{"id":6970,"date":"2017-01-06T23:30:47","date_gmt":"2017-01-06T22:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6970"},"modified":"2017-01-06T23:30:47","modified_gmt":"2017-01-06T22:30:47","slug":"12-gegen-koeln-nach-der-fuenften-niederlage-in-folge-herrscht-ratlosigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/01\/06\/12-gegen-koeln-nach-der-fuenften-niederlage-in-folge-herrscht-ratlosigkeit\/","title":{"rendered":"1:2 gegen K\u00f6ln: Nach der f\u00fcnften Niederlage in Folge herrscht Ratlosigkeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #16:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><span style=\"color: #000000;\">Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier. Irgendwie f\u00fchlte ich mich heute an das Heimspiel gegen Augsburg vom Dienstag erinnert. Auch da hatte man nach dem ersten Drittel Hoffnung auf einen guten Ausgang und das Ende der Niederlagenserie. Am Ende wurde es jedoch die vierte Niederlage in Folge. Heute kam die f\u00fcnfte hinzu. Vor 14.200 Zuschauern verloren die Eisb\u00e4ren Berlin ihr Heimspiel gegen die K\u00f6lner Haie mit 1:2 (1:0,0:2,0:0). Und immer mehr fragt man sich, wann wird sie wohl enden, diese Niederlagenserie, wann findet diese Mannschaft wieder zur\u00fcck in die Erfolgsspur? Wenn wir das nur w\u00fcssten. So langsam aber sicher bleibt man als Fan nach den Auftritten der Eisb\u00e4ren ratlos zur\u00fcck. So auch heute wieder.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Uwe Krupp standen heute die Verteidiger Bruno Gervais, Frank H\u00f6rdler und Jonas M\u00fcller sowie die St\u00fcrmer Darin Olver und Marcel Noebels nicht zur Verf\u00fcgung. Auch die Youngster Maximilian Franzreb, Charlie Jahnke und Vincent Hessler standen nicht im Kader f\u00fcr das K\u00f6ln-Spiel. Im Tor stand Stammkeeper Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren begannen das Heimspiel sehr schwungvoll, spielten ein aggressives Forechecking und setzten die Domst\u00e4dter so vor gro\u00dfe Probleme. K\u00f6ln schien \u00fcberrascht \u00fcber die Spielweise der Berliner, damit hatten sie wohl nicht unbedingt gerechnet. Die Eisb\u00e4ren gaben auch gleich die ersten Sch\u00fcsse auf das K\u00f6lner Tor ab.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Insgesamt gesehen war es ein gutes erstes Drittel, die Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften verbissen um jeden Puck, gaben die schwarze Hartgummischeibe nie verloren, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. Nach vorne versuchte man immer wieder Torchancen zu kreieren, hinten stand man kompakt und versuchte nicht viel von K\u00f6ln zuzulassen. Im Spielaufbau unterliefen dagegen noch zu viele leichte Fehler.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und trotzdem gingen unsere Jungs mit einer 1:0-F\u00fchrung aus dem Auftaktdrittel. Und das Tor war \u00e4u\u00dferst kurios. Es lief die 13. Spielminute, Alex Roach hatte die Scheibe tief geschossen, Jamie MacQueen setzte nach und K\u00f6lns Keeper Gustav Wesslau st\u00fcrmte dem Puck und MacQueen entgegen. Der Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer war einen Schritt schneller, kam an den Puck, um kurvte Wesslau und scho\u00df den Puck ins verwaiste K\u00f6lner Tor &#8211; 1:0.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die G\u00e4ste aus der Domstadt sehr druckvoll zur\u00fcck auf das Eis und setzten die Eisb\u00e4ren geh\u00f6rig unter Druck. Die beste Chance aber hatten die Hausherren kurz nach Wiederbeginn, als ein Schuss von Jamie MacQueen nur den Pfosten traf. Was aber nichts daran \u00e4nderte, dass K\u00f6ln hier zu Beginn deutlich aktiver war. Und so war es eigentlich auch nur eine Frage der Zeit, bis die Haie den Ausgleich erzielen sollten. In der 27. Spielminute war es dann so weit, Christian Ehrhoff bekam die Scheibe und h\u00e4mmerte sie ins Tor &#8211; 1:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwei Minuten sp\u00e4ter die Riesenchance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren zur erneuten F\u00fchrung. Florian Busch und Barry Tallackson liefen einen Konter, Busch stand frei vor Wesslau, versuchte die Scheibe per R\u00fcckhand an Wesslau vorbei zu mogeln, scheiterte dabei jedoch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Drei Minten sp\u00e4ter kassierte K\u00f6ln die erste Strafe des Spiels &#8211; eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Powerplay f\u00fcr uns, da kann man ja getrost weg schauen, passiert ja eh nichts. Und doch passierte etwas, leider auf der falschen Seite. Und irgendwie war diese Situation vor dem Gegentor ein Sinnbild f\u00fcr die aktuelle Situation der Eisb\u00e4ren. Die Eisb\u00e4ren in der Formation und eigentlich auch mit freier Schussbahn, um den Schuss auf das Tor zu bringen. Aber was machen unsere Jungs? Sie spielen die Scheibe noch einmal quer, der Schussweg war nun zugestellt und trotzdem versuchten unsere Jungs den Schuss. Der missgl\u00fcckte, Nicolas Kr\u00e4mmer schnappte sich die Scheibe und lief alleine auf Vehanen zu. Den finnischen Goalie verlud Kr\u00e4mmer eiskalt und netzte zum 1:2 aus Berliner Sicht ein (33.). K\u00f6ln hatte das Spiel gedreht und ging in Unterzahl (!) in F\u00fchrung. Unglaublich!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wie sah die Reaktion der Eisb\u00e4ren nun aus? Nun ja, irgendwie war keine zu sehen. Vorne trat man kaum noch in Erscheinung, spielte einfach zu umst\u00e4ndlich und machte es K\u00f6ln somit einfach, das 2:1 in die zweite Drittelpause mitzunehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel \u00e4hnelte in etwa auch dem vom Dienstag. Die Eisb\u00e4ren zeigten sich zwar bem\u00fcht, sie wollten hier durchaus den Ausgleich erzielen. Das kann man ihnen nicht absprechen. Aber Eishockey ist ein Mannschaftssport, nur spielten unsere Jungs nicht als solche zusammen. Man lief zwar immer wieder an, aber zu oft waren es Einzelaktionen, mit denen man es versuchte. Entweder probierte man es alleine oder aber mit der Brechstange. Das hat am Dienstag schon nicht geklappt, warum sollte es dann heute klappen? Ja, es waren sicher auch knappe Dinger dabei, aber wenn man halt Schei\u00dfe am Schl\u00e4ger hat, dann gehen halt solche Dinger auch nicht rein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> K\u00f6ln lauerte hier nur noch auf Konter, konzentrierte sich viel mehr auf die Defensive und wollte so wenig wie m\u00f6glich zu lassen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende dann noch einmal die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. K\u00f6lns Gogulla musste f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank, Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Nun ja, Angst und Schrecken haben sie mit ihrem Powerplay in dieser Saison noch nicht verbreitet. Uwe Krupp reagierte, nahm eine Auszeit und 50 Sekunden sp\u00e4ter Petri Vehanen vom Eis. Die Eisb\u00e4ren nun also mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch K\u00f6ln verteidigte mit Mann und Maus und mehr als die Chancen von Constantin Braun und Florian Busch sprangen am Ende auch nicht mehr heraus. Das \u00dcberzahlspiel blieb ungenutzt und das Spiel ging mit 1:2 verloren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Sirene ert\u00f6nte, das Spiel war aus und w\u00e4hrend ich am Dienstag nach Spielende richtig frustriert \u00fcber den Ausgang und die Leistung der Mannschaft war, so war es heute einfach nur die Ratlosigkeit, die ich nach dem Spiel hatte. Wieder fing die Mannschaft gut an, zeigte den so lange vermissten Einsatz, k\u00e4mpfte um jeden Puck, erspielte sich Chancen und stand hinten kompakt. Und man lag nach diesem Drittel mit 1:0 vorne, es gab also Hoffnung f\u00fcr uns, dass diese Negativserie endlich enden w\u00fcrde. Doch am Ende stehen wir wieder als Verlierer da. Weil unsere Jungs an die Leistung aus Drittel Eins nicht ankn\u00fcpfen konnten, weil man sich immer mehr individuelle Fehler leistete. Zu oft war der Spielaufbau ungen\u00fcgend, zu oft versprang die Scheibe bei der Annahme, zu oft ging ein Pass ins Leere. Dass man das Spiel letztendlich durch so einen Fehler verliert, ist umso bitterer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Man kann der Mannschaft zwar nicht vorwerfen, dass sie im letzten Drittel nicht alles gegeben h\u00e4tten. Nur irgendwie war es zu wenig. Man h\u00e4tte viel mehr als Team zusammen die letzten 20 Minuten angehen m\u00fcssen, statt sich in Einzelaktionen zu fl\u00fcchten, mit denen man bereits am Dienstag kein Gl\u00fcck hatte. Und es gegen Ende des Spiels vermehrt mit der Brechstange zu versuchen, ja, auch das hatten wir bereits am Dienstag und der Ausgang ist bekannt. Irgendwie beschleicht mich das Gef\u00fchl, dass hier nur noch jeder f\u00fcr sich k\u00e4mpft, aber sie k\u00e4mpfen nicht zusammen als Mannschaft. So wird es schwer, einen Weg aus dieser Misere zu finden. Denn aus so einem Negativlauf kommt man nur zusammen raus. Man muss als Team enger zusammen r\u00fccken und geschlossen f\u00fcr den Erfolg k\u00e4mpfen. Aber so lange in diesem Team jeder nur f\u00fcr sich k\u00e4mpft, wird es auch in Zukunft Niederlagen geben. Und irgendwann ist dann auch der Vorsprung auf Platz Elf aufgebraucht und wir befinden uns bald in der Sommerpause.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und wie so oft in letzter Zeit angesprochen, es liegt nach wie vor alles in der Hand der Mannschaft. Die Jungs m\u00fcssen endlich wieder zu sich finden und vor allem als Team k\u00e4mpfen, um diesen Negativlauf zu beenden. Und das m\u00f6glichst schnell.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #16: Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier. Irgendwie f\u00fchlte ich mich heute an das Heimspiel gegen Augsburg vom Dienstag erinnert. Auch da hatte man nach dem ersten Drittel Hoffnung auf einen guten Ausgang und das Ende der Niederlagenserie. Am Ende wurde es jedoch die vierte Niederlage in Folge. 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