{"id":6851,"date":"2016-11-30T23:12:33","date_gmt":"2016-11-30T22:12:33","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=6851"},"modified":"2016-11-30T23:12:33","modified_gmt":"2016-11-30T22:12:33","slug":"12-n-v-gegen-straubing-die-eisbaeren-quaelen-ihre-fans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2016\/11\/30\/12-n-v-gegen-straubing-die-eisbaeren-quaelen-ihre-fans\/","title":{"rendered":"1:2 n.V. gegen Straubing: Die Eisb\u00e4ren qu\u00e4len ihre Fans"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6467\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg\" alt=\"logo_wbn_1617\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1617-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #9:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"125px-Straubing_tigers_logo\" width=\"125\" height=\"125\" \/><span style=\"color: #000000;\">Alle Eisb\u00e4ren-Fans, die heute Abend nicht den Weg in die Arena am Ostbahnhof angetreten haben, hatten die richtige Entscheidung getroffen. Die 10.077 Fans, die sich auf den Weg in die Mercedes-Benz Arena gemacht haben, lasst Euch gesagt sein. Ich habe genauso gelitten wie ihr und bin m\u00e4chtig frustriert nach Hause gegangen. Wie viele von Euch wahrscheinlich auch. Was war passiert? Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Mittwochabend das DEL-Spiel gegen die Straubing Tigers mit 1:2 n.V. (0:1,1:0,0:0\/0:1) verloren. Nun werden viele von Euch sagen, Niederlagen geh\u00f6ren zum Sport dazu, was auch stimmt. Aber was auch bei Niederlagen stimmen muss, ist die eigene Leistung und die hat bei den Hausherren heute \u00fcberhaupt nicht gestimmt. Und so baute man mal wieder ein sich in der Krise befindendes Team (sechs Niederlagen in Folge) auf. Nicht zum ersten Mal baute man Straubing in dieser Saison auf, auch beim 2:5 in Niederbayern gewannen die Tigers gegen die Eisb\u00e4ren erstmals nach einer Niederlagenserie wieder ein Ligaspiel. Man gibt halt gerne den Aufbaugegner.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Nach zwei Siegen in Folge und 8:0-Toren sollte man meinen, die Mannschaft h\u00e4tte Selbstvertrauen getankt und w\u00fcrde nur allzu gerne den dritten Sieg in Folge einfahren. Zumal es gegen ein Gegner ging, der nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte. Aber es sollte anders kommen. Es wurde so ein typisches &#8222;Dienstagspiel&#8220; an einem Mittwochabend. Mit Eishockey hatte das jedenfalls \u00fcberhaupt nichts zu tun.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\">Gegen D\u00fcsseldorf und Ingolstadt waren den Eisb\u00e4ren Tore in der ersten Minute gegl\u00fcckt, heute kamen sie \u00fcberhaupt nicht ins Spiel. Straubing \u00fcberraschte die Eisb\u00e4ren mit einer offensiven Spielweise, die Niederbayern dominierten das erste Drittel, waren die aktivere Mannschaft, setzten die Eisb\u00e4ren immer wieder unter Druck und hatten auch gute Chancen. Einzig Petri Vehanen zeigte hier Normalform und verhinderte mehrfach ein Gegentor. Die Eisb\u00e4ren brauchten sechs Minuten (!) bis zur ersten Torchance. Jedoch war in der Offensive von den Hausherren in den ersten 20 Minuten nicht viel zu sehen. Lediglich mit Einzelaktionen konnte man f\u00fcr zaghafte Gefahr sorgen, so wie Nick Petersen, der es immer wieder mal alleine versuchte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Straubing brauchte bis zur 16. Spielminute, ehe die verdiente F\u00fchrung da war. Derek Whitmore war im Powerplay erfolgreich &#8211; 0:1. Was zugleich der Pausenstand war.<\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ins zweite Drittel starteten die Eisb\u00e4ren etwas mutiger und zeigten sich gleich einmal in der Offensive. Und so sorgte man auch f\u00fcr den schnellen Ausgleich, der nicht unbedingt erwartet worden war. Barry Tallackson spielte Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel im Slot an, der passte die Scheibe weiter zu Kyle Wilson, welcher das leere Tor vor sich hatte und nur noch den Schl\u00e4ger hinhalten musste &#8211; 1:1 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Das Tor muss doch nun der Wendepunkt sein, nun werden die Eisb\u00e4ren so richtig aufdrehen und den von allen erwarteten Sieg einfahren. Dachte wahrscheinlich die meisten der 10.077 Zuschauer. Doch nichts war es, fortan entwickelte sich ein weiterhin sehr langweiliges und ereignisarmes Eishockeyspiel. Es ging zwar meist hin und her und beide Mannschaften suchten auch immer wieder den Abschluss. Aber da war jetzt keine Chance bei, wo man sagen w\u00fcrde, &#8222;wow, das war richtig knapp&#8220;. So ging es mit einem 1:1 in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das letzte Drittel bot dann weiterhin Eishockey-Magerkost. Beide Mannschaften mit zu vielen Fehlern im Spielaufbau, mit zu vielen ungenauen P\u00e4ssen, gute Chancen wurden auch recht selten heraus gespielt. Bei Straubing hatte man jedoch irgendwie immer das Gef\u00fchl, als ob sie hier wenigstens k\u00e4mpfen w\u00fcrden und so etwas wie einen Plan hatten. Aber was war mit unseren Jungs los? Die schlitterten eher lustlos \u00fcber das Eis, kreierten kaum eine gelungene Chance, pr\u00e4sentierten sich in \u00dcberzahl mal wieder \u00e4u\u00dferst harmlos durch sinnloses hin und her passen. Dass diese Mannschaft einen Gameplan von Uwe Krupp mit auf den Weg bekommen hatte, sah man jedenfalls nicht. Das war ideenlos, was da kam.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Kurz vor Schluss h\u00e4tte man das Spiel dann doch noch f\u00fcr sich entscheiden k\u00f6nnen. Doch Spencer Machacek bekam die Scheibe vor dem halbleeren Tor nicht unter Kontrolle und so konnte er diese Riesenchance nicht nutzen. Machacek, ein gestandener DEL-Profi, der doch in der Lage sein sollte, den Puck unter Kontrolle zu bekommen. W\u00e4re das einem Youngster wie Adam, Jahnke oder Hessler passiert, h\u00e4tte man sicher im ersten Moment auch gemeckert, sich dann aber gesagt, dass es wohl an der Nervosit\u00e4t und der fehlenden Erfahrung lag. Aber von einem Leistungstr\u00e4ger, einem vermeintlichen Leistungstr\u00e4ger, darf man dann aber doch schon erwarten, einen Puck ordentlich anzunehmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Somit ging es also in die Verl\u00e4ngerung. Viele Fans werden sich wohl gedacht haben, &#8222;nein, bitte nicht auch noch eine Verl\u00e4ngerung&#8220;. Mir ging es jedenfalls so.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber zum Gl\u00fcck dauerte die Overtime nur 23 Sekunden. Nach Bully im Drittel der Tigers kam Dylan Yeo an die Scheibe und marschierte los Richtung Petri Vehanen. Die Eisb\u00e4ren gaben ihm nur Begleitschutz und so konnte Yeo die Scheibe im Berliner Tor versenken und damit die Niederlagenserie der Tigers beenden &#8211; 1:2 (61.). Das grausame Spiel hatte also endlich ein Ende.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Spiel, welches viele Fragen aufwirft? Warum schaffen es die Eisb\u00e4ren Berlin in dieser Saison einfach nicht konstante Leistungen zu zeigen? Warum gelingt es dem Team nicht, mal eine Siegesserie von mehreren Spielen zu starten? Warum hat man immer wieder das Gef\u00fchl, dass Team spielt ohne Gameplan? Warum bringt man in \u00dcberzahl nicht mehr Scheiben auf das Tor, warum passt man sich den Puck stattdessen lieber immer hin und her? Wann stellt man endlich diese unn\u00f6tigen Scheibenverluste ab? Wann lernt man endlich, einen Puck richtig anzunehmen? Wann fangen die Leistungstr\u00e4ger endlich an, ihre Leistung zu bringen? Man k\u00f6nnte das jetzt beliebig fortsetzen. Aber ich denke, es ist alles gesagt. Im Team der Eisb\u00e4ren hapert es gewaltig. Man gibt sich zu schnell zufrieden nach Erfolgserlebnissen, nimmt aus meiner Sicht die Gegner nicht wirklich ernst &#8211; jedenfalls die vermeintlich kleinen Mannschaften. Es gibt nur wenige, die aktuell ihre Leistung bringen. So wie heute Petri Vehanen, der als einziger Spieler Normalform hatte. Nick Petersen, der mit seinen Solo-Aktionen immer f\u00fcr Gefahr sorgen kann, war mit Abstrichen auch ganz gut. Aber einige Spieler hinken ihrer Normalform meilenweit hinterher.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Hatte ich nach den beiden Siegen vom Wochenende noch davon gesprochen, dass man auf die gezeigten Leistungen aufbauen kann und dass man mit den Eisb\u00e4ren wieder rechnen muss, wenn man die Fehler abstellt, so muss ich heute genau in die andere Richtung denken. Denn mit der heute gezeigten &#8222;Leistung&#8220; (war ja irgendwie keine&#8230;) wird man in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten keine Punkte sammeln. Wenn es so weiter geht, wird die Saison nach der Hauptrunde beendet sein. Es muss sich einiges in Berlin \u00e4ndern. Und das nicht erst seit dieser Saison. Aber so lange man an den Leistungstr\u00e4gern von fr\u00fcher weiterhin fest h\u00e4lt, kann keine Besserung eintreten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #9: Alle Eisb\u00e4ren-Fans, die heute Abend nicht den Weg in die Arena am Ostbahnhof angetreten haben, hatten die richtige Entscheidung getroffen. Die 10.077 Fans, die sich auf den Weg in die Mercedes-Benz Arena gemacht haben, lasst Euch gesagt sein. 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