{"id":6894,"date":"2016-12-18T22:54:49","date_gmt":"2016-12-18T21:54:49","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6894"},"modified":"2016-12-19T19:45:46","modified_gmt":"2016-12-19T18:45:46","slug":"13-vs-nuernberg-eisbaeren-wie-viele-fans-wollt-ihr-noch-vergraulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/12\/18\/13-vs-nuernberg-eisbaeren-wie-viele-fans-wollt-ihr-noch-vergraulen\/","title":{"rendered":"1:3 vs. N\u00fcrnberg: Eisb\u00e4ren, wie viele Fans wollt Ihr noch vergraulen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #12:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"114\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das war ein Wochenende zum vergessen f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Am Freitag holte man beim 3:4 n.P. bei den Iserlohn Roosters immerhin noch einen Punkt, heute gegen die Thomas Sabo Ice Tigers waren es dann aber null Punkte. Gegen die Franken unterlagen die Berliner verdient mit 1:3 (0:1,1:1,0:1). 9.690 Zuschauer (!) in der Mercedes-Benz Arena sahen eine blutleere Vorstellung der Eisb\u00e4ren in einer sehr m\u00e4\u00dfigen DEL-Partie. So einfach hatte es N\u00fcrnberg wohl noch nie, drei Punkte in Berlin mitzunehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ich war vor dem Spiel mit ein paar Freunden vom eisbaerlin.de-Fanclub auf dem Weihnachtsmarkt, um sich auf das Spiel gegen N\u00fcrnberg einzustimmen. Das Fazit nach dem Spiel: W\u00e4ren wir mal lieber auf dem Weihnachtsmarkt geblieben. Denn das, was wir in der Arena am Ostbahnhof zu sehen bekamen, war eine absolute Frechheit der Eisb\u00e4ren. Eine Leistung, die es einfach nicht verdient, mit Punkten belohnt zu werden. Mit dieser Leistung wird man selbst die Pre-Play-Off-R\u00e4nge nicht erreichen. Dabei sind die Ziele in der Hauptstadt doch ganz andere, man will die Top-Sechs erreichen und damit sicher im Viertelfinale stehen. Es bleibt die Frage, wie man das Ziel erreichen will. Die Fans rennen den Eisb\u00e4ren jedenfalls schon davon, was die Zuschauerzahl heute mehr als deutlich macht. Und\u00a0es werden wohl auch nicht die Letzten gewesen sein, wenn es nicht bald besser wird. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schon im ersten Drittel bekam man Eishockey-Schonkost zu sehen. Die Eisb\u00e4ren nach vorne ohne Ideen, da war kein Spielkonzept von Coach Uwe Krupp zu erkennen. Das war ein kopflosen Anrennen, das hatte mit Eishockey nicht viel zu tun. Zweik\u00e4mpfe nahm man so gut wie keine an, Schlittschuh l\u00e4uferisch war man auch immer einen Schritt langsamer als die G\u00e4ste aus dem Frankenland. Das Powerplay? Mehr als peinlich. Dreimal hatte man im Auftaktdrittel die M\u00f6glichkeit in \u00dcberzahl zu spielen, f\u00fcr Gefahr sorgte man jedoch \u00fcberhaupt nicht. Man merkte in \u00dcberzahl keinen Unterschied zum Spiel F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf, wo man doch letztens noch behauptete, bei F\u00fcnf-gegen-F\u00fcnf spiele man sehr gutes Eishockey. Heute war davon jedenfalls nichts zu sehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Und N\u00fcrnberg? Ich wei\u00df nicht, welchen Gameplan deren Coach Rob Wilson seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben hatte. Aber ich glaube nicht, dass seine Mannschaft diesen \u00fcber 60 Minuten konsequent umgesetzt hat. Es sei denn, sein Team sollte hinten sehr kompakt stehen und auf Konter lauern. Denn mehr machte N\u00fcrnberg hier nach dem 1:0 nicht mehr. Neun Minuten waren gespielt, als David Steckel seinen eigenen Nachschuss verwertete. Petri Vehanen im Eisb\u00e4ren-Tor war dabei ohne Chance, parierte den ersten Schuss noch klasse.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> N\u00fcrnberg sorgte mit seinen wenigen Angriffen nach vorne f\u00fcr mehr Gefahr als die Eisb\u00e4ren in ihren drei \u00dcberzahlspielen zusammen. Das sagt eigentlich schon alles \u00fcber dieses erste Drittel aus.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel sorgte N\u00fcrnberg schnell f\u00fcr das 2:0. Leo Pf\u00f6derl hatte keine gro\u00dfe M\u00fche, den Puck in der 25. Spielminute im Berliner Tor zu versenken. Kurz darauf die Eisb\u00e4ren mit der erneuten Chance in \u00dcberzahl zu agieren, aber lassen wir das Thema. Es hat nicht verdient, erw\u00e4hnt zu werden. Ich wei\u00df nicht, was die Jungs da auf dem Eis dachten, wenn sie in \u00dcberzahl waren. Aber es war grausam, sich das auf dem Eis mit anzusehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Strafe abgelaufen war die Eisb\u00e4ren mal im Angriffsdrittel und mit einer Seltenheit an diesem Abend. Man zog nach einem Pass mal direkt ab. Constantin Braun war es gewesen, der von links au\u00dfen direkt abgezogen hatte und Jochen Reimer dabei tunnelte &#8211; 1:2 aus Eisb\u00e4ren-Sicht (28.). Das erste Saisontor der Nummer 90.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Aber das Tor war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Von den Eisb\u00e4ren kam fortan nicht viel, es war nach wie vor eine blutleere Vorstellung. Man hatte keine Idee, wie man in der Offensive f\u00fcr Gefahr sorgen konnte. Und in der eigenen Defensive lie\u00df man N\u00fcrnberg nahezu immer machen, bestes Beispiel, die 35. Spielminute. David Steckel tanzte sich m\u00fchelos an den Eisb\u00e4ren-Spielern vorbei und scheiterte erst an Petri Vehanen, dem einzigen Eisb\u00e4ren mit Normalform.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Nach 40 Minuten stand es 1:2 und es hagelte vereinzelt Pfiffe von den R\u00e4ngen. Ich h\u00e4tte mir ein gellendes Pfeifkonzert gew\u00fcnscht, um der Mannschaft mal zu zeigen, was Sache ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kurz nach Wiederbeginn N\u00fcrnbergs Kapit\u00e4n Patrick Reimer mit der Chance zum 3:1, doch sein Schuss landete an der Latte. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Knapp f\u00fcnf Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da kassierten die Eisb\u00e4ren mal wieder eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Sorry, diese Strafe an sich ist schon d\u00e4mlich genug. Und sicherlich kann es mal passieren, dass man aus versehen einen Spieler mehr auf dem Eis hat. Aber doch nicht andauernd in den letzten Spielen. Aber das passt zur Gesamtsituation bei den Eisb\u00e4ren. Dennoch ist es mehr als peinlich, fast in jedem Spiel so eine unn\u00f6tige Strafe zu kassieren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Im letzten Drittel die Eisb\u00e4ren mit mehr Spielanteilen, nur machten sie daraus rein gar nichts. Zu selten konnte man mal f\u00fcr Gefahr vor Jochen Reimer sorgen. Das war einfach ideen- und kopflos, was unsere Jungs da vorne zeigten. N\u00fcrnberg musste hier nicht alles geben, um den Vorsprung zu verteidigen. Fuhr nur gelegentlich mal einen Konter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Als die Eisb\u00e4ren in der Schlussphase ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis und zudem auch noch eine Auszeit nahmen, nutzte das Steven Reinprecht f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung mit dem Empty-Net-Goal 38 Sekunden vor Spielende &#8211; 1:3 (60.).<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_6895\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6895\" class=\"size-medium wp-image-6895\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20161218_202408-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20161218_202408-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20161218_202408-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20161218_202408-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-6895\" class=\"wp-caption-text\">Ein Eisb\u00e4r am Boden, hier Petri Vehanen. Ein Sinnbild f\u00fcr diese Saison der Eisb\u00e4ren Berlin. (Foto: eisbaerlin.de\/Walker)<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So langsam aber sicher fehlen einem die Worte, das, was man auf dem Eis von den Eisb\u00e4ren Berlin zu sehen bekommt, noch zu beschreiben. Was der Mannschaft seit Saisonbeginn fehlt, ist die Konstanz. Nie mehr als zwei Siege am St\u00fcck sagt eigentlich alles aus. Der Mannschaft gelingt es einfach nicht, mal konstant gute Leistungen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu bringen. Wie denn auch, wenn man es ja nicht mal schafft, konstant gute Leistungen \u00fcber 60 Minuten zu bringen. Manchmal bekommt man es aber auch ganze 60 Minuten hin, keine Leistung zu bringen &#8211; so wie heute. Denn die Leistung heute war einfach nur peinlich. Ohne Spielidee, kopfloses Anrennen, keine Zweikampfh\u00e4rte, l\u00e4uferisch immer einen Schritt langsamer, ein grottenschlechtes Powerplay, wo man inzwischen schon Angst davor haben muss, wenn der Schiedsrichter eine Strafe gegen den Gegner anzeigt. Der Mannschaft fehlt es einfach an allem. Sie tritt einfach nicht mehr als geschlossenes Team auf, jeder scheint da nur noch f\u00fcr sich zu spielen. Auch ein Aufb\u00e4umen ist bei den Spielern nicht zu sehen. Bleibt die Frage, ob die Eisb\u00e4ren das Spielsystem von Coach Uwe Krupp nicht verstehen oder aber ob Krupp selbst nicht so recht wei\u00df, wie er die Mannschaft spielen lassen soll. Aber eins ist Fakt, lange schauen sich das die Berliner Fans nicht mehr an. Und bei den Saisonzielen der Eisb\u00e4ren die Verantwortlichen vielleicht auch nicht mehr. Es muss etwas passieren bei den Eisb\u00e4ren, will man nicht am Ende der Hauptrunde schon in die Sommerpause gehen m\u00fcssen. Vielleicht sollte man mal \u00fcber einen Trainerwechsel nachdenken. Der soll ja bekanntlich manchmal Wunder bewirken<\/span>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #12: Das war ein Wochenende zum vergessen f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Am Freitag holte man beim 3:4 n.P. bei den Iserlohn Roosters immerhin noch einen Punkt, heute gegen die Thomas Sabo Ice Tigers waren es dann aber null Punkte. 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