{"id":6962,"date":"2017-01-03T23:30:26","date_gmt":"2017-01-03T22:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6962"},"modified":"2017-01-03T23:30:26","modified_gmt":"2017-01-03T22:30:26","slug":"02-gegen-augsburg-wir-haben-die-schnauze-voll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2017\/01\/03\/02-gegen-augsburg-wir-haben-die-schnauze-voll\/","title":{"rendered":"0:2 gegen Augsburg: &#8222;Wir haben die Schnauze voll!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #15:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"74\" \/><span style=\"color: #000000;\">Irgendwann rei\u00dft jede Serie einmal. Noch nie haben die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2016\/2017 mehr als drei Spiele in Folge verloren. Am Dienstagabend wurde diese Serie beendet. Im ersten Heimspiel des Jahres 2017 verloren unsere Jungs vor 9.731 Zuschauern (es sah deutlich weniger aus&#8230;) in der Mercedes-Benz Arena mit 0:2 (0:0,0:2,0:0) gegen die Augsburger Panther. Somit ging also das &#8222;Sechs-Punkte-Spiel&#8220; verloren, der Zug der direkten Play-Off-Qualifikation ist abgefahren und wenn man so weiterspielt, wird man auch bald aus den Pre-Play-Off-R\u00e4ngen purzeln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Dabei muss man ehrlich sagen, dass nach den ersten 20 Minuten nicht damit zu rechnen war, dass man erneut so eine erb\u00e4rmliche Vorstellung der Mannschaften zu sehen bekommt. Denn die ersten 20 Minuten waren keinesfalls schlecht von den Eisb\u00e4ren. Sie kamen engagiert in die Partie hinein und hatten auch gleich Zug zum Tor. Nur nahm man sich anschlie\u00dfend selbst den Wind aus den Segeln durch unn\u00f6tige Strafzeiten. Und das Augsburg ein sehr starkes Powerplay hat, sollte sich auch bis nach Berlin herum gesprochen haben. Und der AEV zog seine \u00dcberzahlspiele auch sehr gut auf und lie\u00df die Scheibe sehr gut laufen, aber die Eisb\u00e4ren verteidigten mit Mann und Maus, warfen sich in die Sch\u00fcsse und wollten mit aller Macht ein Gegentor verhindern. Mit Erfolg, denn Augsburg konnte selbst eine doppelte \u00dcberzahl nicht zum Torerfolg nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Augsburg war aber auch ohne Powerplay die deutliche aktivere Mannschaft in der Offensive, Petri Vehanen im eisb\u00e4ren-Tor hatte jede Menge zu tun, hielt seiner Mannschaft aber das Unentschieden fest. Nach vorne zeigten die Eisb\u00e4ren aber auch einige gute Angriffe, aber das ihnen das n\u00f6tige Gl\u00fcck vor dem Tor fehlt, d\u00fcrfte nicht neu sein. Beim Stand von 0:0 ging es in die erste Drittelpause. ein Drittel, welches durchaus Hoffnung machte. Denn der Kampfgeist war der Mannschaft deutlich anzumerken.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur sind sie genau ohne diesen zur\u00fcck aus der Kabine gekommen. Denn im zweiten Drittel war es eigentlich fast nur ein Spiel auf ein Tor. Augsburg konnte im Berliner Drittel tun und machen was sie wollten, Gegenwehr der Eisb\u00e4ren gab es kaum welche. Nach vorne pr\u00e4sentierte man sich harmlos, einfallslos. Man fuhr mit dem Puck Richtung Augsburger Drittel, stoppte ab, schaute wo der Mitspieler steht, sah diesen nicht und spielte die Scheibe tief und fuhr zum wechseln. Da war kein Konzept zu erkennen, das war einfach nur harmlos. Genau wie das Powerplay, so fern man das \u00fcberhaupt so nennen darf. Kein geordneter Spielaufbau, eine sehr merkw\u00fcrdige Powerplay-Formation, kein Spieler vor dem Tor, irgendwie fuhren die Spieler kreuz und quer \u00fcbers Eis. Man merkte eigentlich nie, dass unsere Jungs ein Mann mehr auf dem Eis hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und was machte Augsburg im Mitteldrittel? Sie erzielten Tore. Das 1:0 in Minute 29. Thomas Holzmann lief Micki DuPont problemlos davon, brachte die Scheibe von au\u00dfen auf das Tor, von wo sie irgendwie den Weg ins Tor fand. Ein merkw\u00fcrdiges Tor, aber es passte zum Auftritt der Hausherren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Noch ein Beweis f\u00fcr das erb\u00e4rmliche Spiel der Eisb\u00e4ren? Sieben Minuten vor der zweiten Drittelpause bekamen die Eisb\u00e4ren ein Powerplay, sie schafften es aber, dieses innerhalb von 17 Sekunden in ein Augsburger Powerplay zu verwandeln. Der AEV nun also mit 4-gegen-3 und dem 2:0. Drew LeBlanc sah Michael Davies am langen Pfosten stehen, spielte den Querpass r\u00fcber und Davies netzte problemlos ein (29.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bei diesem Spielstand blieb es \u00fcbrigens bis zur zweiten Drittelpause. Unter den Fans machte sich der erste Unmut breit, vereinzelt waren schon wieder Pfiffe zu h\u00f6ren. Diese hatte sich die Mannschaft nach dem zweiten Drittel redlich verdient.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zum Schlussdrittel, welches am Spielausgang nichts mehr ver\u00e4ndern sollte. Von Augsburg kam nach vorne so gut wie gar nichts mehr, warum auch, der AEV f\u00fchrte hier mit 2:0 und es waren die Eisb\u00e4ren, die nun kommen mussten. Und ja, sie rannten auch an. Aber das sah eher wie blinder Aktionismus aus, als wolle man das Spiel jetzt mit der Brechstange drehen. Ja, sie hatten auch Chancen, aber da war jetzt nicht wirklich ein Hochkar\u00e4ter dabei. Augsburg verteidigte hinten kompakt, machte die R\u00e4ume eng und stellte die Eisb\u00e4ren so vor gro\u00dfe Probleme. Und das dann mit der Brechstange l\u00f6sen zu wollen, kann nicht zielf\u00fchrend sein. War es auch nicht, denn am Ende stand es 0:2 und die vierte Niederlage in Folge war perfekt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und was die Fans davon hielten, bekam die Mannschaft sowohl w\u00e4hrend des dritten Drittels als auch nach Spielende zu sp\u00fcren. Die Schlusssirene ert\u00f6nte und der Mannschaft sprang ein gellendes Pfeifkonzert entgegen. Die Fans waren mit dem Auftritt absolut nicht zufrieden. W\u00e4hrend des Schlussdrittel waren wir Fans in der Kurve schon wieder mehr damit besch\u00e4ftigt, lustige Ges\u00e4nge anzustimmen als sich die grausame Gr\u00fctze da auf dem Eis anzutun. Gelegentlich kam noch einmal ein &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Auf geht&#8217;s Eisb\u00e4ren k\u00e4mpfen und siegen<\/span><\/strong><\/em>&#8222;, aber wirklich viel wurden die Eisb\u00e4ren im letzten Drittel nicht mehr angefeuert. Der Tiefpunkt im letzten Drittel war dann aber sicherlich das anstimmen von &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir haben die Schnauze voll<\/span><\/strong><\/em>&#8222;, was zwar nicht viele mitgesungen haben aber welches doch deutlich zu h\u00f6ren war. So langsam aber sicher platzt den treuen Fans der Kragen. Und wer will es ihnen \u00fcbel nehmen? Zu lange hat man sich das jetzt angeschaut, zu lange hat man die Mannschaft unterst\u00fctzt, zu lange hat man gehofft, dass den vielen Worten auch endlichen Taten folgen w\u00fcrden. Und was ist passiert? Nichts! Die Mannschaft hat jetzt vier Spiele in Folge verloren, wird sich definitiv nicht direkt f\u00fcr die Play-Offs qualifizieren und ob es am Ende noch f\u00fcr die Pre-Play-Offs reicht, ist mehr als fraglich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn diese Mannschaft tritt nicht mehr als solche auf. Diese Mannschaft l\u00e4sst kein Konzept erkennen. Was wollen sie spielen, welches System verfolgen sie? Ich erkenne keins! Dass das Powerplay schlecht ist, wei\u00df man auch seit einigen Wochen und Monaten und immer wieder spricht man davon, dass man daran arbeiten w\u00fcrde. Was ist bis dato passiert? Das Powerplay wird schlechter und schlechter und man schl\u00e4gt schon die H\u00e4nde vor den Kopf, wenn der Schiedsrichter eine Strafe gegen den Gegner ausspricht, weil man da bereits wei\u00df, was einen die n\u00e4chsten zwei Minuten erwartet.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Warum bekommt man es nicht hin, einfach mal konstant seine Leistung abzurufen. Ich rede von der guten Leistung. Nimmt man zum Beispiel mal heute das erste Drittel, wo Augsburg zwar die aktivere Mannschaft war, unsere Jungs aber trotzdem Chancen hatte. Man verteidigte hinten sehr stark, k\u00e4mpfte als Team zusammen und \u00fcberstand die \u00dcberzahlspiele des besten Powerplay-Teams der Liga. Warum kn\u00fcpft man an diese Leistung dann ab Drittel Zwei nicht nahtlos an? Warum l\u00e4sst man Augsburg im eigenen Drittel machen, was sie wollen? Warum greift man sie nicht an sondern f\u00e4hrt nur als Begleitschutz nebenher? Warum l\u00e4sst man auf dem Eis seinem Frust, der sich definitiv angestaut haben soll,te nicht einfach mal freien Lauf? Warum spricht man nach den Spielen immer davon, man w\u00fcsste, woran es gelegen hat und man stellt es in Zukunft ab, l\u00e4sst diesen Worten dann aber keine Taten folgen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sorry Eisb\u00e4ren, aber so lange ihr da unten auf dem Eis Arbeitsverweigerung betreibt und das Eisb\u00e4ren-Trikot durch die Gegend fahrt, obwohl ihr dazu keinerlei Berechtigung mehr habt, werde ich den Support einstellen. Wenn ihr endlich wieder mal anfangt, euren Worten Taten folgen lasst und endlich euern Arsch hoch bekommt und k\u00e4mpft, dann werde ich euch auch wieder unterst\u00fctzen. Aber ich sehe es nicht ein, f\u00fcr eine Mannschaft alles zu geben, die einem das Gef\u00fchl gibt, lustlos \u00fcber das Eis zu schlittern. Ihr habt in den letzten Wochen viele Fans ver\u00e4rgert und werdet immer mehr Fans ver\u00e4rgern, wenn ihr euch nicht endlich zusammen rei\u00dft. Die Fans der Eisb\u00e4ren Berlin sind f\u00fcr ihre Treue bekannt und ihr wurdet auch jahrelang &#8211; auch in schlechten Zeiten &#8211; immer wieder unterst\u00fctzt. Aber irgendwann ist das Fass voll und man muss euch deutlich machen, dass man sich nicht mehr alles gefallen l\u00e4sst. Wir haben nichts dagegen, wenn ihr Spiele verliert, das geh\u00f6rt zum Sport dazu. Aber es kommt auf das Wie an. Und das ist derzeit nicht akzeptabel. Wer k\u00e4mpft, kann verlieren! Wer nicht k\u00e4mpft, hat schon verloren!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #15: Irgendwann rei\u00dft jede Serie einmal. Noch nie haben die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2016\/2017 mehr als drei Spiele in Folge verloren. Am Dienstagabend wurde diese Serie beendet. 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