{"id":6854,"date":"2016-12-02T22:17:41","date_gmt":"2016-12-02T21:17:41","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6854"},"modified":"2016-12-02T22:17:41","modified_gmt":"2016-12-02T21:17:41","slug":"12-in-augsburg-der-naechste-harmlose-auftritt-der-eisbaeren-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/12\/02\/12-in-augsburg-der-naechste-harmlose-auftritt-der-eisbaeren-berlin\/","title":{"rendered":"1:2 in Augsburg: Der n\u00e4chste harmlose Auftritt der Eisb\u00e4ren Berlin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"150px-AEV_Panther_svg\" width=\"150\" height=\"74\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">W\u00fcrde es Schmerzensgeld f\u00fcr die Leistung der eigenen Mannschaft geben, die Fans der Eisb\u00e4ren Berlin w\u00fcrden es immer mehr verdienen. Am Freitagabend setzte es bei den Augsburger Panthern eine verdiente 1:2 (1:0,0:1,0:1)-Niederlage. Es war bereits die achte Niederlage in den letzten neun Ausw\u00e4rtsspielen (!). Unfassbar f\u00fcr eine Mannschaft wie die Eisb\u00e4ren. Und was noch viel schlimmer ist, man zeigte keine Reaktion auf die schwache Leistung vom Straubing-Spiel am Mittwochabend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es war das 90. Aufeinandertreffen des AEV und des EHC in der DEL. Augsburg startete angesichts von drei Heimsiegen in Folge selbstbewusst ins Spiel und setzte die Eisb\u00e4ren gleich einmal geh\u00f6rig unter Druck und kam auch zu den ersten Torchancen. Die Eisb\u00e4ren hatten durch Top-Scorer Nick Petersen nach zwei Minuten die erste Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan war wenig Tempo drin, beide Mannschaften stellten die neutrale Zone gut zu und so gab es kaum Torraumszenen zu bewundern. Erst in der achten Minute gab es wieder eine gelungene Aktion zu sehen, Andr\u00e9 Rankel auf Kyle Wilson in den Slot, doch Jonathan Boutin im Augsburger Tor war zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Augsburg war danach die aktivere Mannschaft, machte mehr nach vorne und hatte mehr Torabschl\u00fcsse als die Eisb\u00e4ren. Was aber auch daran lag, dass die Panther zwei \u00dcberzahlspiele im ersten Drittel hatten. Nur nutzen konnte Augsburg das Powerplay nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zur \u00dcberraschung aller Fans gingen dann die Eisb\u00e4ren in der 19. Spielminute mit 1:0 in F\u00fchrung. Spencer Machacek zog von au\u00dfen vor das Tor, zog ab, Boutin lie\u00df prallen und Jamie MacQueen staubte ab. Das war zugleich auch der Pausenstand.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch zu Beginn des zweiten Drittels startete Augsburg wieder sehr druckvoll und hatte gute Chancen. Aber Petri Vehanen bewies heute mehrfach seine absolute Weltklasse. Von den Eisb\u00e4ren kam nach vorne rein gar nichts, dass war erschreckend harmlos, was unsere Jungs hier anboten. Man war fast nur auf die eigene Defensive bedacht und leistete sich einfach zu viele Strafzeiten. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis das beste Powerplay der Liga das ausnutzen w\u00fcrde. In der 25. Spielminute hatte Brady Lamb von der blauen Linie abgezogen, Thomas Holzmann f\u00e4lschte unhaltbar ab &#8211; 1:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Fortan der AEV mit einer Reihe gute und teilweise hochkar\u00e4tiger Chancen. Aber immer wieder stand ein Mann im Weg &#8211; Petri Vehanen. Der finnische Stammgoalie verhinderte hier ein Debakel seiner Mannschaft. Von den Eisb\u00e4ren war im zweiten Drittel in der Offensive rein gar nichts zu sehen. Zu wenig f\u00fcr eine Mannschaft mit den Anspr\u00fcchen, wie sie die Eisb\u00e4ren haben. Mit einem mehr als schmeichelhaften 1:1-Unentschieden f\u00fcr die Eisb\u00e4ren ging es in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des letzten Drittels beide Mannschaften erst einmal mit der Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Aber au\u00dfer einer guten Chance von Augsburgs T.J. Trevelyan kam nicht viel bei rum. In der 45. Spielminute stand einmal mehr Petri Vehanen im Mittelpunkt. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit rettete er gegen T.J. Trevelyan, Michael Davies und David Stieler. Es h\u00e4tte hier gut und gerne 6:1 f\u00fcr Augsburg stehen k\u00f6nnen und es w\u00e4re absolut verdient gewesen. Aber Petri Vehanen war der einzige Eisb\u00e4r mit Normalform. Er stemmte sich als Einziger gegen die drohende Niederlage.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Ab der 48. Spielminute wurde es dann voll auf der Strafbank der Eisb\u00e4ren. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit wanderten Jens Baxmann, Spencer Machacek (f\u00fcr Petri Vehanen, der einem Augsburger ordentlich angriff) und Bruno Gervais auf die Bank. Doppelte \u00dcberzahl f\u00fcr Augsburg, eine Einladung f\u00fcr das beste Powerplay der Liga. Brady Lamb von der blauen Linie, Vehanen lie\u00df den Puck prallen und Michael Davies staubte ab &#8211; 2:1 (49.).Die hochverdiente Augsburger F\u00fchrung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Danach passierte nicht mehr viel. Augsburg verteidigte das sehr souver\u00e4n, die Eisb\u00e4ren hatten durch Nick Petersen sechs Minuten vor dem Ende noch einmal eine gute Chance. 90 Sekunden vor dem Ende ging Petri Vehanen vom Eis, die Eisb\u00e4ren also mit sechs Mann. Aber man merkte der Mannschaft nicht an, dass sie hier unbedingt den Ausgleich erzielen wollte. Erst in den letzten zehn Sekunden gab es noch einmal eine gro\u00dfe Chance f\u00fcr Darin Olver, aber ein Ausgleich w\u00e4re hier \u00fcberhaupt nicht verdient gewesen. So blieb es beim 2:1 f\u00fcr Augsburg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wie lange muss man sich das noch antun? Eine harmlose Eisb\u00e4ren-Mannschaft, die kein Spielsystem erkennen l\u00e4sst. Eine Mannschaft, die nach vorne so gut wie gar nichts auf die Reihe bekommt und erst in den letzten Minuten des Spiels f\u00fcr ein wenig Druck sorgt. Wenn es \u00fcberhaupt mal gef\u00e4hrlich wurde, dann durch Einzelaktionen. Das kann es nicht sein. Wenn man Petri Vehanen nicht im Tor haben w\u00fcrde, der dem Team in JEDEM Spiel die Chance auf den Sieg gibt, w\u00fcrde man weit unten in der Tabelle stehen. Wann zeigt das Team mal eine Reaktion? Warum spricht Uwe Krupp im Powerbreak nicht mit seinen Spielern und gibt Anweisungen, warum sprechen die Spieler nicht miteinander? Jens Baxmann sprach nach dem Spiel\u00a0davon, dass man alles gegeben h\u00e4tte. Wirklich? Sieht das so aus, wenn ihr alles gebt? Dann ist das echt peinlich! Aus den einst gef\u00fcrchteten Eisb\u00e4ren sind harmlose Eisb\u00e4rchen geworden, vor denen in der Liga keiner mehr Angst hat. Ausw\u00e4rts wird man immer mehr zum Punktelieferant. Und eine Besserung ist nicht im Sicht. Im Moment macht rein gar nichts Hoffnung auf bessere Zeiten. Denn die Wahrnehmung der Spieler und der Fans scheint eine andere zu sein. Jens Baxmann sein Statement hat dies mehr als best\u00e4tigt. Wacht endlich auf Eisb\u00e4ren, irgendwann werden auch\u00a0eure Fans das nicht mehr wortlos hinnehmen.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrde es Schmerzensgeld f\u00fcr die Leistung der eigenen Mannschaft geben, die Fans der Eisb\u00e4ren Berlin w\u00fcrden es immer mehr verdienen. 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