPont hatte von der blauen Linie abgezogen, Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel f\u00e4lschte unhaltbar ab und so stand es 1:1 (5.). Der wichtige Ausgleich f\u00fcr unsere Jungs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan die Hausherren mit einem sehr guten Forechecking, sie stellten damit die Eisb\u00e4ren immer wieder vor gro\u00dfe Probleme im Spielaufbau. Und vor dem Berliner Tor sorgte Bremerhaven dadurch auch immer wieder f\u00fcr Gefahr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wenn die Eisb\u00e4ren aber mal einen guten Spielaufbau hin bekamen, dann kamen sie auch zu Chancen. So scheiterten Andr\u00e9 Rankel, Jamie MacQueen und Spencer Machachek an Jani Nieminen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann lief die 12. Spielminute. Die Eisb\u00e4ren setzten Bremerhaven aggressiv im Spielaufbau unter Druck, allerdings ohne Erfolg. Denn die Eisb\u00e4ren kamen nicht an die Scheibe und Bremerhaven fand dann doch irgendwie in den Spielaufbau, Jeremy Welsh startete sein Solo und brachte die Hausherren per sehenswerten Sonntagsschuss, welcher unter der Latte einschlug, erneut in F\u00fchrung &#8211; 2:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur Sekunden sp\u00e4ter ein Fehler von Alex Roach, Corey Quirk mit der Chance zum dritten Treffer, aber Petri Vehanen war zur Stelle. Immer wieder sorgten leichtsinnige Fehler der Eisb\u00e4ren f\u00fcr Chancen der Hausherren. Da Bremerhaven aber keine weitere Chance mehr nutzen konnte, ging es beim Stand von 2:1 in die Kabinen.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Da sich Jens Baxmann und Jordan Owens nach der Schlusssirene noch kurz anlegten, ging das zweite Drittel mit 4-gegen-4 los. Nach dem Bremerhaven innerhalb k\u00fcrzester Zeit auch noch zwei weitere Strafzeiten kassierte, hatten die Berliner zwischenzeitlich sogar die Chance, 4-gegen-3 und 5-gegen-3 zu spielen. Ja, man erspielte sich Chancen aber nein, man konnte sie einfach nicht nutzen. Da fehlte unseren Jungs einfach das n\u00f6tige Gl\u00fcck vor dem Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wie man sein Powerplay aber effektiv nutzt, zeigten dann die Hausherren wieder. Kai Wissmann sa\u00df gerade elf Sekunden auf der Strafbank, da durfte er schon wieder zur\u00fcck auf das Eis. Bremerhaven wieder in der Formation, mit dem Querpass an den langen Pfosten, wo Jack Combs stand und zum 3:1 einnetzen konnte (25.). Nat\u00fcrlich wieder einmal ungest\u00f6rt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach wirkten die Eisb\u00e4ren angeschlagen, wirkten ideen- und ratlos, nach vorne fiel ihnen einfach nichts ein. Das 1:3 hatte sie m\u00e4chtig geschockt, zumal man kurz zuvor ja eigentlich die Riesenchancen hatte, zum Ausgleich zu kommen. Aber man sah heute auch, wenn man es mal schnell spielte, wenn der erste Pass mal kaum und der Spielaufbau klappte, konnte man durchaus f\u00fcr Gefahr sorgen. So auch beim zweiten Treffer. Die Eisb\u00e4ren im Angriff, Spencer Machacek mit dem Pass von hinter dem Tor vor das Tor, wo Jamie MacQueen im Slot lauerte und per Direktabnahme auf 3:2 verk\u00fcrzen konnte (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur Sekunden sp\u00e4ter h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren erneut jubeln k\u00f6nnen, aber Kyle Wilson scheiterte freistehend mit seinem Schuss an Jani Nieminen. Ein Wahnsinns-Save des Bremerhavener Goalies.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann die Eisb\u00e4ren mit der n\u00e4chsten Chance zum Ausgleich, als man ein Powerplay hatte. Aber nein, stimmt ja, Powerplay und die Eisb\u00e4ren passt in dieser Saison einfach nicht zusammen. Bezeichnend, dass Bremerhaven per Konter in Unterzahl die beste Chance dabei hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nun entwickelte sich ein munteres Auf und Ab mit Chancen auf beiden Seiten. Und es war Bremerhaven, welches erneut vorlegen konnte. Jeremy Welsh bekam im Slot die Scheibe zugespielt, wurde nicht gest\u00f6rt und konnte so zum 4:2 einschie\u00dfen (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur wenige Sekunden sp\u00e4ter Bremerhaven mit der Riesenchance zum 5:2, aber die Eisb\u00e4ren konnten das irgendwie verhindern und leiteten direkt den 3-auf-2-Konter ein, welchen Kyle Wilson per R\u00fcckhand sehenswert abschloss &#8211; 4:3 (36.). Ganze 33 Sekunden lagen zwischen diesen beiden Treffern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach Bremerhaven noch einmal mit zwei \u00dcberzahlspielen. Und das ging da einfach zu leicht, wie die Hausherren immer wieder in ihre Formation fanden und dann auch zum Abschluss kamen. Die Eisb\u00e4ren viel zu passiv in Unterzahl. Bei Petri Vehanen durfte man sich bedanken, dass es beim 4:3 nach 40 Minuten blieb.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr das letzte Drittel hatten sich die Eisb\u00e4ren sichtlich was vorgenommen, dementsprechend engagiert kamen sie zur\u00fcck auf das Eis. Und nach 43 Minuten bot sich auch die Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Aber auch nur f\u00fcr vier Sekunden, denn dann kassierte n\u00e4mlich Nick Petersen ebenfalls eine Strafzeit und so ging es mit 4-gegen-4 weiter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bremerhaven hatte seine Taktik nun umgestellt, versuchte nun hinten sicher zu stehen und lauerte auf Konter. Die Eisb\u00e4ren konnten so also das Spiel machen, nur was taten sie? Wenn sie im Angriffsdrittel waren, dann waren es zu oft Einzelaktionen, die zum Abschluss f\u00fchrten. Zu selten, dass sie mal eine Kombination wagten. Irgendwie versuchte jeder das Ding alleine drehen zu wollen. Lediglich acht Minuten vor dem Spielende mal ein gelungener Angriff, als Micki DuPont mit einem langen Pass Jamie MacQueen fand, der aber an Jani Nieminen scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minuten vor dem Ende dann noch einmal eine Strafe gegen die Hausherren wegen Spielverz\u00f6gerung, aber lassen wir es, ein Powerplaytor der Eisb\u00e4ren werden wir in dieser Saison nicht mehr sehen. Am Ende brachte Bremerhaven das 4:3 souver\u00e4n \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Talfahrt der Eisb\u00e4ren h\u00e4lt an. Auch in Bremerhaven konnte man die Negativserie nicht beendet. Und die Niederlage hat viele Gr\u00fcnde. Man war heute deutlich zu undiszipliniert, kassierte zu viele Strafen. Bremerhaven nutzte das zu zwei Toren aus. Man selbst agierte im eigenen \u00dcberzahlspiel mal wieder zu umst\u00e4ndlich und lie\u00df diese Chancen daher ungenutzt. Bei den Gegentoren stand man meistens zu weit weg vom Gegenspieler, so dass diese keine Probleme hatten, die Scheibe unbedr\u00e4ngt im Tor unterzubringen. In der Defensive leistete man sich zu viele einfache Fehler, was es Bremerhaven erm\u00f6glichte, zu Chancen zu kommen. Im letzten Drittel verzettelte man sich zu sehr in Einzelaktionen anstatt einfach mal geschlossen und als Team um die Punkte zu k\u00e4mpfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">N\u00e4chstes Wochenende treffen unsere Jungs dann gleich zweimal auf die Adler Mannheim. Und nach den zuletzt gezeigten Leistungen muss man schlimmes bef\u00fcrchten. Es werden wohl die Niederlagen Nummer Acht und Neun in Folge werden. Denn im Moment sehe ich rein gar nichts, was Hoffnung auf Besserung macht. Auch wenn man immer wieder die selbe Laier der Spieler h\u00f6rt, dass man ja eigentlich gar nicht so schlecht spielt und es nur an Kleinigkeiten fehlt. Und wenn man dann einen Uwe Krupp vor dem Spiel h\u00f6rt, der meint, dass nach einer m\u00f6glichen Niederlage in Bremerhaven noch jede Menge Wasser den Bach herunter flie\u00dft, dann fehlen mir so langsam aber sicher die Worte. An diesem Wochenende h\u00e4tte man die beiden \u00e4rgsten Verfolger auf Abstand halten k\u00f6nnen. Aber nein, man hat sie noch n\u00e4her an sich heran gebracht und im Fall Bremerhaven sogar vorbei gelassen. Dass man sich das anders vorgestellt hat, haben wir ja geh\u00f6rt, aber wie so oft in dieser Saison folgten den Worten nicht wirklich Taten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Super-GAU ist eingetreten. Die Eisb\u00e4ren Berlin schlie\u00dfen das &#8222;Wochenende der Wahrheit&#8220; mit null Punkten ab. 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