{"id":6917,"date":"2016-12-26T19:38:50","date_gmt":"2016-12-26T18:38:50","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6917"},"modified":"2016-12-26T20:11:56","modified_gmt":"2016-12-26T19:11:56","slug":"17-eisbaeren-debakel-in-ingolstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/12\/26\/17-eisbaeren-debakel-in-ingolstadt\/","title":{"rendered":"1:7 &#8211; Eisb\u00e4ren-Debakel in Ingolstadt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"118\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Einen Abend vor Heiligabend hatten die Eisb\u00e4ren Berlin ihren Fans mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Wolfsburg ein Vorweihnachtsgeschenk gemacht, dabei vor allem k\u00e4mpferisch eine klasse Leistung \u00fcber 60 Minuten gezeigt. Zum Ende des Weihnachtsfestes haben die Berliner ihre Fans nun aber ma\u00dflos entt\u00e4uscht. In einer richtungsweisenden Partie beim direkten Konkurrenten ERC Ingolstadt kamen die Hauptst\u00e4dter unter die R\u00e4der. Vor 4.030 Zuschauern in der Saturn-Arena setzte es eine herbe 1:7 (0:2,1:2,0:3)-Klatsche. Die h\u00f6chste Saison-Niederlage f\u00fcr unsere Jungs in so einem wichtigen Spiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel gab es eine \u00c4nderung im Line-up. Kyle Wilson fehlte aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung, daf\u00fcr stand Daniel Fischbuch wieder im Kader. Im Tor begann Petri Vehanen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo ins Spiel, es ging sofort hin und her. Keine 30 Sekunden waren gespielt, da hatten sich die Berliner bereits das erste Mal im Drittel der Gastgeber festgesetzt und durch Spencer Machacek die erste Chance gehabt, welcher per R\u00fcckhand an Marco Eisenhut scheiterte. 90 Sekunden brauchte der ERCI f\u00fcr seine erste Chance. Einen Schuss von Petr Taticek konnte Petri Vehanen nur prallen lassen, Ex-Eisb\u00e4r Petr Pohl hatte das halbleere Tor vor sich, schoss den Puck aber knapp am Tor vorbei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ingolstadt spielte unglaublich druckvolles Eishockey, setzte den scheibenf\u00fchrenden Berlinere Spieler immer sofort unter Druck. Micki DuPont sorgte dann mit einem Fehlpass im Spielaufbau f\u00fcr die n\u00e4chste Chance der Schanzer. Diese hatten nun eine Drangphase mit guten Chancen und so war es nur eine Frage der Zeit, bis hier das erste Tor fallen w\u00fcrde. Gew\u00fchl vor dem Berliner Tor, Danny Irmen behielt den \u00dcberblick und schoss den Puck ins Tor &#8211; 1:0 (7.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter die Eisb\u00e4ren in der Offensive, Daniel Fischbuch wurde klasse freigespielt, stand frei vor Eisenhut, vert\u00e4ndelte aber die Scheibe. Sven Ziegler scheiterte im Nachschuss am Torh\u00fcter der Panther. Erneut nur eine Minute sp\u00e4ter Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel mit einer gelungenen Aktion, aber sein Schuss verfehlte das Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Gut f\u00fcnf Minuten vor der ersten Drittelpause die Hausherren mit einer Drangphase, die Eisb\u00e4ren hatten Probleme, sich zu befreien. Und erneut nutzten die Hausherren solch eine\u00a0Drangphase, konnten das zweite Tor an diesem Nachmittag erzielen. John Laliberte mit Zug zum Tor, schoss auf das Berliner Tor, Vehanen parierte den Schuss, war beim Nachschuss von Thomas Oppenheimer aber machtlos &#8211; 2:0 (16.). Zugleich auch der Pausenstand.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann erneut mit Chancen auf beiden Seiten. Beim ERCI scheiterte Brandon Buck freistehend vor Petri Vehanen, beim EHC war es Nick Petersen, der eine gute Chance vergab. Zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr auf dem Eis war Eisb\u00e4ren-St\u00fcrmer Darin Olver, welcher sich bei einem Zusammenprall im ersten Drittel verletzte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 23 Minuten waren gespielt, als die Hausherren ein Bully vor Vehanen hatten. Dieses gewannen die Schanzer, David Elsner h\u00e4mmerte die Scheibe auf das Tor, wo sie Martin Buchwieser noch entscheidend abf\u00e4lschte &#8211; 3:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nur eine Minute sp\u00e4ter kam John Laliberte zu einfach an Constantin Braun vorbei, scheiterte dann jedoch am finnischen Goalie der Berliner.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dann wieder einmal die Eisb\u00e4ren mit einer guten Chance. Daniel Fischbuch kurvte ums Ingolst\u00e4dter Tor, spielte dann den Querpass auf Bruno Gervais, der am langen Pfosten lauerte. Doch sein Schuss ging knapp am rechten Au\u00dfenpfosten vorbei. Pech f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, Gl\u00fcck f\u00fcr die Schanzer. Und die legten im Gegenzug direkt nach.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der Puck kam zu Thomas Pielmeier, welcher auf H\u00f6he des rechten Bullykreises stand und den Puck einfach mal direkt nahm &#8211; 4:0 (28.). Feierabend f\u00fcr Petri Vehanen, Marvin C\u00fcpper kam f\u00fcr ihn nun ins Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Mitte des zweiten Drittels das erste Powerplay der Partie, die Eisb\u00e4ren hatten es. Aber die Berliner haben in dieser Saison das schlechteste \u00dcberzahlspiel aller Teams, trafen nur in einer der letzten neun Partien und nutzten nur 1 der letzten 40 \u00dcberzahlspiele (!). Auch diese \u00dcberzahl konnten sie mal wieder nicht nutzen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> 33 Minuten waren gespielt, da nahm Ingolstadt eine Auszeit. Also auch die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, sich noch einmal zu beraten und letzte Anweisungen zu bekommen. Aber es passierte nichts, rein gar nichts. Die Spieler standen lustlos an der Bande, Co-Trainer Marian Bazany und Chefcoach Uwe Krupp schauten in der Weltgeschichte herum. Unfassbar, 0:4 lag die Mannschaft hinten und man h\u00e4tte mal eine Standpauke der Verantwortlichen erwartet, aber es passierte nichts.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Auf dem Eis passierte anschlie\u00dfend aber auch nicht mehr so viel, bis auf den Anschlusstreffer der Berliner. Fehlpass der Hausherren, Bruno Gervais kam an die Scheibe und versenkte sie im Ingolst\u00e4dter Tor &#8211; 4:1 (38.). Der Schlusspunkt unter dem Mitteldrittel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer nun auf eine Schlussoffensive der Eisb\u00e4ren im letzten Drittel hoffte, wurde schnell entt\u00e4uscht. Exakt eine Minute war gespielt, da klingelte es schon wieder im Berliner Tor. Thomas Oppenheimer wurde \u00fcberhaupt nicht angegriffen und konnte ungest\u00f6rt zum 5:1 einschie\u00dfen (41.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach erneut ein Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, aber lassen wir es, dar\u00fcber irgendetwas zu schreiben. Reine Zeitverschwendung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> In der 44. Spielminute bekam Ingolstadt dann auch noch einen Penalty zugesprochen, diesen vergab jedoch Darryl Boye. Drei Minuten sp\u00e4ter st\u00fcrmten die beiden Eisb\u00e4ren-Verteidiger Constantin Braun und Bruno Gervais (!) mit nach vorne, hinten war man also komplett offen. Und ihr ahnt es schon, die Schanzer nutzten das aus. David Elsner bekam die Scheibe in den Lauf gespielt, lief alleine auf C\u00fcpper zu und lie\u00df diesem keine Chance &#8211; 6:1 (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Kr\u00f6nung war dann aber eigentlich das n\u00e4chste Tor nur zwei Minuten sp\u00e4ter. Die Eisb\u00e4ren im Angriff, dem Ingolst\u00e4dter Spieler Jean-Francois Jacques zerbrach der Schl\u00e4ger. Dennoch bef\u00f6rderte jener Jacques mit dem Schlittschuh den Puck zu einem Mitspieler, welcher den Puck dann vor dem Berliner Tor quer auf Danny Irmen passte und der konnte anschlie\u00dfend ohne M\u00fche und Not zum 7:1 einnetzen (49.). Unfassbar, dass aus dieser Situation ein Tor f\u00fcr den ERCI entstand, aber bezeichnend f\u00fcr das Berliner Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach pl\u00e4tscherte die Partie nur noch vor sich hin. Ingolstadt tat hier nicht mehr als n\u00f6tig und von den Eisb\u00e4ren kam auch nichts mehr. Am Ende blieb es beim hochverdienten 7:1 f\u00fcr Ingolstadt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren haben es mal wieder geschafft, nach einem gewonnenen Spiel und einer ansprechenden Leistung ein Spiel folgen zu lassen, in dem man die eigenen Fans mehr als entt\u00e4uschte und das Eis als Verlierer verlie\u00df. Im ersten Drittel hatte man ja durchaus seine Chancen, konnte diese jedoch nicht nutzen. Im Gegensatz zu den Schanzern, bei denen heute vorne alles klappte, was sie auch nur versuchten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ab dem zweiten Drittel ergab man sich dann sp\u00e4testens nach dem 0:4 seinem Schicksal, zeigte kein Aufb\u00e4umen mehr. Irgendwie h\u00e4tte man sich in dieser Situation mal gew\u00fcnscht, dass ein Spieler seinem Frust freien Lauf l\u00e4sst. Aber auch da kam nichts von unseren Jungs, die nur halbherzig in die Zweik\u00e4mpfe gingen. Wenn man sich ansieht, wie die Gegentore teilweise zu Stande gekommen sind, kann man nur mit dem Kopf sch\u00fctteln. Die Einzigen, dir mir dabei immer und immer wieder leid tun, sind die beiden Torh\u00fcter, die noch die Einzigen sind, die ihre Normalform in jedem Spiel abrufen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Bezeichnend auch die Szene mit der Auszeit, aber auch das passierte nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Bleibt die Frage, ob das Verh\u00e4ltnis zwischen Mannschaft und Trainerteam derart zerrissen ist, dass man sich nichts mehr zu sagen hat?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Defensive, die am Freitag so klasse funktionierte, wo man nur wenige hochkar\u00e4tige Chancen der Wolfsburger zulie\u00df, stand heute definitiv neben sich und lie\u00df zu einfache Gegentore zu. Schade, dass man es mal wieder nicht schaffte, an die Leistung aus dem vorherigen Spiel anzukn\u00fcpfen. Aber das zieht sich ja wie ein roter Faden durch die gesamte Saison bisher.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Abend vor Heiligabend hatten die Eisb\u00e4ren Berlin ihren Fans mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Wolfsburg ein Vorweihnachtsgeschenk gemacht, dabei vor allem k\u00e4mpferisch eine klasse Leistung \u00fcber 60 Minuten gezeigt. Zum Ende des Weihnachtsfestes haben die Berliner ihre Fans nun aber ma\u00dflos entt\u00e4uscht. 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